{"id":1980,"date":"2020-09-24T02:16:26","date_gmt":"2020-09-24T00:16:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/?p=1980"},"modified":"2020-09-24T02:21:12","modified_gmt":"2020-09-24T00:21:12","slug":"zur-frage-der-revolutionaeren-gewalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/zur-frage-der-revolutionaeren-gewalt\/","title":{"rendered":"&#8211; Zur Frage der revolution\u00e4ren Gewalt"},"content":{"rendered":"<h4>Redaktion Roter Morgen<\/h4>\n<h2>Zur Frage der revolution\u00e4ren Gewalt<strong><br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-486 alignleft\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/KPDML-300x287.png\" alt=\"\" width=\"93\" height=\"88\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/KPDML-300x287.png 300w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/KPDML.png 482w\" sizes=\"(max-width: 93px) 100vw, 93px\" \/>Gewalt als Mittel im Kampf gegen die Unterdr\u00fcckung und zur Befreiung eines Volkes kann, wenn es mit den Aktionen der Massen verschmolzen ist, durchaus eine Berechtigung haben. Die herrschende Klasse der Kapitalisten wird ihre Macht niemals freiwillig hergeben, sie wird sich niemals der Mehrheit der Massen unterordnen und bestimmt, so, ob ihr Untergang gewaltfrei oder nicht eingeleitet wird.<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">In einer kleinen Diskussionsrunde die k\u00fcrzlich er\u00f6ffnet wurde, kam die Frage nach Sinn und Berechtigung von Gewaltanwendung im revolution\u00e4ren Prozess zur Sprache. Wir Marxisten-Leninisten bef\u00fcrworten die Revolution\u00e4re Gewalt, die im Gegensatz zu individuellen terroristischen und teilweise auch spontanen Aktionen, durch das bewu\u00dfte Handeln der Massen im revolution\u00e4ren Kampf ausge\u00fcbt wird.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Roter Morgen besch\u00e4ftigte sich in den Artikeln \u00bb<a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/woher-kommt-die-kriminelle-gewalt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Woher kommt die kriminelle Gewalt?<\/a>\u00ab und <a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/proletarische-jugend-erlernt-das-waffenhandwerk\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201dProletarische Jugend \u2013 Erlernt das Waffenhandwerk!<\/a>\u00ab bereits mit diesem Thema. Heute m\u00f6chten wir auch zur Unterst\u00fctzung des o. g. Diskussionskreises n\u00e4her auf das Thema eingehen und st\u00fctzen uns dabei im Wesentlichen auf eine Ausarbeitung die Genossen 2018 in einem nicht mehr existierenden theoretischen Forum ver\u00f6ffentlicht haben. Ihnen hiermit noch einmal herzlichen Dank.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Der Pazifismus, die b\u00fcrgerlichen Ideologie, die auf die Werkt\u00e4tigen zugeschnitten wurde, um sie passiv zu machen.<\/strong><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_5395\" style=\"width: 328px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5395\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-5395\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/fgg-1.jpg\" alt=\"\" width=\"318\" height=\"298\" \/><p id=\"caption-attachment-5395\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080; font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Konfliktl\u00f6sung nach Art der Herrschenden. (Symbolbild Krieg)<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Die Frage der Gewalt ist f\u00fcr viele Menschen eine rein moralische Frage. Dabei ist diese scheinbar \u201eh\u00f6here Moral\u201c der Pazifismus, der Gewalt in jeder Situation per se ablehnt, blo\u00dfe Sklavenmoral. Die Pazifisten hinterfragen in der Regel nicht die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der bestehenden kapitalistischen Ordnung, um sie aufrechtzuerhalten, eben <a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wanne-eickel-blau-uniformierte-schlaeger-pruegelten-auf-ein-kurdisches-paar-ein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">auch in letzter Konsequenz auf Gewaltaus\u00fcbung beruht<\/a>. Er lehnt eigene Gewalt zum Widerstand ab. Das macht die Pazifisten und Z\u00f6gerer zu perfekten Sklaven, n\u00e4mlich jene, die ihr Joch tragen und sich auspeitschen lassen und nichts versuchen dagegen zu unternehmen. Es ist eine Form der b\u00fcrgerlichen Ideologie, die auf die Werkt\u00e4tigen zugeschnitten wurde, um sie passiv zu machen. Die Bourgeoisie predigt dabei Wasser und trinkt selber Wein. Von der Polizeigewalt im eigenen Land bis hin zu milit\u00e4rischern Aggression im Ausland \u2013 all das wird auf alle erdenkliche Weise gerechtfertigt von der b\u00fcrgerlichen Presse, nicht jedoch die Revolution\u00e4re Gewalt. Wenn man das gegen\u00fcberstellt, so wird die Heuchelei augenscheinlich.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong>\u00dcber den einseitigen Gewaltverzicht<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Einseitiger Gewaltverzicht f\u00fchrt nicht zum Gewaltverzicht beiderseits. Auch wenn man friedlich zur Macht kommen sollte, muss man dennoch vorbereitet sein, konterrevolution\u00e4re Aufst\u00e4nde niederzuschlagen<a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/100_Jahre_ungarische_Raeterepublik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><sup><strong><span style=\"color: #ff0000;\">1<\/span><\/strong><\/sup><\/a>. \u201eEine Revolution ist nur dann etwas wert, wenn sie sich zu verteidigen versteht.\u201c<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>2<\/sup><\/strong><\/span>, war Lenin bewusst. Das geschieht mit der Waffe genauso, wie mit ideologischer Beeinflussung. Nat\u00fcrlich versucht eine jede herrschende Klasse die Massen in ihrem Sinne zu beeinflussen durch eine ideologische Hegemonie, wie eben der Pazifismus ein Teil der b\u00fcrgerlichen ideologischen Hegemonie ist, um die eigene Macht zu stabilisieren. Letztendlich wird diese aber eben mit Gewalt aufrecht erhalten. Die Gewalt ist ein Mittel zum politischen Zweck, kein moralischer Selbstzweck.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Christlicher Glaube und die Gewalt<\/strong><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1987\" style=\"width: 331px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1987\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1987\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/gbbb-300x204.jpg\" alt=\"\" width=\"321\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/gbbb-300x204.jpg 300w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/gbbb.jpg 620w\" sizes=\"(max-width: 321px) 100vw, 321px\" \/><p id=\"caption-attachment-1987\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Gott ist der Hass. \u201eF\u00fcllt seine H\u00f6fe mit Erschlagenen!&#8220; &#8211; &#8222;Ich will euch in den Ofen tun\u201c &#8211; \u201eWohl dem, der deine Kinder am Felsen zerschmettert\u201c &#8211; Das Buch Ezechiel ist voll mit g\u00f6ttlichen Rachegedanken und Vernichtungsfantasien.<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Auch in der Bibel gibt es Gewalt mit bestimmtem Zweck, im Alten Testament sowieso. Aber eben auch im Neuen Testament. Die b\u00fcrgerlichen Kirchen versuchen Jesus als Pazifisten zu portr\u00e4tieren, als sei er gegen Gewalt in jeder Situation gewesen. War dem wirklich so? Nat\u00fcrlich nicht. Es ist bekannt, dass Paulus schrieb: \u201eJedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt \u00fcber ihn hat.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>3<\/sup><\/span><\/strong> Martin Luther zitierte diese Aussage, um die bestehende Feudalordnung als \u201evon Gott gewollt\u201c darzustellen<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>4<\/sup><\/strong><\/span>. Luther sagte, dass die weltliche Obrigkeit der Nichtchristen wegen bestehen m\u00fcsste<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>5<\/sup><\/span><\/strong> und dass \u201eChristus kein Schwert\u201c gef\u00fchrt habe<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>6<\/sup><\/span><\/strong>. Nat\u00fcrlich ist bekannt: \u201eSelig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder hei\u00dfen.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>7<\/sup><\/span><\/strong> Friedfertigkeit hei\u00dft nicht, dass man immer pazifistisch ist. Es ist aber auch biblisch bekannt, dass Jesus bei der Tempelreinigung die H\u00e4ndler mit einer Peitsche vertrieb und ihre Tische umwarf<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>8<\/sup><\/span><\/strong> und sprach: \u201eIhr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>9<\/sup><\/span><\/strong> Thomas M\u00fcntzer wies auf diese Worte hin und dass man dies als Kampf gegen \u201edie B\u00f6sen, die das Evangelium verhindern\u201c verstehen soll<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>10<\/sup><\/strong><\/span>. Jesus sagte tats\u00e4chlich nach dieser Aussage, dass jene es nicht wert seien, die seine Lehre nicht verwirklichen wollen, sondern andere Dinge vorziehen<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>11<\/sup><\/strong><\/span>. \u201eIhr k\u00f6nnt nicht Gott dienen und dem Mammon.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>12<\/sup><\/span><\/strong>, sagte Jesus in der Bergpredigt. Und Paulus sagte: \u201eWer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen.\u201c<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>13<\/sup><\/strong><\/span> Kann man das mit der Herrschaft einer Ausbeuterklasse, die eben nicht arbeitet, sondern nur herrscht und Mehrprodukt erh\u00e4lt, ohne zu arbeiten, konform gehen? Nat\u00fcrlich nicht. <div class=\"hide-this-part-wrap\"><div class=\"hide-this-part-more\" id=\"hide-this-part-0\" morelink-text=\"hier geht es weiter\">hier geht es weiter \u00bb<\/div><div class=\"hide-this-part\" status=\"invisible\"><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1989\" style=\"width: 335px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1989\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1989\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/ccvv-1-300x239.jpg\" alt=\"\" width=\"325\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/ccvv-1-300x239.jpg 300w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/ccvv-1.jpg 505w\" sizes=\"(max-width: 325px) 100vw, 325px\" \/><p id=\"caption-attachment-1989\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #ffffff;\">Thomas M\u00fcntzer 1489 &#8211; 1525<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Das war auch Thomas M\u00fcntzer bewusst. M\u00fcntzer zitierte eben jenen Satz aus der Bergpredigt und attackierte, dass Luther eben die Reicht\u00fcmer der F\u00fcrsten verteidigte<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>14<\/sup><\/span><\/strong>. M\u00fcnster nannte die<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">bestehende Kirche eine \u201ealte Hure\u201c daf\u00fcr, dass sie nicht wirklich das Christentum vertrat<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>15<\/sup><\/span><\/strong>. M\u00fcntzer erkannte, dass die F\u00fcrsten \u201edie Grundsuppe des Wuchers, der Dieberei und R\u00e4uberei\u201c seien, weil sie \u201ealle Kreaturen als Eigentum\u201c genommen h\u00e4tten und \u201eden armen Ackersmann, Handwerksmann und alles, was da lebt, schinden und schaben\u201c<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>16<\/sup><\/strong><\/span>. Das erkannte M\u00fcntzer als die \u201eUrsache des Aufruhrs\u201c an<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>17<\/sup><\/span><\/strong>. Au\u00dferdem trat M\u00fcntzer f\u00fcr die demokratische Kontrolle der weltlichen Macht durch die Gemeinde ein<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>18<\/sup><\/span><\/strong>. Damit schlug er sich auf die Seite der b\u00fcrgerlichen Revolution gegen den Feudalismus und f\u00fcr die Etablierung einer Republik. M\u00fcntzer war auch bewusst, dass die Bauernschaft des Lesens nicht m\u00e4chtig gewesen ist und dies dies von anderen ausgenutzt wurde. Er schrieb: \u201eDa werden die armen bed\u00fcrftigen Leute so sehr betrogen, da\u00df es keine Zunge genug erz\u00e4hlen mag. Mit allen Worten und Werken machen sie es ja also, da\u00df der arme Mann (aus lauter Sorge) um Nahrung nicht lesen lernte. Und sie predigen unversch\u00e4mt, der arme Mann soll sich von den Tyrannen schinden und schaben lassen.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>19<\/sup><\/span><\/strong> Dies kam durch die Auslegung der Aussage von Paulus \u201eDer Glaube kommt durchs H\u00f6ren.\u201c<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>20<\/sup><\/strong><\/span>, welches seinem R\u00f6merbrief entnommen ist<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>21<\/sup><\/span><\/strong>. Luther nutzte dieses Zitat tats\u00e4chlich in seinen Ausf\u00fchrungen<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>22<\/sup><\/span><\/strong>. M\u00fcntzer f\u00fchrte an einer anderen Stelle aus, an der er auf das gleiche Thema zu sprechen kommt, dass die Bauern arm sind, weil sie den \u201eerzgottlosen Tyrannen den Hals f\u00fcllen\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>23<\/sup><\/span><\/strong> m\u00fcssen, das hei\u00dft, den Feudalherren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Wie sah es mit Luthers Ansichten aus? Luther sagte selbst, dass keine weltliche Macht, sondern nur Gott alleine bestimmen k\u00f6nne, wer in den Himmel gelangt und warnte mit den biblischen Worten \u201eF\u00fcrchtet euch nicht vor denen, die den Leib t\u00f6ten, doch die Seele nicht t\u00f6ten k\u00f6nnen; f\u00fcrchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der H\u00f6lle.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>24<\/sup><\/span><\/strong> vor jenen, die nicht den K\u00f6rper t\u00f6ten, sondern den Geist verderben<sup>25<\/sup>. Dabei war Luther selbst einer der Verderber des Geistes als ein Vordenker des Absolutismus. In seiner Rede vor dem Reichstag zu Worms im April 1521 nahm Luther Stellung f\u00fcr die deutschen F\u00fcrsten gegen die Katholische Kirche<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>26<\/sup><\/span><\/strong>. Luther lobte Herzog Georg von Sachsen als einen \u201eallzu g\u00fctigen und sanften\u201c F\u00fcrsten<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>27<\/sup><\/strong><\/span> und dieser half ihm sp\u00e4ter tats\u00e4chlich dabei, die revolution\u00e4re Bauernschaft niederzuschlagen<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>28<\/sup><\/span><\/strong>. Dabei schrieb Luther einst: \u201eEin Christenmensch ist ein freier Herr \u00fcber alle Dinge und niemand untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.\u201c<sup>29<\/sup> Dahinter steckt das kollektivistische Prinzip \u201eAlle f\u00fcr einen, einer f\u00fcr alle!\u201c. Auch Paulus, der von der Obrigkeit gegen\u00fcber der existierenden Herrschaft sprach, sagte dennoch: \u201eSeid niemandem etwas schuldig, au\u00dfer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erf\u00fcllt.\u201c<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>30<\/sup><\/strong><\/span> Also setzt auch er, wie Jesus es tat, die N\u00e4chstenliebe voran. Das ist nat\u00fcrlich ein Widerspruch zu seinen vorherigen \u00c4u\u00dferungen, der weltlichen Obrigkeit Gehorsam zu zollen, obwohl diese nicht notwendigerweise mit den wesentlichen christlichen Idealen kompatibel ist, jedoch war Paulus eben nicht Jesus, dessen Wort unmittelbare G\u00fcltigkeit besitzt. Luther predigte dies in Worten, aber in seinen Taten sollten Christen blo\u00df ihren feudalen Lehnsherren untertan sein. Deshalb kann man fragen:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Wo war die N\u00e4chstenliebe bei Luther? Wo war die Feindesliebe bei Luther? Es ging ihm nicht einmal darum, dass man die Revolution der Bauernschaft unterdr\u00fcckte, weil er nicht-revolution\u00e4r gewesen w\u00e4re, etwa aus Reformismus, sondern weil er offen konterrevolution\u00e4r war. Luther behauptete, dass \u201eein F\u00fcrst den Himmel mit Blutvergie\u00dfen verdienen kann\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>31<\/sup><\/span><\/strong>, wenn er die revolution\u00e4ren Bauern niedermetzeln w\u00fcrde. Luther behauptete, die Bauern h\u00e4tten \u201ezehnmal den Tod verdient\u201c und begingen \u201eFrevel\u201c durch die \u201eBeraubung und Pl\u00fcnderung von Kl\u00f6stern und Schl\u00f6ssern\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>32<\/sup><\/span><\/strong>. Er unterschl\u00e4gt dabei, dass er die Katholische Kirche der Kirchen und Kl\u00f6ster beraubt hat, um sie den Feudalherren als Eigentum zu \u00fcbertragen<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>33<\/sup><\/span><\/strong>. Thomas M\u00fcntzer kritisierte diese Tatsache<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>34<\/sup><\/strong><\/span>. Luther behauptete, die Bauern h\u00e4tten nur vor die Feudalherren zu berauben<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>35<\/sup><\/span><\/strong>. Er unterschl\u00e4gt nat\u00fcrlich, dass die Feudalherren nur vom von den Bauern geraubten Mehrprodukt leben. Luther rief auch aus: \u201eSo soll die Obrigkeit hier nun getrost fortdringen und mit gutem Gewissen dreinschlagen, solange sie eine Ader regen kann.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>36<\/sup><\/span><\/strong> Damit stellte er sich bedingungslos hinter die weltliche Macht der F\u00fcrsten, gab ihnen den Vorrang, nicht der Bibel.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1990\" style=\"width: 612px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1990\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1990\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/vbbnn-1-300x150.jpg\" alt=\"\" width=\"602\" height=\"301\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/vbbnn-1-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/vbbnn-1.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 602px) 100vw, 602px\" \/><p id=\"caption-attachment-1990\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Von 1524 bis 1526 zogen die Bauern in den Krieg gegen den Adel. Sie forderten mehr Rechte und eine Aufhebung der Leibeigenschaft. Der Versuch endete in einem Bludbad<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Martin Luther handelte damit nicht nur gegen biblische Grunds\u00e4tze, er beanspruchte sogar dar\u00fcber entscheiden zu k\u00f6nnen, wer in den Himmel gelangt und wer nicht. Dabei sagte er selbst einst, dass kein Mensch \u201eHimmel und H\u00f6lle auf- oder zuschlie\u00dfen\u201c k\u00f6nne<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>37<\/sup><\/span><\/strong>. Er zitierte<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>38<\/sup><\/span><\/strong> auch aus der Apostelgeschichte: \u201eMan muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.\u201c<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>39<\/sup><\/strong><\/span> Auf dem Reichstag zu Worms sagte Luther noch: \u201eIch bin ein Mensch und nicht Gott. So kann ich meinen Schriften auch nicht anders beistehen, als wie mein Herr Christus selbst seiner Lehre beigestanden hat.\u201c<sup>40<\/sup> Luther lehnte es ab, dass man seine Str\u00f6mung der Reformation nach ihm benennt: \u201eWas ist Luther? Ist doch die Lehre nicht mein.\u201c<sup>41<\/sup> Sp\u00e4ter erkl\u00e4rte Luther einfach in einer Hetzschrift gegen M\u00fcntzer das Alte Testament f\u00fcr ung\u00fcltig, weil M\u00fcntzer daraus Aussagen zitierte, die ihm widersprachen<sup>42<\/sup>. In der Praxis erkl\u00e4rte Luther auch noch das Neue Testament f\u00fcr ung\u00fcltig, weil er sich auch der Lehre Jesu widersetzte. Es zeigt sich, dass Luther nicht ehrlich war, sondern eine eigene Agenda verfolgte, die er in Bibelpapier einwickelte. Thomas M\u00fcntzer warf Martin Luther vor im Hinblick auf dessen \u201eF\u00fcrstenbrief\u201c: \u201eEr [Luther; L.M.] ist ein Herold, er will Dank verdienen mit der Leute Blutvergie\u00dfen und (um) zeitlichen Gutes willen, welches doch Gott nicht (als seine Absicht) befohlen hat.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>43<\/sup><\/span><\/strong> M\u00fcntzer warf Luther zurecht vor, dass dieser sich \u201ean die Stelle des Papstes gesetzt\u201c<sup>44<\/sup> h\u00e4tte, wenn man sich dessen Anweisungen betrachtet und in welch schroffem Widerspruch sie zum Christentum stehen. Luther ging es darum, eine geistliche Autorit\u00e4t zu sein, die willk\u00fcrlich bestimmen konnte, was christlich bedeutet und was nicht, unter der Voraussetzung, dass es die Macht der Feudalherren aufrechterhielt. Deshalb warf M\u00fcntzer Luther auch zurecht Irrlehre vor<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>45<\/sup><\/span><\/strong>.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Wer Luthers blutr\u00fcnstige Hetze gegen die Bauernschaft liest, wie er mit Lug und Trug die Feudalherrschaft verteidigte, so kann niemand ernsthaft behaupten wollen, er sei eine fortschrittliche Gestalt der deutschen Geschichte gewesen. Seine \u00c4u\u00dferungen waren im Wesen nicht anders als diese Hitlers im Radio nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944, dass die Beteiligten \u201eunbarmherzig ausgerottet werden\u201c sollen<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>46<\/sup><\/span><\/strong>. So wie damals und heute die Herrschaft der Bourgeoisie erzreaktion\u00e4r war und ist, so war es zur Zeit von Thomas M\u00fcntzer und Martin Luther die Feudalgesellschaft. M\u00fcntzer hingegen vertrat die revolution\u00e4re Bourgeoisie in Form der Bauernschaft und Handwerker gegen den Feudalismus. <span class=\"_4n-j _fbReactionComponent__eventDetailsContentTags fsl\" data-testid=\"event-permalink-details\"><\/div><!-- .hide-this-part --><\/div><!-- hide-this-part-wrap --><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Wozu dieser l\u00e4ngere Abriss der Spaltung der Reformation? Weil es auch im Christentum einen Kampf zwischen Reaktion\u00e4ren und Revolution\u00e4ren gab und gibt. Es best\u00e4tigt die Lehre von Marx und Engels: \u201eDie Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenk\u00e4mpfen.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>47<\/sup><\/span><\/strong> Die Reformation ist ein Beispiel von revolution\u00e4rer und konterrevolution\u00e4rer Gewalt in der deutschen Geschichte. Die Sklavenhaltergesellschaft zu Jesu Zeiten, die Feudalgesellschaft zu Zeiten von Martin Luther und Thomas M\u00fcntzer und die kapitalistische Gesellschaft heute stehen im antagonistischen Widerspruch zum christlichen Glauben. Die Reaktion\u00e4re versuchen durch Verf\u00e4lschung die Bibel krampfhaft im Sinne der Ausbeuterklassen auszulegen, w\u00e4hrend die christlichen Revolution\u00e4re den befreiungstheologischen Kern offenlegten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff; font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Kommunistische Moral und die Gewalt<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">\u201eKein wahrer Kommunist kann per se f\u00fcr Gewalt sein. Kommunisten sind f\u00fcr eine friedliche Gesellschaftsform, die auf Gleichheit und Gerechtigkeit basiert.\u201c<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>48<\/sup><\/strong><\/span>, stellte der Rapper Azad richtigerweise fest als unseren prinzipiellen Standpunkt. Genauso aber auch, dass die Unterdr\u00fcckung durch die Bourgeoisie eben der revolution\u00e4ren Gewalt vorausgeht, sie n\u00f6tig macht<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>49<\/sup><\/span><\/strong>. \u00c4hnlich war es auch beim Roten Terror der Bolschewiki, dem der Wei\u00dfe Terror der Wei\u00dfgardisten vorausging. Nicht wir haben es in der Hand, wie viel Gewalt notwendig ist, sondern die Bourgeoisie. W\u00fcrde die Bourgeoisie aufh\u00f6ren das werkt\u00e4tige Volk auszubeuten und zu unterdr\u00fccken, also vor uns kapitulieren \u2013 wozu bed\u00fcrfte es dann der Gewalt bei der Machtergreifung? Dieser Fall wird aber nicht geschehen, oder wenn, dann nur aus tempor\u00e4rer Schw\u00e4che der Bourgeoisie, wie in Ungarn 1919. Im Juni 1919 brachte es die untergetauchte Bourgeoisie und ihre Anh\u00e4nger zu einem konterrevolution\u00e4ren Aufstand in Westungarn, obwohl die Machtergreifung des Proletariats im M\u00e4rz desselben Jahres friedlich erfolgte. Zurecht stellte Lunatscharski fest: \u201eUnsere Moral kann nicht intuitiv sein und aus kategorischen Vorschriften bestehen, sie mu\u00df ihre Richtigkeit erweisen.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>50<\/sup><\/span><\/strong> Man kann die Gewaltfrage also nicht als Moralfrage stellen, sondern lediglich deren Notwendigkeit oder Nichtnotwendigkeit anhand der gegebenen Situation absch\u00e4tzen. Mao Tsetung brachte es einst auf den Punkt: \u201eWenn es nach unserem Wunsch ginge, w\u00fcrden wir keinen einzigen Tag Krieg f\u00fchren; aber wenn uns die Verh\u00e4ltnisse zum Kampf zwingen, k\u00f6nnen wir bis zum Ende k\u00e4mpfen.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>51<\/sup><\/span><\/strong> Unser Standpunkt muss also sein: So wenig Gewalt wie m\u00f6glich, so viel Gewalt wie n\u00f6tig. \u00dcben wir zu viel Gewalt aus und in unn\u00f6tigen Situationen, so erodieren wir unn\u00f6tig unsere Massenbasis und tun Menschen Unrecht an, wenden wir zu wenig Gewalt an und keine, wo sie n\u00f6tig w\u00e4re, dann geben wir uns selbst auf und machen uns vor den Werkt\u00e4tigen unseres Volkes und der ganzen Welt des Verrats schuldig. Das ist die dialektische Einheit der Gegens\u00e4tze von Zuviel und Zuwenig, die wir in der Gewaltfrage zu beachten haben.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Politische Notwendigkeit der Gewalt<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Klement Gottwald hat v\u00f6llig recht, wenn er \u00fcber die Rolle der Kommunistischen Partei sagt: \u201eIhr Ziel mu\u00df stets der Sturz der Herrschaft des Kapitalismus, die Errichtung der Diktatur des Proletariats sein.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>52<\/sup><\/span><\/strong> Das ben\u00f6tigt die Vorbereitung der gewaltsamen Revolution, selbst wenn es dann zumindest bei der Machtergreifung laufen sollte, wie in Ungarn 1919, dass dies ohne einen Schuss abzufeuern erfolgt. Ohne diese Vorbereitung wird man einfach niedergeschlagen. Selbst wenn man eine parlamentarische Mehrheit hat, so ist dies wertlos, weil der b\u00fcrgerliche Staat eben kein \u201eneutraler Schiedsrichter\u201c ist, sondern tr\u00e4gt Klassencharakter. Die Bourgeoisie hat den Apparat in seinem Solde, unter anderem durch Parteispenden von Gro\u00dfkonzernen und anderen Formen der Bestechung. \u201eViele lassen sich mit Geld bestechen und es bewegt sogar das Herz der K\u00f6nige.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>53<\/sup><\/span><\/strong>, besagte schon eine Weisheit der offizi\u00f6sen Apokryphen. Das konnte nicht nur Allende erleben, sondern auch die Reformisten in Litauen 1926 und die Reformisten in Brasilien 1965. Das sind nicht einmal alle F\u00e4lle, sondern lediglich eine Auswahl. Es geht hier au\u00dferdem um ehrliche Versuche, den Sozialismus per Reform des b\u00fcrgerlichen Staates einzuf\u00fchren, nicht um sozialdemokratische Demagogen, die blo\u00df den Kapitalismus st\u00fctzten. Die Bourgeoisie wird entweder ihre Beziehungen innerhalb des b\u00fcrgerlichen Staatsapparates spielen lassen, um gegen einen zu putschen, mit Unterst\u00fctzung vom Milit\u00e4r und den Beamten oder, sollten diese sich im sehr unwahrscheinlichen Fall auf die Seite der Reformisten stellen, mithilfe von angeheuerten Kontra-Milizen. Das ist konterrevolution\u00e4re Gewalt gegen friedlichen Reformismus. Genau deshalb ist es unsere Aufgabe, die gewaltsame Revolution durchzuf\u00fchren, wie schon Marx und Engels sich dazu bekannten. Marx schrieb: \u201eDie Revolution \u00fcberhaupt \u2013 der Umsturz der bestehenden Gewalt und die Aufhebung der alten Verh\u00e4ltnisse \u2013 ist ein politischer Akt. Ohne Revolution kann sich aber der Sozialismus nicht ausf\u00fchren.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>54<\/sup><\/span><\/strong> Auch Engels schrieb von der \u201eNotwendigkeit der gewaltsamen Revolution\u201c<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>55<\/sup><\/strong><\/span>. Die Geschichte der zum Scheitern verurteilten Reformisten best\u00e4tigen seine Feststellung. Engels stellte schon in den \u201eGrunds\u00e4tzen des Kommunismus\u201c klar, dass ein friedlicher \u00dcbergang w\u00fcnschenswert w\u00e4re, aber sch\u00e4tzte realistisch dessen Unwahrscheinlichkeit ein<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>56<\/sup><\/strong><\/span>.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Reformismus ist eine Vermengung des Sozialismus mit Liberalismus<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>57<\/sup><\/span><\/strong>. Die Grundbehauptung dessen ist, dass die b\u00fcrgerliche Scheindemokratie schon v\u00f6llige Freiheit der Werkt\u00e4tigen verwirklicht h\u00e4tte. Das dr\u00fcckt sich unter anderem darin aus, den b\u00fcrgerlichen Wahlen unmittelbare Aussagekraft zuzuschreiben und ihnen zu bescheinigen, \u201efair\u201c zu sein. Gramsci sprach zu recht dagegen aus: \u201eEs ist notwendig, da\u00df die Werkt\u00e4tigen die Macht \u00fcbernehmen, aber sie werden das niemals erreichen k\u00f6nnen, solange sie sich einbilden, sie durch die Organe des b\u00fcrgerlichen Staates erobern und aus\u00fcben zu k\u00f6nnen.\u201c<span style=\"color: #ff0000;\"><strong><sup>58<\/sup><\/strong><\/span> Es ist das obige Problem des Klassencharakters des b\u00fcrgerlichen Staates zusammen mit der Unwahrscheinlichkeit, unter kapitalistischen Bedingungen \u00fcberhaupt einmal eine parlamentarische Mehrheit zu erhalten. Die Bourgeoisie kann Wahlwerbung f\u00fcr ihre Parteien in viel gr\u00f6\u00dferer Menge als wir herausgeben, sie hat die Medien unter Kontrolle und das Bildungssystem. Es ist ein politischer Kampf von David gegen Goliath. David gewann mit einer Schleuder und nicht im Ringkampf. Wir k\u00f6nnen nur durch die Revolution unser Ziel erreichen, nicht durch Reformen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">August Bebel stellte einst fest: \u201eDa keine unterdr\u00fcckte Klasse frei werden kann, ohne da\u00df sie \u00f6konomisch frei wird, so ist in diesem Kampf der Geister stets das Ziel, eine neue \u00f6konomische Grundlage zu schaffen, welche die Freiheit des Individuums erm\u00f6glicht. Diese Freiheit der Entwicklung allen zug\u00e4nglich zu machen \u2013 also die Differenzierung der Individuen zu beg\u00fcnstigen \u2013 kann nur der Sozialismus, weil er uns Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung beseitigt.\u201c<strong><span style=\"color: #ff0000;\"><sup>59<\/sup><\/span><\/strong> Das Individuum kann nur im Kollektiv frei werden, nicht als Einzelperson. Ein Mensch ist immer Mitglied eines oder mehrerer Kollektive bzw. Gruppen. Das Prim\u00e4re ist das Klassenkollektiv, die Arbeiterklasse und die anderen Werkt\u00e4tigen. Das Kollektiv und das Individuum bilden eine dialektische Einheit von Gegens\u00e4tzen, was bei Bebel dadurch nicht so recht zum Verst\u00e4ndnis kommt, weil er in diesen Ausf\u00fchrungen blo\u00df den Nutzen des Sozialismus f\u00fcr das Individuum abhandelt. Lunatscharski brach es einmal auf folgende Formel herunter: \u201eDer Mensch als Kollektivist ist unsterblich. Sterblich ist nur das Individuum.\u201c<sup>60<\/sup> Das Individuum kann alleine deshalb nicht im Mittelpunkt stehen, weil es verg\u00e4nglich ist, relativ austauschbar und Individuen sich nur relativ unterscheiden, w\u00e4hrend sie die gleichen Grundbed\u00fcrfnisse und Grundinteressen haben.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Mao Tsetung stellte schon als junger Marxist in Briefen an Cai Hesen die Frage, wie sich Reformisten vorstellen, dass es gerechtfertigt sei, die Ausbeutung der Bourgeoisie zu ertragen, obwohl diese die Minderheit der Bev\u00f6lkerung ist; Mao erkannte, dass selbst, wenn der Reformismus m\u00f6glich w\u00e4re, er sehr lange dauern w\u00fcrde und das kleinere \u00dcbel langfristig gesehen auch dann die Revolution w\u00e4re<sup>61<\/sup>. Diese Sichtweise ist korrekt. Selbst von einem \u201erein demokratischen\u201c Standpunkt aus gesehen ist es Unrecht, was durch die Bourgeoisie geschieht, denn es ist die Herrschaft einer ausbeutenden Minderheit \u00fcber die werkt\u00e4tige Mehrheit, haupts\u00e4chlich der Arbeiterklasse, aber auch gegen\u00fcber der Kleinbourgeoisie. Die Diktatur der Bourgeoisie geht der Diktatur des Proletariats zuvor, also die reaktion\u00e4re Gewalt besteht bereits, die revolution\u00e4re Gewalt folgt erst als Reaktion, als Absch\u00fcttelung der Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung. Das bedarf an Organisation und Klassenbewusstsein, um die Revolution zu verwirklichen. Packen wir es also an!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/100_Jahre_ungarische_Raeterepublik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1<\/a><a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/100_Jahre_ungarische_Raeterepublik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> So zum Beispiel im Fall der R\u00e4terepublik Ungarn.<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">2 \u201eBericht in der gemeinsamen Sitzung des Gesamtrussischen Zentralexekutivkomitees, des Moskauer Sowjets, der Betriebskomitees und der Gewerkschaften\u201c (22. Oktober 1918) In: <a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/broschueren_etc\/#4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">W. I. Lenin \u201eWerke\u201c<\/a>, Bd. 28, Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 115.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">3 R\u00f6m 13, 1 In: Neues Testament In: \u201eLutherbibel\u201c, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2007, S. 185.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">4 Vgl. \u201eVon weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei\u201c (1523) In: Martin Luther \u201eAuswahl\u201c, Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin\/Darmstadt\/Wien 1961, S. 142.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">5 Vgl. Ebenda, S. 153.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">6 Ebenda, S. 147.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">7 Mat 5, 9 In: Neues Testament In: \u201eLutherbibel\u201c, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2007, S. 6.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">8 Siehe: Joh 2, 13 ff In: Ebenda, S. 109.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">9 Mat 10, 34 In: Ebenda, S. 14.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">10 Vgl. \u201eDie F\u00fcrstenpredigt\u201c (1524) In: Thomas M\u00fcntzer \u201eSchriften und Briefe\u201c, Diogenes Verlag, Z\u00fcrich 1989, S. 76.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">11Vgl. Mat 10, 37 ff In: Neues Testament In: \u201eLutherbibel\u201c, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2007, S. 14.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">12 Mat 6, 24 In: Ebenda, S. 9.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">13 2. Thess 3, 10 In: Ebenda, S. 238.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">14 Vgl. \u201eAusgedr\u00fcckte Entbl\u00f6\u00dfung des falschen Glaubens\u201c (1524) In: Thomas M\u00fcntzer \u201eSchriften und Briefe\u201c, Diogenes Verlag, Z\u00fcrich 1989, S. 88.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">15 Vgl. Ebenda, S. 102.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">16 Vgl. \u201eHochverursachte Schutzrede\u201c (1524) In: Thomas M\u00fcntzer \u201eSchriften und Briefe\u201c, Diogenes Verlag, Z\u00fcrich 1989, S. 113.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">17 Siehe: Ebenda.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">18 Vgl. Ebenda, S. 112.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">19 \u201eAusgedr\u00fcckte Entbl\u00f6\u00dfung des falschen Glaubens\u201c (1524) In: Ebenda, S. 85.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">20 Siehe: Ebenda.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">21 Siehe: R\u00f6m 10, 17 In: Neues Testament In: \u201eLutherbibel\u201c, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2007, S. 183.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">22 Siehe: \u201eVon weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei\u201c (1523) In: Martin Luther \u201eAuswahl\u201c, Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin\/Darmstadt\/Wien 1961, S. 163.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">23 \u201eAusgedr\u00fcckte Entbl\u00f6\u00dfung des falschen Glaubens\u201c (1524) In: Thomas M\u00fcntzer \u201eSchriften und Briefe\u201c, Diogenes Verlag, Z\u00fcrich 1989, S. 94.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">24 Mat 10, 28 In: Neues Testament In: \u201eLutherbibel\u201c, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2007, S. 14.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">25 Vgl. \u201eVon weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei\u201c (1523) In: Martin Luther \u201eAuswahl\u201c, Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin\/Darmstadt\/Wien 1961, S. 156\/157.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">26 Siehe: \u201eRede auf dem Reichstag zu Worms\u201c (18. April 1521) In: Martin Luther \u201eAuswahl\u201c, Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin\/Darmstadt\/Wien 1961, S. 96.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">27 Vgl. Martin Luther \u201eEin Brief an die F\u00fcrsten zu Sachsen von dem aufr\u00fchrischen Geist\u201c (Juli 1524) In: Thomas M\u00fcntzer \u201eSchriften und Briefe\u201c, Diogenes Verlag, Z\u00fcrich 1989, S. 175.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">28 Siehe: Ebenda, S. 174, Fu\u00dfnote.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">29 \u201eVon der Freiheit eines Christenmenschen\u201c (1520) In: Martin Luther \u201eAuswahl\u201c, Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin\/Darmstadt\/Wien 1961, S. 74.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">30 R\u00f6m 13, 8 In: Neues Testament In: \u201eLutherbibel\u201c, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2007, S. 186.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">31 Martin Luther \u201eWider die r\u00e4uberischen und m\u00f6rderischen Rotten der Bauern\u201c (Mai 1525) In: Thomas M\u00fcntzer \u201eSchriften und Briefe\u201c, Diogenes Verlag, Z\u00fcrich 1989, S. 188.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">32 Vgl. Ebenda, S. 185.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">33 Vgl. Martin Luther \u201eEin Brief an die F\u00fcrsten zu Sachsen von dem aufr\u00fchrischen Geist\u201c (Juli 1524) In: Ebenda, S. 182.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">34 Vgl. \u201eHochverursachte Schutzrede\u201c (1524) In: Ebenda, S. 119.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">35 Vgl. Martin Luther \u201eWider die r\u00e4uberischen und m\u00f6rderischen Rotten der Bauern\u201c (Mai 1525) In: Ebenda, S. 186.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">36 Ebenda, S. 187.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">37 Vgl. \u201eVon weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei\u201c (1523) In: Martin Luther \u201eAuswahl\u201c, Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin\/Darmstadt\/Wien 1961, S. 157\/158.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">38 Siehe: Ebenda, S. 159.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">39 Apg 5, 29 In: Neues Testament In: \u201eLutherbibel\u201c, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2007, S. 142.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">40 \u201eRede auf dem Reichstag zu Worms\u201c (18. April 1521) In: Martin Luther \u201eAuswahl\u201c, Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin\/Darmstadt\/Wien 1961, S. 97.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">41 \u201eEine treue Ermahnung zu allen Christen, sich zu h\u00fcten vor Aufruhr und Emp\u00f6rung\u201c (1521\/22) In: Ebenda, S. 109.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">42 Siehe: Martin Luther \u201eWider die r\u00e4uberischen und m\u00f6rderischen Rotten der Bauern\u201c (Mai 1525) In: Thomas M\u00fcntzer \u201eSchriften und Briefe\u201c, Diogenes Verlag, Z\u00fcrich 1989, S. 185. Luther schreibt dort: \u201eDenn im Neuen Testament h\u00e4lt und gilt Mose nicht.\u201c Die B\u00fccher Mose stammen aus dem Alten Testament.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">43 \u201eHochverursachte Schutzrede\u201c (1524) In: Thomas M\u00fcntzer \u201eSchriften und Briefe\u201c, Diogenes Verlag, Z\u00fcrich 1989, S. 113.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">44 Ebenda, S. 116.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">45 Vgl. Ebenda, S. 122.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">46 https:\/\/www.1000dokumente.de\/index.html?c=dokument_de&amp;dokument=0083_ahr&amp;object=translation&amp;l=de<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">47 \u201eManifest der Kommunistischen Partei\u201c In: Karl Marx\/Friedrich Engels \u201eWerke\u201c, Bd. 4, Dietz Verlag, Berlin 1977, S. 462.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">48 \u201eMaoisten in Indien\u201c (14. Oktober 2006) In: Azad (Cherukuri Rajkumar) \u201eMaoists in India \u2013 Writings and Interviews\u201c, Foreign Languages Press, Utrecht 2018, S. 22, Englisch.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">49 Vgl. Ebenda, S. 23.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">50 \u201eDie Ethik und \u00c4sthetik Tschernyschewskis im Urteil der Gegenwart\u201c (1928) In: Anatoli Lunatscharski \u201ePhilosophie \u2013 Kunst \u2013 Literatur\u201c, VEB Verlag der Kunst, Dresen 1986, S. 300.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">51 \u201eGespr\u00e4ch mit der amerikanischen Korrespondentin Anna Louise Strong\u201c (August 1946) In: Mao Tse-tung \u201eAusgew\u00e4hlte Werke\u201c, Bd. IV, Verlag f\u00fcr fremdsprachige Literatur, Peking 1969, S. 98.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">52 \u201eDie kommunistische Bewegung bolschewisieren\u201c (Fr\u00fchjahr 1925) In: Klement Gottwald \u201eAusgew\u00e4hlte Reden und Schriften\u201c, Dietz Verlag, Berlin 1974, S. 11.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">53 Sir 8, 3 In: Apokryphen In: \u201eLutherbibel\u201c, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2007, S. 962.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">54 Karl Marx \u201eKritische Randglossen zu dem Artikel \u00b4Der K\u00f6nig von Preu\u00dfen und die Sozialreform. Von einem Preu\u00dfen\u00b4\u201c (31. Juli 1844) In: Karl Marx\/Friedrich Engels \u201eWerke\u201c, Bd. 1, Dietz Verlag, Berlin 1958, S. 409.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">55 Engels an das Kommunistische Korrespondenzkomitee in Br\u00fcssel (23. Oktober 1846) In: <a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/broschueren_etc\/#3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karl Marx\/Friedrich Engels<\/a> \u201eAusgew\u00e4hlte Briefe\u201c, Dietz Verlag, Berlin 1953, S. 27.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">56 Vgl. Friedrich Engels \u201eGrunds\u00e4tze des Kommunismus\u201c (Oktober\/November 1847) In: Karl Marx\/Friedrich Engels \u201eWerke\u201c, Bd. 4, Dietz Verlag, Berlin 1977, S. 373.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">57 Vgl. Engels an F. A. Sorge (18. Januar 1893) In: <a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/broschueren_etc\/#3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karl Marx\/Friedrich Engels<\/a> \u201eAusgew\u00e4hlte Briefe\u201c, Dietz Verlag, Berlin 1953, S. 546.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">58 \u201eSozialistisch oder kommunistisch?\u201c (13. Mai 1921) In: Antonio Gramsci \u201eZu Politik, Geschichte und Kultur\u201c, Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1980, S. 95.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">59 August Bebel an Paul Natorp in Marburg (26. Juli 1895) In: August Bebel \u201eAusgew\u00e4hlte Reden und Schriften\u201c, Bd. 5, K. G. Saur Verlag, M\u00fcnchen 1995, S. 68.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">60 \u201eWhitman und die Demokratie\u201c (1917\/1932) In: Anatoli Lunatscharski \u201eDas Erbe\u201c, VEB Verlag der Kunst, Dresden 1965, S. 234.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">61 Vgl. \u201eKommunismus und Diktatur\u201c (November 1920\/Januar 1921) In: \u201eSelected Works of Mao Zedong\u201c, Vol. VI, Foreign Languages Press, Paris 2020, S. 18.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino, serif;\"><em><strong>Lest dazu auch:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"QbrSNllhoh\"><p><a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/woher-kommt-die-kriminelle-gewalt\/\">Woher kommt die kriminelle\u00a0Gewalt?<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Woher kommt die kriminelle\u00a0Gewalt?&#8220; &#8212; \" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/woher-kommt-die-kriminelle-gewalt\/embed\/#?secret=QbrSNllhoh\" data-secret=\"QbrSNllhoh\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/saschasweltsicht.wordpress.com\/2018\/01\/01\/ist-gewalt-zur-verteidigung-des-kommunismus-unmoralisch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-5451\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/barri_phixr1.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"280\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"KE1mZ4WYAp\"><p><a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/proletarische-jugend-erlernt-das-waffenhandwerk\/\">Proletarische Jugend &#8211; Erlernt das Waffenhandwerk!<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Proletarische Jugend &#8211; Erlernt das Waffenhandwerk!&#8220; &#8212; \" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/proletarische-jugend-erlernt-das-waffenhandwerk\/embed\/#?secret=KE1mZ4WYAp\" data-secret=\"KE1mZ4WYAp\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/?p=14906\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-5453\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/ge34-7.png\" alt=\"\" width=\"501\" height=\"303\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 10pt; color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 10pt; color: #000000;\">F\u00fcr den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.<br \/>\nDabei muss es sich nicht grunds\u00e4tzlich um die Meinung der Redaktion handeln.<\/span><\/p>\n<table width=\"100%\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<form action=\"https:\/\/www.paypal.com\/cgi-bin\/webscr\" method=\"post\" target=\"_top\"><input alt=\"Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen \u2013 mit PayPal.\" name=\"submit\" src=\"https:\/\/www.paypalobjects.com\/de_DE\/DE\/i\/btn\/btn_donateCC_LG.gif\" type=\"image\" \/><\/form>\n<\/td>\n<td><span style=\"color: #993300;\"><strong>Auch linker Journalismus ist nicht kostenlos<br \/>\nund auch kleine Spenden k\u00f6nnen helfen Gro\u00dfes zu ver\u00f6ffentlichen!<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div style=\"margin-left: 10px;\"><a title=\"zur Startseite\" href=\"http:\/\/www.americanrebel.de\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/back_ar.png\" alt=\"zur\u00fcck zur Startseite\" width=\"156\" height=\"15\" \/><\/a><\/div>\n<div style=\"margin-right: 10px;\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/1683837971860223\/permalink\/1987214344855916\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_zu_fb.png\" alt=\"hier geht es zur Facebook Diskussionsgruppe\" width=\"353\" height=\"15\" \/><\/a><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/?p=18718#respond\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_kommentar-1.png\" alt=\"Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar\/Leserbrief\" width=\"627\" height=\"20\" \/><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Redaktion Roter Morgen Zur Frage der revolution\u00e4ren Gewalt Gewalt als Mittel im Kampf gegen die Unterdr\u00fcckung und zur Befreiung eines Volkes kann, wenn es mit den Aktionen der Massen verschmolzen ist, durchaus eine Berechtigung haben. Die herrschende Klasse der Kapitalisten [&hellip;]<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/zur-frage-der-revolutionaeren-gewalt\/\">&darr; Lese den Rest von diesem Eintrag&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v14.9 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>- Zur Frage der revolution\u00e4ren Gewalt - Einheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/zur-frage-der-revolutionaeren-gewalt\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"- Zur Frage der revolution\u00e4ren Gewalt - Einheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Gewalt als Mittel im Kampf gegen die Unterdr\u00fcckung und zur Befreiung eines Volkes kann, wenn es mit den Aktionen der Massen verschmolzen ist, durchaus eine Berechtigung haben. Die herrschende Klasse der Kapitalisten wird ihre Macht niemals freiwillig hergeben, sie wird sich niemals der Mehrheit der Massen unterordnen und bestimmt, so, ob ihr Untergang gewaltfrei oder nicht eingeleitet wird.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/zur-frage-der-revolutionaeren-gewalt\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Einheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2020-09-24T00:16:26+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2020-09-24T00:21:12+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/PH00985.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"666\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"460\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/\",\"name\":\"Einheit\",\"description\":\"Forum zur F\\u00f6rderung der Einheit der Marxisten-Leninisten\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/?s={search_term_string}\",\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"@id\":\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/zur-frage-der-revolutionaeren-gewalt\/#primaryimage\",\"inLanguage\":\"de\",\"url\":\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/KPDML-300x287.png\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/zur-frage-der-revolutionaeren-gewalt\/#webpage\",\"url\":\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/zur-frage-der-revolutionaeren-gewalt\/\",\"name\":\"- Zur Frage der revolution\\u00e4ren Gewalt - Einheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/zur-frage-der-revolutionaeren-gewalt\/#primaryimage\"},\"datePublished\":\"2020-09-24T00:16:26+00:00\",\"dateModified\":\"2020-09-24T00:21:12+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/#\/schema\/person\/99ac9674144165cd8225fa146e9dc3ae\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/zur-frage-der-revolutionaeren-gewalt\/\"]}]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/#\/schema\/person\/99ac9674144165cd8225fa146e9dc3ae\",\"name\":\"Redaktion\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1980"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1980"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1980\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1995,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1980\/revisions\/1995"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1980"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1980"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1980"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}