Alexander Kalex

Wer ist mein Feind?

Unten gegen Oben
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Alexander Kalex

»Jemand hat mich gefragt, wer mein Feind ist«.

Der Feind, das sind für mich die, die oben sitzen. Noch nicht mal in erster Linie Merkel und Schulz. Die sind nur deren Diener. Ich meine vielmehr die Albrecht, Schaeffler, Klatten und Quandt, in deren Interesse in diesem Land regiert wird. Und zwar unabhängig davon, wer regiert. Die Leute, die Menschen in bitterer Armut leben lassen, bis hin zur Obdachlosigkeit, damit ihre Profite wachsen und wachsen. Die dafür einen Krieg im Inneren gegen die Armen und nach Außen zur Sicherung von Absatzmärkten und Rohstoffquellen führen, heuchlerisch „humanitäre Interventionen“ oder auch „Verteidigung am Hindukusch“ genannt.

Die Feinde, das sind diejenigen, die Niedriglöhner gegen Leiharbeiter, Leiharbeiter gegen Erwerbslose und Erwerbslose gegen Flüchtlinge ausspielen. Denn nur die alle zusammen und noch ein paar mehr können die Oberen besiegen.

Politisch sind es CDU/CSU/SPD/Grüne/Linke/FDP/AfD und NPD, die das Geschäft der Herrschenden betreiben. Die einen direkt an der Regierung, indem sie die politische Vorgaben der tatsächlich herrschenden Reichen umsetzen. Die anderen in Scheinopposition.

Die Linke will den Zorn der Menschen in die Stimmabgabe bei Wahlen kanalisieren. Die Menschen sollen alle paar Jahre entscheiden, welche Vertreter der herrschenden Klasse sie ver- und zertreten sollen.

Die AfD vertritt selbst ein Wirtschaftsprogramm des sozialen Kahlschlags und versucht gleichzeitig, den Zorn von den Albrecht, Schaeffler, Klatten, Quandt abzulenken und auf die Flüchtlinge zu lenken. Gleiches gilt auch für die NPD und gleiches gibt es auch in anderen Ländern. In Frankreich in Form des FN. Statt Brot und Obdach sollen sich die Menschen mit „nationalen Werten“ zufrieden geben, statt gegen die Reichen gegen den Leidensgenossen aus einem anderen Ursprungsland kämpfen.

Das müssen wir zurückweisen! Mit aller Macht zurückweisen! Der Feind ist in den Villen der Reichen, nicht im Asylheim. Deshalb müssen wir die Versuche von AfD und NPD in Deutschland, von FN in Frankreich, unten gegen unten zu hetzen, bekämpfen. Es geht um eine sozial gerechte Zukunft, nicht um Arminiusdenkmäler und Bismarcktürme.

Aber das dürfen wir auch nicht taktisch verschweigen. Das müssen wir sagen, wieder und wieder. Wir müssen den Menschen die Augen öffnen, nicht helfen sie ihnen zu verschließen. Wenn ich Euch da an meiner Seite hätte, würde ich mich freuen.

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