El Cantor

Mit der Gitarre für Frieden, Gerechtigkeit und das Recht auf ein Leben ohne Ausbeutung
Facebook RSS
Aug.18
on 18. August 2019
Veröffentlicht in: Allgemein, Dean Reed

»Wir sind Freunde, immer Freunde
eine Macht, die alle dunklen Schatten bannt«

 

Das Dean-Reed-Archiv Berlin
und die Onlinezeitung AmericanRebel

laden ein zum Dean-Reed-Festival 2019 in LEIPZIG

Das Wochenende vom 20. bis bis 22. September 2019 wird ganz im Zeichen
von Dean und seinen Überzeugungen stehen.

Kommt alle nach Leipzig und lasst uns
unsere Freundschaft und Verbundenheit
mit einem Menschen feiern,
der viele von uns so mitgeprägt hat.

Ein vielfältiges Programm und das Auffrischen alter Freundschaften erwartet diejenigen, die Zeit mitbringen und an den Begleitveranstaltungen teilnehmen.
.

>>> Freitag, 20. September, 15 Uhr, Leipzig-Zentrum, Augustenplatz. (Unser Treffpunkt ist der Opernbrunnen)
Fridays For Future – Globaler Streik
Solidaritätsaktion zur Unterstützung der streikenden Schülerinnen und Schüler mit eigenen Flugis.

Unser Aufruf richtet sich an jede Generation – an Kollegen/-innen und Arbeitgeber/innen, an Eltern und Nachbar*innen, an Kolleg*innen und Angestellte, an Lehrer*innen und Wissenschaftler*innen, Sportler*innen und Arbeitssuchende, Kreative und Auszubildende – an alle:

Am 20.9. findet der dritte globale Klimastreik statt  – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.

Warum am 20. September?
Während in Berlin das Klimakabinett tagt und in New York einer der wichtigsten UN Gipfel des Jahres vorbereitet wird, wollen wir den 20. September zum größten globalen Klimastreik aller Zeiten machen. Explizit rufen wir alle Generationen auf, auf der Straße dabei zu sein.

.

>>> Freitag, 20. September 19:00 Uhr, Kulturrestaurant BasaMo Insel, Odermannstraße 8, 04177 Leipzig-Lindenau, Tram Linie 7 und 15 (vom Hauptbahnhof) zur Haltestelle Lindenauer Markt (siehe auch Karte ganz unten).
„Umwelt – Klima – Industrie 4.0. – Was wird aus unseren Arbeitsplätzen? – Was wird mit unserer Existenz?“

Referent Diethard Möller von der Zeitung Arbeit-Zukunft* wird aufzeigen, wie unsere Zukunft aussieht und die Frage stellen ob wir „kleinen Leute“ überhaupt eine Überlebenschance haben, wenn mit Industrie 4.0, Millionen Arbeitsplätze überflüssig werden. Der Eintritt ist frei, Getränke gibt es zum fairen Preis.

Mitveranstalter ist »Fridays for Future, Gruppe Leipzig«.

Für die musikalische Unterhaltung sorgt der Liedermacher Wolfgang Vallentin mit Mutmach Liedern und Liedern zum Nachdenken.

Das Thema Arbeitsplätze wird die nächsten 10 bis 20 Jahren dominieren. Bis zu 20 Mio. Menschen werden durch »Industrie 4.0« ihre Arbeit verlieren. Das sind Verhältnisse die Dean Reed und die fortschrittlich denkenden Menschen seiner Zeit nicht für möglich gehalten hätten.  Aber das ist eben erst der Anfang –  »Industrie 4.0« wird Millionen neuer Hartz IVler, Leiharbeiter und Billigstlöhner schaffen.
»Industrie 4.0« lässt sich nicht aufhalten – die große Frage ist deswegen, wie sieht die Zukunft aus, in der eine Erwerbstätigkeit nicht mehr die Möglichkeit bietet die eigene Existenz zu sichern. Die Einführung der 30-Stunden-Woche würde nicht reichen.
Schon heute ist eine deutlich radikalere Arbeitszeitverkürzung nötig, wenn man allen eine Erwerbstätigkeit ermöglichen will, die man zur Existenzsicherung benötigt.“

„Also heißt es: Lernen!“ So leicht ist das leider auch nicht. Abgesehen davon, dass man mit 55+ nicht mehr umschult, kommt hinzu, dass wir alle gleich klug sind.“. Hierzu hat Klaus Meier von Hartz-IV-Info diesen Artikel geschrieben.
.
Zum Einladungsflugi

………………Unser Veranstaltungssraum in der BasaMo Insel

 

>>> Samstag, 21. September, 13:00 Uhr, Treffpunkt Hauptbahnhof, Westeingang
Kleiner Stadtrundgang für Leipzig Interessierte mit Monika Oette


Treffpunkt siehe:

.

> Samstag, 21. September 17:00 Uhr, Kulturrestaurant BasaMo Insel, Odermannstraße 8, 04177 Leipzig-Lindenau, Tram Linie 7 und 15 (vom Hauptbahnhof) zur Haltestelle Lindenauer Markt (siehe auch Karte ganz unten).
Im Mittelpunkt des Wochenendes steht ein Konzert mit der Leipziger Liedermacherin Ella Schwarz, die von Beruf Altenpfegerin ist und mit ihren Liedern eindrucksvoll darüber berichtet, was sie täglich erlebt.
Klaus Meier von unserer Onlinezeitung »Hartz-IV-Nachricheten« wird uns über die Auswirkungen der Agenda2010 und Hartz-IV informieren und ein Blick in die Zukunft wagen.
Durch den Abend führt uns der Autor, Filmhistoriker, Filmpublizist und Rezirator F.-B.Habel aus Berlin.

Der Eintritt ist frei, für’s Konzert bitten wir um eine Hutspende. Essen und Trinken bietet Jerry von der BasaMo Insel zu moderaten Preisen an.

………………………Unser Feierraum in der BasaMo Insel

 

>>> Sonntag, 22. September 10:00 Uhr, Kulturrestaurant BasaMo Insel, Odermannstraße 8, 04177 Leipzig-Lindenau, Tram Linie 7 und 15 (vom Hauptbahnhof) zur Haltestelle Lindenauer Markt (siehe auch Karte ganz unten).
After Concert Breakfast Party – gemeinsames Frühstück mit Live-Musik von Carsten Rothe
Kosten Frühstück satt: 9,00 Euro. Wir bieten um Voranmeldungen damit der Wirt planen kann.

 

Sonntag, 22. September, 14:00 Uhr, Völkerschlachtdenkmal, Straße des 18. Oktober 100 in Leipzig
Fahrt und Besuch zum Völkerschlachtdenkmal mit fachkundiger Führung durch. (Eintrittspreis: Erwachsene: 8,00 Euro, ermäßigt: 6,00 Euro. Der Eintrittspreis beinhaltet auch den Museumsbesuch. Evtl. mehr Ermäßigungen durch eine Gruppenkarte.
Treffpunkt: 13:45 Uhr bis 14:00 Uhr Vor dem Völkerschlachtdenkmal zu erreichen über die Prager Straße, danach „An der Tabacksmühle“. Auf dem Partkplatz unmittelbar gegenüber des Haupteinganges.
Wer uns dennoch nicht findet kann anrufen: 01577 52 17 284 lautet die Nummer von Nico.
Mehr Infos dazu >

.
Anmeldung für’s Wochenende oder Einzelveranstaltungen: Nicht erforderlich. Aber eine kurze Meldung per eMail an Nico@DeanReed.de erleichtert uns die Planung und den Überblick.
.

____________________________________________________________________
.

Sonstiges:

>>> Die günstigen Hostels haben nur noch wenige Betten frei. Zeitig reservieren ist daher notwendig.

>>> Gastfamilien haben private, kostenlose Schlafplätze mit Frühstück angeboten, wer einen benötigt kann sich bei Nico@DeanReed.de melden.

>>> Wir kümmern uns um ältere und gehbehinderte Gäste, sagt einfach Bescheid, alles ist möglich.

Bei Facebook haben wir einen Veranstaltungshinweis gebucht. Wenn ihr ein Facebookaccout habt, tragt Euch dort bitte mit einem Klick ein. Das erleichtert uns den Überblick.

Facebook: https://www.facebook.com/events/2306572036249135/

Bitte wendet euch bei Nachfragen jeglicher Art an Nico@DeanReed.de. Dieses ist eine Erstinformation. Weitere Infos werden folgen..

.
Es grüßen Euch:
Monika, Ina, Klaus und Nico von der Vorbereitungsgruppe
.
* = Wir danken Arbeit-Zukunft für die Unterstützung in Form der Ausrichtung der Veranstaltung am 20. September.

.

Flugi als Einladung
zum Download


als pdf-datei

.

Veranstaltungsort, Odermannstraße 8

.

____________________________________________________________________
.

Danke an:

___________________________________________
.

>>> Das war unser Festival 2016 <<<
>>> Fotodokumentation 2016 <<<

>>> Das war unser Festival 2017 <<<
>>> Eine »Ikone zum anfassen« für Dean Reed, Festival 2017 <<<

 Comment 
Aug.18
on 18. August 2019
Veröffentlicht in: Allgemein, Chris Trubartic

Chris Trubartic

– KEIN MENSCH IST ILLEGAL –

Trubartic – Lieder gegen 
Menschenverachtung
 Trubartic & Jürgen Fastje

Chris Trubartic

Es gibt viele Dinge, die in meiner Ansicht illegal sind: Menschenverachtung zum Beispiel, ist mit dem Grundgesetz Artikel 1 unvereinbar und deswegen illegal, weil die Würde von Menschen beeinträchtigt wird. Stehlen und morden ist auch illegal. Volksverhetzung, Holocaustleugnung, Rassismus und Mobbing sind illegal.

Bis auf die gesetzlich eingeschränkte staatliche ist Gewalt illegal. Bevorzugung oder Benachteiligung aufgrund geschlechtlicher, sexueller, religiöser, politischer Eigenschaften oder Überzeugungen, Sprache oder Herkunft? Alles illegal!
 Diktaturen sind per se illegal 
Es gibt aus meiner Sicht sogar in demokratisch legitimierte Gesetze, die durch und durch illegal sind (weil sie zum Beispiel umweltverachtend unsere Lebensgrundlagen zerstören oder weil Tiere industriell zu Tode gequält werden), wie auch demokratisch eingesetzte Regierungen – letzteres wissen wir spätestens seit dem Untergang der Weimarer Republik.

Es gibt sogar illegale Demokratien, wenn zum Beispiel in den USA Präsidenten von einer Minderheit der wahlberechtigten Bevölkerung gewählt werden … 
Ok, ok, ok … Alles (hoffentlich nicht nur) meine Interpretation und Meinung, wenn auch aufgrund von Tatsachen gebildet …

A B E R: 
Eines gibt es mit Sicherheit nicht: Illegale Menschen. Das ist ein absolutes Unding.

„Ihr sollt wissen, dass kein Mensch illegal ist. Das ist ein Widerspruch in sich. Menschen können schön sein oder noch schöner. Sie können gerecht sein oder ungerecht. Aber illegal? Wie kann ein Mensch illegal sein?“

Elie Wiesel – Die ärmsten der Armen:
 Es wird vermutet, das weit über 500 000 bis 1 Million Menschen sich sogenannt „illegal“ allein in Deutschland aufhalten, in Europa werden bis zu 6 Millionen Menschen geschätzt. 
Der Asylantrag wurde abgelehnt oder es wurde aus unterschiedlichen Gründen gar keiner gestellt. Menschen werden damit über nationale Gesetze allein für ihren Aufenthalt 
kriminalisiert und in kriminelle Strukturen gepresst, weil sie für ihren Unterhalt sorgen müssen. Sie müssen ständig damit rechnen, entdeckt, festgenommen, inhaftiert und in ihre Herkunftsländer abgeschoben zu werden, aus denen sie mit schlimmen Gründen, in aller Regel unfreiwillig geflohen sind. 
Diese Menschen leben in ständiger Angst, verraten oder entdeckt zu werden, sind quasi vollkommen rechtlos, oft in elendigen Verhältnissen und werden mitunter auf schlimmste Art und Weise gnadenlos schikaniert und ausgebeutet. Bei Abschiebung drohen Repressalien, Ausgrenzung, Verelendung, Lebensgefahr, möglicherweise Folter und Tod.

Arbeit, Wohnung, Gesundheits-, Alters-, Kinderversorgung, soziale Kontakte, Integration, normaler Alltag, kulturelle Veranstaltungen sind Menschen ohne entsprechende Dokumente verwehrt … selbst die Anspruchsnahme von tatsächlich existierenden Hilfsangeboten (Caritas, Diakonie, Gruppen, Vereine) sind angstbesetzt und allein schon deswegen oft psychisch verunmöglicht.

Insgesamt ist diese, von den Nationen und der Staatengemeinschaft Europa geschaffene, Situation eine Stückelung unfassbarer, menschenverachtender Inkompetenz und Gleichmut, die seinesgleichen allenfalls in den Jahren zwischen 1933 und 1945 sucht. Die vielen Toten im Mittelmeer und auch auf anderen Fluchtwegen und die Kriminalisierung von Retter*innen und Helfer*innen ergänzen diese Tatsache. Unfassbar und unwürdig für jede*n humanistisch geprägten Europäer*in.

Archiv Sterneck.net:
 „MigrantInnen und Flüchtlinge sind in Europa unerwünscht. Nachdem es für sie nahezu unmöglich ist, auf legalem Weg hierher zu fliehen, einzureisen oder einzuwandern, ist die Überschreitung der Staatsgrenzen nur noch „illegal“ möglich und nicht selten mit tödlichen Gefahren verbunden. „Illegal“ wird, wer bleibt, obwohl der Aufenthalt nicht mehr erlaubt, gestattet oder geduldet ist. Systematisch werden die verbliebenen Einreise- und Aufenthaltsmöglichkeiten reduziert. So wird eine immer größere Zahl von Menschen in die Illegalität gezwungen. 
Grenzen trennen nicht mehr nur Territorien, Grenzen trennen Menschen. Grenzen verlaufen überall: im Sozialamt wie auf dem Bahnhof, in der Innenstadt wie an der Staatsgrenze. Die Grenze ist überall, wo Menschen befürchten müssen, nach Papieren gefragt zu werden.

In entrechtetem, ungesichertem oder illegalisiertem Status zu leben, bedeutet die ständige Angst vor Denunziation und Erpressung, weil die Entdeckung Bestrafung, Abschiebehaft oder die sofortige Abschiebung zur Folge hat. Es bedeutet völlige Schutz- und Rechtlosigkeit gegenüber Behörden, Arbeitgebern und Vermietern, aber auch im Falle von Krankheiten, Unfällen oder Übergriffen. Es bedeutet auch, soziale Kontakte fürchten zu müssen. Kinder können keine Schule und keinen Kindergarten besuchen, Jugendliche keine Ausbildung anfangen. Es bedeutet, ständig auf der Hut zu sein.
Für Frauen bedeutet das Leben in der Illegalität sexistischer Gewalt rechtlos ausgesetzt zu sein und die Versorgung und Betreuung von Kindern und Familie, für die sie meistens verantwortlich sind, unter schwierigsten Bedingungen leisten zu müssen.Im Kampf gegen Rassismus und Sexismus wird es immer wichtiger, MigrantInnen in ihren Kämpfen gegen Illegalisierung und für ihr Recht, überhaupt Rechte zu haben, politisch und praktisch zu unterstützen.

Jeder Mensch hat das Recht, selbst zu entscheiden, wo und wie er leben will. Der Regulierung von Migration und der systematischen Verweigerung von Rechten steht die Forderung nach Gleichheit in allen sozialen und politischen Belangen entgegen, nach der Respektierung der Menschenrechte jeder Person unabhängig von Herkunft und Papieren.

Deshalb rufen wir dazu auf, MigrantInnen bei der Ein- oder Weiterreise zu unterstützen. Wir rufen dazu auf, MigrantInnen Arbeit und Papiere zu verschaffen. Wir rufen dazu auf, Migrantlnnen medizinische Versorgung, Schule und Ausbildung, Unterkunft und materielles Überleben zu gewährleisten. 
Denn kein Mensch ist illegal.

Trubartic – politische Lieder gegen Menschenverachtung und Ausgrenzung

– Für Hilfe, Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit und Solidarität.
– Gegen politische, populistische und religiöse Hetze.
– Für Demokratie, Auseinandersetzung und Kritik, gegen Gewalt und Brutalität in allen seinen tätlichen, verbalen und digitalen Formen.
Aufgenommen im Sunstreet-Studio, Produziert und mitmusiziert von Jürgen Fastje. Kontakt: Jürgen.Fastje1@ewetel.net, Trubartic@web.de Video: Battlejuizzz@gmx.de

.
KEIN MENSCH IST ILLEGAL
l

Liedtext »

Kein Mensch Ist Illegal

Er hat dunkelbraune Haut
wohnt in Leverkusen Süd
alte Bude, grau und laut
ist zwar feucht, doch ihm genügt‘s
Die Matratze liegt im Keller
0hne Heizung und kein Licht
hat oft nichts auf seinem Teller
doch ans abhau’n – denkt er nicht
Er ist Illegal, angeblich illegal
ist gefangen in der Freiheit
und sein Status ist fatal
er ist illegal ….

In dem Pferch, in dem er lebt
sind noch andere wie er
allein gemeinsam im Gebet
ertragen sie dies Dasein schwer
Bloß der Kapo ist ein Schwein
Feixt zum Schein sein frommes Leid
teilt aus und teilt ein
kuscht im Joch der Obrigkeit

Er ist Illegal, angeblich illegal
ist gefangen in der Freiheit
und sein Status ist fatal
er ist illegal ….

Er ist Illegal, angeblich illegal
hintergangen von der Hoffnung
frei zum Abschub ganz brutal
er ist illegal ….

Arbeit gibt’s für wenig Geld
Auf die Hand und unter Wert
ohne Ausweis wird geprellt
ohne Pass sein Recht zerstört
Flieht dann raus aus seinem Loch
mit viel Mut ins Abendlicht
feiert sich beim Dönerkoch
aufgeben niemals – wird er nicht

Ist nicht Illegal, niemand ist illegal
kannst mir sagen was Du
willst so’n Gesetz ist asozial
Kein Mensch ist illegal

Ist nicht illegal, niemand ist illegal
Wo Unrecht zu Recht wird
Ist Widerstand normal
Kein Mensch ist illegal

Kein Mensch ist illegal
Niemand ist illegal
Kein Mensch ist illegal
Niemand ist illegal …

Kein Mensch ist illegal

Niemand ist illegal

Kein Mensch ist illegal

Niemand ist illegal …

Biographie Chris Trubartic und weitere Artikel

Für den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.
Dabei muss es sich nicht grundsätzlich um die Meinung der Redaktion handeln.

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung –
Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
Auch linker Journalismus ist nicht kostenlos
und auch kleine Spenden können helfen Großes zu veröffentlichen!
zurück zur Startseite
hier geht es zur Facebook Diskussionsgruppe

Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar/Leserbrief

└ Schlagwörter: Asylantrag, Ausgrenzung, Demokratie, Illegale Menschen, KEIN MENSCH IST ILLEGAL, Lebensgefahr, möglicherweise Folter, Repressalien, Tod, Verelendung
 Comment 
Juli28
on 28. Juli 2019
Veröffentlicht in: Allgemein

Lothar Jankowiak

Die Besten sterben jung ist kein rechter Trost

Lothar Jankowiak

Wer Gundermann noch nicht kennt, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen! Dieser oft als „Baggerfahrer und Rockpoet bezeichnete Rockmusiker und Liedermacher war musikalisch ein Tausendsassa. Von oft leicht melancholischen Balladen, oft leicht melancholisch, über handwerklich gut gemachten Folkrock bis zum Hardrockstück beherrschte er sein Handwerk. Und alles mit Texten, die wahrlich Tiefgang haben und das Zeitgeschehen mal bitter mal ironisch, aber immer treffend spiegelten. Die Arrangements unterstützt durch namhafte Musiker, wie Haßbecker und Barton von Silly -sind handwerklich überzeugend und wirklich gut gemacht. Jemand hat ihn mal als „Springsteen des Ostens bezeichnet. Ich weiß nicht, ob das wirklich paßt. Aber, abgesehen davon, daß Springsteen sein großes Vorbild war, sind sich auch ihre Musikstile und ihr Arbeitspensum auf der Bühne recht ähnlich. 1998 starb er, gerade mal 43-jährig, völlig unerwartet und viel zu früh. „Die Besten sterben jung ist kein rechter Trost.

Gerhard Gundermann (Nach Hause)

NACH HAUS

Schlaf, kleine Frau, mach deine Beine lang
Der Mond leckt uns die Straße blank
Der Teufel macht heute krank
Und bleibt im Schrank

Ein alter Mann vom Straßendienst
Winkt uns nach und grinst
Er hat schlecht bezahlt
‚N weißen Strich über Land gemalt
Der bringt uns sicher nach Haus

Schlaf kleine Frau, mach die Augen zu
Der Silberkäfer braucht keine Ruh
Er nimmt uns gerne mit
Für ’n bißchen Sprit

Tausend Mann haben dran gebaut
Ein Dieb hat ihn für uns geklaut
Es ist warm und laut
Unter seiner Eisenhaut
Der bringt uns sicher nach Haus

Schlaf, kleine Frau, das Land ist leer
Nur du und ich und sonst keiner mehr
Der Mond scheint hell wie nie
Mit seiner neuen Batterie
Der bringt uns sicher nach Haus
.

Gerhard Gundermann. Foto: Dank an Gabriele Senft

Für den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.
Dabei muss es sich nicht grundsätzlich um die Meinung der Redaktion handeln.

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung –
Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
Auch linker Journalismus ist nicht kostenlos
und auch kleine Spenden können helfen Großes zu veröffentlichen!
zurück zur Startseite
hier geht es zur Facebook Diskussionsgruppe

Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar/Leserbrief

└ Schlagwörter: American Rebel, El Cantor, Fiete Jensen, Gerhard Gundermann, NACH HAUS
1 Kommentar
Juli10
on 10. Juli 2019
Veröffentlicht in: Allgemein

JAN ŘEPKA

Dál roste tráva zelená – Immer wieder wächst das Gras
als Gast: Frank Viehweg

.

JAN ŘEPKA in Berlin

Samstag, 22. September, 2019, 20:00 Uhr,
Zimmer 16

Florastraße 16, 13187 Berlin-Pankow

Der tschechische Liederpoet Jan Řepka kommt zu einem ersten Konzert nach Berlin! In seinem Musikstil knüpft er an die tschechische Folk-Musik der Siebziger- und Achtzigerjahre an. Seit 2001 spielt er im Duo „Nestihame“, das in seinem Heimatland oft als «die tschechischen Simon & Garfunkel» bezeichnet wird. Zusammen mit Petr Ovsenak gab er zwei Alben heraus und gewann mehrere Preise. Im Jahr 2010 publizierte er sein erstes Soloalbum „Čistý byl svět“ (Rein war die Welt).
Neben dem Schreiben eigener Lieder hat sich Jan Řepka einen Namen als Nachdichter internationaler Songs gemacht. Seine Übertragungen und Interpretationen der Lieder der schweizerischen Legende Mani Matter sind hochgelobt. Das Album „Rozjímáni o sendviči“ wurde 2017 für den höchsten tschechischen Musikpreis nominiert.
Im Jahr 2018 nahm Jan Řepka an einem internationalen Gundermann-Symposium in Hoyerswerda teil. Soeben erschienen Buch und CD mit Gundermanns Liedern in verschiedensten Sprachen. Darauf enthalten sind „Gras“ und „Zukunft“ in tschechischer Übertragung und Interpretation von Jan Řepka.
In Hoyerswerda begegnete Jan zum ersten Mal seinem deutschen Kollegen Frank Viehweg. Nun wird er ihn in Berlin als Gast in seinem Konzert begrüßen. Dabei treffen sich zwei Künstler zweier Generationen und Länder, die die Liebe zum Lied und zur Poesie verbindet. Dafür stehen eben Namen wie Jarek Nohavica und Vítězslav Nezval, Gerhard Gundermann und Louis Fürnberg, Mani Matter und viele mehr, wie das Konzert zeigen wird.
„Lieder sind Schwalben – sie fliegen durch Europa“ sagt der berühmte tschechische Barde Jaromír Nohavica. Jan Řepka und sein Gast Frank Viehweg erfüllen diesen Satz auf wunderbarste Weise mit Leben.

Gras Live in Hoyerswerda 2018: https://www.youtube.com/watch?v=nQ909DmU3FQ
Solange man singt Live in Hoyerswerda 2018: https://www.youtube.com/watch?v=PQVExfzQLrc

 Comment 
Juni28
on 28. Juni 2019
Veröffentlicht in: Ben Sands

Ina Möller

Welttag der Umarmung

Ina Möller

Der 29. Juni ist ein herzlicher Tag, denn es wird der Feiertag der Umarmung begangen. Dieser Tag ermutigt die Menschen jene zu umarmen, die Aufmerksamkeit benötigen. Ganz besonders die älteren, kranken und einsamen Menschen sind dankbar für die guten Gefühle, die eine herzliche Umarmung mit sich bringt.

Eine Umarmung ist eine Form körperlicher Intimität, bei der zwei, manchmal auch mehr Menschen, die Arme umeinander schlingen und sich mehr oder weniger fest auf diese Weise festhalten. Es gibt kurze und lange Umarmungen, solche aus Freude und auch solche zum Trost oder einfach so. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Umarmungen einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Studien haben gezeigt, dass Umarmungen den Blutdruck senken können und eine Präventivwirkung gegen Depressionen haben. Am Feiertag der Umarmung gilt es also loszugehen und seine Liebsten fest an sich zu drücken.

Quelle: www.kleiner-kalender.de

.
.
Der Irische Folk-Sänger Ben Sands präsentierte 2013 einen Song der all das oben geschiebene in wundervolle Worte fasst: »We All Need a Hug».

.

„Hug“ („We All Need a Hug“) © 2003 BEN SANDS

Hug (We All Need a Hug) - Ben Sands

.
I remember I wasn’t much older, four or maybe five at the most,
And going to school morning were colder, there was no such thing as a Bus.
Our mother would be searching for school bags and combing our hair the wrong way,
As she buttered our toast and buttoned our coats, here’s what my mother would say.

Chorus
We all need a hug in the morning and one at the end of the day
No matter, wherever you ramble, your problems be great or be small
It is my belief – for instant relief – a hug is the best cure of all

I met an old exile in Boston, who longed to go back home one day 
But he thought no-one there would be carin’, for he’d been so long away 
To stop a tear drop in his coffee, he gave his old whiskers a tug 
And I knew that he’d give all he needed to live 
For a big welcome-home-again hug

Chorus

There’s a doctor who lives out in China, a master of medical arts 
They tell me that there is no finer in curing all defective parts 
He says that the very best treatment – the only truly safe drug 
The only elixir that surely will fix you 
Is a big warm, old-fashioned hug

Chorus

And when Adam was cast from the garden and feeling that life was unfair 
his temper was starting to harden when Eve said “I’ve nothing to wear” 
But God in his mercy looked kindly, He gave his wide shoulders a shrug 
I’ll give human kind a small piece of my mind 
And so he created the hug

Chorus

A letter can bring consolation, a phone call can brighten the night 
In the midst of great aggravation, they can put at least some things to right 
But when your heart feels like it’s breaking, your life slipping down past the plug 
And you feel like a ghost, the thing you want most 
Is someone to give you a hug
.
.

Für den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.
Dabei muss es sich nicht grundsätzlich um die Meinung der Redaktion handeln.

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung –
Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
Auch linker Journalismus ist nicht kostenlos
und auch kleine Spenden können helfen Großes zu veröffentlichen!
zurück zur Startseite
hier geht es zur Facebook Diskussionsgruppe

Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar/Leserbrief

 

 Comment 
Juni24
on 24. Juni 2019
Veröffentlicht in: Allgemein
Volkskorrespondent

Sami Grigo, Mardin, Mesopotamien
.

Erneut ein Mitglied der Band
»Grup Yorum« in Istanbul verhaftet!
.

Sami Grigo

“Dieser Kampf heißt Klassenkampf. Hier ist kein Platz für zitternde Hände, Zweifel und Unentschlossenheit“.
(Mahir Çayan Türkischer Revolutionär und Mitbegründer der Türkischen Volksbefreiungspartei-Front (THKP)
.

Im November 2016 wurden bei einer Razzia im Kulturzentrum Idil sieben Mitglieder von Grup Yorum verhaftet.

Am 14. Juni 2019 wurde eine Polizeirazzia in den offiziellen Räumlichkeiten der linken Wochenzeitschrift Yürüyüş in Istanbul, neben Mitarbeiter/innen der Zeitschrift auch ein weiterers Mitglied der Band Grup Yorum, der Genosse Ali Aracı, festgenommen.

Diese Verhaftungen reihen sich einerseits ein in die repressive Situation in der Türkei und andererseits in die lange Reihe der Repression gegen Grup Yorum. In der über 30-jährigen Geschichte der Gruppe gab es dutzende Festnahmen, Konzertverbote, Ausreise- bzw. Einreiseverbote gegen Mitglieder der Gruppe und insgesamt über 500 Verfahren, die gegen Grup Yorum oder die Mitglieder eröffnet wurden. Dies hat aber nicht zur Schwächung und Auflösung, sondern im Gegenteil zur Stärkung der Gruppe und ihrer Verankerung in den Massen geführt.
.
Das Künstlerkollektiv Grup Yorum schrieb dazu:

„Unsere Institution wurde innerhalb von 2 Jahren neunmal gestürmt. Unsere Konzerte wurden verboten, wir wurden verhaftet. Es wurde Kopfgeld auf unsere Verhaftung ausgesetzt, aber trotz alledem produzierten wir weiter und widersetzten uns den Angriffen. Wir haben stets einen Preis dafür gezahlt Kunst auf Seiten des Volkes zu machen und wir sind bereit, diesen Preis weiter zu zahlen.“
.

Viele Lieder der Band »Grup Yorum«
sind zu Liedern des Volkes gewor-
den, hier ein Beispiel von der 1. Mai-
Demonstration 2019 in Augsburg.

http://www.deanreed.de/AmericanRebel/vk/wp-content/uploads/2019/06/Am-1.-Mai-2019-demonstrierten-die-Süryani-Devrimiciler-in-Augsburg-mit-den.mp4

Auch am 1. Mai 2019 demonstrierten die Süryani Devrimiciler und andere revolutionäre Menschen weltweit mit den revolutionären Lieder von Grup Yorum für den Sozialismus. Für eine gesellschaft ohne Unterdrückung und Ausbeutung, für die sozialen und demokratischen Rechte der arbeitenden Menschen, für die Emanzipation der Frauen und für eine positive Zukunft der Kinder und Jugend, für die Rechte der MigrantInnen und Flüchtlinge, für Frieden und das Selbstbestimmungsrecht der Völker, für Solidarität im Inneren Mesopotamiens und für internationale Solidarität mit den Unterdrückten und Entrechteten der ganzen Welt.

ES LEBE GRUP YORUM!
FREIHEIT FÜR ALI ARACI!
HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!

WIR SIND DAS VOLK,
WIR SIND IM RECHT,
WIR WERDEN SIEGEN!

_____________________________________________________________________________

Für den Inhalt dieses Artikels ist ausschließlich die Autorin bzw. der Autor verantwortlich.
Veröffentlichungen sind nur angeschlossenen Medien der Gruppe-Volkskorrespondenz gestattet.

 

 Comment 
Juni22
on 22. Juni 2019
Veröffentlicht in: Allgemein, Chris Trubartic

Chris Trubartic

Am Stadtrand

Lieder gegen Menschenverachtung
.

Chris Trubartic

Die Melodie ist von Louis Armstrong – What a wonderful world (1967 ), eines der schönsten Lieder, die sich auf meine Seele gelegt haben. Geschrieben und komponiert in einer Zeit, in der die vietnamesische Bevölkerung mit einer Grausamkeit und Brutalität bekämpft wurde, die ihresgleichen mit unerträglichstem Leid zu vergleichen ist. Auch heute erleben wir wieder entsprechende, feudalkapitalistische und angeblich religiöse Auseinandersetzungen überall in der Welt.

In meinem Cover geht es um die vielen Menschen, die aus aller Welt – mit größtenteils traumatischer Vergangenheit aus Krieg, Hunger, Vertreibung und Gewalt – in Einrichtungen leben, in denen sie erstmal unterkommen, in denen geholfen wird, die sich den Menschen zunächst annehmen – und wo über das weitere Schicksal entschieden wird.

Und über die vielen tollen Helfer*innen, die sich der Probleme der ankommenden Menschen annehmen, unterstützen, helfen, Beistand leisten, organisieren, schützen, versorgen, zur Hand gehen, und-und-und …. aber auch vieles aushalten müssen.
Eine unglaublich intensive Aufgabe!
Vielen herzlichen Dank Euch allen für dieses tolle Engagement!

Trubartic – politische Lieder gegen Menschenverachtung und Ausgrenzung
– Für Hilfe, Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit und Solidarität.
– Gegen politische, populistische und religiöse Hetze.
– Für Demokratie, Auseinandersetzung und Kritik, gegen Gewalt und Brutalität in allen seinen tätlichen, verbalen und digitalen Formen.
Aufgenommen im Sunstreet-Studio, Produziert und mitmusiziert von Jürgen Fastje. Kontakt: Jürgen.Fastje1@ewetel.net, Trubartic@web.de Video: Battlejuizzz@gmx.de

.

.
Am Stadtrand

– Am Stadtrand -Trubartic – Lieder gegen Menschenverachtung Die Melodie ist von Louis Armstrong – What a wonderful world (1967 ), eines der schönsten Lieder, die sich auf meine Seele gelegt haben. Geschrieben und komponiert in einer Zeit, in der die vietnamesische Bevölkerung mit einer Grausamkeit und Brutalität bekämpft wurde, die ihresgleichen mit unerträglichstem Leid zu vergleichen ist. Auch heute erleben wir wieder entsprechende, feudalkapitalistische und angeblich religiöse Auseinandersetzungen überall in der Welt. In meinem Cover geht es um die vielen Menschen, die aus aller Welt – mit größtenteils traumatischer Vergangenheit aus Krieg, Hunger, Vertreibung und Gewalt – in Einrichtungen leben, in denen sie erstmal unterkommen, in denen geholfen wird, die sich den Menschen zunächst annehmen – und wo über das weitere Schicksal entschieden wird. Und über die vielen tollen Helfer*innen, die sich der Probleme der ankommenden Menschen annehmen, unterstützen, helfen, Beistand leisten, organisieren, schützen, versorgen, zur Hand gehen, und-und-und …. aber auch vieles aushalten müssen.Eine unglaublich intensive Aufgabe!Vielen herzlichen Dank Euch allen für dieses tolle Engagement!Trubartic – politische Lieder gegen Menschenverachtung und Ausgrenzung. Für Hilfe, Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit und Solidarität.Gegen politische, populistische und religiöse Hetze. Für Demokratie, Auseinandersetzung und Kritik, gegen Gewalt und Brutalität in allen seinen tätlichen, verbalen und digitalen Formen. Aufgenommen im Sunstreet-Studio, Produziert und mitmusiziert von Jürgen Fastje. Kontakt: Jürgen.Fastje1@ewetel.net Trubartic@web.de Video: Battlejuizzz@gmx.de Refugees Welcome…

Gepostet von Trubartic – Lieder gegen Menschenverachtung am Mittwoch, 3. April 2019

 

Liedtext »

Am Stadtrand

1. Ich seh’ lachende Leute – am Rande der Stadt
sind in Sicherheit heute – weit von Krieg und Verrat
Und ich denk so bei mir – was für’n wundervoller Platz

2. Siebzehn Jahr ist Ahmed – er lächelt mich an
dann schimpft er mit mir – weil ich dies und das nicht kann
und dann grinst es so in mir – was für’n eingedeutschtes Gör

3. Im bunten Kindergarten erscheint mir dieses Bild
In Fingerwasserfarben, mal ruhig und manchmal wild
tummeln wir uns gemeinsam – sind nicht allein
geben uns die Hände – stehn füreinander ein

4. Seh´ ne fleißige Klasse– im Deutschunterricht
lernt die wortreiche Masse, die man Deutschland so spricht
mit ´nem Lachen im Gesicht – was war falsch und was nicht

5. In allen Sprachen sprechen – hier lernt man zu verzeih‘n
aus vollem Halse lachen – oder richtig traurig sein
Und geht’s doch mal daneben – so mit Frust und Angst und Streit
dann besprechen wir eben – das Problem mit ganz viel Zeit

6. Ich seh’ lachende Leute – am Rande der Stadt
sind in Sicherheit heute – weit von Krieg und Verrat
Und dann denk ich bei mir – was für´n wundervoller Platz
Und dann schau ich zu Dir – bei uns am Rande der Stadt

Biographie Chris Trubartic und weitere Artikel

.

Für den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.
Dabei muss es sich nicht grundsätzlich um die Meinung der Redaktion handeln.

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung –
Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
Auch linker Journalismus ist nicht kostenlos
und auch kleine Spenden können helfen Großes zu veröffentlichen!
zurück zur Startseite
hier geht es zur Facebook Diskussionsgruppe

Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar/Leserbrief

 Comment 
Juni18
on 18. Juni 2019
Veröffentlicht in: Yael & The Mothers, Yael Deckelbaum

Celia Schmidt

Prayer of the Mothers

Frauen sindgen für den Frieden

Celia Schmidt

Mein Beitrag zur Diskussion um Jürgen Todenhöfer! Ich unterstütze JEDEN, der sich wahrhaft für Ausgleich und Frieden einsetzt… Dieses Video von Yael Deckelbaum = Gänsehaut pur! Sie wollen „nur“ in FRIEDEN leben! Für die israelisch-palästinensische Freundschaft! Bitte teilt das Video der Gruppe »Yael & The Mothers«.

Yael Deckelbaum schrieb und komponierte 2016 das Lied „Prayer of the Mothers“, das sich inzwischen zur Hymne des „March of Hope“ entwickelte. Dieser wurde initiiert von der Bewegung „Women Wage Peace“. Yael wurde nach der Veröffentlichung ihres zweiten Solo Albums „Joy & Sadness“ eingeladen mit „Mashina“, einer in Israel hochangesehenen Rockband, als Gaststar für zwei Jahre auf Tour in ganz Israel und den USA zu gehen. Sie hat bis dato drei Soloalben („Ground Zero“/2009, „Joy & Sadness“/2012, „Enosh“/2015) herausgebracht und bei vielen einflussreichen Alben in Israel mitgewirkt.

Yael Deckelbaum & Prayer of the Mothers – Official video

Yael Deckelbaum / Prayer of the Mothers - Official video

.
Yael Deckelbaum ist Aktivistin

In den Jahren 2015 bis 2016 folgte sie ihrem Ruf als Aktivistin und initiierte die sozial-musikalische Reise „The Road Home“ zusammen mit der sozialkritischen Protestorganisatorin Daphne Leef. Die zwei Frauen fuhren mit einer Crew von 20 Leuten für 45 Tage quer durch Israel, um die Statements von optimistisch eingestellten Menschen aufzunehmen.

In ähnlicher Weise wie Joan Beaz ist sie nun in den vorderen Reihen einer universellen Frauen- und Friedensbewegung zusammen mit der Organisation „Women Wage Peace“ weltweit aktiv. Der Song „Prayer of the Mothers“, der inzwischen große virale Verbreitung über Facebook und YouTube gefunden hat, entstand als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Yael und den Leiterinnen von „Women Wage Peace“. Diese Bewegung wurde im Sommer 2014 während der Eskalationen von Gewalt zwischen Israel und Palästina ins Leben gerufen.
.

Für den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.
Dabei muss es sich nicht grundsätzlich um die Meinung der Redaktion handeln.

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung –
Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
Auch linker Journalismus ist nicht kostenlos
und auch kleine Spenden können helfen Großes zu veröffentlichen!
zurück zur Startseite
hier geht es zur Facebook Diskussionsgruppe

Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar/Leserbrief

└ Schlagwörter: ElCantor, Yael Deckelbaum
 Comment 
Juni15
on 15. Juni 2019
Veröffentlicht in: Allgemein

Jürgen Eger

Königskinder ohne Happy End

Zum DEFA-Film „Königskinder“
.

Jürgen Eger

Neulich habe ich wiederholt den Frank-Beyer-DEFA-Film „Königskinder“ geguckt. Und zwar mit einer Brd-Freundin, die Lehrerin war.

Die Geschichte beginnt im kaiserreichen Buddelkasten. Die Hauptdarsteller waren Annekathrin Bürger, Ulrich Thein, Armin Müller-Stahl. Müller-Stahl ist junger Kommunist, Thein konvertiert zu den Nazis. Bürger spielt eine aus kleinbürgerlichem Mileu Kommende, die dann doch gegen die Nazis aktive Stellung bezieht. Das war selten genug, aber das hat es gegeben und sollte dem Film-Publikum der 1950er/1960er eben als vorbildlich vorgestellt werden. Sogar meine Schule im Berliner Prenzlauer Berg spielt mit, die 14. Oberschule und auch der Wasserturm; im Nebenhaus der Schule habe ich 35 Jahre lang gewohnt bis zu meiner Vertreibung Anfang der 1990er. Selbstverständlich heißen seit 1990 aus ihren Betrieben, Wohnungen, Häusern, Eigentumstitel vertriebene DDR-Bürger nie und nimmer Vertriebene.

1962 während der Dreharbeiten zu »Königskinder« (r: Frank Beyer). Fotografin: Waltraut Pathenheimer, DEFA-Stiftung

Der Kommunist landet im KZ, der Konvertierte in der SA, der aber alsbald in Gewissenskonflikte gerät wegen des Verrats an der Klasse. Und damit auch an den Kindheits- und Jugendfreunden. Beide Männer landen schließlich im Strafbataillon. Beide als Kanonenfutter, der eine als KZ Herkömmling, der andere als dessen Aufseher und Schleifer. Eine Konstellation, die immerhin der historischen Wahrheit entspricht; der kleine SA-Mann ist letztlich genauso Todeskandidat wie jeder andere Schütze-Arsch. Nur daß er besonders vorauseilend in seinen eigenen Todmarschierte. Wie Brecht es in Umdichtung des „Horst-Wessel-Liedes“ beschrieb.

Die Kommunisten wollen desertieren/überlaufen, der Aufseher profitiert schließlich auch davon. Umso besser, daß er zuvor schon sein Menschsein wiederentdeckt hatte…

Beide werden dann nach Moskau geflogen, und ein sowjetischer Soldat singt ein besonders schönes Lied, in dem die Hoffnungen auf das Kriegsende poetisiert ist. Das sollte ich mir mal raussuchen und lernen…

Die junge Frau, die sich für den Kommunisten entschieden hatte (damals entschieden sich die Weiber für die Kommunisten, im Film wie in der Wirklichkeit, das ist seit 1990 sehr anders), steigt eben in ein Flugzeug ein, das sie als Illegale nach Deutschland bringen soll, als der Kommunist und der Ex-SA-Mann das Flugzeug wechseln. Der Kommunist sieht sie einsteigen, sie bemerkt ihn nicht. Er rennt dem Flugzeug hinterher. Filmende.

Meine Freundin fand den Film interessant, neu, unbekannt, ist aber sehr enttäuscht, da es kein Happy End gibt. Das ist der Unterschied – eben! – zum Brd „Heimat“-Film, der in der Zeit, als „Königskinder“ produziert wurde, in der Brd Höchstkonjunktur hatte.

DDR-Autor und Regisseur konnten das, was dieser FASCHISMUS und was dieser Krieg hervorbrachten eben nicht als ein HAPPY End begreifen und nicht darstellen.
.
Mehr:

>>> KÖNIGSKINDER in Bologna – 22. Juni – 30. Juni 2019  – Das Filmfestival „Il Cinema Ritrovato“ im italienischen Bologna präsentiert erstmals die digital restaurierte Fassung von Frank Beyers KÖNIGSKINDER (1962).

>>> KÖNIGSKINDER als DVD bestellen

> über den Autor

– Ich, Jürgen Eger – Made in DDR

 

Für den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.
Dabei muss es sich nicht grundsätzlich um die Meinung der Redaktion handeln.

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung –
Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
Auch linker Journalismus ist nicht kostenlos
und auch kleine Spenden können helfen Großes zu veröffentlichen!
zurück zur Startseite
hier geht es zur Facebook Diskussionsgruppe

Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar/Leserbrief

 Comment 
Juni14
on 14. Juni 2019
Veröffentlicht in: Allgemein

Festival für Zusammenhalt und Solidarität

.

>>>Sonnabend, 15. Juni, ab 15:00 Uhr in Köln-Deutz,
Open Air am Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1, neben dem Rheinpark<<<

Alle 2 Jahre veranstaltet die DIDF, Föderation demokratischer Arbeitervereine, ein Festival für Zusammenhalt und Solidarität. Auch dieses Jahr findet das „Open Air Festival“, wie vor 2 Jahren, im Tanzbrunnen in Köln statt. Aus der ganzen Bundesrepublik reisen Tausende von Interessierten, Freunden und Mitgliedern der DIDF zum Festival, um am kulturell reichen Programm teilzunehmen, die Stimmung zu genießen, sich zu informieren und ein Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität zu zeigen. Neben einem umfangreichen kulturellen Programm auf der Bühne stellen Gewerkschaften, NGO´s und befreundete Organisationen mit Infoständen eine Bereicherung des Programms dar. Für Kinder ist ein separates Programm organisiert: neben malen und basteln können sie sich in den Spielstationen austoben und den erwartet sonnigen Tag genießen. Ebenfalls werden auf dem Gelände verschiedene Bilderausstellungen aufgehängt, Büchertische aufgestellt und verschiedene Autoren werden ihre Werke signieren.
.

.
Als Künstler sind auf dem Festival mit dabei der Rapper Moe Phoenix, die türkische Sängerin Burcu Güneş, die mehrsprachige politische Musikgruppe Kardeş Türküler, die Ausschwitzüberlebende Esther Bejerano mit ihrer befreundeten Band Microphone Mafia, Chor- und Folkloregruppen der DIDF-Ortsgruppen sowie der Kaberetist Müfit Can Saçıntı. Es werden auch deutsche sowie türkische Redner auftreten und Grußbotschaften ausrichten.

In Zeiten, in der Rassismus wieder salonfähig gemacht und Hass und Spaltung zur allgemeingültigen Gesellschaftsnorm gemacht wurden, in der die soziale Spaltung unaufhaltsam voranschreitet, Alters- und Kinderarmut sich in der ganzen Welt ausbreitet, die Wohnungs-, Versorgungs- und Energiepreise ins Unermessliche steigen, die Natur und das Klima bis zum äußersten vernichtet werden, möchte die DIDF mit diesem Festival für ein friedliches und gemeinschaftliches Miteinander stehen und Solidarität mit Arbeitern, Rentnern, Jugendlichen und der Natur zeigen. Statt für Banken und Konzerne und ihre Profitinteressen fordert die DIDF auf ihrem Festival Arbeit, Auskommen von dem man leben kann, bezahlbaren Wohnraum und gleiche Rechte für alle. Die DIDF möchte sich aktiv gegen jegliche Spaltung stellen und die Menschen und Kulturen aneinander näher bringen, denn gemeinsame Probleme kann man nur gemeinsam lösen!
.
Weitere Veranstaltungsinfos >>>.
.
.
Anzeige
______________________________________________________________________________________
.

Besucht unseren Infostand
auf dem
Festival
für Zusammenarbeit
und Solidarität..
.
Mit dabei haben wir die neueste Ausgabe.
von ARBEIT ZUKUNFT und als
Zeitdokument die neu formatierte
historische Ausgabe des
Roten Morgen vom Dez./Jan. 1969

______________________________________________________________________________________

 Comment 
  • Seite 5 von 15
  • « Erste
  • «
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • »
  • Letzte »

Kontakt

Neueste Beiträge

  • Wir trauern um Peter Sodann
  • Wir trauern um Sinéad O’Connor
  • Die Abenteuer des Till Ulenspiegel
  • Kultur macht gesund – 5 Finger kann man leicht brechen, aber wir sind eine geballte Faust
  • Eine Ikone zum anfassen für Rebell: Mike Davis

Links

Spendenaufruf

Onlinezeitung American Rebel

Arbeiterkampf

Hartz-IV-Nachrichten

Edition American Rebel

eBay-Shop American Rebel

You Tube Channel

Unser Kalender der Jahrestage und Ereignisse

Neues Projekt

Der Reaktionsbeirat

Dean Reed Archiv

Koperationspartner

American Rebel
Dean-Reed-Archiv-Berlin
Kämpfer u. Freunde
der Spanischen Republik 36/39 e.V.
RedHeadMusic-die kulturlobbyisten

Kategorien

  • Adriano Celentano
  • Allgemein
  • Animus
  • Babylon Orchestra
  • Ben Sands
  • Checho Cuadros
  • Chris Trubartic
  • Christian Lerch
  • Daniel Viglietti
  • Dean Reed
  • Deutschrapper
  • Dieter Hallervorden
  • Donots
  • Duo Contraviento
  • Ehrungen
  • Ella Schwarz
  • Eminem
  • Frank Viehweg
  • Fred Weston
  • Gizem Goezueacik
  • Grup Yorum
  • Guy Kaplan
  • Hannes Wader
  • Horst Rathmann
  • Hosteni
  • Julia Neigel
  • Jürgen Eger
  • Kaveh und Thawra
  • Konstantin Wecker
  • Lautaro Valdes
  • Linda Moulhem Arous
  • Lluis Llach
  • Mariela Condo
  • Nicolás Rodrigo Miquea
  • Nora Buschmann
  • Norbert von Tiggelen
  • RedHeadMusic
  • Rey Valencia
  • Roland Hefter
  • Rolf Becker
  • Russkaja
  • Silly
  • Simon und Jan
  • Sinéad O’Connor
  • Spanischer Bürgerkrieg
  • The Sands Family
  • Tiemponuevo
  • Tino Eisbrenner
  • Tobias Thiele
  • Trinidad Doherty
  • Trio In flagranti
  • Twin Aguas del Rio
  • Üdo Jurgens
  • Ursula Karusseit
  • Veranstaltung
  • Víctor Jara
  • Violeta Parra
  • Wilfried Bergholz
  • Yael & The Mothers
  • Yael Deckelbaum

Rebellen

Grafiken by
www.zersetzer.com |||| ||| freie grafik
Victor Jara
Victor Jara
Artikel zu Victor Jara
Dean Reed
Dean Reed
Artikel zu Dean Reed

Autoren Login

  • Registrieren
  • Passwort wiederherstellen

Impressum
Datenschutzerklärung