{"id":1871,"date":"2019-07-06T12:37:28","date_gmt":"2019-07-06T10:37:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/?p=1871"},"modified":"2019-07-06T13:14:50","modified_gmt":"2019-07-06T11:14:50","slug":"hans-koelsch-die-legende-transnationalen-klassenfeind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/hans-koelsch-die-legende-transnationalen-klassenfeind\/","title":{"rendered":"&#8211; Hans K\u00f6lsch: Die legende vom transnationalen Klassenfeind"},"content":{"rendered":"<h4>Sascha<\/h4>\n<h2 class=\"entry-title\">Hans K\u00f6lsch: Die legende vom transnationalen Klassenfeind<strong><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/strong><\/h2>\n<div class=\"entry-content\">\n<div id=\"attachment_1484\" style=\"width: 110px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1484\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1484\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Sascha.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-1484\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Sascha<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Kapitalismus \u2013 eine korrupte und vermoderte Gesellschaft, in der Raffgier und Eigennutz gro\u00dfgeschrieben sind und Solidarit\u00e4t und Menschenw\u00fcrde von Millionen Menschen nichts weiter sind als ein Fetzen Papier. Ganz zu schweigen vom Frieden und von der Erhaltung unseres Planeten. Und wer ist schuld daran? Die transnationalen Konzerne, sagen einige. Das stimmt nicht! Und so ist auch die Legende vom transnationalen Klassenfeind der Versuch, die Linken in die Irre zu f\u00fchren und l\u00e4ngst f\u00e4llige Klassenk\u00e4mpfe auf den Sankt-Nimmerleinstag zu verschieben.<\/strong><strong> Doch schon Karl Liebknecht warnte davor, als er sagte: \u201eDer Feind steht im eignen Land!\u201c<\/strong> <span id=\"more-87893\"><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><strong>Wer aber ist der Klassenfeind?<\/strong><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1875\" style=\"width: 328px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1875\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1875\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/rrr-300x251.png\" alt=\"\" width=\"318\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/rrr-300x251.png 300w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/rrr.png 358w\" sizes=\"(max-width: 318px) 100vw, 318px\" \/><p id=\"caption-attachment-1875\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">US-Imperialismus, Karrikartur, YouTube<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kr\u00e4fte des deutschen Monopolkapitals waren vor nicht allzulanger Zeit die Initiatoren der Agenda 2010. Die Agenda ist das volksfeindliche Programm des deutschen Imperialismus, das die Politik auch der neuen Regierungskoalition bestimmt. Versch\u00e4rfte Ausbeutung, Sozialabbau, Lehrstellenabbau, eine die Arbeitslosigkeit f\u00f6rdernde Steuerpolitik, kulturelle Restriktion, Existenzunsicherheit f\u00fcr Millionen sind begleitet von steigenden Ausgaben f\u00fcr die milit\u00e4rische Interventionsf\u00e4higkeit, vom staatlich gesch\u00fctzten Neofaschismus, von gewerkschaftsfeindlichen Attacken und einer neuen, europaweiten Welle des Antikommunismus. Sie zielt darauf, die Erfahrungen zu diskriminieren und m\u00f6glichst unwirksam zu machen, in denen Erkenntnisse enthalten sind, wie den imperialistischen Kr\u00e4ften das Handwerk gelegt werden kann, wobei die antikommunistischen Tiraden gegen alle Kr\u00e4fte zielen, die der imperialistischen Politik mit ernstzunehmender Kritik begegnen, wie das der Hitlerfaschismus vorexerziert hat.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein neues Kriegsabenteuer gegen den Iran<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die reaktion\u00e4re Strategie des deutschen Monopolkapitals zielt gegenw\u00e4rtig erneut\u00a0 auf ein Kriegsabenteuer. Der von den USA anvisierte Krieg gegen den Iran kann auf \u201edeutsche\u201c Unterst\u00fctzung rechnen. Die Provokation mit den Karikaturen ist eine EU gesteuerte Politik zur Versch\u00e4rfung der Spannungen, in deren Ergebnis eine NATO-Antwort als erforderlich erscheinen soll, wie das zum Beispiel nach dem geschichtlichen Vorbild, der faschistischen Provokation mit dem Sender Gleiwitz, der Aggression gegen Polen gedient hat.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>B\u00fcrgerlicher Opportunismus in der DKP<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Widerspruch zu diesen offensichtlichen Tatsachen der volksfeindlichen Politik des deutschen Imperialismus, behauptet Leo Mayer (DKP), da\u00df der deutsche Imperialismus nicht der Hauptfeind unseres Kampfes sei (auch nicht der USA Imperialismus) [1] sondern die transnationalen Konzerne und deren politische Agenten. Arbeiterbewegung, Friedensbewegung, globalkritische Bewegung, Umweltbewegung \u2013 sie h\u00e4tten in allen L\u00e4ndern der Welt den gleichen Gegner, der hier bei uns nicht der deutsche Imperialismus, sondern ein globaler Gegner sei [2]. Diese globale Macht der Transnationalen wird mitunter auch als kollektiver Kapitalismus bezeichnet, obwohl die gemeinten kapitalistischen Monopolunternehmen sich gegenseitig in einem unerbittlichen Konkurrenzkampf auszuschalten versuchen und dabei die Menschheit in t\u00f6dliche Katastrophen st\u00fcrzen, was Leo Mayer als \u201eregulierte Rivalit\u00e4t\u201c verniedlicht. [3]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Im Widerspruch zu Lenins Imperialismusanalyse<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der apologetische Umgang mit der transnationalen Terminologie in Hauptl\u00e4ndern des Imperialismus ist nat\u00fcrlich anders zu werten, als in L\u00e4ndern, die Opfer der Politik von Weltbank, IWF und WTO sind: Hier erscheinen die Urheber der Not als eine Gruppe verschworener Feinde, wof\u00fcr die transnationale Sammelbezeichnung zwar nicht exakt ist, aber doch nicht aus einer opportunistischen Apologetik resultiert. Die Konzeption vom transnationalen Imperialismus ist der\u00a0 wissenschaftlichen Analyse des Imperialismus durch Lenin, unter Einschlu\u00df ihrer revolution\u00e4ren Schlu\u00dffolgerungen, entgegengesetzt. Die Position von Leo Mayer ist leider keine Privatmeinung. Sie hat Einflu\u00df auf die Programmatik und Politik der DKP. <div class=\"hide-this-part-wrap\"><div class=\"hide-this-part-more\" id=\"hide-this-part-0\" morelink-text=\"hier geht es weiter\">hier geht es weiter \u00bb<\/div><div class=\"hide-this-part\" status=\"invisible\"><\/p>\n<hr \/>\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Die regulierte Rivalit\u00e4t<\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gemeinsame Vereinbarungen zwischen den Konzernen und imperialistischen Staaten gibt es nur, wenn es gegen antiimperialistische Kr\u00e4fte geht oder wenn die Opfer ihrer Profitsucht am besten gemeinsam ausgepl\u00fcndert werden k\u00f6nnen. Offen sichtbar praktizieren das zum Beispiel die Vereinbarungen gro\u00dfkapitalistischer M\u00e4chte in der EU mit ihrer volksfeindlichen Strategie. Die wichtigen Protestaktionen in Br\u00fcssel und Stra\u00dfburg d\u00fcrfen nicht vergessen machen, da\u00df die Initiatoren dieser Politik auch in Berlin zu suchen und in Deutschland zu bek\u00e4mpfen sind.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">\u00a0<strong>Gibt es einen regulierten Kapitalismus?<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die regulierte Rivalit\u00e4t, von der Leo Mayer spricht, befindet sich im Gegensatz zur Versch\u00e4rfung der Widerspr\u00fcche zwischen Lohnarbeit und Kapital einerseits und der Widerspr\u00fcche zwischen den gro\u00dfkapitalistischen Konkurrenten andrerseits. Eine Regulierung oder Abstumpfung der Widerspr\u00fcche findet nicht statt, auch wenn alle Opportunisten davon phantasieren. Auch in Deutschland erleben wir eine Gro\u00dfoffensive des Klassenfeindes, die jeden Widerstand gegen Kriegsvorbereitung, Lohnraub und Weltmachtstreben in die Knie zwingen und unliebsame Konkurrenten ausschalten soll. Doch der Versuch, kapitalistische \u201eRivalit\u00e4t\u201c zu regulieren, ist keine Einbahnstra\u00dfe.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Freihandelszwang \u201eMade in USA\u201c<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem m\u00e4chtigen Club der Monopolkapitalisten in der Europ\u00e4ischen Union wurde j\u00fcngst aus \u00dcbersee untersagt, die Einfuhr von genmanipulierten Landwirtschaftsprodukten zu unterbinden. Freihandelsabkommen h\u00e4tten auch hier, bei den Gro\u00dfen, den ungehinderten Zugang zu den M\u00e4rkten zu garantieren. Den manipulierten Landwirtschaftsprodukten ist die nat\u00fcrliche F\u00e4higkeit verloren gegangen, sich zu reproduzieren und auch als Saatgut nutzbar zu sein. Deshalb m\u00fcssen diese Produkte immer wieder vom Urheber gekauft werden. In armen L\u00e4ndern wurden generell mit dem Freihandelszwang gro\u00dfe Bereiche der Selbstversorgung zerst\u00f6rt und Kreditabh\u00e4ngigkeit, Armut und Hunger auch mit Hilfe deutscher Konzerne verbreitet. In die EU wird mit der genannten Auflage eine Bresche f\u00fcr die Konkurrenz\u00a0 transatlantischer Produkte geschlagen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Samsung, Huawei und andere\u2026<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Tatsache. Die Chip-Produktion ist eine Schl\u00fcsseltechnologie f\u00fcr fast alle Bereiche der Wirtschaft, der Gesellschaft und auch des Milit\u00e4rs. Chips werden ben\u00f6tigt in der Unterhaltungselektronik, in der Kommunikationstechnik, in der Rechen- und Computertechnik, in der Kontroll-, \u00dcberwachungs- und Steuerungs- Technik und Bionik. Frei von irgendeinem Regulierungsangebot plant Samsung mit einem 60 Milliarden Dollar-Programm in relativ kurzer Zeit den Konkurrenten das Hauptgesch\u00e4ft streitig zu machen. Die Konkurrenten werden versuchen, durch versch\u00e4rfte Ausbeutung dagegen zu halten und zu bestehen. Zu ihnen geh\u00f6rt auch der Siemens-Konzern.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die fingierte Forschungsstrategie<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Tatsache, die ebenfalls f\u00fcr die kapitalistische Konkurrenzwirtschaft charakteristisch ist und nichts mit regulierter Rivalit\u00e4t zu tun hat: Der deutsche Siemens-Konzern, einer der weltgr\u00f6\u00dften, betreibt in der Forschung eine Art \u201eBlindprogramm\u201c. J\u00e4hrlich werden \u00fcber 8.000 Erfindungsmeldungen produziert. Der Konzern besitzt \u00fcber 40.000 Patente und Patentgruppen. Dieser Bestand soll aller 5 bis 6 Jahre erneuert werden. Dabei ist den Forschungsstrategen bekannt, da\u00df der gr\u00f6\u00dfte Teil der Patente nichts Profitables bringt. Weshalb also der Aufwand?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Poker um den Maximalprofit<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz der hochgelobten wissenschaftlich technischen Fortschritte und \u201eglobalen\u201c Vernetzungen l\u00e4\u00dft sich nicht sagen, welche Schl\u00fcssel- und Schrittmachertechnologie in n\u00e4chster Zukunft den gro\u00dfen\u00a0 Profit bringen und zum Hauptfeld des Konkurrenzkampfes werden k\u00f6nnte. So hoffen diese Planer, da\u00df unter der Masse der Patente sich eines als lizenztr\u00e4chtiger Gl\u00fcckstreffer herausstellt, mit dessen Hilfe sich gegen\u00fcber allen m\u00f6glichen Konkurrenten ein neues Monopol, ein neues Herrschaftsverh\u00e4ltnis begr\u00fcnden l\u00e4\u00dft. Daf\u00fcr und f\u00fcr den Ausgang und die f\u00fcr zweckm\u00e4\u00dfig gehaltenen Formen des Kampfes um neue Herrschaftsverh\u00e4ltnisse gibt es ebenfalls keine Regularien<\/p>\n<hr \/>\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><strong>Der Hauptfeind<\/strong><\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konkret betrachtet handelt es sich bei den \u201eTransnationalen\u201c oder \u201e\u00dcberstaatlichen\u201c um monopolkapitalistische Unternehmen, die ihren Stammsitz mit ihren Profitstrategen jeweils in einem der imperialistischen L\u00e4nder haben, auch in Deutschland. Deren angebliche \u00dcberstaatlichkeit besteht vor allem darin, da\u00df sie sich in ihrem Profitstreben auch in anderen L\u00e4ndern niedergelassen haben, um da mit Tochterunternehmen und Filialen Sonderprofite einzuheimsen, sich Rohstoffe und Absatzm\u00f6glichkeiten zu sichern.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Ist der Imperialismus ein \u201eglobales Monster\u201c?<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Publikationen transnationaler Theoretiker erscheint der Imperialismus der Gegenwart dagegen als ein globales Monster mit einer globalen Strategie, dem nur global beizukommen sei. Dieses Schema geistert seit Jahrzehnten in politischen Konzeptionen von Opportunisten, die damit einer revolution\u00e4ren Strategie gegen die Kapitalisten des eigenen Landes eine verkappte Absage erteilen. Im Ungewissen bleibt bei diesen Theoretikern, wo das finanzielle Zentrum, der strategische Kopf und der strategische Standort des Monsters zu suchen sei.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Irref\u00fchrende DKP-Ideologen<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige meinen, das sei der USA-Imperialismus. (F\u00fcr einige L\u00e4nder w\u00fcrde diese Hauptfeindbestimmung sogar stimmen). Leo Mayer hat das zwar verneint, aber an anderer Stelle seiner Publikation ist zu lesen: \u201eDie USA sind die staatliche Basis des globalisierten Kapitalismus und der transnationalen Konzerne\u201c [4] In diesem Wirrwarr werden \u00fcber die globale Strategie-Zentrale auch folgende Auffassungen angeboten: die Weltbank, der IWF, die Triade (USA, Japan, Europa), das zeitweilige Treffen von F\u00fchrungskr\u00e4ften der G7.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Bilder wie aus schlechten Romanen\u2026<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gefolge dieser Unbestimmtheiten ist auch von Au\u00dferirdischen, von Aliens die Rede oder auch von einem sich selbst verzehrenden Monster\u00a0 (Autokannibalismus). In diese gezielte Vernebelung passen auch die \u201eHeuschrecken\u201c. Alles das hat den Zweck, eine zielklare Orientierung antiimperialistischer K\u00e4mpfe und einheitliches Handeln zu verhindern.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Der strategische Kopf des deutschen Imperialismus<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tatsache ist dem gegen\u00fcber, da\u00df die zunehmenden Belastungen f\u00fcr die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung in Deutschland, die Schl\u00e4ge gegen soziale Sicherungssysteme und gegen friedenssichernde Verh\u00e4ltnisse nicht von einer irgendwo oder nirgendwo beheimateten Macht ausgeteilt werden, sondern vom deutschen Imperialismus, der neben den Imperialismen in anderen L\u00e4ndern ein vollkommen ausgebildeter, souver\u00e4ner, gut organisierter und gef\u00e4hrlicher Klassenfeind ist. Sein strategischer Kopf ist Vorstand und Pr\u00e4sidium der \u201eBundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb\u00e4nde\u201c (BDA). Die BDA hat 54 Bundesfachverb\u00e4nde, 14 Landesvereinigungen und ist auch im Spitzenverband der europ\u00e4ischen Arbeitgeber verankert.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Im Interesse der einheimischen Monopolbourgeoisie<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die BDA organisiert die Tarifk\u00e4mpfe gegen die Interessen der Besch\u00e4ftigten ihrer Unternehmen und hier vor allem gegen die gewerkschaftlich organisierten. Ziel ist gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Profiterwerb, der auch expansiv nutzbar ist. Die BDA \u00fcbt, gest\u00fctzt auf ihre \u00f6konomische Kraft und Organisiertheit, mit Ratgebern und Sponsoren stra\u00adtegischen Einflu\u00df auf das Bundeskanzleramt und die anh\u00e4ngenden Staatsorgane aus und auch auf etablierte Parteien, die den Anschein erwecken, als w\u00fcrde die Strategie der kapitalistischen Machthaber der W\u00e4hlbarkeit unterliegen. Die BDA ist eine politische Organisation, die im Gegensatz zu\u00a0 Parteien gegen W\u00e4hlereinfl\u00fcsse abgeschirmt ist, obgleich sie auf Parlament und Regierung einen gr\u00f6\u00dferen Einflu\u00df hat als jegliche Parteienkoalition.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die sogenannte \u201eDemokratie\u201c \u2013 Herrschaft der Bosse!<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr diplomierte Demokratie-Spezialisten ist das bisher kein Thema, wie sich Monopolherrschaft mit Demokratie \u201evertr\u00e4gt\u201c, was ja nicht nur in Zeiten offen faschistischer Herrschaft als Anachronismus sichtbar wird. Marxisten ist bekannt, da\u00df von diesem Machtzentrum aus dirigiert wird, ob f\u00fcr parlamentarische Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse ein gr\u00f6\u00dferer oder kleinerer Spielraum zweckm\u00e4\u00dfig erscheint oder ob er ganz abgeschafft werden soll, wof\u00fcr die Bosse auch ihre neofaschistischen Handlanger in Bereitschaft halten. Im nachfaschistischen Deutschland ist f\u00fcr neofaschistische und antikommunistische Aktivit\u00e4ten zwar der beste Boden gegeben, aber angesichts der Erfahrungen der V\u00f6lker mit dem Hitlerfaschismus werden hier aus taktischen Gr\u00fcnden daf\u00fcr \u201eeurop\u00e4ische Initiativen\u201c lanciert.<\/p>\n<hr \/>\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Private und staatliche Monopole<\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die transnationale Terminologie benutzt den nationalen Terminus nicht in seinem ethnischen Sinn, sondern gleichbedeutend mit der staatlichen Organisation von L\u00e4ndern. Der Zusatz \u201eTrans\u201c propagiert die Auffassung, als w\u00fcrden sich heute private Monopolgiganten aus der staatlichen Verflechtung l\u00f6sen. Doch heute wie vor neunzig Jahren, als Lenin dieses imperialistische Verh\u00e4ltnis analysiert hat, sind private und staatliche Monopole miteinander verflochten und die einen wie die anderen sind \u201ein Wirklichkeit blo\u00df einzelne Glieder in der Kette des imperialistischen Kampfes zwischen den gr\u00f6\u00dften Monopolisten um die Teilung der Welt\u2026.\u201c [5]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Staat als Machtinstrument<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwar demonstrieren private Monopole in diesem Geflecht ihre Dominanz, wie zum Beispiel die Hartz-Kommission mit der Vorbereitung sozialfeindlicher Gesetze, aber die Gesetzentw\u00fcrfe blieben ohne Staat auf dem Papier. Erst ihre staatliche Absegnung hat dazu gef\u00fchrt, da\u00df Millionen Menschen einer diskriminierenden sozialen Entbl\u00f6\u00dfung unterzogen und per Exekutive einer sozialen und kulturellen Erniedrigung unterworfen werden. Mit der Verflechtung erlangen die privaten Monopole Zugang zu den Monopolen des Staates. Das sind die Monopole der Gewaltaus\u00fcbung, der Gesetzgebung, der Steuererhebung, der Errichtung, Bewahrung oder Zerst\u00f6rung sozialer und nat\u00fcrlicher Sicherungssysteme usw. Von diesem Zugang ist auch abh\u00e4ngig, mit welchen Waffen der Kampf um Einflu\u00dfgebiete gef\u00fchrt werden kann.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die wachsende Kraft der Monopole<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Gegenwart gilt wie damals: \u201eIst das Monopol einmal zustande gekommen und schaltet es mit Milliarden, so durchdringt es mit absoluter Unvermeidlichkeit alle Gebiete des \u00f6ffentlichen Lebens, ganz unabh\u00e4ngig von der politischen Struktur und beliebigen anderen ,Details\u2018 \u201c [6] Mit der gegenw\u00e4rtigen, neuen Gr\u00f6\u00dfenordnung der Monopolm\u00e4chte sind eine Reihe neuer Tatsachen, Tendenzen, Widerspr\u00fcche und Konflikte entstanden. Die Zahl der Gro\u00dfkonzerne hat sich in den letzten Jahrzehnten vervierfacht, auch ihre Finanzkraft ist\u00a0 gewachsen, was im Konkurrenzkampf\u00a0 neue Anforderungen an konkurrenzf\u00e4hige Profite stellt. Die hundert umsatzgr\u00f6\u00dften Konzerne kommen aus 15 Staaten und zum Teil auch aus neuen Weltregionen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die neuen Tricks der Monopolbourgeoisie<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neu ist weiterhin, da\u00df die Erfahrungen des deutschen Imperialismus mit den Methoden des Hitlerfaschismus, die Welt ver\u00e4ndern zu wollen, davor warnen, sich mit gleich starken Kapitalm\u00e4chten oder gar mit revolution\u00e4ren M\u00e4chten milit\u00e4risch anzulegen. Die USA-Imperialisten haben das bei ihrer Aggression gegen Vietnam mi\u00dfachtet. Die heutigen Gro\u00dfm\u00e4chte versuchen deshalb vorerst ihre Herrschafts- und Hegemoniebereiche auf einem Umweg, m\u00f6glichst aneinander vorbei, mit der Unterwerfung Schw\u00e4cherer und mit Stellvertreterkriegen auszubauen.<\/p>\n<hr \/>\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Militanter Terrorismus<\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neu sind in bewaffneten Auseinandersetzungen um die Aufteilung der Welt \u00a0weitere Tatsachen. Kriegerische Auseinandersetzungen konzentrieren sich nicht wie nach 1914 und 1937 auf einige zugespitzte Jahre, ausgel\u00f6st vor allem durch den deutschen Imperialismus. Die USA-Imperialisten haben den Krieg in Permanenz erkl\u00e4rt. Als n\u00e4chstes kommt hinzu, da\u00df Krieg in seiner verwerflichsten Form vorherrschend geworden ist, n\u00e4mlich als militanter Terrorismus, der die meisten Opfer unter der Zivilbev\u00f6lkerung verursacht und daf\u00fcr Massenvernichtungsmittel einsetzt, wie das auch im Irak belegt ist.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Wer sind die eigentlichen Urheber des Terrors?<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Peter Scholl-Latour, bekannt auch durch objektive Reportagen, zitiert einen Kolumnisten, der spiegelverkehrt behauptet, da\u00df der Terror eine Form der Kriegf\u00fchrung von V\u00f6lkern sei, \u201edie \u00fcber keine F-16- Kampfflugzeuge und Panzerdivisionen verf\u00fcgen\u201c. [7] Doch gerade die mit modernsten Waffen Ger\u00fcsteten sind die Urheber und Hauptakteure des militanten Terrors. Nicht zuf\u00e4llig zielt die modernisierte R\u00fcstung auch des deutschen Imperialismus in Richtung einer solchen \u201eInterventionsf\u00e4higkeit\u201c.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die USA \u2013 ein Staat des Terrorismus<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Hitlerfaschisten haben die St\u00e4dte Guernica und Coventry mit Bombenterror heimgesucht und daf\u00fcr die Antwort provoziert, der auch deutsche St\u00e4dte\u00a0 ausgeliefert wurden. In Hiroshima und Nagasaki haben die USA-Monopolisten dem militanten Terror die Waffe geliefert, mit der schlagartig das Leben Hunderttausender Menschen, vor allem von Zivilisten vernichtet werden kann. Der angedrohte pr\u00e4ventive Einsatz dieser Waffe ist der Kn\u00fcppel, mit dem Konkurrenten und Widerstandskr\u00e4fte gezwungen werden sollen, sich m\u00f6glichst ohne Gegenwehr zu unterwerfen. Doch es wurde nicht nur gedroht. Die USA haben seit\u00a0 1945 \u00fcber drei\u00dfig Terroraktionen und Aggressionen durchgef\u00fchrt, um ihre Weltmachtposition auszubauen. Das hat auch ohne den erneuten Einsatz von Atombomben Millionen Menschen das Leben gekostet.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Das fundamentalistische Fu\u00dfvolk \u2013 Waffe der Konterrevolution<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Klassenkampf in Deutschland kommt gegenw\u00e4rtig hinzu, da\u00df die gro\u00dfe Koalition unter Leitung der Bundeskanzlerin auf engsten Schulterschlu\u00df mit dem militanten Kurs der USA dr\u00e4ngt. Dem militanten Terror haben imperialistische Gro\u00dfm\u00e4chte eine neue Gefahrenquelle hinzugef\u00fcgt. Sie haben das fundamentalistische Fu\u00dfvolk feudaler Erd\u00f6lgiganten milit\u00e4risch und logistisch zu einer konterrevolution\u00e4ren Waffe gegen antifeudale Umw\u00e4lzungen in Afghanistan und f\u00fcr einen Stellvertreterkrieg gegen sowjetische Streitkr\u00e4fte aufgebaut.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Der antiterroristische Scheinkampf<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seitdem sich schlie\u00dflich gr\u00f6\u00dfere Teile dieser Kr\u00e4fte mit ihrer Generalit\u00e4t und Osama bin Laden aus der erniedrigenden Hilfsrolle f\u00fcr USA-Interessen, unter anderem auch mit terroristischen Aktionen, zu befreien suchen, legten sich die Hauptakteure des Terrorismus ein antiterroristisches Gewand zu, in dem sie gegen alle Kr\u00e4fte w\u00fcten, die sich gegen imperialistische Machenschaften wehren. So wird Demokratie-Abbau auch in Deutschland \u201ebegr\u00fcndet\u201c.<\/p>\n<hr \/>\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Die Billiglohn-Strategie<\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Kampf um einen Profit, der unter den heutigen Bedingungen gegen\u00fcber anderen Monopolgiganten konkurrenzf\u00e4hig sein soll, ist nicht nur von der Profitmenge abh\u00e4ngig, sondern auch davon, mit welchem Kapitalaufwand er erzielt wird. Je h\u00f6her der Kapitalaufwand, desto geringer das verf\u00fcgbare Kapital f\u00fcr unmittelbare Expansionen. Investitionen verwandeln sich erst sp\u00e4ter in einen\u00a0 m\u00f6glichen und gr\u00f6\u00dferen Profit. Aber das kann im Konkurrenzkampf auch zu sp\u00e4t sein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Neoliberaler Raubbau am Proletariat<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darum konzentriert sich das Profit\u00adstreben immer st\u00e4rker auf die Verbilligung der Arbeitskraft, auf eine Reduzierung auch der notwendigen Kosten f\u00fcr die Reproduktion der Arbeitskraft, die im Millionenumfang die soziale Grundlage f\u00fcr die Lebensf\u00e4higkeit der ganzen Gesellschaft ist und durch neoliberalen Raubbau zerst\u00f6rt wird. Die \u00f6konomische Seite des Billiglohnproblems hat Marx erl\u00e4utert:<\/p>\n<blockquote><p><strong>\u201eWird Kapital ins Ausland geschickt, so geschieht es nicht, weil es absolut nicht im Inland Besch\u00e4ftigung finden k\u00f6nnte. Es geschieht, weil es zu h\u00f6heren Profitraten im Ausland besch\u00e4ftigt werden kann.\u201c [8]<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Betrug mit der \u201eDeregulierung\u201c\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht die Befriedigung der Bed\u00fcrfnisse, sondern die Produktion von Profit ist Zweck des Kapitals9. Die gr\u00f6\u00dferen Profitm\u00f6glichkeiten in anderen L\u00e4ndern ergeben sich vor allem daraus, da\u00df dort der Widerstand gegen schrankenlose Ausbeutung entweder noch nicht so organisiert ist wie im Stammland oder da\u00df er rigoroser durch Verbote und anderen Druck niedergehalten werden kann. Im jeweiligen Stammland, wie zum Beispiel in Deutschland, hat die Arbeiterklasse in Jahrzehnten f\u00fcr sich und andere von der geschaffenen Arbeitsproduktivit\u00e4t und den entsprechenden Profiten einen Anteil f\u00fcr zivilisatorische Bed\u00fcrfnisse erk\u00e4mpft. Deren Abbau ist nun Programm der Regierungspolitik, die auf Billiglohnverh\u00e4ltnisse zielt, was, als \u201eDeregulierung\u201c bezeichnet das Wesen der Sache verschleiern soll.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die krampfhafte Suche nach Billiglohn-Oasen<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das f\u00fcr Billiglohnl\u00e4nder typische Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis zwischen Lohnarbeit und Kapital ist ein Idealverh\u00e4ltnis f\u00fcr die Profitproduktion. Nicht Kapitalnot treibt die Profitmacher in Billiglohnl\u00e4nder sondern Kapital\u00ad\u00fcberschu\u00df, der sich nur profitabel verwerten l\u00e4\u00dft, wenn dessen Wiederanlage einen h\u00f6heren Profit verspricht als jener, der zu seiner Erzeugung erforderlich\u00a0 gewesen ist. Das treibt die Gro\u00dfkapitalisten um die Welt, die wie Rauschgifts\u00fcchtige Billiglohnbereiche suchen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Versch\u00e4rfter internationaler Konkurrenzkampf<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber so wie zum Beispiel der deutsche Siemenskonzern mit seinen Ablegern in 190 L\u00e4ndern, sind auch andere auf solchen Wegen. Der Konkurrenzkampf zwischen ihnen versch\u00e4rft sich und einen existenzgef\u00e4hrdenden Schlag erleidet der, dessen Profit nicht konkurrenzf\u00e4hig ist. Daraus ergeben sich Tendenzen, die f\u00fcr das gegenw\u00e4rtige Stadium des Imperialismus generell und jeweils auch in einzelnen imperialistischen L\u00e4ndern charakteristisch sind. Sie werden\u00a0 hier in einer von den Monopolherren f\u00fcr g\u00fcnstig gehaltenen Weise praktiziert und m\u00fcssen hier\u00a0 dementsprechend konkret bek\u00e4mpft werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Lohndumping auch im eigenen Land<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kapitalexporteure streben zunehmend danach, die f\u00fcr sie idealen Billiglohnverh\u00e4ltnisse in ihr eigenes, in ihr Stammland zu importieren und dieses in ein Billiglohnland zu verwandeln. Die angeblich \u00fcberstaatlichen, einheimischen\u00a0 Konzerne sind die Hauptakteure, die dieser Tendenz mit Hilfe der von ihnen beherrschten Regierung Bahn\u00a0 brechen, wie das in Deutschland mit der Agenda\u00a0 2010 praktiziert wird.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein zynischer Vergleich<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Tendenz wird dadurch noch verst\u00e4rkt, da\u00df aus Billiglohnl\u00e4ndern zunehmend Billigprodukte einflie\u00dfen und die Absatzkonkurrenz versch\u00e4rfen. Der zunehmende Druck der Billiglohnstrategie auf die Arbeits- und Lebensverh\u00e4ltnisse vergr\u00f6\u00dfert die Kluft zwischen Reichtum und Armut. Der Gro\u00dfkapitalist Henkel verniedlicht den sozialen Raubbau und erkl\u00e4rt zynisch, da\u00df aus Berichten \u00fcber Notzust\u00e4nde in Afrika doch bekannt sei, was Elend ist und da\u00df man deshalb in Deutschland nicht von Armut sprechen k\u00f6nne.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Sozialer Raubbau auf ganzer Linie\u2026<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die neue Freiheit des Monopolkapitals, die unter dem Firmenschild des Neoliberalismus Unheil verbreitet, hat in Deutschland den Angriff auf die Reproduktionsbedingungen der Arbeitskraft in zwei Richtungen vorangetrieben. Unmittelbar zielen sie in allen Bereichen auf verl\u00e4ngerte Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich, auf Streichung erk\u00e4mpfter Entlastungen, auf Abbau von K\u00fcndigungsschutz und anderen tariflichen Regelungen, auf Liquidierung gewerkschaftlicher Rechte, auf Vernichtung von Arbeitspl\u00e4tzen, auf einen m\u00f6glichst gro\u00dfen Billiglohnsektor, auf freie Bahn f\u00fcr Lohndumping und faktisch alles, was mit der Agenda 2010 und Bolkestein praktiziert wird.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Geplante Umverteilung von Unten nach Oben<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die andere Richtung ist vor allem durch Hartz-Gesetze vorgezeichnet. Die programmierte umfassende Reduzierung der Lebensm\u00f6glichkeiten, der Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr Millionen Menschen, vergr\u00f6\u00dfert nicht nur die Mittel f\u00fcr die weitergehende Umverteilung von Unten nach Oben, sie dient auch wie die Peitsche eines Sklavenaufsehers dazu, die noch in Arbeit Stehenden vor die Alternative zu stellen, entweder f\u00fcr zwei oder drei Gefeuerte mit zu arbeiten, oder Hartz-IV-Empf\u00e4nger zu werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schwarz-Rot-Mostrich und \u201eDu bist Deutschland\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im imperialistischen Deutschland wird die volksfeindliche Strategie mit deutsch klingenden Losungen verfochten, die den Eindruck erwecken, als sei Deutschlands Existenz in Gefahr und nun sei heroischer Patriotismus von N\u00f6ten. Einige Klugm\u00e4nner glauben, da\u00df Deutschfeindlichkeit ein Gegenmittel sei. Sie \u00fcbersehen, da\u00df es beim \u201eStandort Deutschland\u201c, bei der Behauptung, \u201eDu bist Deutschland\u201c, oder bei der von der Kanzlerin angestrebten Spitzenposition f\u00fcr Deutschland in Europa darum geht, Spitzenpositionen im Profitmachen\u00a0 auf Kosten Millionen deutscher B\u00fcrger zu erringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ist der Liberalismus gescheitert?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Profite sind transnational und haben mit nationalen Interessen nichts zu tun, wie das zum Beispiel der Chefstratege der deutschen Bank, Herr Ackermann demonstriert hat, als er dem englischen Vo\u00addafone-Konzern den Weg zum Aufkauf des deutschen Mannesmannkonzerns geebnet hat. Die Billiglohnstrategie des deutschen\u00a0 Gro\u00dfkapitals wird, wie die der anderen imperialistischen L\u00e4nder, als Neoliberalismus bezeichnet.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Der alte, historisch vergangene Liberalismus lebt hier wieder auf mit der Glorifizierung der Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse zwischen Lohnarbeit und Kapital im 19. Jahrhundert. Produktionsverh\u00e4ltnisse sind immer auch ein Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis zwischen den Hauptklassen der jeweiligen Gesellschaftsformation. \u201eNeo\u201c, neu, ist lediglich, da\u00df sich diese R\u00fcckwende auf der Grundlage wissenschaftlich-technisch perfektionierter Produktivkr\u00e4fte vollzieht.<\/span><\/h5>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Herr Mayer von der DKP glaubt, Lenin habe sich geirrt\u2026<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige transnationale Theoretiker trennen die Entwicklung der Produktivkr\u00e4fte von den Produktionsverh\u00e4ltnissen und behaupten, da\u00df sich der Kapitalismus nicht in seinem Endstadium, sondern erst am Anfang bef\u00e4nde. Auch Leo Mayer behauptet, Lenin habe sich mit der Einsch\u00e4tzung von der Endphase des Kapitalismus geirrt. [10]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tatsache ist jedoch, da\u00df die Kapitalisten selbst mit der reaktion\u00e4ren\u00a0 Orientierung auf Verh\u00e4ltnisse des 19. Jahrhunderts f\u00fcr die von ihnen konstituierten Produktionsverh\u00e4ltnisse keine Perspektive sehen. Sie sind nicht in der Lage, dem Charakter der Produktivkr\u00e4fte entsprechend eine gesellschaftliche Organisation der Arbeit im gesellschaftlichen Interesse zu schaffen. Mit den auf Profit orientierten Verh\u00e4ltnissen verwandeln sie Produktivkr\u00e4fte in Destruktivkr\u00e4fte und gef\u00e4hrden die sozialen und nat\u00fcrlichen Existenzbedingungen des Lebens auf der Erde.<\/p>\n<hr \/>\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><strong>Das Endstadium des Kapitalismus<\/strong><\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie Leo Mayer versuchen auch andere Opportunisten, gegen Lenins Einsch\u00e4tzung vom Endstadium des Kapitalismus Front zu machen und mit der These vom transnationalen Imperialismus den kapitalistischen Eigentumsverh\u00e4ltnissen neues Leben einzuhauchen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eUmw\u00e4lzung der Eigentumsverh\u00e4ltnisse\u201c?<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Transnationale oder multinationale Eigentumsverh\u00e4ltnisse k\u00f6nnten angeblich erst bei einer globalen Reifestufe durch eine globale Umw\u00e4lzung \u00fcberwunden werden. Bis dahin bliebe im Rahmen der einzelnen Staaten nur die M\u00f6glichkeit, die eine oder andere sch\u00e4dliche Wirkung des Kapitalismus abzuschw\u00e4chen und die Dominanz kapitalistischer Einfl\u00fcsse zu reduzieren. F\u00fcr diesen Zeitraum verbliebe dann in diesen L\u00e4ndern also lediglich die M\u00f6glichkeit, auf revolution\u00e4re Konsequenzen der Politik zu verzichten und reformistische Politik zu betreiben. Leo Mayer bem\u00e4ngelt, da\u00df Lenin f\u00fcr eine solche reformistische Politik keine Vorgaben geschaffen habe. [11]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Zentralisation der Produktion<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Tatsachen bez\u00fcglich der Entwicklung der kapitalistischen Eigentumsverh\u00e4ltnisse belegen das Gegenteil von einer epocheweiten, angeblichen globalen, H\u00f6herentwicklung der kapitalistischen Eigentumsverh\u00e4ltnisse Die Monopolunternehmen sind vor allem durch eine Zentralisation der Kapitaleinlagen verschiedener Kapitalisten in Form von Beteiligungsgesellschaften existent. Durch Akkumulation allein k\u00e4men solche Finanzmassen nicht zustande, wie sie f\u00fcr moderne Gro\u00dfprojekte erforderlich sind.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Beteiligungsgesellschaften<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit den Beteiligungsgesellschaften ist ein neues Herrschaftsverh\u00e4ltnis entstanden, das ebenfalls ein Symptom f\u00fcr das Endstadium des Kapitalismus ist, vergleichbar der Sehnsucht von Unternehmern nach Verh\u00e4ltnissen des 19. Jahrhunderts. Unter den Anteilseignern verf\u00fcgt letztlich der jeweils Kapitalst\u00e4rkste \u00fcber die Anteile aller anderen. Diese andeen aber werden faktisch nicht zu Miteigent\u00fcmer, sondern lediglich zu Renditeanw\u00e4rtern und verlieren \u00fcber ihr eingebrachtes Privateigentum die Verf\u00fcgung. Der Kapitalst\u00e4rkste verf\u00fcgt nun mit dem Schein, ein \u201eGemeininteresse\u201c zu vertreten, \u00fcber das eingebrachte Kapital der anderen Anteilseigner.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Macht der M\u00e4chtigen<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das alles trifft, zwar etwas modifiziert, auch auf internationale Finanzgiganten zu, wo die Anteilseigner aus verschiedenen Staaten zusammenwirken. Die Weltbank zum Beispiel wie auch der IWF verk\u00f6rpern kein transnationales oder multinationales Eigentum. Vor 90 Jahren hat Lenin festgestellt, da\u00df in einem Beteiligungssystem in der Regel ein Kapitalanteil von 40 Prozent gen\u00fcgt, um \u00fcber alle Anteile zu verf\u00fcgen. Wenn die Streuung der Anteil sehr gro\u00df ist, gen\u00fcgt auch ein geringerer Prozentsatz. Den USA gen\u00fcgt in der Weltbank zum Beispiel ein Anteil von nicht einmal 17 Prozent, um \u00fcber die Anteile der \u00fcber 180 Mitglieder zu herrschen. Der Bankchef Wolfowitz sichert, da\u00df die Kreditpolitik der Weltbank mit der\u00a0 Au\u00dfenpolitik der USA konform geht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Der unverg\u00e4ngliche Neokolonialismus<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn hier die n\u00e4chstgro\u00dfen Anteilseigner wie Japan, Deutschland und andere mitmachen, dann beruht das auf gemeinsamen\u00a0 neokolonialistischen Interessen. Die Mehrzahl der Opfer dieser Kreditpolitik ist lediglich in der Hoffnung dabei, \u00fcberhaupt eine Chance auf einen Kredit zu wahren, auch wenn solche Kredite mit neokolonialistischen Bedingungen verkn\u00fcpft sind und in der Regel mehr Opfer als Vorteile mit sich bringen. Unabh\u00e4ngig von der Gr\u00f6\u00dfenordnung und dem staatlichen Charakter der Anteilseigner erlangt das Privateigentum an Produktionsmitteln zu keiner Zeit die Merkmale eines kollektiven oder transnationalen Eigentums, wie auch das gemeinsame Eigentum der Mitglieder einer Einbrecherbande aus ihnen keine gemeinn\u00fctzige Vereinigung macht.<\/p>\n<hr \/>\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><strong>Was tun gegen den Imperialismus?<\/strong><\/span><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Anf\u00e4ngen der monopolistischen Entwicklung des Kapitalismus stand die Beseitigung der freien Konkurrenz im Vordergrund, dem vor allem kleineres Privateigentum zum Opfer gefallen, was sich partiell auch heute noch fortsetzt. Danach ging der Raubbau auch \u201eim eigenen Lager\u201c weiter. Gro\u00dfkonzerne liquidieren sich gegenseitig. Den \u201e\u00dcbernahmen\u201c sind keine Grenzen gesetzt. Innerhalb der Beteiligungssysteme wird den kapitalschw\u00e4cheren Anteilseignern die Verf\u00fcgung \u00fcber ihre Anteile entzogen, faktisch eine Form der Enteignung. Die Kapitalst\u00e4rksten n\u00e4hern sich mit der Herrschaft \u00fcber alle Anteile keiner gesellschaftlichen Verantwortlichkeit, sondern vergr\u00f6\u00dfern nur die Macht der gesellschaftsch\u00e4digenden Profitmacherei. Gravierend zeigt sich der Niedergang, das Endstadium des Kapitalismus, auch in der zunehmenden Beherrschung und Nivellierung der individuellen Bed\u00fcrfnisbefriedigung f\u00fcr Millionen Menschen wie auch in der massenhaften Vernichtung zivilen Lebens durch den militanten Terror imperialistischer Staaten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Idee wird zur materiellen Gewalt\u2026<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darin ist die entscheidende Tatsache enthalten, da\u00df der Widerspruch zwischen Lohnarbeit und Kapital so versch\u00e4rft wird, da\u00df die Arbeitskraft zunehmend ihrer Reproduktionsf\u00e4hgkeit beraubt wird. Die Arbeitskraft, ihr best\u00e4ndiger Einsatz, ist die soziale Existenzbedingung des gesellschaftlichen Lebens. Als Ersatzl\u00f6sung ist die Phrase von der Wissenschaft als Produktivkraft im Umlauf. Die Wissenschaften k\u00f6nnen das geistige Leben bereichern, aber sie schaffen keine gesellschaftlichen Lebensbedingungen. Keine einzige Wissenschaft ist in der Lage, die Lebensf\u00e4higkeit der Gesellschaft zu sichern, wenn ihre Erkenntnisse nicht zur materiell wirksamen Anwendung gelangen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Organisiert und zielklar k\u00e4mpfen!<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die imperialistischen, sp\u00e4tkapitalistischen Verh\u00e4ltnisse sind mehr als reif f\u00fcr ihre \u00dcberwindung und f\u00fcr antiimperialistische und sozialistische Ver\u00e4nderungen. Daf\u00fcr mu\u00df in jedem Land gegen den hier agierenden Klassenfeind in Solidarit\u00e4t mit allen vom Imperialismus Bedrohten gek\u00e4mpft werden, wie das revolution\u00e4re Kr\u00e4fte in verschiedenen L\u00e4ndern bereits erfolgreich, weil organisiert und zielklar demonstrieren. F\u00fcr die daf\u00fcr notwendigen Schritte und \u00dcbergangsprozesse ist Klarheit \u00fcber den Hauptfeind nur der Anfang.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Strikte Absage an jeden Opportunismus!<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lenin hat in der Zeit des imperialistischen Weltkrieges den opportunistischen Konzeptionen eine Abfuhr erteilt, die meinten, da\u00df dem Friedensinteresse schon entsprochen sei, wenn im Kampf gegen den Krieg lediglich darauf orientiert w\u00fcrde, die imperialistischen Vorkriegsverh\u00e4ltnisse wieder herzustellen. So hat auch der\u00a0 VII. Weltkon\u00adgre\u00df der KI die opportunistische Konzeption verworfen, sich in der R\u00fcckkehr zu den vorfaschistischen imperialistischen Herrschaftsverh\u00e4ltnissen mit dem Fortbestand von Grundlagen des Faschismus auszus\u00f6hnen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Eine konsequent revolution\u00e4re Strategie!<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die revolution\u00e4re Strategie besteht darin, dem demokratischen Kampf keine reformistischen Grenzen zu setzen, sondern in diesem Kampf Klarheit dar\u00fcber zu schaffen, da\u00df nur im Voranschreiten zum Sozialismus eine L\u00f6sung der Probleme m\u00f6glich ist. Die prosozialistische Imperialismuskritik und Politik hat Lenin keineswegs als Schema konzipiert, als k\u00f6nne ohne R\u00fccksicht auf die konkret historische Situation der politische \u00dcbergang zu sozialistischen L\u00f6sungen erfolgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Ru\u00dfland zum Beispiel mu\u00dfte als erstes die zaristische Selbstherrschaft \u00fcberwinden werden. Aber nicht jedoch, um sie durch ein gro\u00dfb\u00fcrgerliches Herrschaftssystem zu ersetzen. \u201eDie Vorw\u00e4rtsentwicklung \u2013 wenn man von m\u00f6glichen, vor\u00fcbergehenden R\u00fcckschl\u00e4gen absieht \u2013 ist zu verwirklichen nur in der Richtung der sozialistischen Gesellschaft, der sozialistischen Revolution\u201c [12]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Nicht von revolution\u00e4ren Zielen abbringen lassen!<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch unabh\u00e4ngig von allen m\u00f6glichen und notwendigen Etappen im Herankommen an die sozialistische Revolution, kann die gesellschaftliche Bewegung nur dann in eine solche Richtung gelangen, wenn daf\u00fcr eine Kraft, eine revolution\u00e4re Partei aktiv ist, die sich weder vom Widerstand des Klassenfeindes noch von reformistischen Bremsern von der revolution\u00e4ren Richtung abbringen l\u00e4\u00dft und die es versteht, f\u00fcr diese revolution\u00e4re Orientierung alle Kr\u00e4fte zu gewinnen und zu organisieren, deren Interesse \u00fcber kapitalistische Verh\u00e4ltnisse hinausweisen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Das schw\u00e4chste Kettenglied ergreifen\u2026<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch Marx und Engels wird oft unterstellt, die sozialistische Revolution ohne R\u00fccksicht auf die konkret historischen Bedingungen allein aus dem Reifegrad der Produktivkr\u00e4fte, wie ein Schema prognostiziert zu haben. Sie haben demgegen\u00fcber eingesch\u00e4tzt, da\u00df im Zentrum der kapitalistischen Entwicklung, im reifsten kapitalistischen Land, f\u00fcr die Bourgeosie die gr\u00f6\u00dferen M\u00f6glichkeiten bestanden, gewaltsamen Ausbr\u00fcchen ausgleichend entgegenzuwirken, so da\u00df solche Ausbr\u00fcche in der Peripherie wahrscheinlicher seien. [13] Dieser Bezug ist hier deshalb am Platz, weil die manipulierte Berufung auf Marx und Engels auch f\u00fcr transnationale \u201eBegr\u00fcndungen\u201c herhalten soll, als m\u00fc\u00dften die Produktivkr\u00e4fte erst eine sozialismusf\u00e4hige globale Reifestufe erlangen, bevor der Kapitalismus \u00fcberwunden werden k\u00f6nne.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Formierung einer marxistisch-leninistischen Partei<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter unseren Bedingungen, unter den Nachwirkungen der Konterrevolution, da die entscheidenden Grundlagen f\u00fcr eine revolution\u00e4re Strategie in Gestalt einer marxistisch leninistischen Partei noch nicht wieder gegeben sind, besteht die vordringliche Aufgabe darin, eine kommunistische Organisation zu formieren, die frei ist von einer transnationalen Anpassung an die Bed\u00fcrfnisse der herrschenden Klasse und die der Arbeiterklasse eine revolution\u00e4re strategische Orientierung gibt, die den konkret historischen Gegebenheiten entspricht und die auch in komplizierten Situationen auf die richtige Seite der Barrikade f\u00fchrt.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><br \/>\nDiese Aufgabe ist mit einem neuen Problem konfrontiert.<\/strong><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>Arbeiteraristokratie:<\/strong> Der F\u00e4ulnisproze\u00df des Kapitalismus hat bekanntlich auch eine Arbeiteraristokratie und Arbeiterb\u00fcrokratie hervor gebracht. Soweit sie noch reformistisch aktiv sind, werden sie auch zu einem Angriffsziel neoliberaler Politik, weil selbst reformistische Bestrebungen f\u00fcr den Kampf um konkurrenzf\u00e4hige Profite hinderlich sind.<\/li>\n<li><strong>Reaktion\u00e4re Intelligenz:<\/strong> F\u00fcr die imperialistische Spaltungspolitik haben sich jene Teile der politischen Intelligenz favorisiert, die nicht bereit sind, sich zum theoretischen Verst\u00e4ndnis der ganzen geschichtlichen Entwicklung hinauf zu arbeiten. F\u00fcr sie ist die Freiheit entscheidend, ohne R\u00fccksicht auf geschichtliche Tatsachen, auf Erfahrungen und wissenschaftliche Lehren, intellektuell fabulieren zu k\u00f6nnen und wenn das ausreichend marxismuskritisch geschieht, stehen ihnen auch die imperialistischen Medien und Geldeinnahmen offen.<\/li>\n<li><strong>Liberalistische Interessenvertreter:<\/strong> Die geistigen K\u00f6pfe, deren Zahl fast mit der von ihnen publizierten politischen Konzeptionen \u00fcbereinstimmt, bilden f\u00fcr gro\u00dfkapitalistische Interessen eine strategisch bedeutsame Sperre, die angesichts der Breite und Tiefe der gesellschaftlichen Konfliktstoffe den \u00dcbergang von millionenfacher Unzufriedenheit und Proteste zu konsequenten antiimperialistischen Positionen und Aktionen erschweren und zum Teil auch verhindern.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ohne \u00dcberwindung dieser Sperre, gibt es keinen Fortschritt des antiimperialistischen Kampfes. Deshalb besteht eine erstrangige Aufgabe darin, den Einflu\u00df solcher Intellektuellen auf kommunistische Organisationen zu verhindern. <\/strong><span class=\"_4n-j _fbReactionComponent__eventDetailsContentTags fsl\" data-testid=\"event-permalink-details\"><\/div><!-- .hide-this-part --><\/div><!-- hide-this-part-wrap --><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.weissenseerblaetter.de\/h03_06.htm#t06\" rel=\"nofollow\">http:\/\/www.weissenseerblaetter.de\/h03_06.htm#t06<\/a><\/p>\n<p><em>Prof. Dr. Hans Koelsch: 1966 Habilitation zum Dr. paed. habil. in Marxismus-Leninismus an der Karl-Marx-Universit\u00e4t Leipzig.<\/em><\/p>\n<h5>[1] Leo Mayer, Beitr\u00e4ge zur Monopol-und Imperialismustheorie, Topos, Heft 24, 2005, S.85<br \/>\n[2] Ebenda, S.86\/87<br \/>\n[3] Ebenda S.59<br \/>\n[4] Ebenda S.76<br \/>\n[5] W. I. Lenin, Der Imperialismus als h\u00f6chstes Stadium des Kapitalismus, Lenin Werke, Bd.22, S.255<br \/>\n[6] Ebenda, S.241<br \/>\n[7] Scholl-Latour, Weltmacht im Treibsand, Propyl\u00e4en Verlag, Berlin 2004, S.27.<br \/>\n[8] Karl Marx, Das Kapital, MEW, Bd. 25, S. 266<br \/>\n[9] Ebenda, S.267<br \/>\n[10] Leo Mayer, a.a.O. S. 61<br \/>\n[11] Ebenda, S. 79<br \/>\n[12] W.I.Lenin, \u00dcber die Junius Brosch\u00fcre, Lenin Werke, Bd.22, S.321<br \/>\n[13] Karl Marx\/Friedrich Engels, Revue, MEW, Bd.7, S.440.<\/h5>\n<h3><img class=\"alignnone size-full wp-image-87799\" src=\"https:\/\/sascha313.files.wordpress.com\/2019\/06\/pdfimage.jpg?w=640\" alt=\"pdfimage\" data-attachment-id=\"87799\" data-permalink=\"https:\/\/sascha313.wordpress.com\/2019\/06\/05\/teplow-das-denken-und-das-sprechen\/pdfimage-6\/\" data-orig-file=\"https:\/\/sascha313.files.wordpress.com\/2019\/06\/pdfimage.jpg\" data-orig-size=\"55,55\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pdfimage\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/sascha313.files.wordpress.com\/2019\/06\/pdfimage.jpg?w=55\" data-large-file=\"https:\/\/sascha313.files.wordpress.com\/2019\/06\/pdfimage.jpg?w=55\" \/>\u00a0 <a title=\"Hans K\u00f6lsch - Legende von transnationalen Klassenfeind\" href=\"https:\/\/sascha313.files.wordpress.com\/2019\/07\/hans-kc3b6lsch-legende-von-transnationalen-klassenfeind.pdf\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Hans K\u00f6lsch \u2013 Legende von transnationalen Klassenfeind<\/span><\/a><\/h3>\n<hr \/>\n<p><em><strong>Siehe auch:<\/strong><\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/sascha313.wordpress.com\/2018\/09\/04\/gerhard-feldbauer-der-opportunismus-der-dkp\/\">Gerhard Feldbauer: \u201eDer Opportunismus der DKP\u201c<\/a><\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/sascha313.wordpress.com\/2016\/12\/02\/die-dkp-der-herr-steigerwald-und-der-antikommunismus\/\">Die DKP, der Herr Steigerwald und der Antikommunismus<\/a><\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/sascha313.wordpress.com\/2015\/11\/06\/antikommunistische-hetze-auf-dkp-website\/\">Antikommunistische Hetze auf DKP-Website<\/a><\/em><\/p>\n<\/div>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nErstver\u00f6ffentlichung: vor Kurzem auf <a href=\"https:\/\/sascha313.wordpress.com\/author\/sascha313\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sascha\u2018s Welt<\/a><\/span><span style=\"font-size: 10pt;\"><br \/>\nBilder und Bildunterschriften hinzugef\u00fcgt von der Redaktion AmericanRebel<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"zur Startseite\" href=\"http:\/\/www.americanrebel.de\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-1682\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/back_ar.png\" alt=\"zur\u00fcck zur Startseite\" width=\"156\" height=\"15\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/1683837971860223\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-1676\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_zu_fb.png\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"15\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#respond\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1688 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_kommentar-1.png\" alt=\"Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar\/Leserbrief\" width=\"627\" height=\"20\" \/><\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sascha Hans K\u00f6lsch: Die legende vom transnationalen Klassenfeind. Der Kapitalismus \u2013 eine korrupte und vermoderte Gesellschaft, in der Raffgier und Eigennutz gro\u00dfgeschrieben sind und Solidarit\u00e4t und Menschenw\u00fcrde von Millionen Menschen nichts weiter sind als ein Fetzen Papier. 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