Kim Rebell

Unsere Heldin

Die Frau auf dem Räumpanzer

 

Kim Rebell

Hamburgs Polizei setzte, um den G-20-Protest zu ersticken, nicht nur Wasserwerfer sondern auch sogenannte Räumpanzer ein.

Diese junge Frau, nennen wir sie Sina, protestierte gegen die polizeiliche Präsenz auf ganz besondere Weise und verdient für ihren Mut unseren Lob. Denn für eine solche Aktion braucht es mehr Mut, als im Halbdunkeln Scheiben ein zuschmeißen. Autos abzufackeln und zu plündern.

 

Räumpanzer – Die Polizei nennt sie „Sonderwagen“

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Sina ist am Freitag in Hamburg am Gorch-Fock-Wall auf einen solchen Räumpanzer geklettert.

 

Sie huschte schnell an den behelmten Polizisten vorbei und stieg noch höher hinauf.

 

Als die Polizisten Sina bemerkten, zogen sie sofort ihre Pfefferspray-Waffen und zielten auf sie.

 

Dieses Pfefferspay ist so gefährlich, dass ihn Soldaten nicht benutzen dürfen. Auch Tests an Tieren sind damit verboten. Gegen Demonstranten setzt die Polizei das Reizmittel regelmäßig ein.

 

Wer so eine Packung, wie hier Sina, ab bekommt, kann nicht mehr richtig sehen und bekommt kaum noch Luft. Panik, keine Orientierung und ein heftiger Schock können die Folge sein.

 

Anscheinend erging es auch Sina so. Nach kurzer Zeit saß sie mit zu geschwollenem, roten Gesicht auf der Motorhaube.

 

Danach holten Polizisten Sina vom Wagen herunter. Ihr Aufgabe war erreicht ihr Ziel nicht, denn Tausende haben es gesehen und ihr Gehirn fing an zu arbeiten

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Fotos: dpa Reinhard, Roesler
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Anhang der Redaktion:

Deutsche Logik

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