{"id":26317,"date":"2020-12-19T19:22:35","date_gmt":"2020-12-19T18:22:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/?p=26317"},"modified":"2020-12-19T19:23:05","modified_gmt":"2020-12-19T18:23:05","slug":"der-teufelspakt-in-der-sackgasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/2020\/12\/19\/der-teufelspakt-in-der-sackgasse\/","title":{"rendered":"&#8211; Der Teufelspakt in der Sackgasse"},"content":{"rendered":"<h4>Buchtipp von Harry Popow<\/h4>\n<h2><strong>Der Teufelspakt in der Sackgasse<\/strong><\/h2>\n<div id=\"attachment_175\" style=\"width: 110px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-175\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-175\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Harry-Popow.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-175\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Harry Popow<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 14pt; color: #993300;\"><strong><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif;\">\u201eTamtam und Tabu. Die Einheit: Drei Jahrzehnte ohne Bew\u00e4hrung.\u201c &#8211; Daniela Dahn und Rainer Mausfeld<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Der Leser m\u00f6ge es dem Rezensenten nachsehen: Nach dem gr\u00fcndlichen Lesen dieser au\u00dferordentlich tiefgr\u00fcndigen Analyse in dieser gesellschaftskritischen Lekt\u00fcre kann er nicht anders, als mit hoher Anerkennung den Hut zu ziehen. Aus dieser \u2013 soviel sei vorneweg gesagt \u2013 spricht soviel unendliche m\u00fchevolle Liebe: Zu den Menschen, zur Natur, zum Planeten Erde. Und, das muss gesagt werden: K\u00e4mpferischer Geist und Tatkraft, um Goethes Faust die beiden Autoren schier beneidet h\u00e4tte. W\u00e4hrend sich Dr. Faust vom Teufel dazu verf\u00fchren l\u00e4sst, seine hohen Ideale zugunsten einer billigen, aber menschlich zu verstehenden Ablenkung sausen l\u00e4sst und schlie\u00dflich zugrunde geht, versuchen heute \u2013 im Jahre 2020 &#8211; ,ein ganzes Packt von Teufeln die Menschheit zu ruinieren. Und: Es hat unendlich mehr technische M\u00f6glichkeiten, als nur die Verf\u00fchrung durch \u201eWein, Weib und Gesang\u201c, um jegliche Lust an Erkenntnis \u00fcber Mensch und Welt im Keime zu ersticken. Was tun?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-26318 alignright\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/zuui-192x300.jpg\" alt=\"\" width=\"232\" height=\"363\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/zuui-192x300.jpg 192w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/zuui.jpg 652w\" sizes=\"(max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/>Die beiden Autoren legen den Finger auf die wichtigste Wunde: Wie befreie ich mich vom Druck der Abwesenheit von Geist? Wie gewinne ich Einsicht und Macht, dem Pakt mit dem Teufel Garaus zu machen? Zur Freude der wissbegierigen Leser bleiben die renommierte Essayistin und Mitbegr\u00fcnderin des \u201eDemokratischen Aufbruchs\u201c in der DDR Daniela Dahn und der Kognitionsforscher Rainer Mausfeld nicht bei der Interpretation des Kapitalismus stehen, wie Friedrich Engels in seiner 11. Feuerbachthese mit Blick auf bisherige Bem\u00fchungen von Philosophen angemahnt hatte. Nein, sie weiten ihren Blick bei der Aneignung des Volksverm\u00f6gens der DDR und ihres Anschlusses an die BRD 1989 weit aus und ergr\u00fcnden tiefsinnig die Ursachen. Sie widerlegen polemisch und faktenreich die Ansicht von Geschichtsverdrehern, es sei keine Rede mehr vom Kapitalismus, er sei l\u00e4ngst \u00fcberwunden, (Sch\u00e4uble: \u201eWir haben doch die soziale Marktwirtschaft\u201c). Und \u00fcberhaupt, den Klassenkampf gebe es nicht mehr. Sie fahren den heutigen ideologischen Verdrehungen der Kapitaleliten faktenreich und zielsicher in die Parade. Sie helfen m\u00f6glicherweise den noch neugierigen Lesern, im Nebel der Verdr\u00e4ngungen und Manipulationen und forcierten \u00c4ngste in der Corona-Pandemie wieder Boden unter den F\u00fcssen zu bekommen.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Das Buch besteht aus f\u00fcnf Abschnitten. Zun\u00e4chst lesen wir eine hochinteressante und sehr m\u00fchevoll recherchierte \u201ePresseschau\u201c von Daniela Dahn zur Zeit der R\u00fcckw\u00e4rtswende in der DDR. Sodann beleuchtet sie in \u201eDie W\u00e4hrungsunion war die organisierte Verantwortungslosigkeit\u201c die brutale geistige Knechtung der Ostler und deren \u00fcberfallartige Vereinnahmung. Professor Dr. Rainer Mausfeld beleuchtet in \u201eWende wohin?\u201c die Realit\u00e4t hinter der Rhetorik. \u201eWas bedeutet die Forderung nach einem Systemwechsel?\u201c So Daniela Dahn im nachfolgenden Beitrag. Schlie\u00dflich diskutieren beide Autoren in sechs Gespr\u00e4chen \u00fcber ihre Erfahrungen und Erkenntnisse.\u00a0\u00a0 <div class=\"hide-this-part-wrap\"><div class=\"hide-this-part-more\" id=\"hide-this-part-0\" morelink-text=\"hier geht es weiter\">hier geht es weiter \u00bb<\/div><div class=\"hide-this-part\" status=\"invisible\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Festzuhalten ist: Bei allen Texten sp\u00fcrt man das akribische K\u00f6nnen der Autoren, das Geschehen ins Auge zu fassen als auch das Eindringen in die Tiefe, in die jeweiligen Ursachen, jene Vorgehensweise, wie sie leider weder in den \u201eQualit\u00e4tsmedien\u201c noch bei Reden von Politikern zu verzeichnen ist. Sie halten sich nicht nur am Feststellen von Widerspr\u00fcchen auf, sondern bieten auch Nachdenkenswertes f\u00fcr m\u00f6gliche Alternativen, f\u00fcr m\u00f6gliche L\u00f6sungen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Bereits in der Einstimmung verweisen die Autoren auf die verspielten Chancen des Jahres 1990, \u201esowohl f\u00fcr eine internationale Friedensordnung wie auch f\u00fcr eine erneuerte Demokratie\u201c, Chancen, die \u201eaus geopolitischen Interessen und denen der Kapitaleigner gezielt blockiert und somit verspielt wurden\u201c. Alternativen seien aus dem \u201e\u00f6ffentlichen Denkraum\u201c verdammt worden. Die Bew\u00e4ltigung der damit verbundenen Probleme \u2013 bedingt auch durch die Corona-Krise &#8211; werden \u201edurch das Arsenal hochentwickelter Techniken des Meinungs- und Affektmanagements\u201c massiv erschwert. Der Beitrag von Rainer Mausfeld \u201erichte aus abstrakterer Perspektive einen kritischen Blick auf die illusionserzeugende Kraft der westlichen Ideologie und damit auf das versprochene Paradies einer kapitalistischen Demokratie\u201c. Dazu geh\u00f6re die Spaltung und Zersetzung der Gesellschaft. Er fragt, \u201ewie sich die Idee einer radikalen Demokratisierung wieder gesellschaftlich wirksam machen l\u00e4sst\u201c.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Vorwegnehmen m\u00f6chte der Rezensent folgendes Zitat von Professor Dr. Rainer Mausfeld auf Seite 191 dieses Buches: \u201eNur um einem verbreiteten Missverst\u00e4ndnis vorzubeugen: Lohnarbeit Geld und M\u00e4rkte gab es , von archaischen Gesellschaften abgesehen, wohl zu allen Zeiten, doch sie allein machen noch keinen Kapitalismus. Kapitalismus bedeutet die Herrschaft des Kapitals. Und diese hat einen identifizierbaren Anfang vor etwa 500 Jahren. Und sie hat in unterschiedlichen historischen Perioden und an unterschiedlichen Orten ganz unterschiedliche Formen angenommen. Eine solche Herrschaft des Kapitals ist dadurch gekennzeichnet, dass sie \u00fcber den Bereich des Wirtschaftslebens hinaus die gesamte Gesellschaft zu durchdringen und den gesamten gesellschaftlichen Reichtum als Waren zu behandeln sucht.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Daraus ergebe sich die Frage, so lesen wir auf den Seiten 117\/118, warum \u201ewir so blind sind f\u00fcr die zerst\u00f6rerischen Folgen der kapitalistischen Weltordnung? Das Erfolgsrezept des Kapitalismus ist seit jeher, dass er uns zu einem Teufelspakt verf\u00fchren will, er verspricht uns immerw\u00e4hrenden Fortschritt und eine kontinuierliche Verbesserung unserer Lebensstandards und sorgt zugleich daf\u00fcr, dass wir unf\u00e4hig sind, den daf\u00fcr zu entrichtenden Preis \u00fcberhaupt erkennen zu k\u00f6nnen.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Rainer Mausfeld zieht daraus den Schluss, die \u201ePl\u00fcnderung von Ressourcen und die Zerst\u00f6rung unserer sozialen und \u00f6kologischen Lebensgrundlagen ist also kein vermeidbares Nebenprodukt des Kapitalismus, sondern gerade Kern seiner Funktionslogik\u201c. Ins Verderben m\u00fcsse es zwangsl\u00e4ufig f\u00fchren, wenn die Menschen zwar nur paar st\u00f6rende Dinge \u00e4ndern \u201eund ansonsten im Gro\u00dfen und Ganzen so weitermachen wie bisher\u201c. Die Probleme im Dialog mit den Zentren der Macht zu bew\u00e4ltigen muss als Illusion angesehen werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">In die gleiche Kerbe haut Daniela Dahn, wenn sie auf Seite 122 jegliche Rufe und Debatten nach einem Systemwechsel, siehe Arabischer Fr\u00fchling, Weltsozialforum, Gelbwesten oder auch den \u00fcber vierzig Jahre agierenden \u201eClub of Rome\u201c, f\u00fcr erstaunlich h\u00e4lt und begr\u00fc\u00dft, aber gleichzeitig ohne Vorwurf feststellt, \u201e\u00fcber Debatten und symbolische Akte\u201c kaum hinausgekommen zu sein. \u201eWussten sie genau genug, was sie wollten?\u201c Warum also keine Ver\u00e4nderungen? Ihre Erkenntnis: \u201eWeil im Kapitalismus Profit mehr gesch\u00fctzt wird als das Leben. Der Corona-Lockdown hat diese Gewissheit erstmalig durcheinandergebracht, aber wie er ausgeht, wird sich erst noch zeigen.\u201c Daniela Dahn gibt die Ansicht eines einstigen Bundesverfassungsrichters wieder: Das einzige Ziel sei \u201eunbegrenztes Wachstum und Bereicherung. Das Gebrechen des Kapitalismus sei nicht in seinen Ausw\u00fcchsen zu sehen, sondern in seiner Leitidee und deren symbolischer Kraft\u201c. Die Krankheit k\u00f6nne nicht mit \u201eHeilmitteln am Rand\u201c beseitigt werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Daniela Dahn: Volkslekt\u00fcre, eine Presseschau<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Es ist eine sehr breit angelegte Presseschau in Zeiten der Konterrevolution, die Daniela Dahn m\u00fchevoll zusammengestellt hat. Ob Zeitungen, Verlage, Politiker, B\u00fcrgerrechtler, unz\u00e4hlige Wortmeldungen gibt es zu einem F\u00fcr oder Wider einer zu schnellen Wiedervereinigung zwischen der BRD und der DDR. Haben die Leser bislang oft nur von Bef\u00fcrwortern geh\u00f6rt oder gelesen, so kommen nun auch Vern\u00fcnftige mit ihren Stimmen ans Tageslicht, die oft genug einfach \u00fcberh\u00f6rt wurden und die Leser und H\u00f6rer nie erreichten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">So fordern 36 DDR-B\u00fcrgerrechtler in ihrem Aufruf \u201eF\u00fcr unser Land\u201c den Erhalt der DDR als \u201esozialistische Alternative zur Bundesrepublik. Zu den Initiatoren geh\u00f6ren Christa Wolf und Stefan Heym, unterst\u00fctzt aus dem Westen von G\u00fcnter Grass und Max Frisch. Egon Bahr spricht sich in \u201eNeue Zeit\u201c f\u00fcr ein ganz neues europ\u00e4isches Sicherheitssystem aus, \u201ewelches die Milit\u00e4rb\u00fcndnisse \u00fcberfl\u00fcssig mache\u201c. Gregor Gysi ist f\u00fcr die Dominanz des Volkseigentums, das m\u00fcsse erhalten bleiben. Christa Luft spricht am Runden Tisch \u00fcber die Nachteile der W\u00e4hrungsunion. Walter Momper ist f\u00fcr die Demokratisierung der DDR, f\u00fcr deren Eigenstaatlichkeit. Die Berliner Zeitung berichtet, 43 Prozent der Ostdeutschen seien gegen die schnelle Wiedervereinigung, 38% aber daf\u00fcr.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Daniela Dahn stellt sich die Frage, wie es m\u00f6glich war, vierzig Jahre gewachsenes Selbstbewusstsein einer Bev\u00f6lkerung in einem Vierteljahr auf den Kopf zu stellen? Im November 1989 sprachen sich 86 Prozent der DDR-B\u00fcrger f\u00fcr den \u201eWeg eines besseren, reformierten Sozialismus aus, nur f\u00fcnf Prozent f\u00fcr einen \u201ekapitalistischen Weg\u201c (erhoben vom Leipziger Institut f\u00fcr Jugend- und Marktforschung). (S. 14) \u201eBei der Volkskammerwahl im M\u00e4rz 1990 w\u00e4hlten ebenso viele den Weg einer Einheit im Kapitalismus.\u201c (N\u00e4here Angaben \u00fcber Wahlkampfergebnisse im Buch.)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Die zahlreichen von Fakten unterst\u00fctzten Manipulierungen seitens des westdeutschen Gro\u00dfkapitals seien hier als Stichworte angef\u00fchrt: Denunziationen, L\u00fcgen, BILD-Werbungen f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze in der BRD, aggressive Aneignungsstrategie des Volkseigentums der DDR, BILD: DDR am Tropf, die L\u00fcge von einer neuen deutschen Verfassung. Kohl: Bl\u00fchendes Gemeinwesen, Angstkampagnen, Slogan der CDU,DSU und DA: \u201eNie wieder Sozialismus\u201c, Spiegel-Spott: \u201eAuferstanden aus Ruinen und dem Wohlstand zugewandt, wollen wir jetzt was verdienen, halten auf die ausgestreckte Hand\u201c. \u201eDas war reinster psychischer Terror nach Goebbels-Manier\u201c, schimpfte Egon Bahr \u00fcber Kohls Wahlkampf.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Diese Presseschau bringt das offizielle Bild \u00fcber die Wende ins Wanken. Die tieferen Ursachen f\u00fcr die aggressive Inbesitznahme eines ganzen Landes, was in dieser Form und in diesem Ausma\u00df einmalig sei in der Geschichte, findet der wissbegierige Leser in den folgenden Beitr\u00e4gen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Daniela Dahn: W\u00e4hrungsunion \u2013 organisierte Verantwortungslosigkeit<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Ab Seite 90 geht es um die Privatisierung, so um das Treuhandgesetz, \u201edas die angeschlagene DDR-Wirtschaft zum Privatisieren und Verschrotten freigab\u201c, auch \u00fcber den tausendseitigen Einigungsvertrag vom 31. August 1990, siehe u.a. die im Anhang versteckte Formel \u201eR\u00fcckgabe vor Entsch\u00e4digung\u201c. Kein Wunder, denn in der Sozialisierung in der DDR \u201esahen die Kapitaleigner immer das eigentliche DDR-Unrecht\u201c. \u201eDas Volkseigentum galt als gestohlenes Privateigentum\u201c, so Daniele Dahn auf Seite 90. Es ging um die Wiederherstellung alter Besitzverh\u00e4ltnisse. Auf Seite 91: \u201eDie wichtigsten DDR-Verfassungsgrunds\u00e4tze waren aufzuheben, insbesondere die sozialistische Rechtsordnung, um endlich den Erwerb von Privateigentum an Grund und Boden und Produktionsmitteln zu gew\u00e4hrleisten.\u201c Eingef\u00fchrt wurde das Recht zu fristloser K\u00fcndigung. Auf Seite 97 erkl\u00e4rt die Autorin: Knapp die H\u00e4lfte der Ostdeutschen mache sich Sorgen um den Zusammenhalt der Gesellschaft. \u201eDas reiche Deutschland ist heute ein Land, das neue Armut duldet, eine Unterschicht durch Hartz IV treibt, Randgruppen ausgrenzt, Asylanten kurz h\u00e4lt, in dem Gesundheit kostet und Bildungschancen erblich sind.\u201c Letztendlich, so die Autorin, wo Marktoptimierung herrschen und zunehmende Obdachlosigkeit und rechte Gedankenwut, da gedeihen Gewalt. Eine Umfrage unter Ostdeutschen am 2. Oktober 2019 ergab, dass 74 Prozent der Befragten sich \u201eheute nicht wohler f\u00fchlten als zu DDR-Zeiten! 59 Prozent der Jugendlichen und 78 Prozent der \u00fcber Sechzigj\u00e4hrigen stimmen der Aussage zu, dass bei politischen Entscheidungen in Deutschland unzureichend auf die Meinung der Menschen in Ostdeutschland R\u00fccksicht genommen wird.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Rainer Mausfeld: Wende wohin? Die Realit\u00e4t hinter der Rhetorik<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Festzustellen sei: Gestiegen sei nach den Kriterien des westlichen Vorbilds der Lebensstandard einer Mehrheit der Menschen in Ostdeutschland \u2013 aber auch das Ausma\u00df sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Spaltung. Der Hauptverlierer sei der real existierende Sozialismus. Er habe \u201ein der jahrzehntelangen Systemkonkurrenz mit dem US-gef\u00fchrten Kapitalismus und ihren brutalen \u00f6konomischen und milit\u00e4rischen Spielregeln nicht vermocht, eine Lebensrealit\u00e4t anzubieten, die die Bev\u00f6lkerung \u00fcber diesen Verrat h\u00e4tte hinwegt\u00e4uschen oder sie daf\u00fcr h\u00e4tte entsch\u00e4digen k\u00f6nnen.\u201c Der Autor mahnt an, bei der Suche nach den Verlierern von 1989 \u201enoch tiefer unter die Oberfl\u00e4che\u201c zu dringen, schlie\u00dflich gehe es um den Verlust an m\u00fchsam errungener zivilisatorischer Substanz, die Leitidee von Demokratie. Das sei nicht \u00fcberraschend, denn es geh\u00f6re \u201ezum Wesensmerkmal einer kapitalistischen Demokratie, dass sie keine ist. Der Widerspruch sei so offenkundig, \u201edass er sich nur mit ausgefeilten Techniken der Indoktrination unsichtbar und undenkbar machen l\u00e4sst.\u201c Der Kapitalismus sei darauf angewiesen, die Minderheit der Besitzenden strikt vor den Ver\u00e4nderungsw\u00fcnschen der Mehrheit zu sch\u00fctzen. Professor Mausfeld warnt vor dem Trugbild, \u201ein einer Gesellschaft zu leben, die frei von Propaganda\u201c sei. Er verweist auf Sinnentleerungen von W\u00f6rtern, von angeblichen Reformen, von dem viel missbrauchten Wort \u201eFreiheit\u201c. (S. 107) Dieses Wort bedeute im Neoliberalismus vor allem, die Freiheit der \u00f6konomisch M\u00e4chtigen, \u201ef\u00fcr den Rest der Bev\u00f6lkerung besteht die Freiheit darin, sich als Konsument und als flexibel fremdverwertbares Humankapital den Bedingungen des \u00b4freien Marktes` zu unterwerfen\u201c.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_26320\" style=\"width: 606px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-26320\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-26320\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/bbbb-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"596\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/bbbb-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/bbbb-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/bbbb-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/bbbb-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/bbbb.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 596px) 100vw, 596px\" \/><p id=\"caption-attachment-26320\" class=\"wp-caption-text\">Wandbild &#8222;Es Geschah Im November&#8220; von Kani Alavi auf der East Side Gallery, Berlin, M\u00fchlenstra\u00dfe N\u00e4he Ostbahn<span style=\"color: #000000;\">hof.<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Bild: Archiv ROTER MORGEN<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Die Macht charakterisierend, schreibt der Autor u.a. von Angsterzeugung, von \u00dcberwachungs- und Sicherheitssystemen, was sich weitgehend der Kontrolle des Staates entzieht, von Kriegen als Mittel der Politik, auf die der Kapitalismus \u201eangewiesen\u201c ist. Rechtspopulismus sei eine Folge der vergangenen Jahrzehnte neoliberaler Politik, \u201eder Ideologie der Alternativlosigkeit sowie der damit verbundenen Entleerung des politischen Raumes und der Zerst\u00f6rung kollektiver Identit\u00e4ten\u201c. (S. 115)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Prof. Dr. Mausfeld untersucht die Mechanismen und die Technik der Manipulation vor allem aus psychologischer Sicht. \u201e\u2026 was sich dazu sagen l\u00e4sst, ist leider weniger erbaulich\u201c. Der Westen verf\u00fcge \u00fcber ein einzigartiges Arsenal h\u00f6chst raffinierter psychologischer Manipulationsmethoden. Das werde seit mehr als hundert Jahren mit gro\u00dfen Forschungsanstrengungen verfeinert. In diesen psychologischen Techniken einer Bev\u00f6lkerungskontrolle habe der Westen gegen\u00fcber dem Osten einen kaum vorstellbaren Forschungsvorsprung. Kapitalistische Demokratien seien, wie man schon fr\u00fch erkannte, wegen der freien Wahlen darauf angewiesen, bei den W\u00e4hlern den Eindruck v\u00f6lliger Freiheit aufrechtzuerhalten und zugleich sicherzustellen, dass diese so w\u00e4hlen, wie sie w\u00e4hlen sollen. Das sei machtechnologisch nur mit h\u00f6chstem Aufwand zu bew\u00e4ltigen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Aktuell f\u00fcgt der Autor hinzu: \u201eDie Corona-Krise ist ja tats\u00e4chlich eine Multi-Krise. In ihr kreuzen und verbinden sich sehr unterschiedliche Krisen, die bereits l\u00e4nger erwartet wurden. Dazu geh\u00f6rt auch eine Systemkrise des globalisierten Finanzkapitalismus, die sich auf diese Weise fast unsichtbar gemacht hat und damit ihre Kosten wieder kurzerhand auf die Gemeinschaft umlegen kann. Covid-19 bringt lediglich wie ein Katalysator sehr grundlegende Probleme der gegenw\u00e4rtigen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zum Vorschein.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Daniela Dahn: Systemwechsel?<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Zur machbaren gesellschaftlichen Ver\u00e4nderung geh\u00f6ren gedanklicher Vorlauf, geh\u00f6ren wissenschaftliche Aussagen, Untersuchungen, Schlussfolgerungen aus der Vergangenheit und Pl\u00e4ne. Daniela Dahn widerspricht zu Recht Unduldsamen die da sagen, \u201ewir \u00c4lteren h\u00e4tten keinen Plan\u201c. Es g\u00e4be zu fast allem durchdachte Pl\u00e4ne. Zur \u201eGemeinwohlwirtschaft, zum Klimaschutz, zur Umverteilung von Reichtum, zu einem anderen Geldsystem, zu neuen Formen der Demokratie und Arbeit im digitalen Zeitalter, zu einer sozialen Bildungsoffensive und vielem mehr\u201c. Auch haben Juristen aus Ost und West im Auftrag des Runden Tisches 1989\/90 einen Verfassungsentwurf unter dem Motto \u201eRevolution\u00e4re Erneuerung\u201c vorgelegt, aber kein Parlament habe diesen Entwurf auch nur behandelt. (S. 124) Was geschieht mit Kritikern, die die Strukturen in Frage stellen? Sie werden ausgegrenzt, bedroht, polizeilich verfolgt, bestochen oder durch PR-Strategien angreifbar gemacht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Der Autorin Vision: \u201eEine Gesellschaft, in der Gemeineigentum dominant ist, w\u00e4re die einzige, die gemeinschaftlich erwirtschaftete \u00dcbersch\u00fcsse aus freiem, die demokratisch ermitteltem Willen in einen Topf werfen kann, aus dem ein Luxus anderer Art erwirtschaftet wird: heilig nicht das Geld, sondern Gesundheit von Mensch und Tier in unbeschadeter Natur. Ein solcher partizipativer Sozialismus, oder wie immer man das neue System nennen mag, k\u00e4me einer Ordnung nahe, die die Leitidee des Kapitalismus tats\u00e4chlich umkehrt.\u201c (S. 129) Ins Visier nimmt die Autorin das bestehende Rechtssystem, die Dominanz der NATO, das Milit\u00e4r der USA, dem gr\u00f6\u00dften \u201eUmweltverschmutzer der Welt\u201c, die Kluft zwischen Arm und Reich in Europa, die machtlos gewordene UNO. Es gehe darum, \u201edie Verhei\u00dfungen eines Systemwechsels, aber auch die Widerst\u00e4nde dagegen bewusster zu machen\u201c, um uns ein erneutes Scheitern zu ersparen. \u201eDenn dann wird die Erde versinken und verbrennen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Daniela Dahn und Rainer Mausfeld: Eine einmalige Gelegenheit &#8211; Gespr\u00e4ch<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Um Klarheit bei Begriffen wie Demokratie und Freiheit geht es in den interessanten Gespr\u00e4chen zwischen den beiden Autoren. Hervorzuheben sind u.a. folgende Themen: Das Arsenal raffinierter psychologischer Manipulationsmethoden, Sicherung der Kapitalherrschaft nur dadurch, wenn man sie unsichtbar macht. Die Rolle der Werbeindustrie. Die angebliche Alternativlosigkeit des Westens, die Ursachen der vermutlich \u00fcberh\u00f6hten Phantasien und Idealisierungen \u00fcber kapitalistische Lebensformen, Versprechungen, Geist und Realit\u00e4t, Neugierde, Wahrheit, die Rolle der Wissenschaft. So u.a. der unsichtbare Mechanismus, \u201eWissenschaftler mit politisch unerw\u00fcnschten Ansichten herauszufiltern\u201c. Spaltungsstrategien, \u201emit denen die Zentren der Macht seit jeher versuchen, emanzipatorische Bewegungen zu zersetzen und dadurch politisch zu neutralisieren\u201c. Diese Spaltungsstrategien seien so erfolgreich, \u201edass sich soziale Bewegungen immer aggressiver gegenseitig bek\u00e4mpfen\u201c. (S. 167) \u201eMacht und damit politische Verantwortlichkeiten sind im Nebel von `Kulturen` verschwunden, seien es z.B. die Kultur des Narzissmus, der Selbstverwirklichung, der Emotionskultur, der Risikogesellschaften, der Gesellschaften des Zorns. \u201eNur eben keine Gesellschaft, die durch \u00f6konomische Machtverh\u00e4ltnisse gepr\u00e4gt ist\u201c. (S. 169)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\"><strong>Lust am Erkennen<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 12pt;\">Wer als Leser noch gen\u00fcgend Mut und Kraft und Neugier sein Eigen nennen darf, ohne angstvoll auf die politischen Marionetten der Macht zu schauen, dem wird dieses aufr\u00fcttelnde Buch der beiden Autoren wie ein geistiges Geschenk unter vielen anderen gesellschaftskritischen Sachb\u00fcchern entgegenkommen, zum weiteren Nachdenken anregen und Anlass geben, eigenes Handeln zu hinterfragen. Daniela Dahn und Professor Dr. Rainer Mausfeld haben sich auch mit dieser au\u00dferordentlichen Polemik in den Kampf um die Ver\u00e4nderung unserer Lebensverh\u00e4ltnisse geworfen. Ihnen Dank zu sagen kann nicht ohne eigenes ehrliches Zutun ernst genommen werden. M\u00f6ge diese Arbeit mithelfen, den Teufelspakt der Eliten gegen die V\u00f6lker weiter in Bedr\u00e4ngnis zu bringen \u2013 wenn m\u00f6glich \u2013 seinem Wirken gegen Frieden und Menschlichkeit Einhalt zu gebieten.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; color: #000000; font-size: 12pt;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><strong>\u201eTamtam und Tabu. Die Einheit:<\/strong> Drei Jahrzehnte ohne Bew\u00e4hrung. Westend-Verlag, Erscheinungsdatum: 21.09.2020; Umfang: 224 Seiten; ISBN 978-3-86489-313-1; Sprache: Deutsch; Ladenpreis: EUR (D) 18,00, <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/tamtam-und-tabu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bestellung beim Verlag<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff; font-size: 10pt;\">.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><strong>\u00dcber den Rezensenten<\/strong><strong>:<\/strong> Geboren 1936 in Berlin Tegel, erlebte ich noch die letzten Kriegsjahre und Tage. Ab 1953 war ich Berglehrling im Zwickauer Steinkohlenrevier. In den bewaffneten Kr\u00e4ften (KVP\/NVA) diente ich zun\u00e4chst als Ausbilder und danach 22 Jahre als Reporter und Redakteur in der Wochenzeitung \u201eVolksarmee\u201c. Nach Beendigung der fast 32j\u00e4hrigen Dienstzeit arbeitete ich bis Ende 1991 als Journalist und Berater im Fernsehen der DDR. Von 1996 bis 2005 lebte ich mit meiner Frau in Schweden. Wir kehrten 2005 nach Deutschland zur\u00fcck. Wir sind seit \u00fcber 50 Jahren sehr gl\u00fccklich verheiratet und haben drei Kinder, zwei Enkel und eine Enkelin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff; font-size: 10pt;\">.<\/span><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/?s=Harry+Popow&amp;paged=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><span style=\"font-size: 10pt;\">Mehr Buchtipps von Harry Popow<\/span><\/strong><\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 10pt; color: #000000;\">F\u00fcr den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.<br \/>\nDabei muss es sich nicht grunds\u00e4tzlich um die Meinung der Redaktion handeln.<\/span><\/p>\n<table width=\"100%\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<form action=\"https:\/\/www.paypal.com\/cgi-bin\/webscr\" method=\"post\" target=\"_top\"><input alt=\"Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen \u2013 mit PayPal.\" name=\"submit\" src=\"https:\/\/www.paypalobjects.com\/de_DE\/DE\/i\/btn\/btn_donateCC_LG.gif\" type=\"image\" \/><\/form>\n<\/td>\n<td><span style=\"color: #993300;\"><strong>Auch linker Journalismus ist nicht kostenlos<br \/>\nund auch kleine Spenden k\u00f6nnen helfen Gro\u00dfes zu ver\u00f6ffentlichen!<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div style=\"margin-left: 10px;\"><a title=\"zur Startseite\" href=\"http:\/\/www.americanrebel.de\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/back_ar.png\" alt=\"zur\u00fcck zur Startseite\" width=\"156\" height=\"15\" \/><\/a><\/div>\n<div style=\"margin-right: 10px;\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/1683837971860223\/permalink\/1987214344855916\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_zu_fb.png\" alt=\"hier geht es zur Facebook Diskussionsgruppe\" width=\"353\" height=\"15\" \/><\/a><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"#respond\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_kommentar-1.png\" alt=\"Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar\/Leserbrief\" width=\"627\" height=\"20\" \/><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><\/div><!-- .hide-this-part --><\/div><!-- hide-this-part-wrap --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchtipp von Harry Popow Der Teufelspakt in der Sackgasse \u201eTamtam und Tabu. 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