{"id":1617,"date":"2018-05-17T18:44:50","date_gmt":"2018-05-17T16:44:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/?p=1617"},"modified":"2018-05-17T19:41:12","modified_gmt":"2018-05-17T17:41:12","slug":"anmerkungen-zur-kollektiven-austrittserklaerung-von-80-genossen-aus-sdaj-und-dkp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/anmerkungen-zur-kollektiven-austrittserklaerung-von-80-genossen-aus-sdaj-und-dkp\/","title":{"rendered":"&#8211; Anmerkungen zur \u00abKollektiven Austrittserkl\u00e4rung von 80 Genossen\u00bb aus SDAJ und DKP"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Organisation f\u00fcr den Aufbau einer kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands <\/strong><\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-499\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/azlogo.gif\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"36\" \/><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Anmerkungen zur \u00abKollektiven Austrittserkl\u00e4rung von 80 Genossen\u00bb aus SDAJ und DKP<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Im November 2017 traten 80 GenossInnen aus der DKP und der SDAJ aus. Sie ver\u00f6ffentlichten eine Austrittserkl\u00e4rung. Dazu haben wir eine Stellungnahme ausgearbeitet, die wir hier ver\u00f6ffentlichen. Die GenossInnen haben wir zu einer offenen Diskussion eingeladen, von der beide Seiten gewinnen k\u00f6nnen. Wir laden auch alle anderen revolution\u00e4ren und marxistisch-leninistischen Kr\u00e4fte zu dieser Diskussion ein.<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<strong> Hier unsere Stellungnahme:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor einiger Zeit wurde auf der Homepage \u201ewieweiter.net\u201c Eure Austrittserkl\u00e4rung aus SDAJ und DKP ver\u00f6ffentlicht. In der Erkl\u00e4rung \u00fcbt Ihr heftige Kritik an der politischen Linie von SDAJ und DKP, aber auch an deren dogmatischen und undemokratischen Vorgehen gegen Kritik und Vorschl\u00e4ge aus den eigenen Reihen. Wir meinen, zu Recht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWir sind in der Mehrheit langj\u00e4hrige Mitglieder, die in allen Gliederungsebenen des Jugendverbandes \u2013 vom Gruppen- bis zum Bundesvorstandsmitglied \u2013 und in Grundorganisationen der Partei auf einen Bruch mit den gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen hinwirkten. Weil wir diesem Ziel treu bleiben wollen, m\u00fcssen wir die Treue mit beiden Organisationen brechen. Die Kl\u00e4rung wichtigster Grundsatzfragen innerhalb der Organisationen und die Entwicklung einer revolution\u00e4ren Praxis war zu unserem gro\u00dfen Bedauern nicht mehr m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So sehr Euer konsequenter Schritt zu begr\u00fc\u00dfen ist, gibt es in politisch-ideologischer Hinsicht von uns aus gesehen doch auch einige Differenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr erkl\u00e4rt, dass \u201eein gutes Vierteljahrhundert nach dem Sieg der Konterrevolution in Europa, nach der Zerst\u00f6rung einer Reihe kommunistischer Parteien durch den rechten Opportunismus, wir uns in einer Phase des R\u00fcckgangs kommunistischer Organisierung in der BRD und in einer tiefen ideologischen Krise\u201c befinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erstens hat die Konterrevolution nicht vor einem \u201eguten Vierteljahrhundert\u201c gesiegt (gemeint ist der Zusammenbruch der DDR, der Sowjetunion und der osteurop\u00e4ischen Staaten), sondern schon mit dem Machtantritt des Revisionismus in diesen L\u00e4ndern. <span style=\"text-decoration: underline;\">Wie kann es einen Sozialismus geben, bei dem Feinde des Sozialismus, die Revisionisten, an der Macht sind? Wir sehen das Ende des Sozialismus zu dem Zeitpunkt, als die Revisionisten vom Schlage Chruschtschows und Ulbrichts die Macht in Partei und Staat an sich gerissen haben.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dabei stellt Ihr selbst fest, dass Lenin zurecht die Frage der Staatsmacht als die Grundlage der sozialistischen Revolution bezeichnet hat. Wer die Staatsmacht innehat, bestimmt den Weg der Entwicklung \u2013 auch im Sozialismus. <\/strong><div class=\"hide-this-part-wrap\"><div class=\"hide-this-part-more\" id=\"hide-this-part-0\" morelink-text=\"hier geht es weiter\">hier geht es weiter \u00bb<\/div><div class=\"hide-this-part\" status=\"invisible\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dazu hatten wir bei unserem Seminar \u201eWie kam es zum Revisionismus und wie wirkte er sich aus?\u201c im Oktober 2013, bei dem unter anderem auch Genossen der KI Gera 2010, KPD, DKP Vortr\u00e4ge zum Thema gehalten haben, folgendes gesagt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eWas wird aber aus der Macht, aus der Diktatur des Proletariats, wenn Revisionisten die Macht in der Partei und im Staat \u00fcbernehmen? Handelt es sich wirklich noch um eine Diktatur des Proletariats, um einen sozialistischen Staat, wenn Leute an der Macht sind, die die Entwicklung des Sozialismus bremsen und zur\u00fcck zum Kapitalismus wollen? Dabei ist nicht entscheidend, ob sie das bewusst wollen, sondern ob ihr Handeln in diese Richtung wirkt. Einzelne k\u00f6nnen in diesem Prozess das Bewusstsein haben, sie k\u00e4mpften f\u00fcr den Sozialismus, wenn sie in Wirklichkeit f\u00fcr den Erhalt \u00fcberfl\u00fcssig gewordener Privilegien k\u00e4mpfen oder mehr Marktmechanismen als Ausweg aus Problemen der Planwirtschaft propagieren.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Aus unserer Sicht ist das kein sozialistischer Staat, keine Diktatur des Proletariats mehr, wenn solche Elemente die F\u00fchrung in Partei und Staat haben.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>In der Realit\u00e4t ging dieser \u00dcbergang auch nicht \u201efriedlich\u201c ab. Es war ein gewaltsamer Umsturz, als Chruschtschow an die Macht kam.<\/em><br \/>\n<em> Daf\u00fcr einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em> \u2022 Mittlerweile sprechen viele Tatsachen daf\u00fcr, dass Stalin ermordet wurde, damit andere Kr\u00e4fte die Macht ergreifen k\u00f6nnen.<\/em><br \/>\n<em> \u2022 Gegner Chruschtschows wie Berija wurden ermordet und aus dem Weg ger\u00e4umt. Welche Position Berija einnahm, ist heute schwer nachzuvollziehen. Aber er war wohl f\u00fcr Chruschtschow auf dem Weg zur Macht ein Hindernis.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u2022 Auch andere Gegner wie Malenkow, Molotow, Kaganowitsch wurden beseitigt, ohne dass sie ermordet wurden. Es fand also sichtbar ein Machtkampf statt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u2022 Der Generalsekret\u00e4r der KP Griechenlands, Nikos Zachariadis, der dort mit vielen tausenden griechischen Kommunisten nach dem B\u00fcrgerkrieg in Griechenland im Exil lebte, wurde von Chruschtschow und seiner Clique mit Tricks wie einem gef\u00e4lschten Parteitag abgesetzt, weil er offen zum Widerstand gegen den Chruschtschow-Revisionismus aufrief. Schlie\u00dflich wurde er in ein Lager nach Sibirien verbannt und dort 1973 umgebracht. Mit ihm verschwanden zahlreiche griechische Partisanen in den Lagern Chruschtschows und starben dort.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u2022 Oder nehmen wir die Ereignisse in Georgien, wo es vom 5. M\u00e4rz 1956 bis zum 11. M\u00e4rz 1956 einen Aufstand gegen die neue Linie Chruschtschows und seine Geheimrede vom 25. Februar 1956 beim 20. Parteitag der KPdSU gab. Arbeiter und Studenten zogen durch Tiflis und viele andere St\u00e4dte Georgien, Fabriken wurden bestreikt. Die Demonstranten forderten Lenin und Stalin zu verteidigen. Unter gro\u00dfem Beifall meinte ein Redner: \u201eDiejenigen, die entschieden haben, Stalin und das Andenken an ihn zu beschmutzen, sollen wissen, dass das georgische Volk ihnen niemals vergeben wird. Jegliche Revision von Stalin ist eine Revision des Marxismus und sie werden daf\u00fcr mit ihrem Blut bezahlen.\u201c ein Vertreter Moskauer Studenten sprach dort: \u201eSo wie das georgische Volk sind auch wir w\u00fctend \u00fcber den Brief des Zentralkomitees gegen unseren F\u00fchrer Stalin. Er wurde geschrieben, um die Freundschaft der V\u00f6lker zu zerst\u00f6ren und die Uhr der Geschichte zur\u00fcckzudrehen. Niemand wird erlaubt werden, die Errungenschaften des gro\u00dfen Stalin \u2013 des F\u00fchrers des Weltproletariats \u2013 herabzusetzen. Nur Feinde des Volkes revidieren den Marxismus.\u201c Am 9. M\u00e4rz stand in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens alles still. Nirgendwo wurde mehr gearbeitet. Die ganze Stadt war \u00fcberf\u00fcllt mit Demonstranten, die Stalin verteidigten und den Chruschtschow-Revisionismus verurteilten. Die \u00f6rtlichen Vertreter des Chruschtschow-Revisionismus setzten, um ihre Macht zu retten, Panzer und Maschinengewehre gegen die Menschen auf den Stra\u00dfen von Tiflis ein. Auch in den anderen St\u00e4dten Georgiens fuhren Panzer und Milit\u00e4r auf, um alles wieder in den Griff zu bekommen und das Volk zu unterdr\u00fccken. Die Zahl der Opfer dieses Aufstandes ist nicht bekannt.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em> Ist das eine \u201eDiktatur des Proletariats\u201c, ein \u201esozialistischer Staat, wo Marxisten-Leninisten ermordet werden, wo siegreich ein Machtkampf f\u00fcr b\u00fcrgerliche Interessen stattfindet? Ich denke, es w\u00e4re grotesk, davon auszugehen, dass mit Chruschtschow an der Spitze die Arbeiterklasse die Macht in Partei und Staat aus\u00fcbte. Im Gegenteil, sie wurde systematisch von der Macht verdr\u00e4ngt. Nat\u00fcrlich geschieht das in so einem riesigen Land wie der UdSSR nicht auf einen Schlag. Es gab Machtk\u00e4mpfe, was nat\u00fcrlich auch zeigt, dass es betr\u00e4chtlichen Widerstand gegen den verr\u00e4terischen Kurs Chruschtschows gab. Das ist gut und zeigt, welche tiefen Wurzeln der Marxismus-Leninismus und der Sozialismus bereits hatten. Aber die Revisionisten waren mit ihrem Putsch siegreich und haben die bestehenden \u00dcberreste des Sozialismus, die sie nicht auf einen Schlag beseitigen konnten oder wollten, Schritt f\u00fcr Schritt zerst\u00f6rt, bis alles so kaputt war, dass Leute wie Gorbatschow offen f\u00fcr den Kapitalismus auftreten konnten.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wir sind jederzeit bereit, mit Euch \u00fcber diese Fragen ernsthaft zu diskutieren und Eure Argumente sachlich abzuw\u00e4gen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweitens kann man von einem R\u00fcckgang von kommunistischer Organisierung in der BRD nur sprechen, wenn man die revisionistischen Parteien (DKP u. andere) zu den kommunistischen Organisationen z\u00e4hlt. Und von einer tiefen ideologischen Krise kann man auch nicht generell sprechen, sondern vor allem bei den revisionistischen Organisationen. In dem oben Gesagten steckt nat\u00fcrlich schon auch ein wahrer Kern: dass mit dem Scheitern der ehemals sozialistischen Staaten und deren offenem \u00dcbergang zum Kapitalismus\/Imperialismus, eine tiefe ideologische Krise bei den Genossen, die an eine sozialistisch Zukunft in diesen Staaten geglaubt haben, eingetreten ist und folglich auch die Organisierung in den revisionistischen Parteien und Organisationen zur\u00fcckging, aber das ist nicht, wie es oben hei\u00dft, ein \u201eR\u00fcckgang kommunistischer Organisierung\u201c. Allerdings habt Ihr auch insofern recht, dass der Zusammenbruch der ehemals sozialistischen Staaten sich auf die gesamte Arbeiterbewegung ausgewirkt und ihr in gro\u00dfem Umfang eine Alternative zum Kapitalismus geraubt hat. Und das macht es auch f\u00fcr Marxisten-Leninisten real schwierig, wieder eine wahre KP aufzubauen und wirksam in die K\u00e4mpfe der Arbeiterklasse einzugreifen. Chruschtschow, Breschnew, Gorbatschow usw. haben nie f\u00fcr ihre Zerst\u00f6rungsarbeit die Verantwortung \u00fcbernehmen m\u00fcssen. W\u00e4hrend wir als Marxisten-Leninisten f\u00fcr deren Verbrechen am Sozialismus bitter bezahlen und zugleich alle Fehler und M\u00e4ngel aufarbeiten und der Arbeiterklasse wieder eine Perspektive erarbeiten und anbieten m\u00fcssen. Die Revisionisten dr\u00fccken sich; wir nicht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Recht habt Ihr, wenn Ihr schreibt: \u201e<em>Wir sind der Auffassung, dass in dieser Phase ein politischer Kl\u00e4rungsprozess in Verbindung mit der Entwicklung einer politischen Praxis, die an der Lage und am Interesse der Arbeiterklasse ausgerichtet ist, nicht nur dringend notwendig ist, um zu einer Bewegung mit Masseneinfluss zu erstarken, sondern geradezu eine \u00dcberlebensnotwendigkeit f\u00fcr die kommunistische Bewegung darstellt. Am Ende dieses Prozesses muss ein Programm stehen, in dem eine revolution\u00e4re, den heutigen Verh\u00e4ltnissen angemessene Strategie als Grundlage des Aufbaus der kommunistischen Partei in Deutschland dargelegt ist.\u201c Genau das meinen wir auch!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ihr werft der SDAJ\/DKP vor, dass grunds\u00e4tzliche Diskussionen innerhalb dieser Organisationen nicht gew\u00fcnscht sind bzw. sogar unterbunden werden. \u201eDie Weigerung, die notwendigen grunds\u00e4tzlichen Diskussionen strukturiert zu f\u00fchren, wie wir es in beiden Organisationen erleben, kann nicht l\u00e4nger akzeptiert werden. Ein blindes Festhalten an alten Konzepten, ein traditionalistisches Nachahmen \u00fcberholter Orientierungen und eine unsachgem\u00e4\u00dfe \u00dcbersch\u00e4tzung der eigenen Relevanz darf es im Wiederaufbau der kommunistischen Bewegung nicht geben.\u201c oder: \u201eDie Weigerung zur kritischen \u00dcberpr\u00fcfung der antimonopolistischen Strategie ist keinesfalls auf die Parteirechten beschr\u00e4nkt \u2013 es ist die Mehrheit der Partei und ihr Parteivorstand, die sich dieser Notwendigkeit verwehren. Dies wurde im August vorgelegten Leitantrag zum XXII. Parteitag noch einmal besonders deutlich\u2026\u201c<\/em><br \/>\nDass Ihr aus der Haltung der SDAJ\/DKP Euch und den von Euch vorgebrachten Kritiken gegen\u00fcber die Konsequenz zieht, aus diesen Organisationen auszutreten, k\u00f6nnen wir gut verstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inhaltlicher Dissens besteht Eurer Meinung nach insbesondere in folgenden Punkten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2022 in der Strategie- und Machtfrage (Staatsverst\u00e4ndnis) und ihrer Praxisrelevanz,<br \/>\n\u2022 in der Einsch\u00e4tzung der Zusammensetzung und des Bewusstseins der Arbeiterklasse und wie man unter diesen Bedingungen agitiert,<br \/>\n\u2022 in der angemessenen Organisationsform zur \u00dcberwindung dieser Verh\u00e4ltnisse,<br \/>\n\u2022 im Verst\u00e4ndnis und Zugang zur eigenen Geschichte,<br \/>\n\u2022 in den Einsch\u00e4tzungen des Imperialismus und der<br \/>\n\u2022 Positionierung innerhalb der kommunistischen Weltbewegung.<br \/>\nDie praktische Perspektive seht Ihr in einem <em>\u201ebundesweiten Kl\u00e4rungsprozess\u201c,<\/em> mit dem die <em>\u201eVoraussetzungen f\u00fcr die Gr\u00fcndung einer revolution\u00e4ren Kommunistischen Partei und ihrer Massenorganisationen geschaffen werden\u201c sollen.<br \/>\n<\/em><br \/>\nUnter \u201eI. Entscheidende Fragestellungen in Theorie und Praxis\u201c werden folgende Themen behandelt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Die revolution\u00e4re Strategie und das Staatsverst\u00e4ndnis<br \/>\n2. Die Analyse der Arbeiterklasse in Deutschland<br \/>\n3. Agitation unter Bedingungen der ideologischen Schw\u00e4che der Arbeiterklasse<br \/>\n4. Die revolution\u00e4re Agitationsform<br \/>\n5. Eine kritische Aneignung der eigenen Geschichte<br \/>\n6. Der heutige Imperialismus<br \/>\n7. Internationalismus \u2013 Positionierung in der kommunistischen Weltbewegung<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu 1. :<br \/>\n<em>\u201eStrategie bedeutet f\u00fcr uns Kommunistinnen und Kommunisten die Kl\u00e4rung der Frage, mit wem (revolution\u00e4res Subjekt: Arbeiterklasse und ihre Verb\u00fcndeten), \u00fcber welchen Weg (Reform und\/oder Revolution) und welches Ziel (Sozialismus\/Kommunismus) erreicht werden soll. Damit stellt sie die Grundlage und den \u201eroten Faden\u201c unseres politischen Handels und Willens dar und sollte allen Teilen unserer Bewegung bekannt sein.\u201c \u201eWir kritisieren hier vorrangig die strategische Ausrichtung der Partei, meinen damit aber auch die der SDAJ.\u201c Weiter: \u201eDie DKP verfolgt in ihrem Programm von 2006 unserer Ansicht nach eine fatale reformistische Strategie zum Sozialismus. Sie folgt der Vorstellung, dass eine \u201eWende zu demokratischem und sozialem Fortschritt\u201c (S.9 )1 schon im Kapitalismus, vor dem Sieg der proletarischen Revolution m\u00f6glich und notwendig ist.\u201c und \u201eDer Eintritt der kommunistischen Partei in eine \u201eantimonopolistische\u201c Koalitionsregierung auf dem Boden des b\u00fcrgerlichen Staates wird damit zum Bestandteil des Wegs zum Sozialismus erkl\u00e4rt.\u201c<br \/>\n<\/em><br \/>\nDazu erkl\u00e4rt Ihr: \u201eDie theoretische Grundlage f\u00fcr diese Vorstellungen liefert die Theorie des staatsmonopolistischen Kapitalismus. Deutlicher k\u00f6nnten die Vorstellung eines friedlichen \u00dcbergangs zum Sozialismus im Rahmen der bestehenden b\u00fcrgerlichen Institutionen und die Vorstellung einer Zwischenphase zwischen Kapitalismus und Sozialismus (\u201eantimonopolistisch-demokratische Staatsmacht\u201c) nicht formuliert sein\u2026 Eine solche Vorstellung widerspricht unseren Erkenntnissen \u00fcber den Kapitalismus bzw. Imperialismus, den b\u00fcrgerlichen Staat und die sozialistische Revolution.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr stellt fest, dass Lenin zurecht die Frage der Staatsmacht als die Grundlage der sozialistischen Revolution bezeichnet hat, \u201edie Frage, von der abh\u00e4ngt, ob eine Strategie revolution\u00e4r ist oder nicht\u201c. In der DKP und SDAJ sei nie eine ernsthafte Debatte zur Kl\u00e4rung der Strategiefrage gef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiter bemerkt Ihr: <em>\u201eDie falsche Analyse und Strategie schl\u00e4gt sich systematisch in einer falschen Praxis nieder\u2026 Sie schl\u00e4gt sich nieder in einer verengten Priorisierung von Institutionen, die im Kern b\u00fcrgerlich sind \u2013 wie die Gewerkschaften, betriebliche Interessenvertretung, Sch\u00fclervertretung usw. \u2013 und die nicht ohne Grund in der b\u00fcrgerlichen Demokratie erlaubt sind: Sie resultieren in Einbindung, halten die Illusion der Mitbestimmung aufrecht\u2026\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Behauptung, dass die Gewerkschaften \u201eInstitutionen, die im Kern b\u00fcrgerlich sind\u201c w\u00e4ren, schie\u00dft Ihr unserer Meinung nach \u00fcbers Ziel hinaus. Auch wenn die F\u00fchrungen der Gewerkschaften eine opportunistische, klassenvers\u00f6hnlerische Politik betreiben, die dem Kapital n\u00fctzt, sind \u201edie Gewerkschaften\u201c immer noch Organisationen der Arbeiterklasse. <span style=\"text-decoration: underline;\">Hier ist es n\u00f6tig, zwischen den einfachen Gewerkschaftsmitgliedern, die k\u00e4mpfen wollen und den Gewerkschaftsf\u00fchrungen, die diesen Kampf sabotieren, zu unterscheiden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr stellt jedoch fest, dass dem nicht entgegensteht, in diesen Organisationen zu arbeiten. <em>\u201eEs geht also nicht um einen Austritt aus den Gewerkschaften, wie uns manche vorwerfen, sondern um eine andere Art der Arbeit in ihnen.\u201c, aber: \u201eGleichzeitig halten wir diese Institutionen als Kampforgane der Arbeiterklasse f\u00fcr unzureichend.\u201c \u201eDas Festhalten an B\u00fcndnissen mit anderen \u201efortschrittlichen\u201c oder \u201edemokratischen\u201c Kr\u00e4ften behindert eine konsequente Kritik und Bek\u00e4mpfung dieser Kr\u00e4fte, die in Wirklichkeit jeder emanzipatorischen Bestrebung der Arbeiterklasse feindlich gegen\u00fcber stehen. Es schafft Illusionen in den Charakter dieser Kr\u00e4fte.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Wen Ihr mit \u201efortschrittlichen\u201c und \u201edemokratischen\u201c Kr\u00e4ften in \u201e\u201c meint, ist allerdings nicht klar. Wir halten B\u00fcndnisse mit fortschrittlichen und demokratischen Kr\u00e4ften im Kampf gegen Kapital und Reaktion durchaus f\u00fcr erstrebenswert und notwendig. Euer Standpunkt bedarf der Kl\u00e4rung, sonst w\u00e4re er sektiererisch.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">zu 3.:<br \/>\nIhr kritisiert: <em>\u201e\u00d6ffentliche Materialien von SDAJ und DKP tendieren dazu, Forderungen aufzustellen, die im Kapitalismus nicht realisierbar sind und sch\u00fcren damit Illusionen in die Reformierbarkeit des kapitalistischen Staates und verkennen seinen Charakter.\u201c<\/em> Ihr macht das am Sofortprogramm der DKP zur Bundestagswahl 2017 fest, wo z.B. die Forderung <em>\u201eErh\u00f6hung der Spitzensteuer f\u00fcr h\u00f6chste Einkommen von Personen und Unternehmen \u2013 Wiedereinf\u00fchrung der Verm\u00f6gens- und Erbschaftssteuer\u201c<\/em> erhoben werde. Ihr halten das f\u00fcr einen Ausdruck des \u201eStaatsidealismus\u201c in der DKP.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Wir halten solche Forderungen schon f\u00fcr richtig und nicht f\u00fcr illusorisch, denn sie sind im Kapitalismus je nach den Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen zumindest teilweise durchsetzbar. Das bedeutet nicht, Illusionen in den b\u00fcrgerlichen Staat zu sch\u00fcren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"> Man gewinnt den Eindruck, dass Ihr meint, Kommunisten d\u00fcrfen nur Forderungen stellen, die im Sozialismus erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr pessimistisch liest sich die Bemerkung: <em>\u201eWir alle verzweifeln manchmal im Angesicht des kaum vorhandenen Klassenbewusstseins, der ausgepr\u00e4gten Staatsgl\u00e4ubigkeit und dem Nationalismus der gro\u00dfen Mehrheit der Arbeiterklasse in Deutschland.\u201c<\/em> <span style=\"text-decoration: underline;\">Leider ist aber das mangelnde Klassenbewusstsein, die Staatsgl\u00e4ubigkeit usw. eine Folge des jahrzehntelangen (oder gar jahrhundertlangen) Einflusses der Sozialdemokratie und des Revisionismus auf die Arbeiterbewegung.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">zu 5.:<br \/>\nSehr vorsichtig n\u00e4hert Ihr Euch der eigenen Vergangenheit, d.h. den Ansichten z.B. \u00fcber den Revisionismus und die DDR, die Ihr als Mitglieder von SDAJ und DKP selbst nach au\u00dfen vertreten habt: <em>\u201eSchon die Gr\u00fcndung und die Entwicklung von DKP und SDAJ sind aus unserer Sicht Produkt taktischer \u00dcberlegungen in der kommunistischen Weltbewegung und somit auch stark von dem dort grassierenden Revisionismus gepr\u00e4gt gewesen.\u201c<\/em> Wobei es ja aus unserer Sicht nicht die \u201ekommunistische Weltbewegung\u201c war, welche DKP und SDAJ aus der Taufe hoben (KPdSU und SED waren damals schon l\u00e4ngst revisionistisch entartet), sondern revisionistische und opportunistische Kr\u00e4fte aus der alten KPD und aus der SED.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bemerkenswert ist, dass Ihr auch die Ergebnisse des VII Weltkongresses der Komintern und die Volksfrontpolitik in Frage stellt: <em>\u201eDa die Aufarbeitung der Geschichte unter uns ungen\u00fcgend kollektiv diskutiert wurde, wollen wir nur erw\u00e4hnen, an welchen Bezugspunkten wir mindestens zweifeln: Unverr\u00fcckbarer Bezugspunkt der DKP-Mehrheit ist der VII. Weltkongress der Komintern und die darauf beschlossenen \u201eLehren\u201c aus dem Faschismus, die Volksfrontpolitik und die sogenannte Dimitroff-These\u2026\u201c<br \/>\n<\/em><br \/>\nIhr werft der DKP und der SDAJ, zumindest unter diesem Punkt, aber weniger deren Opportunismus und Revisionismus vor \u2013 letzteren habt Ihr ja auch mit vertreten \u2013 als vielmehr \u201eein dogmatisches Wissenschaftsverst\u00e4ndnis\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu 6.:<br \/>\nIhr kritisiert: <em>\u201eNach einer Lesart, die auch in der SDAJ und DKP vorherrscht, ist der Imperialismus vor allem als polit\u00f6konomische Dominanz einer relativ kleinen Gruppe westlicher Staaten zu verstehen, die sich den Gro\u00dfteil der restlichen Welt unterwerfen.\u201c \u201eVielen Vertretern dieser Deutung gelten die Rivalen der USA und EU, haupts\u00e4chlich Russland und China, nicht <\/em><em>als imperialistisch. Im aktuellen Leitantrag der DKP werden sie sogar als objektiv antiimperialistisch und friedensf\u00f6rdernd charakterisiert\u2026\u201c<br \/>\n<\/em><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Hier sind wir auch eindeutig der Ansicht, dass Russland und China imperialistische M\u00e4chte sind, die zwar im Augenblick nicht so stark sind, wie die imperialistische USA oder die EU, die aber genauso wie diese nach wirtschaftlicher, politischer und milit\u00e4rischer Vorherrschaft streben und deshalb auch nicht weniger gef\u00e4hrlich sind als diese.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">zu 7:<br \/>\n<em>\u201eWir glauben, dass es in der Verantwortung jeder kommunistischen Partei liegt, sich unabh\u00e4ngig von ihrer Gr\u00f6\u00dfe und ihrem Einfluss in die Grundsatzdiskussionen auf internationaler Ebene einzubringen.\u201c \u201eIn der sehr geschw\u00e4chten Weltbewegung stehen sich derzeit zwei Lager gegen\u00fcber, die um die richtige Einsch\u00e4tzung der Weltlage und des Entwicklungsstadiums und der entsprechenden Strategie streiten. Die DKP sucht gleichzeitig gute Beziehungen zu beiden Lagern.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em> Diese beiden Lager werden im Anschluss benannt: Es sind die \u201epolitisch plurale\u201c WBDJ (Weltbund der demokratischen Jugend) \u2013 die von der SDAJ priorisiert wird \u2013 und die \u201ekommunistische Austauschplattform MECYO\u201c (Meeting of European Communist Youth Organisations).\u201c<\/em> Eine marxistisch-leninistische internationale Organisation wie die Internationale Konferenz marxistisch-leninistischer Parteien und Organisationen (IKMLPO) wird von Euch nicht erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter <strong>\u201eIV. Wie weiter?\u201c<\/strong> entwickelt Ihr einige Vorstellungen, wie es mit nach Eurem Austritt weiter gehen k\u00f6nnte: <em>\u201eSelbstverst\u00e4ndlich beginnt f\u00fcr uns mit unserem Austritt ein neues Kapitel kommunistischer Organisierung. Wir werden in den n\u00e4chsten Monaten und Jahren eine inhaltliche Kl\u00e4rung forcieren und neue Formen revolution\u00e4rer Praxis entwickeln. Beides sind Voraussetzungen f\u00fcr das Ziel, eine kommunistische Partei in Deutschland aufzubauen\u2026\u201c<\/em> Das ist schon mal eine klare Absage, in eine bestehende marxistisch-leninistische Organisationen einzutreten oder mit ihr zusammen den Aufbau zu f\u00f6rdern, auch nicht mit unserer. Die Begr\u00fcndung folgt umgehend: <em>\u201eWir sind uns voll bewusst, dass wir nicht die ersten sind, die mit einem solchen Anspruch antreten; dass wir allerdings die ersten w\u00e4ren, die Erfolg h\u00e4tten. Deshalb werden wir bei der Kritik der Praxis von SDAJ und DKP nicht stehen bleiben, sondern uns ebenfalls kritisch mit den Erfahrungen der diversen gescheiterten Aufbauprozesse, von den K-Gruppen bis zu den diversen \u201eroten\u201c autonomen und linksintellektuellen Gruppen besch\u00e4ftigen. Ihre Fehler zu wiederholen liegt nicht in unserem Interesse \u2013 einen Austausch zu organisieren aber wohl.\u201c<\/em> <span style=\"text-decoration: underline;\">Das l\u00e4sst zumindest die M\u00f6glichkeit offen, mit Euch ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Wir w\u00e4ren gern bereit, Euch unsere Einsch\u00e4tzung vorzustellen, warum die KPD\/ML, aus der viele von uns stammen, gescheitert ist. Wir haben das unter uns diskutiert, um aus den Fehlern und Erfolgen der Vergangenheit zu lernen und es besser zu machen. Vielleicht kann das Euch und uns helfen und von Nutzen sein.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Eurem k\u00fcnftigen Verh\u00e4ltnis zu DKP und SDAJ meint Ihr: <em>\u201eWir gehen zwar davon aus, dass nach dem Ausscheiden des gr\u00f6\u00dften Teils der Linksopposition die opportunistische Entwicklung von DKP und SDAJ sich nicht abschw\u00e4chen, sondern nach einem kurzen verbalradikalen Aufb\u00e4umen verschlimmern wird. Dennoch sehen wir nach wie vor Gemeinsamkeiten in weltanschaulichen und konkreten politischen Fragen.\u201c<\/em> Worin diese Gemeinsamkeiten konkret bestehen, erl\u00e4utert Ihr jedoch nicht. Abschlie\u00dfend bemerken Ihr noch: <em>\u201eWir wollen nicht die unselige Tradition der K-Gruppen fortsetzen, die einen Gro\u00dfteil ihrer Energie auf die Kritik am Revisionismus verwandten.\u201c<\/em> <span style=\"text-decoration: underline;\">Die Bezeichnung \u201eK-Gruppen\u201c ist sehr pauschal. Darunter kann man ehemalige Parteien wie die KPD\/ML-KPD, bestehende wie die MLPD und auch diverse rechts- und linksopportunistische Gruppierungen verstehen. Die Kritik am Revisionismus, die von unseren Vorg\u00e4ngerorganisationen KPD\/ML und KPD geleistet wurde, war \u2013 bei allen Fehlern, die diese gemacht haben, \u2013 richtig und notwendig.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich stellt Ihr fest: \u201eWir sind \u00fcberzeugt, dass ideologischer und praktischer Wiederaufbau der kommunistischen Bewegung in Deutschland noch am Anfang stehen, aber dass es einen neuen Anfang braucht.\u201c<br \/>\nDieser \u00dcberzeugung sind wir auch!<\/p>\n<p>Mai 2018<span class=\"_4n-j _fbReactionComponent__eventDetailsContentTags fsl\" data-testid=\"event-permalink-details\"> <\/div><!-- .hide-this-part --><\/div><!-- hide-this-part-wrap --><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/?p=1354\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Zur Austrittserkl\u00e4rung &gt;&gt;&gt;<\/strong><\/a><br \/>\n<\/span><\/p>\n<div id=\"sdfootnote12\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p><a title=\"zur Startseite\" href=\"http:\/\/www.Einheit-ML.de\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-1682\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/back_ar.png\" alt=\"zur\u00fcck zur Startseite\" width=\"156\" height=\"15\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/1683837971860223\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-1676\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_zu_fb.png\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"15\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"#respund\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-398 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_kommentar-1.png\" alt=\"Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar\" width=\"627\" height=\"20\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Organisation f\u00fcr den Aufbau einer kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands Anmerkungen zur \u00abKollektiven Austrittserkl\u00e4rung von 80 Genossen\u00bb aus SDAJ und DKP . Im November 2017 traten 80 GenossInnen aus der DKP und der SDAJ aus. Sie ver\u00f6ffentlichten eine Austrittserkl\u00e4rung. 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