Bild 03.01.2008

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Hollywood-Star Tom Hanks

Dreht er seinen Dean-Reed-Film in Leipzig?

Von PETRA GEBAUER und ERIK TRÜMPER

Leipzig/Döbeln - Es ist die heißeste Nachricht der Film-Szene: US-Superstar Tom Hanks (52/"Forrest Gump") soll in Deutschland das Leben von Dean Reed (48) verfilmen. Als Regisseur, Produzent - und Hauptdarsteller. Schon am Dienstag kommender Woche soll gedreht werden. Und offenbar auch in Leipzig und sogar Döbeln!

Unter größter Geheimhaltung wurden im Filmpark Babelsberg bei Berlin bereits die ersten Kulissen für die Innen-Aufnahmen aufgebaut. Auch der Arbeitstitel für den Film steht schon fest: "Comrade Rockstar" - frei übersetzt "Genosse Rockstar".

Doch das Filmteam will wohl auch nach Sachsen kommen. Denn die Schlüsselszenen im Leben des 1972 in die DDR übergesiedelten US-Sängers Reed spielen in Leipzig.

Hier im Kino "Capitol" hatte der Amerikaner im November '71 gesungen. Und im Publikum saß jene Frau, wegen der er schließlich für immer in die DDR zog: Wiebke Dorndeck, damals 30.

Später sagt sie: "Mein Herz hat geklopft. Beim Empfang hab' ich ihn angesprochen." Am 30. Juni 1973 heiraten die beiden heimlich in Döbeln. Doch das Hochzeitsversteck wurde bekannt: Hunderte Menschen bejubelten das Paar damals auf dem Marktplatz.

Zum geplanten Film über ihren Mann sagt Wiebke Reed heute: "Ja, ich habe mit Tom Hanks gesprochen. Ihm erzählt, dass wir oft in Leipzig waren."

Auch Ronald Trisch (78), fast 16 Jahre Leiter des Dokfilmfests und enger Freund von Dean Reed, sagt: "In einem Film über sein Leben darf Leipzig nicht fehlen. Dean kam immer zum Tag der Solidarität ins Capitol, trat im Casino auf."

Selbst der letzte Auftritt vor seinem rätselhaften Tod 1986 führte den Star nach Leipzig. Im Mai stand er hier für die "Dean Reed Show" im "Haus der heiteren Muse" auf der Bühne...

Tom Hanks Filmfirma schweigt zu den Gerüchten über Drehs in Leipzig und Döbeln. Durchaus üblich in der Branche. Doch Leipzig ist für Hollywood längst kein unbekanntes Pflaster: Schon Michael Douglas, Diane Kruger und Jodie Foster drehten in der Stadt.


Wer war der "Rote Elvis"?

Dean Cyril Reed wurde am 22. September 1938 in Denver (USA) geboren. 1958 brach er sein Meteorologiestudium ab, um Sänger zu werden. Mit seinen Protestsongs hatte er in den USA abner nur mäßigen Erfolg. 1972 zog der "Sänger des anderen Amerika" in die DDR. Hier wurde der überzeugte Sozialist als "Weltstar" hofiert. Am 13. Juni 1986 fand man seine Leiche im Zeuthener See bei Berlin. Die Umstände des Todes sind bis heute mysteriös.

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Letzte Änderung: 2008-01-20