{"id":2001,"date":"2022-12-08T05:26:18","date_gmt":"2022-12-08T04:26:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/?p=2001"},"modified":"2022-12-22T17:41:50","modified_gmt":"2022-12-22T16:41:50","slug":"das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/","title":{"rendered":"Das wahre Gesicht des \u201erealen Sozialismus\u201c"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: verdana, geneva, sans-serif;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>Ernst Aust \u2013 1981<br \/>\n<\/em><\/span><\/span><\/p><\/blockquote>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; color: #000000;\">Rede gehalten 1981 in mehreren Sta\u0308dten der Bundesrepublik <\/span><\/strong><\/span><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; color: #000000;\">im Rahmen der Solidarita\u0308tskampagne mit den inhaftierten Genossen in der DDR<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_2009\" aria-describedby=\"caption-attachment-2009\" style=\"width: 107px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2009\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/images.jpg\" alt=\"\" width=\"107\" height=\"161\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2009\" class=\"wp-caption-text\">Ernst Aust\u2020<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Rund zehn Genossen und Sympathisanten der KPD Sektion DDR wurden im letzten Jahr in der DDR verhaftet und zum Teil schon zu langja\u0308hrigen Freiheitsstrafen verurteilt. Diese Verhaftungen haben zahlreiche Solidarita\u0308tsaktionen sowohl im In \u2013 als auch im Ausland ausgelo\u0308st: Protest-Resolutionen, Luftballonaktionen an der Grenze zur DDR, Informationssta\u0308nde, tausende Protestunterschriften, Sammlungen, Veranstaltungen, Aktionen wie vor der Sta\u0308ndigen Vertretung der DDR in Bonn und auf dem Alexanderplatz in Ostberlin; Proteste vor den DDR-Botschaften auch im Ausland, Flugbla\u0308tter, Plakate in Portugal, Da\u0308nemark, Schweden und anderen westeuropa\u0308ischen La\u0308ndern, in Amerika, Neuseeland, ja selbst in der Dominikanischen Republik.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<br \/>\n<\/span><\/span><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Was zeigt uns die Entwicklung in Polen?<br \/>\n<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wenn wir zu diesen Verhaftungen Stellung nehmen, so kommen wir nicht umhin, uns auch mit grundsa\u0308tzlichen Fragen zu bescha\u0308ftigen, wie zum Beispiel: Was ist das fu\u0308r ein Gesellschaftssystem, das man in der DDR den \u201erealen Sozialismus\u201c nennt ? Hat dort die Arbeiterklasse die Macht? Wenn nicht, wie kann sie sie wiedererlangen ? Was zeigt uns die Entwicklung in Polen usw. usf&#8230; Natu\u0308rlich kann dies keine umfassende Analyse sein, aber schlie\u00dflich mu\u0308ssen wir ja einmal beginnen, die Frage der revisionistischen Entartung der ehemals sozialistischen La\u0308nder grundlegender zu stellen, um aus den Erfahrungen zu lernen, um der Arbeiterklasse glaubhaft zu zeigen:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Diese Entartung, diese Ru\u0308ckkehr zu Verha\u0308ltnissen der Ausbeutung und Unterdru\u0308ckung ist kein Gesetz der Natur, keine zwangsla\u0308ufige Erscheinung.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Die allgemeine, tief gehende Wirtschafts &#8211; und Finanzkrise, die die gesamte kapitalistische Welt erfasst hat, wirkt sich zunehmend auch auf die revisionistischen La\u0308nder des Ostens aus, verscha\u0308rft die Widerspru\u0308che zwischen ihnen und treibt sie, wie das polnische Beispiel zeigt, an den Rand einer wirtschaftlichen Katastrophe. Die Wiederherstellung des Kapitalismus in allen La\u0308ndern des Warschauer Paktes, die allseitige, Milliardensummen verschlingende Militarisierung, die O\u0308ffnung der La\u0308nder gegenu\u0308ber dem westlichen Kapitalexport \u2013 das alles fu\u0308hrte zu enormen Versorgungsschwierigkeiten, Preissteigerungen und wachsender Arbeitslosigkeit. Polen, wo sich der Widerspruch zwischen Lohnarbeit und (Staats-) Kapital bisher am sta\u0308rksten zugespitzt hat, ist dabei nur die Spitze des Eisbergs.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Vor der Arbeiterklasse der revisionistischen La\u0308nder steht als strategisches Ziel die Wiederherstellung der verratenen Herrschaft der Arbeiterklasse, der Diktatur des Proletariats. Der Weg zur Erreichung dieses Ziels wird sicher nicht leicht, voller Windungen, Schwierigkeiten und auch Ru\u0308ckschla\u0308ge sein. Wie sehr sich die Lage in Polen zugespitzt hat, sehen wir nicht nur an den vielfa\u0308ltigen Kampfaktionen der polnischen Arbeiterklasse, ihrem spontanen Streben, sich im Kampf zu organisieren, wie es sich in der Schaffung ihrer Gewerkschaft \u201eSolidarita\u0308t\u201c (\u201eSolidarnos\u0301c\u0301\u201c) ausdru\u0308ckt, sondern auch in der Unfa\u0308higkeit der herrschenden Klasse, die Situation in den Griff zu bekommen, ihrer Drohung mit dem Ausnahmezustand und dem Streikverbot, ihrer Warnung vor einem Bu\u0308rgerkrieg.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Dabei wirkt sich die Krise in den einzelnen Staaten infolge der ungleichma\u0308\u00dfigen Entwicklung im Kapitalismus graduell durchaus unterschiedlich aus. Wie in Westeuropa derzeit La\u0308nder wie England, Italien u. a. sta\u0308rker betroffen sind als beispielsweise Schweden, die Schweiz und auch noch die Bundesrepublik, so ist es auch in Osteuropa und auf dem Balkan. Au\u00dfer Albanien, das ohne Krise unbeirrt beim Aufbau des Sozialismus voranschreitet, sind alle La\u0308nder mehr wie Polen, Ruma\u0308nien, Jugoslawien, die Sowjetunion oder weniger wie Ungarn, die Tschechoslowakei, die DDR betroffen. In Polen reift, wenn es den Herrschenden nicht gelingt, die Krise zu meistern -, wozu sie offensichtlich nicht in der Lage sind \u2013 eine revolutio- na\u0308re Situation heran.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Nun wissen wir als Marxisten-Leninisten, dass eine Revolution, ohne eine revolutiona\u0308re Situation unmo\u0308glich ist, wobei nicht jede revolutiona\u0308re Situation zur Revolution fu\u0308hrt.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">\u201eDamit es zur Revolution kommt, genu\u0308gt es in der Regel nicht\u201c, wie Lenin feststellte, \u201edass die \u0301unteren Schichten` in der alten Weise `nicht mehr leben wollen`, es ist noch erforderlich, dass die \u0301oberen Schichten` in der alten Weise `nicht mehr leben ko\u0308nnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">2. Die Not und das Elend der unterdru\u0308ckten Klassen verscha\u0308rfen sich u\u0308ber das gewo\u0308hnliche Ma\u00df hinaus. 3. Infolge der erwa\u0308hnten Ursachen steigert sich erheblich die Aktivita\u0308t der Massen, die sich in der `friedlichen` Epoche ruhig ausplu\u0308ndern lassen, in stu\u0308rmischen Zeiten dagegen sowohl durch die ganze Krisensituation als auch durch die &#8218;oberen Schichten&#8216; selbst zu selbststa\u0308ndigem historischen Handeln gedra\u0308ngt werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Ohne diese objektiven Vera\u0308nderungen, die unabha\u0308ngig sind vom Willen nicht nur einzelner Gruppen und Parteien, sondern auch einzelner Klassen, ist eine Revolution \u2013 in der Regel \u2013 unmo\u0308glich\u201c (Lenin, Band 21, Seite 206\/7).<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/span><br \/>\n<strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Aber wie gesagt \u2013 nicht jede revolutiona\u0308re Situation fu\u0308hrt auch zur Revolution.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">\u201eWarum? Weil nicht aus jeder revolutiona\u0308ren Situation eine Revolution hervorgeht, sondern nur aus solchen Situationen, in der zu den oben aufgeza\u0308hlten, objektiven Vera\u0308nderungen noch eine subjektive hinzukommt, na\u0308mlich die Fa\u0308higkeit der revolutiona\u0308ren Klasse zu revolutiona\u0308ren Massenaktionen, genu\u0308gend stark, um die alte Regierung zu stu\u0308rzen (oder zu erschu\u0308ttern), die niemals, nicht einmal in einer Krisenepoche, zu Fall kommt`, wenn man sie nicht &#8218;zu Fall bringt&#8216; \u201c (Lenin, Band 21, Seite 207).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Was hei\u00dft das nun auf Polen angewandt? Kann das polnische Proletariat \u2013 sieht man einmal vom Verhalten der sowjetischen Sozialimperialisten ab, die dann mit Sicherheit eingreifen wu\u0308rden \u2013 zur Revolution kommen, kann es die subjektive Fa\u0308higkeit zu revolutiona\u0308ren Massenaktionen entwickeln, die genu\u0308gend stark sind, die alte Regierung zu stu\u0308rzen ? Sicher kann es das ! Zu behaupten, wie dies manchmal geschieht, nur mit einer marxistisch-leninistischen Partei an der Spitze, sei eine Revolution mo\u0308glich, ist schlichtweg falsch (wie zum Beispiel die Pariser Kommune beweist) und eine Leugnung der Gesetzma\u0308\u00dfigkeit der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, des historischen Materialismus.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Zu sagen, dass es in Polen ohne kommunistische Partei nicht zur Revolution kommen kann, hei\u00dft praktisch nichts Anderes, als dem Proletariat seine Eigenschaft als revolutiona\u0308re Klasse abzusprechen, sein spontanes Streben zum Sozialismus , das erst die Ta\u0308tigkeit der kommunistischen Partei sinnvoll macht, zu leugnen. Dass ein solches Streben auch heute noch in der polnischen Arbeiterklasse vorhanden ist, zeigt sich selbst im 21-Punkte-Programm der \u201eSolidarita\u0308t\u201c, wo es neben durchaus berechtigten o\u0308konomischen und demokratischen Forderungen, solche gibt, die wie die nach Abschaffung von Privilegien der herrschenden Klasse und ihrer Lakaien, die Beseitigung der Luxusla\u0308den etc. durchaus in Richtung auf die Wiederherstellung des Sozialismus zielen, auch wenn dies den meisten polnischen Arbeitern nicht bewusst ist. Und wenn die polnischen Arbeiter gegen korrupte Partei \u2013 und Staatsfunktiona\u0308re vorgehen, wenn sie die Wahl der Fabrikdirektoren durch die Belegschaft fordern, so sind diese Forde- rungen, die nicht nur im Widerspruch zum staatsmonopolistisch-kapitalistischen System in Polen stehen, sondern sich auch gegen eine Wiederherstellung des Kapitalismus alter, westlicher Pra\u0308gung richten.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Eine andere Frage ist, was wa\u0308re das derzeitige Ergebnis einer solchen Revolution der polnischen Arbeiterklasse ? Eine Ru\u0308ckkehr zum Sozialismus? Sicherlich nicht. Zu stark sind zur Zeit in Polen \u2013 auch innerhalb der Arbeiterklasse, eben infolge des Verrats der modernen Revisionisten \u2013 die Kra\u0308fte, die alle mo\u0308glichen revisionistisch-kapitalistischen Gesellschaftsmodelle propagieren oder jene der offenen Reaktion, wie der katholische Klerus u.a., die eine Wiederherstellung der kapitalistischen Gesellschaft in alter Form anstreben.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 3\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Doch was folgt daraus? Soll man den polnischen Arbeitern raten, auf die Revolution (sollte es dazu kommen) zu verzichten ? Einmal abgesehen davon, dass solch ein Rat vo\u0308llig nutzlos wa\u0308re, da sich eine revolutiona\u0308re Situation eben unabha\u0308ngig vom Willen nicht nur \u201eeinzelner Gruppen und Parteien, sondern auch einzelner Klassen\u201c entwickelt, was sollte das bringen ? Soll man ihre Revolution, da wir von vornherein wissen, dass sie ohne die Fu\u0308hrung durch eine marxistisch-leninistische Partei nicht zum Sozialismus fu\u0308hrt, als Konterrevolution verurteilen? Was tun sie anderes, die polnischen Arbeiter, als sich gegen ein sozialfaschistisches Regime zu wehren, das sie ausbeutet und unterdru\u0308ckt. Verurteilten wir etwa den revolutiona\u0308ren Kampf des nicaraguanischen Volkes, der Arbeiterklasse Nicaraguas, die sich gegen das faschistische Somoza-Regime erhoben, als konterrevolutiona\u0308r, weil er nicht unter der Fu\u0308hrung einer marxistisch-leninistischen Partei, sondern verschiedenster revisionistischer, bu\u0308rgerlicher und klerikaler Gruppen erfolgte? Niemand wu\u0308rde auf solch einen Gedanken kommen. Nein, was die polnischen Marxisten-Leninisten tun ko\u0308nnen und tun mu\u0308ssen, ist, nicht sich abseits zu stellen, sondern durch ihre Teilnahme am revolutiona\u0308ren Kampf der Arbeiterklasse, durch ihr vorbildliches Verhalten die korrekte marxistisch-leninistische Partei schaffen mit dem Ziel, die spontane Bewegung der Arbeiter in Richtung Sozialismus zu lenken.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Natu\u0308rlich wissen wir, dass dem spontanen Streben der Arbeiterklasse zum Sozialismus ihre Hinneigung zur bu\u0308rgerlichen Ideologie, zu der auch die verschiedenen Spielarten des Revisionismus za\u0308hlen, entgegensteht. Trotz ihrer spontanen Hinneigung zum Sozialismus dra\u0308ngt sich die bu\u0308rgerliche Ideologie den Arbeitern spontan am meisten auf, ist sie am weitesten ver- breitet. Wa\u0308re dem nicht so, wa\u0308re die ganze praktische Arbeit unserer kommunistischen Partei, ihre kommunistische Agitation und Propaganda, ja wa\u0308re die \u201eVereinigung von Arbeiterbewegung und Sozialismus\u201c u\u0308berflu\u0308ssig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Der Genosse Stalin brachte dazu ein anschauliches Beispiel:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">\u201eWas ist wissenschaftlicher Sozialismus ohne Arbeiterbewegung? Ein Kompass, der, macht man von ihm keinen Gebrauch, nur verrosten kann, und dann mu\u0308sste er u\u0308ber Bord geworfen werden.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Was ist die Arbeiterbewegung ohne Sozialismus? Ein Schiff ohne Kompass, das auch so am anderen Ufer landen wird, das jedoch, wenn es einen Kompass hat, das Ufer bedeutend schneller erreichen und weniger Gefahren ausgesetzt sein wu\u0308rde.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Vereinigt Beides, und ihr erhaltet ein pra\u0308chtiges Schiff, das direkt nach dem anderen Ufer steuert und den Hafen unbescha\u0308digt erreicht\u201c (Stalin, Bd. 1, Seite 88\/89). <\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Das hei\u00dft, natu\u0308rlich wird auch ohne die Hilfe der kommunistischen, der marxistisch- leninistischen Partei die Arbeiterklasse irgendeines Tages bei der proletarischen Revolution, beim Aufbau des Sozialismus, des Kommunismus angelangt sein. Aber unter welch ungeheuren Opfern durch den faschistischen Mordterror, in imperialistischen Kriegen usw. usf&#8230; Sollen wir bis dahin warten? Die Ha\u0308nde in den Scho\u00df legen? Oder sollen wir, wie es unsere Aufgabe, unsere Pflicht als Kommunisten gegenu\u0308ber unserer Klasse ist, diesen Prozess beschleunigen, indem wir die kommunistische Ideologie, das sozialistische Bewusstsein in die spontane Arbeiterbewegung hinein tragen, um auf diese Weise dem Kampf des Proletariats kommunistischen, marxistisch-leninistischen Charakter zu verleihen?<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wie wichtig dies ist, zeigt uns gerade wieder anschaulich das Beispiel Polens und der anderen ehemals sozialistischen La\u0308nder, lehren uns die bitteren Erfahrungen der letzten Jahrzehnte.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Denn offensichtlich genu\u0308gt es nicht, am anderen Ufer zu landen, um dann den Kompass an Bord zu lassen oder ihn mutwillig zu zersto\u0308ren, weil dies eigenen Interessen nu\u0308tzlicher ist. Denn das Neuland, das wir da betreten, ist noch kein Paradies. Wir mu\u0308ssen es erst dazu machen. Dazu aber brauchen wir ebenfalls den Kompass, den wissenschaftlichen Sozialismus, den Marxismus-Leninismus, die Partei, die ihn in die Massen tra\u0308gt. Richten wir uns nicht nach ihm, landen wir im Dschungel, verirren wir uns in der Wu\u0308ste, verhungern oder verdursten wir.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\"><strong>Organisierter Widerstandskampf gegen den Verrat an den Prinzipien des Marxismus- Leninismus<\/strong><br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Und es ist geradezu la\u0308cherlich, wenn die Parteibonzen in Polen wie auch in der DDR den Arbeitern angesichts der Versorgungsengpa\u0308sse, steigenden Preise, mangelndem Wohnraum, Korruption, Schieberei etc. zu erkla\u0308ren versuchen, dabei handele es sich um \u201eAnfangsschwierigkeiten beim Aufbau des Sozialismus\u201c &#8211; nach 30 Jahren? Waren die DDR und Polen etwa unterentwickelte La\u0308nder? Nein, hier handelt es sich nicht mehr und nicht weniger, als um <\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">bewussten Verrat an den Prinzipien des Marxismus-Leninismus.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Dann ist es natu\u0308rlich leicht, dass Demagogen kommen und sagen: \u201e&#8230;kommt, lasst uns zuru\u0308ckkehren auf das Schiff, zuru\u0308ckkehren in die alte Heimat. Da hatten wir, wenn es uns auch dreckig ging, immer noch mehr als hier. Da brauchten wir nicht stundenlang Schlange zu stehen, um ein wenig Obst oder Fleisch. Da konnten wir \u2013 wenn auch in Ma\u00dfen \u2013 noch unsere Meinung sagen.\u201c<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/span><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Und was antwortet die Arbeiterklasse? <\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Da ist was dran. \u201eEin `Sozialismus` ohne ausreichen-de Versorgung der Bevo\u0308lkerung mit den no\u0308tigen Dingen des ta\u0308glichen Lebens, ohne Demokratie fu\u0308r die werkta\u0308tigen Massen, in dem eine neue Schicht Privilegierter sich auf Kosten unserer Arbeitskraft schamlos bereichert, kann uns gestohlen bleiben.\u201c Und die gro\u00dfe Mehrheit sieht nicht, angesichts ihrer ta\u0308glichen praktischen Erfahrungen mit dem \u201erealen Sozialismus\u201c, dass dieser mit Sozialismus im Sinne des Marxismus-Leninismus nicht das Geringste gemein hat, dass er eine Frucht ist, ein Apfel, der zwar nach au\u00dfen hin noch aussieht wie ein Apfel, der aber nach innen bis aufs Mark verrottet ist.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Das ist es, was die Lage in den La\u0308ndern des Ostens, des Warschauer Paktes u.a. so kompliziert macht. Es ist ja nicht so, dass es dort massenhaft Kommunisten, Marxisten-Leninisten gibt, die sich nur an die Arbeiterklasse zu wenden brauchen, und schon liefe die Sache, die Diktatur des Proletariats wu\u0308rde wieder hergestellt. Schon lange vorbei sind die Zeiten, da wir noch hoffen konnten, innerhalb der kommunistischen Parteien dieser La\u0308nder wu\u0308rde sich ein ausreichender Widerstand entwickeln, um die Macht des bu\u0308rokratisch revisionistischen Apparates zu brechen. 25 Jahre sind seit dem offenen Verrat der Chruschtschow-Revisionisten an den Prinzipien des Marxismus-Leninismus vergangen. Eine Generation ist herangewachsen, die nichts anderes kennen gelernt hat als ihren \u201erealen Sozialismus\u201c, mit dem sie ho\u0308chst unzufrieden sind. Und die alten Bolschewiki ? Sie resignieren oder haben sich angepasst.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">So stehen wir im Osten wie im Westen vor einer Situation, vor der unsere Gro\u00dfva\u0308ter und Urgro\u00dfva\u0308ter standen, na\u0308mlich: den wissenschaftlichen Sozialismus, den Marxismus-Leninismus erneut in die Arbeiterbewegung zu tragen, wahre kommunistische, bolschewistische Parteien zu schaffen, die es verstehen, sich im Kampf eng mit den Massen zu verbinden und ihr Ver- trauen zu erringen. Wobei unsere Hauptschwierigkeit darin besteht, die durch den Verrat der modernen Revisionisten hervorgerufene Resignation in der Arbeiterklasse zu u\u0308berwinden, wobei unser Vorteil ist, dass wir uns auf eine Fu\u0308lle von Erfahrungen der Geschichte der kommunistischen Bewegung stu\u0308tzen ko\u0308nnen. Gelingt es uns, aus ihren Fehlern zu lernen, werden wir mit Sicherheit unser Ziel: die Errichtung bzw. die Wiedererrichtung des Sozialismus erreichen. Das gilt fu\u0308r die Bundesrepublik wie fu\u0308r die DDR.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Anders als in den anderen revisionistischen La\u0308ndern gibt es in der DDR heute eine organisierte kommunistische Partei, die Sektion DDR der Kommunistischen Partei Deutschlands. Sechs Jahre ist es jetzt her, als um die Jahreswende 1975\/76 diese Partei gegru\u0308ndet wurde, in deren Gru\u0308ndungserkla\u0308rung es u.a. hie\u00df:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">\u201eStatt Festigung des Sozialismus verfolgte die SED O\u0308konomismus, die Theorie des materiellen Anreizes. Statt ideologischer Revolutionierung der Massen, Bu\u0308rokratismus und Fo\u0308rderung des bu\u0308rgerlichen Denkens. Die Revisionisten verwandelten die SED in eine bu\u0308rgerliche, sozialfaschistische Partei.\u201c<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 5\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Die KPD der DDR organisierte ihren Kampf in tiefer Illegalita\u0308t. Man traf sich in kleinsten Gruppen, gab Flugbla\u0308tter heraus, schrieb Artikel fu\u0308r das Zentralorgan ihrer Partei, den \u201eRoten Morgen\u201c &#8211; Ausgabe DDR. Sie verschickten ihn, gaben ihn interessierten, vertrauenswu\u0308rdigen Kollegen und Nachbarn. U\u0308ber Nacht erschienen Parolen an den Fabrikmauern. Immer ha\u0308ufiger fanden DDR-Bu\u0308rger Propagandamaterial der Partei in ihren Briefka\u0308sten, Telefonzellen etc. Zuerst in Ostberlin. Hier erschien in regelma\u0308\u00dfigen Absta\u0308nden die illegal herausgegebene, hektografierte Zeitschrift \u201eDer Rote Stachel\u201c. Kolleginnen und Kollegen des Braunkohlekombinats Schwarze Pumpe und seiner Versorgungsbetriebe fanden immer o\u0308fter die Betriebs- zeitung der KPD \u201eRoter Blitz\u201c an ihrem Arbeitsplatz [Nach der Revolution in der DDR, nach der Vereinigung der Sektionen zu einer Partei, wurde zu Ehren der Genossen von der Sektion DDR der Name unseres Zentralorgans \u201eRoter Morgen\u201c in \u201eRoter Blitz\u201c umbenannt bis weit u\u0308ber die Mitte der 90er Jahre \u2013 Anmerkung der Redaktion. Damit wurde viel zerbrochenes Porzellan wieder etwas gekittet].<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Nach und nach dehnten sich die Aktivita\u0308ten der Partei auf die ganze DDR aus. Nach Rostock, Magdeburg, Frankfurt\/Oder, Karl-Marx-Stadt, Dresden, Leipzig, Gera, Halle usw. In nahezu allen gro\u0308\u00dferen Sta\u0308dten der DDR nahmen Kommunisten den Kampf auf gegen das volksfeindliche Honecker-Regime, das als Lakai von Moskaus Gnaden seine Macht auf sowjetischen Bajonetten stu\u0308tzt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Jahrelang war es den Staatssicherheitsbeho\u0308rden der DDR, dem Stasi, nicht gelungen, der kommunistischen Opposition auf die Spur zu kommen. Erst zwei Ereignisse veranlassten sie zu erho\u0308hter Aktivita\u0308t. Einmal die Ereignisse in Polen, vor deren Auswirkungen auf die Werkta\u0308tigen der DDR die SED-Machthaber sich zu fu\u0308rchten begannen. Zum anderen die in diesem Zusammenhang wachsenden Aktivita\u0308ten der Partei, die sich auch in einer Versta\u0308rkung des Kampfes fu\u0308r die Erhaltung des Friedens durch die Vero\u0308ffentlichung und Verbreitung des Friedensplanes der KPD Sektion DDR ausdru\u0308ckten.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_2019\" aria-describedby=\"caption-attachment-2019\" style=\"width: 605px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2019\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sz.1-Kopie-300x140.png\" alt=\"\" width=\"605\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sz.1-Kopie-300x140.png 300w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sz.1-Kopie-1024x479.png 1024w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sz.1-Kopie-768x359.png 768w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sz.1-Kopie-1536x718.png 1536w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/sz.1-Kopie.png 1712w\" sizes=\"auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2019\" class=\"wp-caption-text\">Das Stasi-Gef\u00e4ngnis in Bautzen. Auch hier waren Genossen der KPD\/ML eingekerkert.<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Die Genossen der DDR hatten die Lage in Polen durchaus korrekt eingescha\u0308tzt und in proleta- rischer Klassensolidarita\u0308t ihre Aktivita\u0308ten entfaltet:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">\u201eUnser Hauptaugenmerk lag auf der ru\u0308ckhaltlosen Unterstu\u0308tzung der polnischen Klassenbru\u0308der. Ein Volk hat sich geschlossen und diszipliniert gegen seine Peiniger erhoben. Erhoben auf gewerkschaftlicher Ebene \u2013 durch Streik ! Wir haben eine ganze Reihe von Flugbla\u0308ttern, Handzetteln und Plakaten verteilt und angebracht. Losungen wurden gemalt und in Diskussionen mit Kollegen wurde der chauvinistischen Hetze der SED konkret entgegen getreten. Wir haben stets sauber zu trennen verstanden zwischen den berechtigten Forderungen der polnischen Arbeiter und davon profitierenden Dissidentengruppen, die auf dem Ru\u0308cken der Arbeiter ihr Su\u0308ppchen kochen mo\u0308chten.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Zur weiteren Entwicklung in Polen stellten sie fest:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">\u201eDie PVAP-Bonzen werden versuchen, einige Fu\u0308hrer der neuen Gewerkschaft zu kaufen und andere einzuschu\u0308chtern, so dass die spontane Bewegung sicher nicht u\u0308ber einen begrenzten Rahmen hinauswachsen wird. Das Fehlen einer wahrhaften Arbeiterpartei, die sich die Fu\u0308hrung des Kampfes erobern mu\u0308sste, wird den polnischen Kollegen noch manche bittere Niederlage bescheren. Aber unsere Partei ist guter Hoffnung, dass auch die revolutiona\u0308ren Kra\u0308fte Polens sich sammeln und organisieren werden\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">(Interview im \u201eRoten Morgen\u201c DDR \u2013 Ausgabe, Januar 1981).<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Kein Wunder, dass solche Aktivita\u0308ten den Machthabern der DDR, die durch eine chauvinistische Hetze \u201edie Polen sind faul; typisch polnische Misswirtschaft; die Polen wollen die DDR <\/span><span style=\"color: #000000; font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">leer kaufen; alles Schieber und Spekulanten\u201c, die Bevo\u0308lkerung der DDR gegenu\u0308ber den Ereignissen in Polen zu immunisieren versuchten, ho\u0308chst ungelegen kam. So schlugen sie zu. Es kam zu den bekannten Verhaftungen von zehn Genossen und Sympathisanten der KPD der DDR, darunter die Genossen Manfred Wilhelm und Andreas Bortfeldt, die zur Zeit schon fast ein Jahr in Untersuchungshaft sitzen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 6\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Von Anfang an versuchte die Fu\u0308hrung der DDR, den Mantel des Schweigens u\u0308ber die Verhaftungen auszubreiten, versuchten ihre, wie auch die bundesdeutschen Massenmedien zu verhindern, dass bekannt wird, dass es in der DDR eine kommunistische Opposition gibt, eine Partei, die sich Kommunistische Partei Deutschlands nennt. Eine Opposition der \u201ekleinen Leute\u201c, denn es waren und sind ja nicht nur unsere Genossen, die ins Gefa\u0308ngnis gingen, weil sie gewagt hatten, eine andere als die offiziell verordnete Meinung zu sagen. Arbeiter, wie die aus den Thu\u0308ringer Betrieben, die im Juli, August letzten Jahres verhaftet wurden, weil sie in Betriebsdiskussionen eine Demokratisierung des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes gefordert und dabei auf die Bewegung in Polen verwiesen hatten. Arbeiter wie die Berliner Maurer Detlef Abramson, der zu zehn Monaten Haft verurteilt wurde, weil er in einem Gespra\u0308ch mit Bekannten erkla\u0308rt hatte: \u201eWir mu\u0308ssten das Gleiche machen wie in Polen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Bekannt in der Bundesrepublik, im Westen, ist die Opposition der prominenten Leute, bekannter Schriftsteller, Liedermacher, Wissenschaftler etc. Kaum ein Tag vergeht, dass die bu\u0308rgerliche Presse nicht u\u0308ber Leute wie zum Beispiel Sacharow schreibt, der sich nicht einmal im Gefa\u0308ngnis, sondern \u201enur\u201c in Verbannung befindet. Wer aber schreibt u\u0308ber die vielen tausend Unbekannten, Arbeiter, Angestellte, Bauern, die sich in den Gefa\u0308ngnissen ihres \u201eArbeiter- und Bauernstaates\u201c DDR befinden? Da zahlreiche Verhaftungen kaum bekannt werden und die Prozesse unter Ausschluss der O\u0308ffentlichkeit stattfinden, ist die Zahl schwer festzustellen. Aber man rechnet mit 3.000 bis 7.000 politischen Gefangenen in der DDR.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Ihrer oppositionellen Intelligenz, ihren Intellektuellen gegenu\u0308ber gibt sich die DDR \u201eliberal\u201c. Da beschra\u0308nkt man sich auf Berufsverbote, Ausweisung, Isolierung und andere Schikanen. Anders gegenu\u0308ber den \u201eeinfachen Leuten\u201c. Professor Havemann, Antifaschist und bekannter DDR-Regime-Kritiker in Ostberlin a\u0308u\u00dferte sich dazu 1975 in einem Interview: \u201eDiese so genannten einfachen Leute werden fu\u0308r einen Bruchteil von dem eingesperrt, was wir jeden Tag sagen und tun.\u201c<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_2012\" aria-describedby=\"caption-attachment-2012\" style=\"width: 326px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2012\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Kommunistische_Wandparole_auf_Hauswand_Kiel_57.402-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"326\" height=\"216\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Kommunistische_Wandparole_auf_Hauswand_Kiel_57.402-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Kommunistische_Wandparole_auf_Hauswand_Kiel_57.402.jpg 432w\" sizes=\"auto, (max-width: 326px) 100vw, 326px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2012\" class=\"wp-caption-text\">Parole an einer Hauswand in Kiel<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">So ist die DDR nicht nur ein Arbeiter- undBauern- gefa\u0308ngnis, weil sie durch Mauern und Minen, durch Stacheldraht und Selbstschussanlagen ihre arbeitsfa\u0308higen Bu\u0308rger \u2013 au\u00dfer der linientreuen Parteiprominenz \u2013 daran hindert, ihr Land zu verlassen, sondern sie ist es im wo\u0308rtlichen Sinne. Denn die Gefa\u0308ngnisse der DDR sind nicht etwa u\u0308berfu\u0308llt mit Schiebern, Spekulanten etc., sondern eben mit diesen \u201eeinfachen Leuten\u201c, die nichts anderes taten, als Kritik am so genannten \u201eArbeiter- und Bauernstaat\u201c zu a\u0308u\u00dfern, oder an Jugendlichen, die ihren so genannten Arbeiter- und Bauernstaat ganz einfach satt hatten und ihn verlassen wollten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Aber muss nicht jeder Staat \u2013 also auch die DDR \u2013 auf die Einhaltung seiner Gesetze achten? Sicher, nur um welche Gesetze handelt es sich hier? Nach welchen Gesetzen wird hier verurteilt? Da ist einmal der beru\u0308chtigte Paragraph 106, \u201estaatsfeindliche Hetze\u201c, auf den eine Gefa\u0308ngnisstrafe bis zu acht Jahren steht. Danach werden verurteilt die \u201eDiskriminierung gesell- schaftlicher Verha\u0308ltnisse und Repra\u0308sentanten der DDR\u201c oder \u201eWer Freundschafts- und Bu\u0308ndnisbeziehungen der DDR diskriminiert\u201c. Mit diesem, wie auch dem Paragraph 220, \u201eStaatsverleumdung\u201c, la\u0308sst sich praktisch jede Kritik abwu\u0308rgen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Da reicht es, Versorgungsengpa\u0308sse, Antreiberei in den Betrieben, das su\u0308\u00dfe Leben von Partei \u2013 und Staatsfunktiona\u0308ren, Korruption, Vetternwirtschaft, die Ausplu\u0308nderung der DDR durch das sowjetische \u201eBruder\u201cland etc. zu kritisieren, um fu\u0308r Jahre hinter Gefa\u0308ngnismauern zu verschwinden. Hinzu kommen Paragraphen wie 221, \u201eHerabwu\u0308rdigung ausla\u0308ndischer Perso\u0308nlichkeiten\u201c, 217, \u201eZusammenrottung\u201c, 215, \u201eRowdytum\u201c, nach dem zum Beispiel die Mitglieder des Solidarita\u0308tskomitees verurteilt wurden, die mit ihrer Aktion auf dem Alexanderplatz in Ostberlin auf die Inhaftierung unserer Genossen und Sympathisanten in der DDR aufmerksam machen wollten.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Als Marxisten-Leninisten wissen wir, dass es kein u\u0308ber den Klassen stehendes Recht gibt. Das Recht ist immer das Recht der herrschenden Klasse. Im Kapitalismus dient es der Niederhaltung der Arbeiterklasse, der Aufrechterhaltung der kapitalistischen Ausbeuterordnung. Im Sozialismus dient es der Arbeiterklasse, den Werkta\u0308tigen und der Niederhaltung der Kapitalisten, der Ausbeuter alter und neuer Pra\u0308gung, der Sicherung der Diktatur des Proletariats.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 7\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Kann man aber einen Staat, der seine Bu\u0308rger, die sich gerade fu\u0308r die Sicherung der Herrschaft der Arbeiterklasse einsetzen, ins Gefa\u0308ngnis wirft, noch als sozialistisch bezeichnen? Nach Artikel 20 der Verfassung der DDR sind jedem Bu\u0308rger dieses Staates \u201eGewissens \u2013 und Glaubensfreiheit gewa\u0308hrleistet\u201c. Nach Artikel 27 hat \u201ejeder Bu\u0308rger der Deutschen Demokratischen Republik das Recht, den Grundsa\u0308tzen dieser Verfassung gema\u0308\u00df, seine Meinung frei und o\u0308ffentlich zu a\u0308u\u00dfern &#8230; Niemand darf benachteiligt werden, wenn er von diesem Recht Gebrauch macht.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Niemand darf benachteiligt werden, wenn er von diesem Recht Gebrauch macht? Ein Hohn! Was anderes haben unsere in der DDR eingekerkerten Genossen denn gemacht? Oder ist es etwa gegen die Verfassung der DDR, in der es so scho\u0308n hei\u00dft, die DDR \u201eunterstu\u0308tzt die Bestrebungen der Vo\u0308lker nach Freiheit und Unabha\u0308ngigkeit\u201c, Solidarita\u0308t mit den um ihre demokratischen und o\u0308konomischen Freiheiten streikenden polnischen Arbeiter- und Klassenbru\u0308dern zu u\u0308ben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wobei sie zugleich vor den westlichen imperialistischen Kreisen, dem katholischen Klerus und anderen Leuten wie Walesa u.a. warnten, die versuchen, auf den Ru\u0308cken der Arbeiter ihr kapitalistisches Su\u0308ppchen zu kochen. <\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Oder ist es gegen die Verfassung der DDR, nach der \u201eGlaubens-, Rassen \u2013 und Vo\u0308lkerhass als Verbrechen geahndet\u201c werden, sich gegen die chauvinistische Propaganda und Hetze der SED &#8211; \u201edie Polen sind faul; typisch polnische Misswirtschaft, die Polen wollen die DDR leer kaufen, alles Schieber und Spekulanten\u201c &#8211; zu wenden, gegen den neudeutschen Gro\u0308\u00dfenwahn a\u0301 la SED?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Ist es gegen die Verfassung der DDR, die sich selbst als Friedensstaat bezeichnet und sich in ihrer Verfassung \u201efu\u0308r die allgemeine Abru\u0308stung\u201c einsetzt, konkrete Schritte in diese Richtung zu fordern. Eben nicht nur gegen den so genannten Nachru\u0308stungsbeschluss im Westen, gegen die Mitgliedschaft der BRD in der NATO, sondern gleichzeitig auch fu\u0308r den Beginn einseitiger Abru\u0308stungsma\u00dfnahmen durch die DDR, fu\u0308r die Erkla\u0308rung der Neutralita\u0308t durch die DDR zu sein. Und daru\u0308ber hinaus konkrete Vorschla\u0308ge fu\u0308r die volle gegenseitige Anerkennung beider deutscher Staaten, fu\u0308r ihr friedliches Nebeneinanderleben zu machen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Oder ist es nach der Verfassung der DDR, die noch von sich behauptet, \u201eein sozialistischer Staat\u201c zu sein, in dem \u201edie politische Organisation der Werkta\u0308tigen in Stadt und Land, die gemeinsam unter der Fu\u0308hrung der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei den Sozialismus verwirklichen\u201c (Artikel 1), ein Verbrechen, die Praxis des so genannten \u201erealen Sozialismus\u201c zu kritisieren und fu\u0308r einen wahren Sozialismus gema\u0308\u00df den Lehren von Marx, Engels, Lenin und Stalin zu ka\u0308mpfen?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Welch eine Heuchelei zu behaupten, Marxisten-Leninisten, fu\u0308r die Fu\u0308hrung durch die Arbeiterklasse zu sein, gleichzeitig aber Marxisten-Leninisten, Arbeiter, die fu\u0308r die Einhaltung der marxistisch-leninistischen Normen, fu\u0308r die Verwirklichung der Herrschaft der Arbeiterklasse eintreten, ins Gefa\u0308ngnis zu werfen. Sie wie Schwerverbrecher in strenger Einzelhaft zu isolie- ren. Im Zuge der Sippenhaft ihre Angeho\u0308rigen zu schikanieren, stundenlangen Verho\u0308ren zu unterwerfen, zu drohen, ihnen die Kinder zu nehmen und in Stasi-Erziehungsanstalten einzuweisen. Sie in Haft &#8211; wie in den KZ \u0301s der Hitler-Faschisten &#8211; als Politische der Aufsicht und der Schikane von Kriminellen zu unterstellen. Ihre Verteidigung durch die Geheimhaltung der Anklageschrift zu erschweren. Ihre Prozesse unter Ausschluss der O\u0308ffentlichkeit stattfinden zu lassen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 8\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Warum werden die Prozesse gegen die Genossen in der DDR unter Ausschluss der O\u0308ffentlichkeit, in Anwesenheit bu\u0308rgerlicher Pressevertreter zu fu\u0308hren? Man hatte nichts zu verbergen. Haben sie, die fu\u0308hrenden Herren der SED etwa Angst, dass die Angeklagten Manfred Wilhelm, Andreas Bortfeldt u.a. zu Ankla\u0308gern werden ko\u0308nnten, zu Ankla\u0308gern ihres sozialfaschistischen Herrschaftssystems?<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\"><strong>Sozialfaschistisch?<\/strong><br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Sicher, mit der Art des Faschismus Nazi-Deutschlands, lateinamerikanischer Diktaturen, der Tu\u0308rkei usw., la\u0308sst sich das Regime der DDR nicht vergleichen. Wenn wir von \u201esozialfaschistisch\u201c sprechen, dann meinen wir damit jene besondere Art der Diktatur, die sich aus der Entartung des Sozialismus, dem Entstehen einer neuen bu\u0308rgerlichen Klasse, der staatskapitalistischen Herrschaftsform entwickelte. Mehr oder minder ausgepra\u0308gt existiert sie in allen revisionistischen La\u0308ndern. Die Herrschaft der polnischen Milita\u0308rkamarilla ist derzeit der ho\u0308chste Ausdruck einer sozialfaschistischen Diktatur.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Typisch fu\u0308r den Faschismus ist, dass die Opposition der Arbeiterklasse, vor allem ihre kommunistische Vorhutpartei, aber auch die Gewerkschaften, zerschlagen wurden und ihr jedwedes organisierte Handeln verboten ist. Was nicht ausschlie\u00dft, dass sich die Faschisten ihre eigenen pseudo-proletarischen Arbeiterorganisationen, wie zum Beispiel die Nazis die \u201eDeutsche Arbeitsfront\u201c zulegen. Typisch fu\u0308r den Sozialfaschismus ist das Gleiche, nur dass hier die Errichtung der staatskapitalistischen Diktatur durch die langsame Umwandlung der Organisationen der Arbeiterklasse, vor allem ihrer kommunistischen Vorhutpartei, wie auch den Gewerkschaften und anderer Massenorganisationen aus Instrumenten zur Sicherung der Diktatur des Proletariats in Instrumente zu seiner Niederhaltung und Unterdru\u0308ckung erfolgte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Die Au\u00dferkraftsetzung des Prinzips des demokratischen Zentralismus in Partei und Staat hatte zur Folge, dass sich ein Regime des Kommandierens und Administrierens etablierte, das die Arbeiter, die Werkta\u0308tigen jeglicher demokratischer Rechte beraubte, wie sie noch in der Verfassung der DDR verankert sind. Das trifft auch zu auf die Artikel 28: \u201eAlle Bu\u0308rger haben das Recht, sich im Rahmen der Grundsa\u0308tze und Ziele der Verfassung friedlich zu versammeln. Die Nutzung der materiellen Voraussetzungen zur unbehinderten Ausu\u0308bung dieses Rechts, der Versammlungsgeba\u0308ude, Stra\u00dfen und Kundgebungspla\u0308tze, Druckereien und Nachrichtenmittel wird gewa\u0308hrleistet\u201c, sowie den Artikel 29: \u201eDie Bu\u0308rger der DDR haben das Recht auf Vereinigung, um durch gemeinsames Handeln in politischen Parteien, gesellschaftlichen Or- ganisationen, Vereinigungen und Kollektiven ihre Interessen in U\u0308bereinstimmung mit den Grundsa\u0308tzen und Zielen der Verfassung zu verwirklichen.\u201c<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Das Recht auf Vereinigung in politischen Parteien? Sicher, die DDR hat solch ein revisionistisches Recht. Da gibt es bu\u0308rgerliche bzw. kleinbu\u0308rgerliche Parteien wie die \u201eLiberal Demokratische Partei Deutschlands\u201c (LDPD), die \u201eDemokratische Bauernpartei Deutschlands\u201c (DBD), die \u201eNational Demokratische Partei Deutschlands\u201c (NDPD). Und alle geben regelma\u0308- \u00dfig ihre Presseorgane heraus. Doch eine wirklich marxistisch-leninistische, eine kommunistische Partei gibt es nicht mehr. Warum \u2013 wenn schon bu\u0308rgerliche \u2013 la\u0308sst man nicht eine Partei zu, die die Interessen der Arbeiterklasse vertritt wie die Kommunistische Partei Deutschlands? Weil die KPD nicht in U\u0308bereinstimmung steht mit den Grundsa\u0308tzen und Zielen der Verfassung?<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Bitte, mit welchen denn nicht? Mit dem Marxismus-Leninismus, der Verwirklichung des Sozialismus? \u201eDass der Mensch im Mittelpunkt aller Bemu\u0308hungen der sozialistischen Gesellschaft und ihres Staates steht\u201c Dass \u201e was des Volkes Ha\u0308nde schaffen, des Volkes eigen sei\u201c ? Dass die \u201eAusbeutung des Menschen durch den Menschen fu\u0308r immer beseitigt\u201c sein soll ? Gerade das ist es doch, wofu\u0308r unsere Genossen der DDR, wofu\u0308r unsere Partei mit aller Ent- schiedenheit ka\u0308mpfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wer diese Prinzipien in Frage stellt, verra\u0308t, das sind doch gerade sie, die Honecker und Co. Wie in der Bundesrepublik klafft auch in der DDR ein Widerspruch zwischen Verfassung und V erfassungswirklichkeit.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 9\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Viel sta\u0308rker als beispielsweise in der Bundesrepublik, a\u0308hnlich wie zu Zeiten des Hitler- Regimes, ist die Presse, sind die Massenmedien der DDR gleichgeschaltet. Presseerzeugnisse du\u0308rfen nur mit Lizenz erscheinen, die bei mangelndem Wohlverhalten gegenu\u0308ber der neuen Bourgeoisie wieder entzogen wird. Die Arbeiterklasse kommt nirgendwo zu Wort. Das ho\u0308chs- te, das man hin und wieder einen kritischen Leserbrief vero\u0308ffentlicht. Somit sind all die scho\u0308- nen Worte in der Verfassung der DDR nichts als Schall und Rauch, dazu bestimmt, den Werkta\u0308tigen Sand in die Augen zu streuen. Nimmt jemand die dort garantierten Rechte wirk- lich in Anspruch, wie unsere Genossen in der DDR, so landet er hinter Gefa\u0308ngnismauern. Somit trifft auf die DDR heute das zu, was fu\u0308r die Grundgesetze aller bu\u0308rgerlichen Staaten gilt, und was Lenin wie folgt formuliert:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">\u201eMan nehme die Grundgesetze, die `Gleichheit der Bu\u0308rger vor dem Gesetz` &#8211; und man wird auf Schritt und Tritt die jedem ehrlichen und klassenbewussten Arbeiter wohl bekannten Heu- chelei der bu\u0308rgerlichen Demokratie erblicken. Es gibt keinen einzigen Staat, und sei er auch der demokratischste, wo es in der Verfassung nicht Hintertu\u0308rchen oder Klauseln ga\u0308be, die der Bourgeoisie die Mo\u0308glichkeit sichern, bei Versto\u0308\u00dfen gegen die `Ruhe und Ordnung` &#8211; in Wirk- lichkeit aber, wenn die ausgebeutete Klasse gegen ihr Sklavendasein `versto\u0308\u00dft` und versucht, sich nicht mehr wie ein Sklave zu verhalten \u2013 Milita\u0308r gegen die Arbeiter einzusetzen, den Be- lagerungszustand zu verha\u0308ngen u.a.m\u201c (Lenin, Band 28, S. 243).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Milita\u0308r gegen Arbeiter, Belagerungszustand, wer denkt dabei nicht an Polen ? Und Herr Ho- necker irrt sich gewaltig, wenn er, wie auf dem letzten Plenum des ZK der SED behauptet, die oppositionellen Kra\u0308fte in Polen und wohl auch in der DDR seien gegen einen Sozialismus mit Bolschewiki. Das mag auf einen Gro\u00dfteil der Fu\u0308hrer der \u201eSolidarita\u0308t\u201c, erst Recht auf den ka- tholischen Klerus, der u\u0308berhaupt gegen den Sozialismus ist, zutreffen. Auf uns, auf die Genossen der KPD Sektion DDR, trifft es u\u0308berhaupt nicht zu. Im Gegenteil: Wir sind entschie- den fu\u0308r einen Sozialismus mit Bolschewiki ! Nur, dass diese bolschewistische Partei, diese Partei neuen Typus nach leninschem Muster, eine Partei der offenen Kritik und Selbstkritik, die aufgebaut ist nach den Prinzipien des demokratischen Zentralismus in der DDR, nicht die SED ist, dass es diese bolschewistischen Parteien in den anderen revisionistischen La\u0308ndern nicht mehr gibt !<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Ohne eine solche korrekte marxistisch-leninistische Partei, die sowohl Trupp als auch Vor- trupp ihrer Klasse ist, la\u0308sst sich \u2013 wie die Ereignisse bewiesen \u2013 der Sozialismus nicht erfolgreich verwirklichen. Bekanntlich fa\u0308ngt der Fisch am Kopf an zu stinken. Und so <\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">begann die revisionistische Entartung, <\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">die Ru\u0308ckkehr zu kapitalistischen Verha\u0308ltnissen in den La\u0308ndern des Sozialismus stets mit der Entartung der kommunistischen Parteien.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Die Prinzipien des Demokratischen Zentralismus, sowohl Zentralismus als auch Demokratie, wurden au\u00dfer Kraft gesetzt, Kritiken abgewu\u0308rgt, Selbstkritik zur leeren Phrase.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Bestand in Kampfzeiten, vor der Revolution, durch die Verfolgungen durch die Bourgeoisie noch eine natu\u0308rliche Auslese ihrer Mitglieder, so dra\u0308ngten sich nach der Errichtung des Sozia- lismus Karrieristen, Trittbrettfahrer und andere bu\u0308rgerliche Elemente in die Partei. Intrigen und Machtka\u0308mpfe wuchsen. Es waren nicht mehr die Besten, die Vorhut des Proletariats, die da aufgenommen wurden, sondern die besten Jasager und Anpasser, die sich mit dem Partei- buch ein schnelles Fortkommen erhofften. Die Opferbereitschaft sank. Erschwerend fu\u0308r die DDR kam noch hinzu die Vereinigung der KPD mit der SPD zur SED.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Es war sicher richtig, nach der gemeinsam erlittenen Verfolgung, in der Zeit des Hitler- Faschismus, zu versuchen, eine einheitliche Arbeiterpartei zu schaffen. Doch solch eine Partei konnte nur eine bolschewistische sein. Das hei\u00dft, es ha\u0308tte eine gru\u0308ndliche ideologische und politische Schulung und Umerziehung der ehemaligen sozialdemokratischen Genossen erfolgen mu\u0308ssen, was auch anfangs ansatzweise geschah. In der Perspektive aber setzte sich mehr und mehr revisionistisches, sozialdemokratisches Gedankengut durch.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 10\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Auch bei den Kadern traten nach 1945 Entartungserscheinungen auf. Mancher, der unter kapitalistischen Verha\u0308ltnissen Opfer gebracht hatte, wollte jetzt die Fru\u0308chte seines Kampfes ern- ten. Nicht im allseitigen Aufbau des Sozialismus, sondern im eigenen perso\u0308nlichen Wohlergehen. Man entfernte sich mehr und mehr von der eigenen Klasse. War es nach 1945 noch zu verstehen, dass diejenigen, die aus den KZ`s, aus der Emigration heimkehrten, zur Regenerie- rung ihrer Kra\u0308fte mehr erhielten, als jene, die dem Hitler-Regime keinen Widerstand entgegengesetzt oder gar von ihm profitiert hatten, so musste dieser Unterschied beim weiteren Aufbau des Sozialismus doch nach und nach verschwinden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Das jedoch geschah nicht. Stattdessen wurden diese Sonderrechte der Parteiprominenz, der Einkauf in Sonderla\u0308den, die bessere medizinische Versorgung in eigenen Kliniken und Erho- lungsheimen zur Regel. Bestimmt war es richtig, die Kapitalisten aus ihre Luxusvillen und Schlo\u0308sser zu jagen, soweit sie sich nicht schon selbst abgesetzt hatten, doch nicht, um sie zu eigenen Luxusherbergen zu machen, sondern zu Kinderga\u0308rten, Erholungsheimen fu\u0308r die Werkta\u0308tigen, Ga\u0308steha\u0308usern usw.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wohin diese Entwicklung gefu\u0308hrt hat, sehen wir heute. Eine Partei \u2013 und Staatsprominenz, die so genannten Wandlitzfu\u0308rsten Honecker, Stoph u.a., die ihr Domizil in bester Lage am Wandlitzsee no\u0308rdlich von Ostberlin errichteten. Umgeben von Meter hohen Mauern, bewacht von einem Bataillon von Eliteso\u0308ldnern. In Luxusvillen mit 10 bis 15 Zimmern, eingerichtet mit Ba\u0308dern aus Frankreich, Mo\u0308beln aus Italien, Sommer \u2013 und Winterdatschas, eigener Fe- rieninsel, einem Heer von Bediensteten \u2013 vom Butler und Koch bis zum Zimmer- und Kin- derma\u0308dchen etc. unterscheidet sich das Leben dieser \u201ecre\u0300me de la cre\u0300me\u201c, der obersten 200 der DDR, in deren Ha\u0308nden sich alle Macht befindet, nicht mehr vom Leben ihrer kapitalisti- schen Klassenbru\u0308der im Westen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Kaum weniger angenehm lebt die Schicht der oberen 10 000, der Genera\u0308le, hohen Partei \u2013 und Staatsfunktiona\u0308ren, Manager, Direktoren, Technokraten, FDGB-Spitzenfunktiona\u0308re, Chefredakteure, Spitzenmediziner, Wissenschaftler, Ku\u0308nstler etc., auf die sich ihre Herrschaft stu\u0308tzt. Ihre Geha\u0308lter, Pra\u0308mien und Sondervergu\u0308tungen betragen das Vielfache eines Arbeiterlohnes. Sie haben ihre eigenen 1. Klasse- Krankenha\u0308user, Erholungsheime und Clubs, zu de- nen normale DDR-Sterbliche keinen Zutritt haben. Sie du\u0308rfen ins westliche Ausland reisen, ihre Kinder besitzen besondere Privilegien und werden besonders gefo\u0308rdert, um spa\u0308ter die Pla\u0308tze ihrer \u201ealten Herren\u201c einnehmen zu ko\u0308nnen.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Das heutige DDR- SYSTEM:<\/span><\/strong><br \/>\n<strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">&#8211; sozialfaschistischer Staatskapitalismus der neuen ostdeutschen Bourgeoisie<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Der Satz der DDR-Verfassung: \u201eWas des Volkes Ha\u0308nde schaffen, ist des Volkes eigen\u201c, wur- de zur Parodie. Richtig mu\u0308sste es hei\u00dfen: \u201eWas des Volkes Ha\u0308nde schaffen, soll der Bonzen eigen sein\u201c. Kollektiv, u\u0308ber den Staatsapparat, eignet sich die neue Bourgeoisie der DDR ei- nen Teil des von der Arbeit der Arbeiterklasse geschaffenen Mehrwerts an. Zynisch wird von den Machthabern in Ostberlin diese Ausbeutung der Arbeiter der DDR auch noch mit dem sozialistischen Leistungsprinzip begru\u0308ndet: Wer der Gesellschaft mehr gibt, soll auch mehr von ihr erhalten. Wer mehr gibt, das bestimmen die Herren selbst, Nur, nach welchen Kriterien?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Das sozialistische Prinzip hei\u00dft: \u201eJeder nach seinen Fa\u0308higkeiten, jedem nach seiner Leistung.\u201c Eben: nach seiner Leistung fu\u0308r die sozialistische Gesellschaft. Wer aber erbringt die ho\u0308chste Leistung? Doch wohl jene, die seit Jahrhunderten alle Werte, die Fabriken, die Werke, Maschinen, die Gu\u0308ter, die Ha\u0308user, die Stra\u00dfen geschaffen haben, die die Kohle, das Erz aus der Erde holen, die Schiffe bauen, die die Meere befahren usw. usf. Sie waren es, die den Reich- tum der Gesellschaft schufen, nur, dass sie im Kapitalismus keinen Anteil an diesem Reichtum hatten. Sie sind es, die im Sozialismus der Gesellschaft am meisten geben, die Arbeiter und auch die Bauern, die die Erna\u0308hrung der Gesellschaft sichern.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 11\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Das hei\u00dft, dass im Sozialismus diejenigen, die oft unter schwersten ko\u0308rperlichen Bedingungen \u2013 wie zum Beispiel der Bergmann vor Ort, der Arbeiter am Hochofen etc., &#8211; den Reichtum der Gesellschaft schaffen, auch die ho\u0308heren Lo\u0308hne erhalten. So ist es auch im sozialistischen Albanien, wo die Unterschiede zwischen ho\u0308chsten und niedrigsten Lo\u0308hnen heute 2 : 1 betragen. Hier erha\u0308lt der Bergmann vor Ort mehr als der Direktor der Grube, ein Bezirksparteisekreta\u0308r oder Minister, der Hochofen-Arbeiter mehr als der leitende Arzt der betrieblichen Poliklinik oder ein Lehrer.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Sagt man das den Funktiona\u0308ren des \u201erealen Sozialismus\u201c im Osten, so antworten sie: \u201eZwei zu eins, das ist doch `kleinbu\u0308rgerliche Gleichmacherei`, die schon Lenin beka\u0308mpfte.\u201c Was beka\u0308mpften Lenin und Stalin? Sie beka\u0308mpften die Illusion, dass ein Staat, vor allem ein Staat ohne entwickelte Arbeiterklasse, beim Aufbau des Sozialismus auf die Hilfe von bu\u0308rgerlichen Kapazita\u0308ten und Fachleuten verzichten ko\u0308nnte. Und sie folgerten, dass man demzufolge, um sie bei der Stange zu halten, um sie zur Arbeit anzuspornen \u2013 wie sie es gewohnt waren \u2013 sie ho\u0308her bezahlen mu\u0308sste, auch wenn dies eine zeitweilige Ungerechtigkeit gegenu\u0308ber der Ar- beiterklasse war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Soweit so gut. Doch leben solche bu\u0308rgerlichen Kapazita\u0308ten und Fachleute ja nicht ewig. Sie werden a\u0308lter, gehen in Rente, die dann auch immer noch hoch genug ist. Inzwischen aber bildet der sozialistische Staat seine eigenen Fachleute und Kapazita\u0308ten heran. Er nimmt sie vor- wiegend aus dem Nachwuchs der Arbeiterklasse. Aber was ist mit ihnen ? Sollen sie, wenn sie ausgebildet sind, die gleiche hohe Bezahlung erhalten wie die bu\u0308rgerlichen Fachleute und Kapazita\u0308ten? Nein! Denn das hie\u00dfe doch die zeitweilige Ungerechtigkeit ihrer Bezahlung ge- genu\u0308ber den Lo\u0308hnen der Arbeiterklasse fortzusetzen, sie zum Prinzip zu machen, wie dies in den La\u0308ndern des \u201erealen Sozialismus\u201c geschah.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Das Prinzip im Sozialismus aber ist, dass sich die Schere zwischen den anfangs noch hohen Lohnunterschieden nach und nach schlie\u00dfen muss und nicht erweitern, wie das in den revisio- nistischen La\u0308ndern geschah. Das Gleiche gilt auch fu\u0308r den so genannten materiellen Anreiz. Auch er wird zu Beginn des Aufbaus des Sozialismus, zum Beispiel im sozialistischen Wett- bewerb, noch gro\u0308\u00dfer sein als spa\u0308ter, wo er zu Gunsten des moralischen Anreizes mehr und mehr zuru\u0308cktritt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Doch Lenin wandte sich nicht nur gegen die kleinbu\u0308rgerliche Gleichmacherei, er verlangte noch etwas anderes, na\u0308mlich: die Geha\u0308lter von Partei \u2013 und Staatsfunktiona\u0308ren sind den Lo\u0308h- nen der Facharbeiter anzupassen. Wie aber steht es denn damit in der DDR ? Wir wollen da- bei gar nicht einmal von Honecker und Stoph sprechen, die sowieso schon im Kommunismus \u201e&#8230;jeder nach seinen Bedu\u0308rfnissen\u201c &#8230; leben, sondern von den Ministern, Staatssekreta\u0308ren, ho- hen Parteisekreta\u0308ren usw. Ihre Geha\u0308lter betragen \u2013 obwohl sie fast alle Parteimitglieder sind \u2013 ein Vielfaches des Facharbeiterlohns. Doch gerade von Kommunisten muss man verlangen, dass sie auch auf diesem Gebiet Vorbild sind!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">In der DDR sind sie es \u2013 trotz ab und zu stattfindender Parteisa\u0308uberungen \u2013 nicht. Hier ist das Parteibuch Voraussetzung fu\u0308r die Karriere. Nicht die Besten, die Vorhut des Proletariats in der Partei (die ist eher im Gefa\u0308ngnis), sondern vor allem solche Menschen, die auf ihr perso\u0308nliches Fortkommen bedacht sind. Nicht ihre Leistungen fu\u0308r den Aufbau der sozialistischen Gesellschaft sind das Kriterium fu\u0308r ihren Parteieintritt, sondern ihre Fa\u0308higkeit, sich best mo\u0308g- lichst den Anweisungen der herrschenden anzupassen. Deswegen ist das Ansehen der SED, wie das der revisionistischen Parteien in anderen La\u0308ndern des \u201erealen Sozialismus\u201c bei den werkta\u0308tigen Massen gleich Null.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wie anders doch im sozialistischen Albanien. Dort wird von den Parteimitgliedern verlangt, dass sie beim Arbeitseinsatz an der Spitze stehen und auch im perso\u0308nlichen Leben Vorbild sind. Dort werden beim Parteieintritt eines Arbeiters die Kollegen befragt, ob er auch wirklich der Beste ist, ob sie ihn fu\u0308r fa\u0308hig und wu\u0308rdig halten, Mitglied der kommunistischen Partei zu sein. Dort kommt kein Intellektueller, sei er Lehrer, Wissenschaftler, Professor etc. in die Partei, ohne nicht zumindest drei Jahre ko\u0308rperliche Arbeit im Betrieb zu leisten. Dort hat die Par-<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 12\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">tei verschiedene Ma\u00dfnahmen wie Kader-Rotation etc. ergriffen, um eine Verbu\u0308rokratisierung, das Entstehen von Vetternwirtschaft schon im Ansatz zu verhindern.. Wie alle Bu\u0308ro \u2013 und Verwaltungsangestellten mu\u0308ssen erst recht die Genossen, die nicht in der Fabrik arbeiten, ei- nen Monat im Jahr ko\u0308rperlich arbeiten. Dort genie\u00dft die kommunistische Partei wirkliches Ansehen im Volk. Das alles zeigt, dass die revisionistische Entartung keine Gesetzma\u0308\u00dfigkeit ist, wie es die bu\u0308rgerlichen Ideologen behaupten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">\u201eAber all das sind doch Randerscheinungen, voru\u0308bergehende Ma\u0308ngel beim Aufbau des Sozialismus\u201c, behaupten die modernen Revisionisten, \u201edas Entscheidende ist doch, dass in der DDR das Privateigentum an den Produktionsmitteln aufgehoben und in gesellschaftliches, kollektives, in sozialistisches Eigentum u\u0308berfu\u0308hrt worden ist, dass es keine Privatkapitalisten mehr gibt, die die Menschen ausbeuten ko\u0308nnen. Deshalb kann man auch bezu\u0308glich der DDR nicht von einer Ru\u0308ckkehr zu kapitalistischen Verha\u0308ltnissen sprechen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Abgesehen davon, dass in Privatbetrieben der DDR immer noch 400 000 Arbeiter und Ange- stellte bescha\u0308ftigt sind, handelt es sich hier durchaus nicht nur um Randerscheinungen. Es ist richtig, dass in der DDR seit langem die wichtigsten Wirtschaftszweige, Gro\u00dfbetriebe, Ban- ken, Handel, Verkehr usw. verstaatlicht worden sind. Doch die Verstaatlichung der Produkti- onsmittel allein schafft noch keinen Sozialismus &#8211; sie ist die unabdingbare Voraussetzung da- fu\u0308r &#8211; wenn sie nicht verbunden ist mit der Errichtung der Herrschaft der Arbeiterklasse, der Diktatur des Proletariats. Aber gerade da liegt der Hase im Pfeffer.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wo ist denn in der DDR die Diktatur des Proletariats? Wer aber entscheidet daru\u0308ber, wie das, was die Arbeiterklasse produziert, verteilt wird ? Wo in aller Welt hat denn der \u201eBu\u0308rger der Deutschen Demokratischen Republik\u201c &#8211; wie es so scho\u0308n in der DDR-Verfassung hei\u00dft &#8211; \u201edas Recht, das politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben der sozialistischen Gemeinschaft und des sozialistischen Staates umfassend mitzugestalten\u201c? Wo gilt denn der Grundsatz: \u201eArbeite mit, plane mit, regiere mit!\u201c?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Arbeiten ja &#8211; doch die Planung und Regierung liegen ausschlie\u00dflich in den Ha\u0308nden der neuen Bourgeoisie, der oberen 200, die von sich behaupten, sie seien die Vorhut des Proletariats und daraus das Recht ihrer uneingeschra\u0308nkten Herrschaft ableiten. Die Arbeiter selbst aber haben weder u\u0308ber die Gewerkschaften noch u\u0308ber die Volksvertretungen konkreten Einfluss auf Pla- nung, die Verteilung, auf die Regierung. Sie haben ja nicht einmal das Recht, bei der Einset- zung der Direktoren ihrer Betriebe mit zu bestimmen, geschweige denn, dass sie das Recht ha\u0308tten, sie bei Versagen abzusetzen, oder gar das Recht zum Streik gegen Ausbeutung und Unterdru\u0308ckung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Der Unterschied zum Kapitalismus des Westens besteht darin, dass sich die wesentlichen Produktionsmittel nicht im individuellen Besitz einzelner Mitglieder der neuen Bourgeoisie befinden, sondern sie besitzen sie als Klasse. Sie eignet sich den Mehrwert der Arbeit der Ar- beiterklasse kollektiv an. Mit der Restauration des Kapitalismus in der DDR wurde die Jagd der Bourgeoisie nach Profit wieder zum ausschlaggebenden Faktor. Besonders nach der Ein- fu\u0308hrung des Neuen O\u0308konomischen Systems der Planung und Leitung (NO\u0308SPL) im Jahre 1963, die man als eine \u201escho\u0308pferische Weiterentwicklung des Marxismus\u201c ausgab.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Dieses System war gekennzeichnet von der Abkehr der zentralen Wirtschaftsplanung zu Gunsten der \u201eSteigerung der wirtschaftlichen Eigenverantwortlichkeit der Betriebe\u201c und da- mit verbunden, der Ru\u0308ckzug des Staates aus der Produktions- bzw. Investitionsplanung. Dadurch wurde das Gewinnstreben der Betriebe betra\u0308chtlich erho\u0308ht. Sie konnten jetzt unterein- ander Liefervertra\u0308ge abschlie\u00dfen und ihre Investitionen selbst \u2013 dort wo es fu\u0308r sie am renta- belsten war \u2013 vornehmen. Die Folge war, dass ganze Produktionszweige eingestellt wurden, die nicht so rentabel waren wie andere. Man verdient an der Produktion von Werkzeugma- schinen nun eben mehr, als an der Herstellung von Zahnbu\u0308rsten. Das fu\u0308hrte dazu, dass bei der Versorgung der Bevo\u0308lkerung mit notwendigen Dingen des ta\u0308glichen Bedarfs immer wieder Engpa\u0308sse entstanden.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 13\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Die Betriebsdirektoren erhielten neue, gro\u0308\u00dfere Vollmachten, Befugnisse, um die Ausbeutung der Arbeiter zu verscha\u0308rfen und alle anderen Ma\u00dfnahmen zu treffen, damit die neue Bour- geoisie ho\u0308chsten Profit erzielt. Die Betriebsleitungen erhalten in Form von Pra\u0308mien und Ge- ha\u0308ltern einen Profitanteil, dessen Ho\u0308he von der Ho\u0308he des von ihnen durch die Ausbeutung der Arbeiter insgesamt erzielten Profits abha\u0308ngt. Sie bestimmen die Ho\u0308he der Pra\u0308mien, natu\u0308rlich zu ihrem eigenen Vorteil. Wa\u0308hrend beispielsweise die Arbeiter Jahresendpra\u0308mien von 100 bis 150 Mark erhielten, bewilligten sich die Direktoren 1 000 Mark und mehr. Sie erhielten das recht, durch Rationalisierung die Ausbeutung der Arbeiter zu verscha\u0308rfen und zu Gunsten der Senkung des Lohnfonds Entlassungen vorzunehmen. Dadurch wurde wieder der klassische Weg der kapitalistischen Rationalisierung beschritten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Der hohe Grad der staatsmonopolistischen Entwicklung bewirkte nicht, dass es keine Konkur- renz zwischen den neuen Kapitalisten mehr gibt. Innerhalb der neuen Monopolbourgeoisie findet ein sta\u0308ndiger Kampf um A\u0308mter und Machtpositionen und damit um den gro\u0308\u00dften Anteil am Profit und die meiste Verfu\u0308gungsgewalt u\u0308ber die Produktionsmittel statt. Zwischen den Leitungen der verschiedenen Betriebe kommt es zunehmend zu scharfen Konkurrenzka\u0308mp- fen. Auch wenn die DDR Anfang der 70er Jahre eine teilweise Rezentralisierung durchfu\u0308hrte, a\u0308nderte dies nichts mehr an der Wiederherstellung kapitalistischer Verha\u0308ltnisse, die durch die Wiedereingliederung der revisionistischen La\u0308nder in den kapitalistischen Weltmarkt noch ver- tieft wurden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wenn wir heute erleben, dass die revisionistischen La\u0308nder genauso von der weltweiten Wirt- schaftskrise des Kapitalismus erfasst werden wie die La\u0308nder des Westens, so zeigt das nur um so deutlicher ihre Ru\u0308ckkehr zum Kapitalismus, zum staatsmonopolistischen Kapitalismus, in dem sich eine kleine Schicht von ho\u0308chsten Partei &#8211; und Staatsfunktiona\u0308ren, die neue Monopolbourgeoisie, den Staatsapparat untergeordnet hat und ihn zur Sicherung ihrer und der Pro- fite, der von ihnen abha\u0308ngigen mittleren Bourgeoisie nutzt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Eine Wirtschaftskrise darf und kann es &#8211; sieht man einmal von Naturkatastrophen, Missernten usw. ab &#8211; im Sozialismus gar nicht geben ! Bekanntlich produziert man im Kapitalismus nicht, um die Bedu\u0308rfnisse der Menschen zu decken, sondern um Profit zu machen. Die Folgen sind bekannt: sta\u0308ndig wiederkehrende Krisen, Konkurse, infolge der kapitalistischen Konkurrenz, Arbeitslosigkeit, Inflation, sinnlose Vernichtung von u\u0308berschu\u0308ssigen Produkten, Kriege usw. usf. Die Krisen und imperialistischen Kriege geho\u0308ren zum Kapitalismus wie der Deckel zum Topf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Ganz anders im Sozialismus. Hier produziert man nach Plan, um die Bedu\u0308rfnisse der Men- schen zu decken. Man wei\u00df, kann es errechnen, was die Menschen zum ta\u0308glichen Leben, sei es an Nahrungsmitteln, Gebrauchsgegensta\u0308nden, Dienstleistungen, was die Fabriken an neuen Maschinen, die Landwirtschaft an Traktoren usw. gebrauchen. Nicht um des Profites willen wird produziert, sondern \u201eDer Mensch steht im Mittelpunkt aller Bemu\u0308hungen der sozialisti- schen Gesellschaft und ihres Staates\u201c, wie es in der DDR-Verfassung so scho\u0308n und leider wahrheitswidrig hei\u00dft. Die zentrale Wirtschaftsplanung aber schlie\u00dft automatisch U\u0308berpro- duktionskrisen und die damit verbundenen Folgen wie Arbeitslosigkeit, sinkende Lo\u0308hne etc. aus.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Jede Abweichung vom Prinzip der zentralen Wirtschaftsplanung fu\u0308hrt zwangsla\u0308ufig zur Res- tauration kapitalistischer Verha\u0308ltnisse. Auch der so oft dagegen beschworenen Gefahr der Verbu\u0308rokratisierung kann man begegnen. Begegnen, indem man einen Kampf gegen den Bu\u0308rokratismus fu\u0308hrt und den Planungsapparat so klein wie mo\u0308glich ha\u0308lt. Dies ist heute im Zeital- ter der Computer noch viel leichter geworden, als es fru\u0308her war. Dass dies mo\u0308glich ist, zeigt wiederum das sozialistische Albanien.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">\u201eAber so schlecht, was ihren Lebensstandard betrifft, geht es der DDR-Bevo\u0308lkerung doch gar nicht. Au\u00dferdem gibt es dort Dinge, `sozialistische Errungenschaften`, die besser sind als bei uns\u201c, wird uns so mancher, der ohne \u201eantikommunistische\u201c Vorurteile die DDR besuchte, sa- gen. &#8211; Sicher, was den Lebensstandard der DDR-Bevo\u0308lkerung betrifft, so ist er heute noch der ho\u0308chste von allen revisionistischen La\u0308ndern. Und auch was die westlichen kapitalistischen La\u0308nder betrifft, so ha\u0308lt er, beru\u0308cksichtigt man die billigen Grundnahrungsmittel, die niedrigen Preise fu\u0308r Kohle, Gas, Energie, Verkehr, Wohnen, die &#8211; im Gegensatz zu anderen revisionisti- schen La\u0308ndern kaum vorhandene Arbeitslosigkeit, den Vergleich mit vielen entwickelten ka- pitalistischen Staaten stand. Niemand hungert in der DDR, und es wa\u0308re ganz falsch, wollte man mit einer Mangel- und Elendspropaganda, Bildern von offenen Baugruben und schlech- ten Stra\u00dfen, tristen Neubausilos und zu Datschen von Bonzen hoch stilisierten Arbeiterha\u0308u- sern die kapitalistische Entartung der DDR beweisen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 14\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Nein, die Arbeiterklasse, die Werkta\u0308tigen der DDR haben unter den schwierigsten Anfangs- bedingungen nach dem Krieg \u2013 es gab keinen Marshall-Plan und keine gro\u00dfe Hilfe durch die Sowjetunion, die selbst durch den Krieg schwer zersto\u0308rt war \u2013 ihr Land aus Schutt und Tru\u0308mmern wieder aufgebaut. Haben mit beispiellosem Enthusiasmus versucht, den ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden zu errichten. Erst die revisionistische Entartung, die Ausplu\u0308nderung durch die sozialimperialistische Sowjetunion brachte sie um die Fru\u0308chte ihrer Bemu\u0308hungen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Natu\u0308rlich gibt es heute noch U\u0308berbleibsel aus dieser Zeit, das was man dru\u0308ben noch \u201esozialistische Errungenschaften\u201c nennt. Zum Beispiel billige Urlaubsmo\u0308glichkeiten u\u0308ber den Betrieb oder FDGB, polytechnischer Unterricht, Ganztagsschulen, Kinderga\u0308rten und &#8211; krippen in allen gro\u0308\u00dferen Betrieben, niedrige Mieten, gute Feierabende, das hei\u00dft Altenheime usw. Doch ab- gesehen davon, dass man heute versucht, diese Dinge so nach und nach abzubauen bzw. ein- zuschra\u0308nken, was haben sie noch mit dem Sozialismus zu tun?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">A\u0308hnliches gab und gibt es auch in anderen kapitalistischen La\u0308ndern, wie Schweden, Da\u0308ne- mark, oder gar in faschistischen Staaten. Zum Beispiel konnten wa\u0308hrend der Zeit der Hitler- Herrschaft die Werkta\u0308tigen ebenfalls fu\u0308r wenige Mark in Urlaub nach Madeira oder in die norwegischen Fjorde fahren und die Hitler-Jugend reiste fu\u0308r wenige Mark in Sommerlager, um dort im Geiste des Faschismus \u2013 in der DDR im Geiste des Sozialfaschismus \u2013 erzogen zu werden.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\"><strong>Heute gibt es in der DDR eine neue Art von \u201esozialistischen Errungenschaften\u201c, die Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre noch undenkbar waren.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Die Errungenschaften wie Intershops, Exquisit-, Deli-\u2013 und andere La\u0308den, in denen man fu\u0308r harte Westmark oder zu stark u\u0308berho\u0308hten Preisen ( eine Flasche Whisky 65 Mark, ein Karton Pralinen 42 Mark, ein Pfund Kaffee 43 Mark, ein Pfund Erdbeeren 10 Mark) alles kaufen kann, was das Herz begehrt, vom franzo\u0308sischen Ka\u0308se und Cognac bis zum Waschmittel Dash. Irgendwo mu\u0308ssen die Reichen ihre aus den Knochen der Werkta\u0308tigen erpressten Gelder ja ausgeben ko\u0308nnen. Dabei ist die Westmark zur zweiten Wa\u0308hrung geworden. Wer Westmark hat, kann sich all die Dinge, die sonst nicht oder nur schwer zu haben sind wie Farbe, Na\u0308gel, Zement usw. kaufen. Wer eine reiche Tante im Westen hat oder hoher Funktiona\u0308r ist, dem stehen auch Waren des Westens bis hin zum Auto zur Verfu\u0308gung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Korruption, Bestechung, Schiebereien blu\u0308hen wie auch in anderen revisionistischen La\u0308ndern. Wer in Sta\u0308dten wie Ostberlin oder Leipzig (zur Messe) wohnt, hat es besser als auf dem Land, wo das Warenangebot nur knapp ist. Die Unterschiede zwischen Stadt und Land, zwischen ko\u0308rperlicher und geistiger Arbeit werden nicht, wie es Ziel im Sozialismus ist, verringert, sondern eher noch erweitert. Und es geht ein geflu\u0308geltes Wort: \u201eWas hei\u00dft Sozialismus? &#8211; Je- dem nach seinem Wohnort, jedem nach seiner Tante.\u201c Kein Wunder, dass es in der DDR wie auch in anderen revisionistischen La\u0308ndern wieder neue Milliona\u0308re gibt, dass wie in allen kapi- talistischen La\u0308ndern der Unterschied zwischen Arm und Reich wieder wa\u0308chst, die relative wie auch die absolute Verelendung der Arbeiterklasse wieder voranschreitet. Zwar noch nicht so stark und offen wie in den anderen La\u0308ndern des Warschauer Pakts, doch immerhin.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">So ha\u0308lt denn die Arbeiterklasse der DDR zur Zeit auch noch still. Doch ihre Unzufriedenheit wa\u0308chst. Preisstabilita\u0308t gibt es zur Zeit nur noch fu\u0308r die unteren Warenklassen, wa\u0308hrend die Preise fu\u0308r Waren des so genannten \u201egehobenen Bedarfs\u201c entweder direkt oder in verschleierter Form, durch Qualita\u0308tsminderung, andere Verpackung oder Bezeichnung etc. steigen. Wa\u0308h- rend der Export hochwertiger Gu\u0308ter zum Beispiel in die Sowjetunion, in den Westen Vorrang hat, bleibt der Bevo\u0308lkerung oft nur der Ramsch, die zweite Wahl. Bei Auslandsreisen in die befreundeten \u201esozialistischen Bruderla\u0308nder\u201c nach Ungarn, zur Krim, an die bulgarische Schwarzmeerku\u0308ste, in die Karpaten usw., die sowieso nur bevorzugten DDR-Bu\u0308rgern zustehen, werden diese gegenu\u0308ber Touristen aus dem Westen als Menschen zweiter Klasse behan- delt. D-Mark und Dollar sind Trumpf. DDR-Bu\u0308rger werden kurzfristig aus ihren Hotelzimmern ausquartiert, wenn westdeutsche Pauschalreisende nahen. Selbst die Moskauer Prostituierten fragen: \u201eBist du ein Bundes oder ein Fritz?\u201c<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 15\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Die Entartung der DDR zu einem kapitalistischen Staat beschra\u0308nkt sich natu\u0308rlich nicht nur auf den politischen und wirtschaftlichen Bereich, auch andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wurden erfasst. Da sind die 200 000 Alkohol kranken DDR Bu\u0308rger, die steigende Selbstmordrate, wachsende Kriminalita\u0308t wie vorsa\u0308tzliche To\u0308tung, Ko\u0308rperverletzung, Verge- waltigung, Raub, Erpressung, Bandenbildung, Wirtschaftsverbrechen usw. Funktiona\u0308re feiern Sex-Partys. Und um an die begehrten Devisen zu kommen, la\u0308sst man minderja\u0308hrige Lehrlinge in einem Ausbildungszentrum des grafischen Gewerbes im thu\u0308ringischen Poessneck knall harte Pornos fu\u0308r den Export nach Frankreich und Schweden herstellen. Auch im Handel mit dem faschistischen Chile legt sich die DDR keine Hemmungen auf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Doch auch umgekehrt. Um den Westen nachzua\u0308ffen, fu\u0308hrt man zum Beispiel Kaugummi aus einer Pinneberger Kaugummifabrik ein und das DDR-Fernsehen versucht, die seichten Unter- haltungssendungen des Westfernsehens durch die unsa\u0308glichen Blo\u0308deleien ihres Showstars Quermann noch um einige Grade zu u\u0308bertreffen. Das DDR- Fernsehen betreibt Werbung zwecks Bedarfsweckung ganz im kapitalistischen Sinne und in der \u201esozialistischen\u201c Regen- bogenpresse wie der \u201eWochenpost\u201c kann man Heiratsanzeigen wie: \u201eWann fahren wir mit meinem Wagen ins Glu\u0308ck\u201c u.a\u0308. lesen. \u201eHaste was, biste was!\u201c &#8211; diese kapitalistische Lebens- weisheit ist dank der revisionistischen Entartung der DDR zur Maxime gro\u00dfer bu\u0308rgerlicher und kleinbu\u0308rgerlicher Bevo\u0308lkerungskreise der DDR geworden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Sozialismus hei\u00dft eben nicht nur die Versorgung der Bevo\u0308lkerung, der Werkta\u0308tigen, mit den notwendigen Dingen des ta\u0308glichen Lebens, Sicherung ihres steigenden Bedarfs, kostenlose Ausbildung und Gesundheitsfu\u0308rsorge, Sicherung des Alters usw. Es hei\u00dft auch und vor allem ein kulturvolles Leben, Sicherung ihrer demokratischen Rechte, d.h. die Mo\u0308glichkeit ihrer aktiven Teilnahme an der Gestaltung des gesamten gesellschaftlichen Lebens, die Freiheit der Freisetzung ihrer scho\u0308pferischen Kra\u0308fte beim Aufbau des Sozialismus.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Aufbau des Sozialismus hei\u00dft aber auch Erziehung der Menschen im Sinne des Sozialismus, der sozialistischen, der kommunistischen Moral. Erfolgt im Kapitalismus die Erziehung schon fru\u0308hzeitig durch das Elternhaus, die Schule, die Lehre, durch die Massenmedien, durch die Gesellschaft im Sinne der kapitalistischen Wolfsmoral, des Egoismus nach dem Motto: Jeder gegen jeden, alle gegen alle, so hei\u00dft im Sozialismus die Losung: Einer fu\u0308r alle, alle fu\u0308r einen! Auch hier ist Albanien ein praktisches Beispiel. Als vor rund zweieinhalb Jahren ein starkes Erdbeben den Norden Albaniens erschu\u0308tterte und 30 000 Ha\u0308user, ganze Do\u0308rfer und Teile von Sta\u0308dten zersto\u0308rte, erhob sich eine Welle der Solidarita\u0308t. Aus allen Teilen des Landes stro\u0308mten die Menschen herbei, um beim Wiederaufbau zu helfen. Minister, Mitglieder des Politbu\u0308ros scheuten sich nicht, nicht nur symbolisch Hand an zu legen. Innerhalb von nur 5 Monaten wa- ren die Scha\u0308den ohne einen Pfennig Kosten fu\u0308r die Betroffenen beseitigt, und sie konnten in ihre neuen Ha\u0308user einziehen. Einziehen, wa\u0308hrend im benachbarten Jugoslawien, das vom gleichen Erdbeben betroffen wurde, oder in Italien bei a\u0308hnlichen Naturkatastrophen die Be- troffenen noch nach Jahren in Notunterku\u0308nften hausen.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\"><strong>&#8230; die Ostberliner Machthaber, &#8230; sie verrieten, sie leugneten auch die Existenz einer deutschen Nation<\/strong><br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Als vor sechs Jahren die Genossen der DDR ihre Sektion der KPD (damals noch KPD\/ML) gru\u0308ndeten, gingen sie \u2013 wie wir \u2013 aus von der Einheit, der Existenz einer deutschen Nation.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 16\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Das fu\u0308hrte auch zu der Verabschiedung eines gemeinsamen Programms, das sich auf beide deutschen Staaten bezieht. Denn nicht nur, dass die Ostberliner Machthaber die sozialen Interessen der Arbeiter, der Werkta\u0308tigen der DDR verrieten, sie verrieten, sie leugneten auch die Existenz einer deutschen Nation.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Noch in ihrer im Jahre 1968 verabschiedeten Verfassung der Deutschen Demokratischen Re- publik hatte es in Artikel 1 gehei\u00dfen: \u201eDie Deutsche Demokratische Republik ist ein sozialis- tischer Staat deutscher Nation.\u201c So weit, so gut. Sie war zwar schon nicht mehr sozialistisch aber immerhin ein \u201eStaat deutscher Nation\u201c, wie auch die Bundesrepublik. Im Artikel 6 dieser Verfassung war auch noch vom \u201edeutschen Volk\u201c die Rede und im Artikel 8 wurde \u201edie U\u0308- berwindung der vom Imperialismus der deutschen Nation aufgezwungenen Spaltung Deutsch-lands\u201c und \u201edie schrittweise Anna\u0308herung der beiden deutschen Staaten bis zu ihrer Vereini- gung\u201c in Aussicht gestellt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Doch das sollte sich rasch a\u0308ndern. Bereits auf dem VII. Parteitag der SED im Juni 1971 wurde diese Passage der Verfassung von 1968 u\u0308ber Bord geworfen und der Begriff von der \u201esozia-listischen deutschen Nation\u201c DDR kreiert. Damit stellten sich die SED-Machthaber auf die Position der imperialistischen Unterdru\u0308cker und Spalter der deutschen Nation. Dieser Verrat an den nationalen Interessen des deutschen Volkes fu\u0308hrte zu solch absurden Erscheinungen wie die, dass das Singen des Textes der Nationalhymne der DDR, in der es u.a. hei\u00dft: \u201eDeutschland einig Vaterland\u201c, unterbunden, dass keine Schallplatte mit dem Text mehr ver- legt wurde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Den Schlussstrich unter diese Entwicklung setzte dann der 1975 zwischen Moskau und Ost- Berlin geschlossene neue \u201eFreundschafts \u2013 und Beistandspakt\u201c, der zwei fru\u0308here Vertra\u0308ge ab- lo\u0308ste: den Freundschaftsvertrag vom 20. September 1955, mit dem die Sowjetunion der DDR die volle Souvera\u0308nita\u0308t garantierte, sowie den zweiten Beistandspakt vom 13. Juni 1964. In diesem war noch von der \u201eSchaffung eines friedliebenden, demokratischen, einheitlichen deutschen Staates durch gleichberechtigte Verhandlungen und eine Versta\u0308ndigung zwischen beiden souvera\u0308nen deutschen Staaten\u201c die Rede gewesen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Damit war es 1975 endgu\u0308ltig aus. Aus war es aber auch mit der der DDR 1955 gewa\u0308hrten Souvera\u0308nita\u0308t. Der Vertrag von 1955 hatte der DDR die freie Entscheidung \u201eu\u0308ber Fragen ihrer Innenpolitik und Au\u00dfenpolitik, einschlie\u00dflich der Beziehungen zur Bundesrepublik\u201c, garan- tiert. Diese Freiheit der Entscheidung wurde jetzt ersetzt durch die so genannte \u201eBreschnew- Doktrin\u201c, die der Sowjetunion das Recht garantiert, willku\u0308rlich, selbst mit Waffengewalt, sich in Fragen der Au\u00dfen &#8211; , aber auch der Innenpolitik der Warschauer Pakt \u2013 Staaten einzuschal- ten. Die DDR wurde endgu\u0308ltig zu einem Satelliten der UdSSR.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/span><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">&#8230; muss man die DDR als einen imperialistischen Staat bezeichnen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Dennoch \u2013 trotz dieser vollkommenen Abha\u0308ngigkeit \u2013 muss man die DDR als einen imperia- listischen Staat bezeichnen. Als Juniorpartner der sowjetischen Sozialimperialisten beteiligt sie sich intensiv an der neo-kolonialistischen Ausplu\u0308nderung vor allem der jungen afrikani- schen Staaten, versucht sie sie durch Kapital -, Waren \u2013 und Waffenexport etc. in Abha\u0308ngig- keit zu bringen. So wurden in den vergangenen sieben Jahren fu\u0308r rund eine Milliarde Mark Waffen in diese Staaten geliefert und eine Kapital \u2013 bzw. Wirtschaftshilfe von u\u0308ber 500 Mil- lionen Mark gewa\u0308hrt. Die Arbeiter in den Betrieben der DDR fluchen u\u0308ber die \u201eSoli\u201c, die rund 100 Millionen Mark an so genannten \u201eSolidarita\u0308tsspenden\u201c, die man Jahr fu\u0308r Jahr aus ihnen herauspresst.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Zur Sicherung ihrer Investitionen stu\u0308tzt sich die DDR auf ihr \u201eAfrika-Korps\u201c, ein in A\u0308thio- pien, Angola, Algerien, Guinea, Kongo, Mocambique, Sambia, VR Jemen von Zivil \u2013 und Milita\u0308rberatern (davon 2 000 Soldaten). Sie stellt die Ausbilder fu\u0308r Polizei \u2013 und Sicherheits- dienst und versucht vor allem Einfluss auf die Massenmedien wie Funk und Presse zu gewin- nen.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Die Abgrenzungspolitik der DDR gegenu\u0308ber der BRD, die Honecker vor Soldaten der Natio- nalen Volksarmee, NVA, 1972 so formulierte: \u201eUnsere Republik und die BRD verhalten sich<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 17\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">zueinander wie jeder von ihnen zu einem dritten Staat. Die BRD ist somit Ausland, und mehr noch: Sie ist imperialistisches Ausland\u201c, setzte auch einen Schlussstrich unter die diesbezu\u0308gliche Politik der modernen Revisionisten in der Bundesrepublik, der DKP.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Begonnen hatte es jedoch schon wesentlich fru\u0308her. Bekanntlich fu\u0308hrte die Partei, die KPD bis in die zweite Ha\u0308lfte der 50er Jahre hinein unter der Losung \u201eAmi go home\u201c einen entschiedenen Kampf gegen den amerikanischen Imperialismus und dem unter seiner Fu\u0308hrung stehen- den aggressiven Milita\u0308rpakt, die NATO. Dies a\u0308nderte sich nach dem XX. Parteitag der KPdSU, 1956, vor allem aber nach dem Treffen von Chruschtschow und dem amerikanischen Pra\u0308sidenten Eisenhower in Camp David im Jahre 1959, auf dem sie ihren gegen die Vo\u0308lker der Welt gerichteten Kuhhandel, die Abgrenzung ihrer Interessensspha\u0308ren begannen. Von da ab war die Losung \u201eAmi go home\u201c in der KPD tabu.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Auch der Kampf gegen die NATO wurde nach und nach eingestellt und durch den unverbindlichen, pazifistischen \u201eKampf\u201c \u201egegen die Bombe\u201c ersetzt. Und heute entblo\u0308det sich Herbert Mies, Vorsitzender der DKP, nicht auf die Frage der \u201eDeutschen Volkszeitung\u201c, \u201e&#8230; A\u0308hnlich wie in den 50er Jahren ist derzeit wieder die Rede vom Neutralismus und Pazifismus. Bun- deskanzler Schmidt behauptet, wer die amerikanische Raketenkro\u0308te nicht schlucken will, stel- le das Bu\u0308ndnis in Frage. Wer aber mo\u0308chte das schon?\u201c zu antworten: \u201eEs geht keineswegs darum, die Bundesrepublik aus dem Bu\u0308ndnis mit den USA herauszulo\u0308sen&#8230;\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Sicher, ihm und seinem Oberboss Breschnew geht es nicht um den Austritt der Bundesrepublik aus der NATO. Nichts ka\u0308me ihm ungelegener, entfiele dadurch doch das Feindbild des aggressiven westdeutschen Imperialismus, der als Speerspitze des USA \u2013 Imperialismus die Vo\u0308lker des Ostens bedroht, entfiele doch dadurch der Grund fu\u0308r Militarisierung und Aufru\u0308s- tung, den sie brauchen, um die Vo\u0308lker des Warschauer Paktes bei der Stange zu halten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Nicht auszudenken, es ga\u0308be eine neutrale, abgeru\u0308stete Bundesrepublik, die Werkta\u0308tigen der La\u0308nder des Warschauer Paktes, der DDR, Polens, ko\u0308nnten nun, da die Gefahr einer direkten Aggression nicht mehr besteht, auf den Gedanken kommen, aus dem Warschauer Pakt auszu- treten und sich so dem Einfluss des sowjetischen Sozialimperialismus zu entziehen. Somit ist unser Kampf fu\u0308r den Austritt der Bundesrepublik aus der NATO, ihr Abkoppeln von der Kriegspolitik der zwei Superma\u0308chte, ihre Neutralisierung und Abru\u0308stung auch eine praktische Hilfe unserer Partei fu\u0308r den Kampf unserer deutschen und polnischen Klassenbru\u0308der um ihre soziale und nationale Befreiung!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Unsere Haltung zur DDR ist klar. Auch wir erkennen die Realita\u0308t der Existenz zweier deut- scher Staaten vorbehaltlos an und fordern, wie es im Friedensplan der Partei unter Abschnitt II, \u201eMa\u00dfnahmen zum Ausbau der innerdeutschen Beziehungen\u201c klar und eindeutig hei\u00dft: \u201e1. Die volle, uneingeschra\u0308nkte gegenseitige staatliche Anerkennung\u201c beider deutscher Staaten! Diese Anerkennung, die bekanntlich seitens der Bundesrepublik gegenu\u0308ber der DDR verwei- gert wird, um den westdeutschen Imperialisten die Mo\u0308glichkeit offen zu lassen, eine eventuel- le Intervention als innerdeutsche Angelegenheit zu deklarieren, ist u\u0308berhaupt die Grundvor- aussetzung fu\u0308r eine Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Aus dieser Anerkennung der Existenz zweier Staaten auf deutschem Boden haben wir jedoch niemals abgeleitet, wie dies die Herren Ostberlins heute tun, dass die deutsche Nation aufgeho\u0308rt hat zu existieren, dass die DDR fu\u0308r uns Ausland ist, wie England und Frankreich. So leicht la\u0308sst sich eine Nation, wie die Geschichte Polens beweist, nicht vernichten. Zu stark sind die Bande der gemeinsamen Geschichte, Kultur, Sprache etc., als dass man sie von heute auf morgen zersto\u0308ren ko\u0308nnte, wie das die USA- und die sowjetischen Imperialisten bezu\u0308glich Deutschlands versuchten und versuchen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Daraus leiten sich auch unsere besonderen Beziehungen zu unseren Genossen in der DDR ab. Die KPD der DDR ist nicht nur eine Bruderpartei wie die Portugals, Spaniens, Da\u0308nemarks usw., mit denen uns die gemeinsamen Interessen des Weltproletariats, der proletarische Internationalismus verbinden, mit ihr verbinden uns daru\u0308ber hinaus auch die gemeinsamen Interessen des deutschen Volkes, unser gemeinsames Programm, unser gemeinsames strategisches Ziel, die Schaffung eines vereinten, unabha\u0308ngigen, sozialistischen Deutschlands.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Und es war und ist wohl unsere selbstversta\u0308ndliche Pflicht, dass wir unsere Genossen in der DDR beim Aufbau ihrer Sektion \u2013 die unter den schwierigen Bedingungen der Illegalita\u0308t er- folgte \u2013 halfen und helfen, wie es jetzt unsere proletarische und nationale Pflicht ist, fu\u0308r ihre Freilassung aus den Kerkern des sozialfaschistischen Honecker-Regimes auf vielfa\u0308ltige Weise zu ka\u0308mpfen. Doch nicht nur fu\u0308r die Freilassung unserer Genossen ka\u0308mpfen wir, sondern auch fu\u0308r die Freilassung aller politischen Gefangenen der DDR, die fu\u0308r ihr Recht auf Kritik, fu\u0308r die demokratischen Rechte der Werkta\u0308tigen eintreten. Natu\u0308rlich nicht fu\u0308r Faschisten, Rassisten und a\u0308hnliches Gelichter.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 18\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Allerdings erstreckt sich unsere Hilfe fu\u0308r die Genossen der Sektion DDR der KPD nicht auf die U\u0308berweisung von 5 Millionen Mark monatlich, wie sie die DKP direkt aus der DDR erha\u0308lt. Unsere Hilfe besteht hauptsa\u0308chlich im Druck ihres Zentralorgans, das die DDR- Genossen eigenverantwortlich schreiben, und im Hinu\u0308berbringen, im Besorgen von Druckma- terialien, Matrizen, Papier, Kopieren etc. fu\u0308r die Herstellung ihrer eigenen Propaganda- und Agitationsmaterialien, das die Genossen in der DDR nicht erhalten ko\u0308nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Auch was das Verha\u0308ltnis der KPD der Bundesrepublik zu ihren Genossen der Sektion DDR betrifft, so ist es nicht das Gleiche wie das Verha\u0308ltnis zwischen SED und DKP. Ist die DKP nichts weiter als ein Befehlsempfa\u0308nger, als ausfu\u0308hrendes Organ der SED &#8211; \u201ewes` Brot ich es- se, des` Lied ich singe\u201c &#8211; deren Politik im Politbu\u0308ro der SED festgelegt und beschlossen wird, so ist die Sektion der KPD der DDR gegenu\u0308ber der Sektion der KPD der BRD absolut gleich- berechtigt und unabha\u0308ngig. Nur in prinzipiellen Fragen des Marxismus-Leninismus, in der Ausarbeitung des gemeinsam beschlossenen Programms, in Einscha\u0308tzung der internationalen Lage, in Fragen der Nation etc. erfolgen Beratung und gemeinsame Beschlussfassung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Was jedoch die Fragen der Taktik betrifft, des Herankommens an die sozialistische Revoluti- on, so mu\u0308ssen die Genossen der DDR auf der Grundlage der gemeinsam beschlossenen Stra- tegie, des Marxismus-Leninismus, schon ihre eigenen Entscheidungen treffen. Sie kennen die Verha\u0308ltnisse in der DDR besser als wir. So ist klar, dass sie ihr eigenes Aktionsprogramm haben, ihre eigene Einheitsfrontpolitik entsprechend den Gegebenheiten der DDR beschlie\u00dfen, ihre eigenen praktischen Regeln fu\u0308r die illegale und legale Arbeit erarbeiten mu\u0308ssen. All das schlie\u00dft jedoch die gegenseitige Konsultation und Beratung nicht aus, sondern erfordert sie, um einheitlich auch zu solchen Fragen Stellung nehmen zu ko\u0308nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Heute ka\u0308mpfen die Genossen der DDR unter ungleich schwereren Bedingungen als wir. Das Honecker-Regime hat ein perfektes System der U\u0308berwachung und Bespitzelung eingerichtet. Nicht umsonst ist die DDR das Industrieland, das die meisten Polizisten im Verha\u0308ltnis zur Bevo\u0308lkerung hat, na\u0308mlich 1 Polizist auf 250 Menschen. Doch es sind nicht nur die erschwe- renden Bedingungen der sozialfaschistischen Diktatur, mit denen unsere Genossen in der DDR, wie alle Marxisten-Leninisten in den revisionistischen La\u0308ndern zu tun haben, es ist auch die u\u0308beraus komplizierte politische Lage.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wir sehen es heute in Polen. Die herrschende Klasse kann nicht mehr herrschen wie bisher. Deswegen war sie gezwungen, die offene Milita\u0308rdiktatur zu errichten, das Kriegsrecht zu ver- ha\u0308ngen. Krieg gegen wen? Krieg gegen die polnische Arbeiterklasse, die polnischen Werkta\u0308tigen, die sich mit vorbildlichen Streikaktionen, wie in den Bergwerken u.a. zur Wehr setzten. Doch diese Streiks mussten zusammenbrechen, weil ihnen eine einheitliche, national organi- sierte, marxistisch-leninistische Fu\u0308hrung fehlte, die allein in der Lage gewesen wa\u0308re, den Kampf u\u0308ber die Streiks, den Generalstreik bis hin zum bewaffneten Aufstand zu fu\u0308hren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Das ha\u0308tte zum Eingreifen sowjetischer Truppen gefu\u0308hrt? Sicher. Doch kann man auf die Re- volution \u2013 wenn die Situation dafu\u0308r vorhanden ist \u2013 verzichten, weil dies zu einem Eingreifen einer ausla\u0308ndischen Macht fu\u0308hren kann? Die Bolschewiki ha\u0308tten auf ihre Oktober-Revolution verzichten mu\u0308ssen, denn ihnen stand die Intervention nicht nur einer, sondern mehrerer impe- rialistischer Ma\u0308chte ins Haus. Das hie\u00dfe doch praktisch nichts anderes, als u\u0308berhaupt auf die<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 19\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Revolution zu verzichten, weil dies zum Eingreifen einer der beiden Superma\u0308chte fu\u0308hren ko\u0308nnte. Wir raten doch auch dem Volk von El Salvador, mit dem bewaffneten Aufstand Schluss zu machen, weil im Falle ihres Sieges die USA-Imperialisten bewaffnet intervenieren ko\u0308nnten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Doch auch so wird die polnische Milita\u0308rkamarilla mit ihren Schwierigkeiten nicht fertig wer- den. Schwierigkeiten, in die sie die revisionistische Herrschaft und nicht etwa die polnische Arbeiterklasse oder auch die Fu\u0308hrer der \u201eSolidarita\u0308t\u201c gebracht haben. Der passive Widerstand der polnischen Arbeiter, der Werkta\u0308tigen wird weiter gehen. Und das ist nur zu versta\u0308ndlich. Wofu\u0308r sollen sie arbeiten, wenn sie fu\u0308r das Geld, das sie verdienen, doch nichts kaufen ko\u0308n- nen, wenn die Nahrungsmittel knapp bleiben, die Preise weiter steigen. Ein wirtschaftlicher Aufschwung ko\u0308nnte nur durch die polnische Arbeiterklasse selbst herbeigefu\u0308hrt werden. Die aber sagt sich, wozu, wenn doch blo\u00df die Ausbeuter wechseln: auf den Gomulka der Gierek, auf den Gierek der Kania, auf den Kania der Jaruzelski usw. usf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Fu\u0308r viele, fu\u0308r die meisten der polnischen Werkta\u0308tigen ist das, was sie als \u201eSozialismus\u201c, als \u201eMarxismus-Leninismus\u201c, als \u201ekommunistische Partei\u201c etc. kennen gelernt haben, zutiefst verabscheuenswu\u0308rdig. Und niemand ist da, der ihnen sagt, dass das, was sich hier als \u201eSozialismus\u201c, als \u201eMarxismus-Leninismus\u201c, als \u201ekommunistische Partei\u201c ausgibt, mit all dem nichts mehr zu tun hat. So suchen sie nach einem Ausweg und kommen, beeinflusst durch die Kirche, durch die Revisionisten aller Art, zu dem Schluss, dass eine Selbstverwaltung jugoslawischer Art, ein sozialdemokratisches Regime etc. immer noch besser ist als das, was sie haben. Sie sehen nicht, dass sie dadurch vom Regen in die Traufe oder von der Traufe in den Regen kommen, was auf das Gleiche, eine kapitalistische Herrschaft, hinausla\u0308uft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Dort, wo es gegen die Arbeiterklasse, die Werkta\u0308tigen geht, sind sich die alten wie die neuen Revisionisten, die alte wie die neue Bourgeoisie einig. Dies zeigte sich anschaulich vor kurzem beim Treffen Schmidt und Honecker. Als die Sprache auf Polen kam, a\u0308u\u00dferte sich Schmidt: \u201eWir hoffen beide, dass es den Polen gelingt, die sich im Konflikt miteinander be- wegenden Kra\u0308fte des polnischen Volkes zur Einigung zu fu\u0308hren.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Sicher, das hoffen sie beide, wenn auch aus unterschiedlichen Gru\u0308nden. Honecker hofft, wie seine sowjetischen Herren, dass die Herrschaft der neuen polnischen Bourgeoisie durch die polnische Arbeiterklasse nicht angetastet wird, dass die Oberhoheit des sowjetischen Sozial- imperialismus u\u0308ber Polen gesichert bleibt. Schmidt hofft, dass die rund 50 Milliarden DM \u2013 Kredite des Westens, vor allem der Bundesrepublik, ihre Investitionen in Polen gesichert bleiben, dass die fa\u0308lligen Zinsen pu\u0308nktlich gezahlt werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wie aber soll das geschehen, wenn die polnische Arbeiterklasse nicht mitmacht, wenn sie nicht mehr bereit ist, sich schrankenlos ausbeuten zu lassen ? \u201eDie sollen endlich mal wieder arbeiten, damit wir unseren Schnitt machen ko\u0308nnen\u201c, das ist die einhellige Meinung der polni- schen und westdeutschen Bourgeoisie. Das ist die Meinung aller Reaktiona\u0308re einschlie\u00dflich des katholischen Klerus. Wenn es gegen die Arbeiterklasse geht, sind sie sich alle einig, einig sind sie sich aber auch gegen uns, die Marxisten-Leninisten.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_2011\" aria-describedby=\"caption-attachment-2011\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2011\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/zz-300x176-1-300x216.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"216\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/zz-300x176-1-300x216.png 300w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/zz-300x176-1.png 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2011\" class=\"wp-caption-text\">Parole an der Mauer in Westberlin<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Denn im Gegensatz zu Schmidt und Honecker hoffen wir nicht, \u201edass sich die im Konflikt miteinander bewegenden Kra\u0308fte des polnischen Volkes\u201c na\u0308mlich Arbeiterklasse und Bour- geoisie einigen. Wir hoffen, dass die Arbeiterklasse die Bourgeoisie, die neue wie die alte, in der sozialistischen Revolution zum Teufel jagt, um die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ein fu\u0308r alle Mal zu beseitigen. Dafu\u0308r ka\u0308mpfen wir, dafu\u0308r ka\u0308mpfen unsere Genossen in der DDR.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Deshalb werden sie verfolgt, kerkert man sie ein, versucht ihre Aktivita\u0308t, ihre Existenz totzu- schweigen. Totzuschweigen nicht nur im Osten, auch im Westen.. Wie viel Mu\u0308he hat es uns gekostet, die Verhaftung der Genossen und Sympathisanten der KPD der Sektion DDR u\u0308berhaupt erst bekannt zu machen. Die bu\u0308rgerliche Presse, die sich keine noch so kleine Meldung u\u0308ber Oppositionelle wie Sacharow usw. entgehen la\u0308sst, die Leute wie Lech Walesa, der in US-Pra\u0308sident Reagan ein Vorbild sieht, Jacek Kuron, der sich gegen eine marxistisch-leninistische Partei wendet und das jugoslawische Modell propagiert, als ihre Helden feiert, schweigt sich u\u0308ber den Widerstand der \u201ekleinen Leute\u201c vor allem der Marxisten-Leninisten aus. <\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Dieser Widerstand, die Aktivita\u0308ten der Marxisten-Leninisten, der wahrhaft kommunistischen Partei passen einfach nicht in ihr Weltbild. Da hatten sie schon gedacht, sie ha\u0308tten weltweit gesiegt. Das Bollwerk des Sozialismus, die Festung des Weltproletariats, die Sowjetunion Le- nins und Stalins wurde von innen genommen. Auch China erwies sich als \u201emarxistisch- leninistischer\u201c Papiertiger, als eine Macht, der es nicht um die Verbreitung des Marxismus- Leninismus, die proletarische Weltrevolution ging, sondern um die Durchsetzung ihrer eige- nen imperialistischen Ziele.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 20\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Die Bourgeoisie kennt sehr wohl ihren konsequentesten Gegner, die wirklich marxistisch- leninistischen Parteien. Sie wei\u00df, von woher die Gefahr droht. Nicht von den gru\u0308nen, den alternativen, den revisionistischen Parteien, sie a\u0308ndern nichts an der kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Und die Widerspru\u0308che zwischen der alten Bourgeoisie des Westens und der neuen des Ostens sind nicht prinzipieller, grundsa\u0308tzlicher, klassenbedingter, sondern imperia- listischer Art. Deswegen die Taktik des Totschweigens uns, den Marxisten-Leninisten gegen- u\u0308ber und wo das nicht reicht, der Verleumdung, der Diffamierung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wenn die \u201eFrankfurter Allgemeine Zeitung\u201c im Hinblick auf das von ihr begru\u0308\u00dfte Zirkelstre- ben schreibt: \u201eleider gibt es noch K-Gruppen, denen die intellektuelle Fa\u0308higkeit fehlt, sich aufzulo\u0308sen\u201c, so ist klar, wer hier gemeint ist. Nur wird sie darauf noch lange warten ko\u0308nnen, denn wir stehen nicht am Ende, sondern am Beginn unseres Kampfes. Was sind historisch ge- sehen 10 oder 15 Jahre ? Ein Nichts. Im Gegensatz zu den diversen Zirkeln entstand unsere Partei nicht aus der kleinbu\u0308rgerlich-revolutiona\u0308ren Studentenbewegung Ende der 60er \/ An- fang der 70er Jahre, auch wenn diese einen nicht geringen Einfluss auf uns hatte, sie entstand im Kampf gegen den modernen Revisionismus, gegen die Entartung unserer alten kommunis- tischen Partei, auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Von Anfang an betrachtete sich die Partei als Trupp ihrer Klasse, sah sie in der Arbeiterklasse das revolutiona\u0308re Subjekt und richtete ihr Hauptaugenmerk \u2013 wenn auch nicht immer konse- quent \u2013 auf den Kampf in den Betrieben, in den Hauptorganisationen der Arbeiterklasse, den Gewerkschaften. Auch wenn viele, vor allem kleinbu\u0308rgerliche Elemente den Glauben an die Arbeiterklasse als das revolutiona\u0308re Subjekt verloren haben, wenn sie einen Ausweg aus der Misere des Kapitalismus in allen mo\u0308glichen Bewegungen sehen, so gibt es doch keinen ande- ren Weg. Das Proletariat, die Arbeiterklasse ist und bleibt die einzige konsequente, bis zum Ende revolutiona\u0308re Klasse. Ohne sie wird es keine Vera\u0308nderung der gesellschaftlichen Ver- ha\u0308ltnisse geben, ohne ihre aktive Mitwirkung werden auch Bewegungen wie die Friedensbe- wegung keinen Erfolg haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Sicher gibt es z.B. zur Zeit der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1933 einen Unterschied zur Krise von heute. Einmal, dass sie noch nicht das Ausma\u00df von damals (sieben Millionen Arbeitslose) erreicht hat, zum anderen sieht der Gro\u00dfteil der Arbeiterklasse heute nicht mehr den revolutiona\u0308ren Ausweg. Damals gab es das leuchtende Vorbild der sozialistischen Sowjetuni- on Lenins und Stalins, auf das sich die hoffnungsvollen Blicke des Weltproletariats richteten. Und so gab es in der Arbeiterklasse in Deutschland mit Verscha\u0308rfung der Krise auch einen klaren Trend von der reformistischen SPD hin zur revolutiona\u0308ren KPD. Und es war abzuse- hen, wann die KPD sta\u0308rker sein wu\u0308rde als die SPD. Die Machtergreifung des Hitler- Faschismus kam dazwischen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Auch heute sehen wir mit sich verscha\u0308rfender Krise einen Trend der Arbeiterklasse weg von der SPD, der ein Gro\u00dfteil von ihr bei den letzten Bundestagswahlen noch als dem \u201ekleineren U\u0308bel\u201c die Stimme gegeben hatte. Doch wo geht sie hin ? Die Sowjetunion von heute ist \u2013 trotz Berufung auf ihre ruhmreiche Vergangenheit \u2013 kein leuchtendes, sondern eher ein ab- schreckendes Beispiel fu\u0308r das Weltproletariat, was das Entstehen der verschiedensten revisio- nistischen Stro\u0308mungen begu\u0308nstigte. Dies wirkt sich auch auf ihre Agentur in der Bundesrepu-<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 21\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">blik, die DKP aus. Trotz ihrer Berufung auf den Marxismus-Leninismus, obwohl sich in ihren Reihen noch alte, subjektiv ehrliche Kommunisten befinden, die Arbeiterklasse fu\u0308hlt, dies ist nicht mehr die revolutiona\u0308re Partei einer Rosa Luxemburg, eines Karl Liebknechts und Ernst Tha\u0308lmanns.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Die Alternativen, die Gru\u0308nen ? Auch sie kommen, da keine Arbeiterparteien, fu\u0308r den Gro\u00dfteil des Proletariats kaum in Frage. Ein kleiner, sicher nicht der fortschrittlichste Teil, wird sich der CDU\/CSU oder einer Partei noch weiter rechts zuwenden, auch wenn dies nur aus Protest und nicht aus U\u0308berzeugung geschieht. Ein weiterer Teil der Arbeiter, aber auch viele Jugend- liche, wird, da sie fu\u0308r sich keinen gangbaren Ausweg sehen, resignieren und auf eine Beteili- gung am bu\u0308rgerlichen Wahlzirkus u\u0308berhaupt verzichten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Den einzigen Ausweg fu\u0308r die Arbeiterklasse, fu\u0308r die Werkta\u0308tigen aus Krise und Krieg, ihre einzige Alternative zum kapitalistischen Ausbeutersystem, zeigt ihnen sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik die Kommunistische Partei Deutschlands. Deswegen auch die Totschweigetaktik der Bourgeoisie, ihre gegen die Partei gerichteten Diffamierungen im \u201eSpiegel\u201c von wegen anti-semitistischer Zusammenarbeit von KPD und faschistischen Gruppen, ihre Behauptungen u\u0308ber den Zerfall der Partei, wobei offenbar der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Die Bourgeoisie sowohl im Westen als auch im Osten wei\u00df sehr wohl, was ei- ne konsequent revolutiona\u0308re, eine bolschewistische Arbeiterpartei fu\u0308r sie bedeutet. Eine Partei, die sich auf die Prinzipien des Marxismus-Leninismus stu\u0308tzt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Deshalb beschra\u0308nkt sie ihre Lu\u0308gen und Diffamierungen nicht nur auf uns, sondern richtet sie gegen das sozialistische Albanien und seine marxistisch-leninistische Partei der Arbeit. Es passt ihr eben nicht, dass es dort an der Adria \u2013 trotz ihrer Behauptungen vom Versagen des Sozialismus \u2013 ein Land gibt ohne Krise, steigende Preise, Arbeitslosigkeit, Ka\u0308uferschlangen, Steuern etc. &#8211; ein Land der Diktatur des Proletariats, das konsequent und beharrlich den Sozia- lismus aufbaut.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Dennoch kann das sozialistische Albanien nicht voll die Rolle der Sowjetunion u\u0308bernehmen, die diese unter Lenin und Stalin im Weltma\u00dfstab spielte. Dafu\u0308r ist es zu klein, sind seine Mit- tel beschra\u0308nkt, befindet es sich erst im U\u0308bergang zu einem Industrie-Agrarland, besitzt nicht die durch die Gro\u00dfe Sozialistische Oktoberrevolution hervorgerufene weltweite Ausstrahlungskraft. Um so wichtiger ist es fu\u0308r uns, in unserer ta\u0308glichen Agitation und Propaganda auf das Beispiel des sozialistischen Albaniens zu verweisen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Unsere Partei hat alle Chancen, gerade angesichts der wachsenden Krise und dem damit verbundenen Unzufriedener-Werden der Massen, ihren heute noch relativ geringen Einfluss vor allem auf die Arbeiterklasse zu erweitern, wenn sie es versteht, die richtigen Losungen und Direktiven in die Massen zu tragen. Dabei bleibt der Hauptschwerpunkt unserer Arbeit der Betrieb, die Unterstu\u0308tzung und Fo\u0308rderung der wirtschaftlichen Ka\u0308mpfe des Proletariats und ihre Verbindung mit dem Ziel der sozialistischen Revolution.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wenn wir sagen Hauptschwerpunkt, so hei\u00dft das nicht, dass wir beim Kampf um die soziale, den Kampf um die nationale Befreiung gering scha\u0308tzen. Dieser Kampf, der heute seinen kon- kreten Ausdruck findet in unseren Forderungen nach Abzug aller fremden Truppen aus Deutschland, Austritt der BRD aus NATO und EG, der DDR aus dem Warschauer Pakt und dem RGW, Erkla\u0308rung der Neutralita\u0308t beider deutscher Staaten u.a.m., die erga\u0308nzt werden durch die Forderung nach Ma\u00dfnahmen zum Ausbau der innerdeutschen Beziehungen wie: die volle, uneingeschra\u0308nkte gegenseitige staatliche Anerkennung, den Abschluss eines Freund- schafts- und Nichtangriffspaktes zwischen beiden deutschen Staaten, die Bildung einer Kon- fo\u0308deration zwischen beiden deutschen Staaten u.a.m.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Schmidt und Honecker waren sich auf ihrem Treffen einig: jeder bleibt in seinem Lager, die Bundesrepublik in der NATO, die DDR im Warschauer Pakt. Mit einer deutschen, einer kon- sequenten Friedenspolitik hat dies nichts, mit einer Unterordnung unter das Diktat der Super- ma\u0308chte alles zu tun. Wir fordern dagegen nicht nur im Interesse der Erhaltung des Friedens ein Abkoppeln von der Kriegs &#8211; , der Aggressionspolitik beider Superma\u0308chte. Nicht nur der des sowjetischen Sozialimperialismus, sondern auch der des USA-Imperialismus.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Wenn alles zur Zeit auf die Ereignisse in Polen schaut, so du\u0308rfen wir doch keinen Augenblick vergessen, dass der USA-Imperialismus keinen Deut besser ist, als der sowjetische Sozialim- perialismus, der hinter diesen Ereignissen steht. Und dass die Milita\u0308rdiktaturen des Westens in der Tu\u0308rkei, in den lateinamerikanischen La\u0308ndern, die in Polen an Grausamkeit weit u\u0308ber- treffen. Die kapitalistischen Marktschreier im Westen haben nicht das geringste Recht, sich u\u0308ber die polnische Milita\u0308rkamarilla und die hinter ihr stehende Sowjetunion zu entru\u0308sten, wa\u0308hrend sie mit all ihren Milita\u0308rdiktaturen in Chile, Argentinien, der Tu\u0308rkei usw. lieb Kind sind.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 22\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">\u201eDas deutsche Volk wu\u0308nscht die nationale Einheit\u201c, schrieb die Partei bereits im Jahre 1973. \u201eEs wu\u0308nscht ein unabha\u0308ngiges Deutschland, ein Deutschland, in dem keine amerikanischen und keine sowjetischen Panzer rasseln, in dem kein Dollar die Inflation treibt, in dem keine amerikanischen Konzerne und keine sowjetischen `Kooperationsvertra\u0308ge` die Arbeiter zusa\u0308tzlich ausbeuten. Das deutsche Volk wu\u0308nscht ein vereintes und friedliches Deutschland, von dessen Boden aus nie wieder Kriegsbrandstifter vom Schlage der Krupp, Thyssen, Flick und Konsorten einen imperialistischen Raubkrieg entfesseln ko\u0308nnen.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Solch ein Deutschland kann aber nur ein sozialistisches sein. Deshalb kann der Weg zur nationalen Einheit nur u\u0308ber die Vertreibung aller Besatzungsma\u0308chte von deutschem Boden und den revolutiona\u0308ren Sturz ihrer Lakaien und Bu\u0308ndnispartner in Ost- und Westdeutschland er- folgen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Ka\u0308mpfen wir fu\u0308r die Errichtung bzw. Wiedererrichtung des Sozialismus in der BRD und DDR, fu\u0308r ein vereintes, unabha\u0308ngiges, sozialistisches Deutschland!<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Ernst Aust<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Die Bilder wurden zur Verdeutlichung der Textaussagen<br \/>\nvon der Redaktion \u00bbDer Weg zur Partei\u00ab hinzugef\u00fcgt.<br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #ffffff;\">.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 10pt; background-color: #e3e3e3;\">Eine Weiterver\u00f6ffentlichung des Textes ist gem\u00e4\u00df einer <a style=\"color: #000000; background-color: #e3e3e3;\" href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/4.0\/deed.de\">Creative Commons 4.0 International Lizenz<\/a> ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht. (Unter gleichen Bedingungen: unkommerziell, Nennung der <a style=\"color: #000000; background-color: #e3e3e3;\" href=\"http:\/\/derwegzurpartei.de\/\">verlinkten Quelle<\/a> (\u00bbDer Weg zur Partei\u00ab) mit Erscheinungsdatum).<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: verdana, geneva, sans-serif;\"><em><strong>Lest die Klassiker des Marxismus-Leninismus!<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-23909\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/NR.2-215x300.png\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"264\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-23910\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/NR.3-215x300.png\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"264\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-23907\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/6-215x300.png\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"265\" \/><\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-23912\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Nr.5-215x300.png\" alt=\"\" width=\"191\" height=\"266\" \/><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 10pt; color: #000000;\">Erscheint Jan. 2023<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Leseprobe_was_wollen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-size: 10pt; color: #993300;\">LESEPROBE<\/span><\/a><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 10pt; color: #000000;\">Erscheint Febr. 2023<\/span><br \/>\n<a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/3Grundsaetze-Kopie.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"color: #993300;\">LESEPROBE<\/span><\/span><\/span><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 10pt; color: #000000;\">Erscheint Okt. 2023<\/span><br \/>\n<a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/6Molotov-Kopie.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"color: #993300;\">LESEPROBE<\/span><\/span><\/span><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 10pt; color: #000000;\">Erscheint Dez. 2023<\/span><br \/>\n<a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/LENIN_2.Teil-Leseprobe.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; color: #000000;\"><span style=\"font-size: 10pt; color: #993300;\">LESEPROBE<\/span><\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-23919\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2040\/10\/14-1-217x300.png\" alt=\"\" width=\"191\" height=\"264\" \/><\/td>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-23911\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/NR.4-215x300.png\" alt=\"\" width=\"188\" height=\"263\" \/><\/td>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-23908\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/NR.1-215x300.png\" alt=\"\" width=\"187\" height=\"260\" \/><\/td>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-23914\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2040\/10\/Klassiker-nachhaltig-antiquarisch-kaufen-215x300-1-215x300.png\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"259\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 10pt;\">Erscheint 2023<br \/>\n<a href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Begleit.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #993300; font-size: 10pt;\">LESEPROBE<\/span><\/span><\/a><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 10pt;\">Erscheint 2024<br \/>\n<span style=\"color: #993300;\"><a style=\"color: #993300;\" href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/4Enver-Kopie.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LESEPROBE<\/a><\/span><br \/>\n<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 10pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Neuauflage 2024<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #993300;\"><a style=\"color: #993300;\" href=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Lenin_Frieden_Leseprobe.pdf?fbclid=IwAR06P_93tlR3VzV67o1V5l8BLEzc0xrDBCsBgZxKcZB03azLYZAnsf5lgdA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LESEPROBE<\/a><\/span><br \/>\n<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 10pt;\"><span style=\"color: #000000;\">hier<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #993300;\"><a style=\"color: #993300;\" href=\"https:\/\/www.booklooker.de\/B%C3%BCcher\/Angebote\/autor=Lenin%2C+Marx%2C+Engels%2C+Stalin%2C\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AUSSUCHEN<\/a><\/span><br \/>\n<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: verdana, geneva, sans-serif;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nVorbestellungen unter: <\/span><span style=\"color: #993300;\"><a style=\"color: #993300;\" href=\"mailto:Der_Weg_zur_Partei@gmx.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der_Weg_zur_Partei@gmx.net<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 10pt; color: #000000;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 10pt;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-23274 aligncenter\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/drtz-768x722-1-300x282.png\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"558\" \/><span style=\"font-size: 14pt;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Mehr dazu:<\/span> <a href=\"mailto:Info@RoterMorgen.eu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Info@RoterMorgen.eu<\/a><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Ernst Aust \u2013 1981 Rede gehalten 1981 in mehreren Sta\u0308dten der Bundesrepublik im Rahmen der Solidarita\u0308tskampagne mit den inhaftierten Genossen in der DDR Rund zehn <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/\" title=\"Das wahre Gesicht des \u201erealen Sozialismus\u201c\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":4,"featured_media":2014,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2001","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.2 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Das wahre Gesicht des \u201erealen Sozialismus\u201c - Roter Morgen<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das wahre Gesicht des \u201erealen Sozialismus\u201c - Roter Morgen\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ernst Aust \u2013 1981 Rede gehalten 1981 in mehreren Sta\u0308dten der Bundesrepublik im Rahmen der Solidarita\u0308tskampagne mit den inhaftierten Genossen in der DDR Rund zehn [...]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Roter Morgen\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-12-08T04:26:18+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-12-22T16:41:50+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/1-Kopie-2.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"640\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"460\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Redaktion\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Redaktion\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"58\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/\",\"url\":\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/\",\"name\":\"Das wahre Gesicht des \u201erealen Sozialismus\u201c - Roter Morgen\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/1-Kopie-2.png\",\"datePublished\":\"2022-12-08T04:26:18+00:00\",\"dateModified\":\"2022-12-22T16:41:50+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/#\/schema\/person\/1735e67eea57aea7611c691f571924c3\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/1-Kopie-2.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/1-Kopie-2.png\",\"width\":640,\"height\":460},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Das wahre Gesicht des \u201erealen Sozialismus\u201c\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/\",\"name\":\"Roter Morgen\",\"description\":\"Der Weg zur Partei\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/#\/schema\/person\/1735e67eea57aea7611c691f571924c3\",\"name\":\"Redaktion\",\"url\":\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/author\/redaktion\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Das wahre Gesicht des \u201erealen Sozialismus\u201c - Roter Morgen","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Das wahre Gesicht des \u201erealen Sozialismus\u201c - Roter Morgen","og_description":"Ernst Aust \u2013 1981 Rede gehalten 1981 in mehreren Sta\u0308dten der Bundesrepublik im Rahmen der Solidarita\u0308tskampagne mit den inhaftierten Genossen in der DDR Rund zehn [...]","og_url":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/","og_site_name":"Roter Morgen","article_published_time":"2022-12-08T04:26:18+00:00","article_modified_time":"2022-12-22T16:41:50+00:00","og_image":[{"width":640,"height":460,"url":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/1-Kopie-2.png","type":"image\/png"}],"author":"Redaktion","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Redaktion","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"58\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/","url":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/","name":"Das wahre Gesicht des \u201erealen Sozialismus\u201c - Roter Morgen","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/#primaryimage"},"image":{"@id":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/1-Kopie-2.png","datePublished":"2022-12-08T04:26:18+00:00","dateModified":"2022-12-22T16:41:50+00:00","author":{"@id":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/#\/schema\/person\/1735e67eea57aea7611c691f571924c3"},"breadcrumb":{"@id":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/1-Kopie-2.png","contentUrl":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/1-Kopie-2.png","width":640,"height":460},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/das-wahre-gesicht-des-realen-sozialismus\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Das wahre Gesicht des \u201erealen Sozialismus\u201c"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/#website","url":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/","name":"Roter Morgen","description":"Der Weg zur Partei","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/#\/schema\/person\/1735e67eea57aea7611c691f571924c3","name":"Redaktion","url":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/author\/redaktion\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2001","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2001"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2001\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2037,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2001\/revisions\/2037"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2014"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2001"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2001"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ak\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2001"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}