{"id":18618,"date":"2018-12-19T13:43:59","date_gmt":"2018-12-19T12:43:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/?p=18618"},"modified":"2018-12-20T11:17:29","modified_gmt":"2018-12-20T10:17:29","slug":"18618","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/2018\/12\/19\/18618\/","title":{"rendered":"&#8211; Die Fl\u00fcchtlings-Macher"},"content":{"rendered":"<h4><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><strong>Marianna Schauzu<\/strong><\/span><span style=\"font-family: Trebuchet MS;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/h4>\n<h2>Die Fl\u00fcchtlings-Macher<\/h2>\n<h4>Mit ihrer widerspr\u00fcchlichen Politik treibt die EU weite Teile der afrikanischen Bev\u00f6lkerung zur Migration. <strong><br \/>\n<\/strong><\/h4>\n<div id=\"attachment_18616\" style=\"width: 110px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-18616\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-18616\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2035\/01\/marianna-schauzu.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-18616\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Marianna-Schauzu<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Europa hat es noch immer nicht verstanden: Afrika m\u00f6chte als gleichberechtigter Partner und nicht als Opfer behandelt werden. Freihandelsabkommen mit den L\u00e4ndern Afrikas sind scheinheilige Projekte, da sie den Unternehmern der reichen und subventionierten EU-L\u00e4nder helfen, die afrikanischen M\u00e4rkte mit ihren g\u00fcnstigen Produkten zu \u00fcberschwemmen und somit der lokalen Wirtschaft keine Chance lassen. China ist nicht nur ein Vorbild f\u00fcr Afrika, sondern auch der Hauptinvestor, w\u00e4hrend die EU mit ihrer widerspr\u00fcchlichen Afrikapolitik gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung zur Migration treibt \u2014 und den Kontinent weiter schw\u00e4cht.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der Artikel basiert auf einem Vortrag der Autorin zu diesem Thema am 26. Oktober 2018 im MEZ Berlin.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer mehr Afrikaner aus Staaten s\u00fcdlich der Sahara verlassen ihre Heimat. Seit 2010 steigen die Zahlen kontinuierlich. 2017 z\u00e4hlte das US-amerikanische Pew Research Center mehr als eine Million afrikanische Fl\u00fcchtlinge, die sich seit 2010 auf den Weg nach Europa gemacht haben. Umfragen in sechs Subsahara-L\u00e4ndern ergaben, dass viele \u2014 in Ghana bis zu 75 Prozent \u2014 den Wunsch hegen, nach Europa oder in die USA auszuwandern. Bis zu 44 Prozent haben konkrete Migrationspl\u00e4ne (1).<\/p>\n<div id=\"attachment_18631\" style=\"width: 573px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-18631\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-18631\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/jjj-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"563\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/jjj-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/jjj.jpg 686w\" sizes=\"(max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><p id=\"caption-attachment-18631\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Flucht in Richtung Norden, Foto: YouTube<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Angaben des afrikanischen Instituts Afrobarometer sind es etwa 35 Prozent der in neun afrikanischen Staaten Befragten, die ihr Land verlassen wollen. Die Mehrzahl von ihnen ist 18 bis 35 Jahre alt, durchschnittlich 25 Prozent haben den h\u00f6chsten Schulabschluss, gefolgt von 20 Prozent mit dem zweith\u00f6chsten Abschluss. Das Hauptmotiv f\u00fcr die meisten der Ausreisewilligen ist es, Arbeit zu finden und der Armut zu entkommen. Das Ziel ist f\u00fcr 47 Prozent ein anderes afrikanisches Land. Von denen, die den Kontinent verlassen wollen, hegen 20 Prozent den Wunsch nach Europa und 19 Prozent in die USA auszuwandern (2).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle Studien best\u00e4tigen, dass diejenigen die auswandern, nicht zu den \u00c4rmsten geh\u00f6ren. Sie kommen vielmehr aus der Mittelschicht, denn sie ben\u00f6tigen ein Minimum an finanzieller Ausstattung, um auf die Reise gehen zu k\u00f6nnen \u2014 ungef\u00e4hr 2.000 Euro. In vielen afrikanischen L\u00e4ndern entspricht diese Summe einem Jahreseinkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber das dadurch entstehende Problem f\u00fcr die Auswandererl\u00e4nder sagt der US-amerikanische Afrikanist und Autor Stephen Smith:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eEs sind gerade die Leute, die politisch in Afrika etwas ver\u00e4ndern k\u00f6nnten, die den Weg ins Exil w\u00e4hlen. Deswegen glaube ich auch, dass die Migrationsstr\u00f6me einen realen Verlust f\u00fcr Afrika bedeuten. Die Auswanderer w\u00e4ren in ihrer Heimat nicht nur \u00f6konomisch wichtig, sondern auch politisch\u201c<\/em> (3).<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Wer profitiert?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen von Smith beschriebenen \u201eBraindrain\u201c wird das am 13. Juli 2018 von den Vereinten Nationen vorgelegte \u201eGlobale Abkommen zur F\u00f6rderung der Arbeitsmigration\u201c noch bef\u00f6rdern. Ausgehend von der \u00dcberzeugung, dass Migration zur Entwicklung beitr\u00e4gt und damit die Ziele der Agenda 2030 f\u00fcr nachhaltige Entwicklung erreicht werden, \u201ewenn sie angemessen gemanagt wird\u201c, wie es im Abkommen hei\u00dft, sollen sich die Unterzeichner-Staaten verpflichten, \u201eWege f\u00fcr regul\u00e4re Migration so anzupassen, dass Arbeitsmobilit\u00e4t gef\u00f6rdert wird\u201c.<\/p>\n<div id=\"attachment_18632\" style=\"width: 331px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-18632\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-18632\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/jjj-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"321\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/jjj-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/jjj-768x513.jpeg 768w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/jjj.jpeg 1024w\" sizes=\"(max-width: 321px) 100vw, 321px\" \/><p id=\"caption-attachment-18632\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #ffffff;\">Niemand flieht ohne Grund, Foto YouTube<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Volkswirt und Wirtschaftsjournalist Norbert H\u00e4ring zitiert dazu den mexikanischen Entwicklungs\u00f6konom, UNESCO-Koordinator f\u00fcr Migration und Entwicklung sowie Pr\u00e4sident des Internationalen Netzwerks f\u00fcr Migration und Entwicklung Raul Delgado Wise, der dazu feststellt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eWenn man sich die Daten anschaut, ist Migration eine Subventionierung des Nordens durch den S\u00fcden\u201c.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Des Weiteren verweist H\u00e4ring auf eine zusammen mit dem Oxford-Professor Ian Goldin durchgef\u00fchrte aktuelle Studie der US-Gro\u00dfbank Citigroup, die dieses Verdikt aus Sicht der Industriel\u00e4nder best\u00e4tigt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eMigranten kommen mit Ausbildung und Erziehung, f\u00fcr die das Ursprungsland bezahlt hat. Sie nehmen weniger Sozialleistungen in Anspruch und bekommen weniger staatliches Geld als B\u00fcrger des Landes und sie sind in aller Regel im arbeitsf\u00e4higen Alter.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immigranten h\u00e4tten daher bisher schon einen gro\u00dfen Beitrag zur Wohlstandsmehrung in den Industriel\u00e4ndern geleistet. Zwischen einem F\u00fcnftel und der H\u00e4lfte der Hochqualifizierten in Afrika und Mittelamerika wanderten aus, und das bei einem Anteil der Universit\u00e4tsabsolventen, der in Sub-Sahara-Afrika ohnehin nur vier Prozent betrage. Norbert H\u00e4ring zitiert dazu Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble (CDU), der sich in einem Handelsblatt-Interview dieser Kritik angeschlossen hat:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eEs ist ja nicht so, dass Afrika kein Potenzial h\u00e4tte. Aber das wird nicht dadurch gr\u00f6\u00dfer, dass die T\u00fcchtigsten lieber nach Europa fliehen.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00e4ring schlie\u00dft daraus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eDie F\u00f6rderung der Arbeitsmigration nach der Fa\u00e7on der im Weltwirtschaftsforum organisierten Gro\u00dfkonzerne, wie sie sich im UN-Migrationsabkommen niederschl\u00e4gt, schadet sowohl den Arbeitnehmern in den Ziell\u00e4ndern als auch den Herkunftsl\u00e4ndern der Migranten. Nutznie\u00dfer sind die Unternehmen und Kapitalbesitzer in den Industriel\u00e4ndern. Linke Parteien, die so etwas mittragen, sind dem Untergang geweiht und haben ihn verdient\u201c<\/em> (4).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Abkommen zur F\u00f6rderung der Arbeitsmigration soll am 10.\/11. Dezember 2018 in Marrakesch unterzeichnet werden. Viele Staaten haben bereits entschieden nicht zu unterzeichnen, darunter die USA, Australien, Israel, Polen, Ungarn und \u00d6sterreich (5). In der Bundesrepublik wird dar\u00fcber noch debattiert. <div class=\"hide-this-part-wrap\"><div class=\"hide-this-part-more\" id=\"hide-this-part-0\" morelink-text=\"hier geht es weiter\">hier geht es weiter \u00bb<\/div><div class=\"hide-this-part\" status=\"invisible\"><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Migrationsursachen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Hauptursache f\u00fcr den Wunsch, den afrikanischen Kontinent zu verlassen, ist dessen Unterentwicklung, bedingt durch das anhaltend starke Wachstum der Bev\u00f6lkerung, die geringe Produktivit\u00e4t der Landwirtschaft Subsahara-Afrikas und die Auswirkungen der Subventions- und Handelspolitik der Europ\u00e4ischen Union.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Bev\u00f6lkerungswachstum<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vereinten Nationen (UN) prognostizieren eine Verdopplung der afrikanischen Bev\u00f6lkerung zwischen 2018 und 2050. Das bedeutet, dass 2050 etwa 2,5 Milliarden Einwohner auf dem afrikanischen Kontinent leben werden. Im Jahr 2100 sollen es sogar bis zu 4,4 Milliarden sein (6). Stephen Smith weist darauf hin, dass die Elterngeneration hierf\u00fcr bereits heute geboren ist. Laut Prognosen werde Europa im Jahr 2050 von 450 Millionen meist \u00e4lteren Menschen bewohnt sein, w\u00e4hrend in Afrika 2,5 Milliarden \u00fcberwiegend junge Menschen leben werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWenn Sie das mit Mexiko und den Vereinigten Staaten vergleichen, dann haben wir einen Migrationsdruck, der f\u00fcnfmal st\u00e4rker ist\u201c, hebt der Autor hervor. Hierbei spiele es eine Rolle, dass es weltgeschichtlich nie eine so junge Bev\u00f6lkerung wie in Afrika gegeben habe. Afrika habe heute 1,25 Milliarden Einwohner, 40 Prozent seien j\u00fcnger als 15 Jahre (7).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ursache daf\u00fcr ist die in Afrika besonders hohe Fertilit\u00e4tsrate. Auf 1.000 Frauen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren kommen in Afrika j\u00e4hrlich 108, in Europa dagegen nur 15 Geburten (8). Die durchschnittliche Geburtenrate der Frauen betr\u00e4gt weltweit 2,4 Kinder, in Afrika sind es 4,6 und in Europa 1,6 Kinder (9). Es fehlt eine Strategie der Familienplanung, wie sie beispielsweise in Vietnam Grundlage f\u00fcr den nachhaltigen wirtschaftlichen Aufstieg war. Auch in Tunesien konnte eine Geburtenreduktion durch Frauenbildungspolitik und Aufkl\u00e4rung erreicht werden (10).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S\u00fcdlich der Sahara wendet weniger als ein Viertel der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren moderne Verh\u00fctungsmittel an. Regierungen m\u00fcssen daher erfinderisch sein, um Frauen \u2014 und nat\u00fcrlich auch M\u00e4nner \u2014 zum Beispiel mit Kondomen zu versorgen: Ghana, Tansania und andere afrikanische L\u00e4nder setzen im Rahmen von Pilotprojekten bereits Drohnen ein, um Verh\u00fctungsmittel schnell und kosteng\u00fcnstig in abgelegene Regionen zu transportieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem aber ist Bildung der Schl\u00fcssel, um die Geburtenrate dauerhaft zu senken. Die Erfahrung der Entwicklungspolitik zeigt: Je l\u00e4nger M\u00e4dchen zur Schule gehen, desto weniger Kinder bekommen sie sp\u00e4ter. Doch gerade arme Eltern k\u00f6nnen es sich oft nicht leisten, zu Hause auf ihre T\u00f6chter zu verzichten \u2014 sei es, damit sie bei der Feldarbeit helfen oder auf ihre j\u00fcngeren Geschwister aufpassen (11).<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Landwirtschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem hohen Bev\u00f6lkerungswachstum breiten sich auch Armut und Hunger immer weiter aus. In einigen afrikanischen L\u00e4ndern kann die Landwirtschaft ihre Bewohner schon jetzt nicht mehr ern\u00e4hren. Rund 44 Millionen Menschen in Afrika sind dringend auf Lebensmittelhilfe angewiesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allein in den Anrainerstaaten des Tschadsees Niger, Nigeria, Tschad und Kamerun sind es 12,3 Millionen Menschen, in den ostafrikanischen Staaten Somalia, Kenia, \u00c4thiopien, S\u00fcdsudan und in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo sind es 31,9 Millionen, die an Hunger leiden. Hilfe erhalten diese Staaten unter anderem von der Aktion Deutschland Hilft und deren B\u00fcndnisorganisationen vor Ort (12). So lobenswert dies ist, bleibt es doch ein Gnadenerweis, der die Verh\u00e4ltnisse vor Ort nicht grundlegend \u00e4ndern kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei ist der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den L\u00e4ndern Subsahara-Afrikas sehr hoch. Laut Weltbank liegen von den 15 L\u00e4ndern der Welt mit dem h\u00f6chsten Landwirtschaftsanteil an der Gesamtwirtschaftsleistung 14 in Afrika: ganz vorn Sierra Leone mit 61,6 Prozent, am Ende Kenia mit 30,3 Prozent des BIP.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Vergleich dazu: In Deutschland tr\u00e4gt die Landwirtschaft nur noch rund 0,6 Prozent zur Bruttowertsch\u00f6pfung bei (13). In vielen Subsahara-Staaten sind mehr als zwei Drittel der Bev\u00f6lkerung von der Agrarwirtschaft abh\u00e4ngig. In Kenia sind es rund 80 Prozent, in Staaten wie dem Kongo versorgt sich fast die gesamte Bev\u00f6lkerung als Subsistenzlandwirte selbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die meisten der rund 60 Prozent Afrikaner, die in der Landwirtschaft arbeiten, sind Kleinbauern. Viele afrikanische Bauern sind auf traditionelle Anbaumethoden angewiesen. Rund 80 Prozent bestellen ihre Felder von Hand, sie m\u00fcssen ohne Maschinen auskommen. Entsprechend niedrig sind ihre Ertr\u00e4ge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei gibt es inzwischen beispielsweise speziell f\u00fcr diese Kleinbauernwirtschaft entwickelte, kosteng\u00fcnstige Traktoren (14). Doch um sich diese leisten zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigen die Bauern Geld, das f\u00fcr sie schwierig zu bekommen ist. F\u00fcr die ben\u00f6tigten Kredite sind Sicherheiten erforderlich, \u00fcber die sie nicht verf\u00fcgen. \u201eIhnen geh\u00f6rt das Land nicht, das sie bestellen. Bis jetzt gibt es aber keine Alternativen zu Land als Sicherheit\u201c, sagt Theo de Jager vom Panafrikanischen Bauernverband (15).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist daher nicht verwunderlich, dass 80 Prozent der Lebensmittel importiert werden m\u00fcssen. Auch Grundnahrungsmittel wie Mais, Weizen, Reis, Soja und Milch geh\u00f6ren zu den Importg\u00fctern. 2010 lagen die Importe der Subsahara-Staaten bei 70 Milliarden US-Dollar, die Exporte hingegen nur bei rund 30 Milliarden. Allein die EU verkauft Lebensmittel f\u00fcr insgesamt 18,3 Milliarden Euro im Jahr nach Afrika, etwa Getreide, Milchpulver und Pflanzen\u00f6le (16).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kommt, dass laut amtlichen Statistiken 650 Millionen Afrikaner keinen Zugang zu einem Stromnetz haben, das eine wichtige Voraussetzung auch f\u00fcr eine effektive Landwirtschaft ist. Ganz Afrika hat eine Stromerzeugungskapazit\u00e4t von 160.000 Megawatt, etwa dieselbe Menge, die in Deutschland produziert wird. Zwei Drittel der Kraftwerke befinden sich in den Maghreb-Staaten und in S\u00fcdafrika, das als einziges afrikanisches Land \u00fcber ein Atomkraftwerk verf\u00fcgt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Anlagen der anderen Staaten liefern 53.000 Megawatt Strom, was etwa der Kapazit\u00e4t Portugals entspricht. Diese Kraftwerke stehen vor allem in den L\u00e4ndern am Golf von Guinea und in Ostafrika. Hinzu kommen Verbraucher, die zwar einen Netzanschluss haben, aber kein Geld f\u00fcr regelm\u00e4\u00dfigen Strombezug (17). Ein Flug \u00fcber Afrika zeigt, dass der schwarze Kontinent nachts tats\u00e4chlich im Dunkeln liegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch der afrikanische Binnenhandel ist eingeschr\u00e4nkt: Der Zustand der Stra\u00dfen ist schlecht, das vorhandene Schienennetz ist noch sehr begrenzt. Nur sehr wenige der Subsahara-Staaten sind durch Bahnstrecken verbunden, keine davon durchquert den gesamten Kontinent (18). Aber das soll sich \u00e4ndern: China baut Eisenbahnen, Br\u00fccken, Industrieparks und Telekommunikationsnetze, und sichert sich im Gegenzug den Zugang zu Rohstoffen. \u00dcber die neue Seidenstra\u00dfe sollen langfristig auch 20 afrikanische Staaten miteinander verbunden werden (19).<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Afrika hat das Potential f\u00fcr Lebensmittelsouver\u00e4nit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Afrika verf\u00fcgt \u00fcber 65 Prozent des globalen Ackerlands. Der Kontinent k\u00f6nne zur \u201eKornkammer\u201d f\u00fcr den Rest der Welt werden (20). Doch dazu m\u00fcsste die Produktivit\u00e4t deutlich erh\u00f6ht werden, denn in den meisten afrikanischen L\u00e4ndern werden weniger als 25 Prozent der potentiellen Ertr\u00e4ge erreicht (21).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem verf\u00fcgt Subsahara-Afrika \u00fcber ein gro\u00dfes Arbeitskr\u00e4ftepotential: Die H\u00e4lfte der mehr als eine Milliarde Menschen in Afrika ist j\u00fcnger als 25 Jahre. Sie wollen arbeiten und Familien gr\u00fcnden. Doch mehr als 50 Millionen Jugendliche befinden sich in Afrika in unsicheren Arbeitsverh\u00e4ltnissen. Die Jugendarbeitslosigkeit betr\u00e4gt bis zu 50 Prozent. Um ihnen eine Perspektive zu geben, m\u00fcssten jedes Jahr 20 Millionen neue Jobs geschaffen werden (22).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Bev\u00f6lkerungswachstum erfordert akutes Handeln:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eWenn Afrika seine wachsende Bev\u00f6lkerung ern\u00e4hren will, muss die Nahrungsmittelproduktion in den kommenden 15 Jahren um 60 Prozent steigen. (&#8230;) Doch Afrikas Landwirtschaft ist f\u00fcr diese Herausforderungen noch nicht ger\u00fcstet\u201c<\/em> (23).<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Die Afrika-Politik der Europ\u00e4ischen Union<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Politik der Europ\u00e4ischen Union (EU) hat sich bislang auf die Entwicklung der subsaharischen Staaten eher hinderlich als f\u00f6rdernd ausgewirkt. Dazu geh\u00f6ren, neben den EU-Subventionen f\u00fcr die Agrar- und Fischereiwirtschaft, vor allem die Handelsabkommen der EU und auch der Bundesrepublik mit den afrikanischen Staaten.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>EU-Agrarsubventionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die in der Vergangenheit in der EU \u00fcblichen Exportsubventionen f\u00fcr landwirtschaftliche Produkte wurden seit Juli 2013 schrittweise auf null gesenkt. Sie wurden jedoch durch Direktzahlungen an die Landwirte ersetzt. F\u00fcr das Jahr 2017 wurden daf\u00fcr fast 40 Prozent des gesamten EU-Haushalts \u2014 das sind etwa 54 Milliarden Euro \u2014 bereitgestellt (24).<\/p>\n<div id=\"attachment_18633\" style=\"width: 331px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-18633\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-18633\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/hh-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"321\" height=\"241\" srcset=\"https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/hh-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/hh.jpg 630w\" sizes=\"(max-width: 321px) 100vw, 321px\" \/><p id=\"caption-attachment-18633\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">&#8222;Landflucht&#8220; Richtung Norden, Foto YouTube<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Agrarsubventionen erm\u00f6glichen den Export von Nahrungsmitteln zu Preisen, die nicht einmal die Produktionskosten decken \u2014 zu Lasten auch der lokalen Kleinbauern in Afrika (25). Die Auswirkungen auf den afrikanischen Lebensmittelmarkt sind gravierend, nur ein Beispiel:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eLokale Kleinb\u00e4uerInnen deckten im Jahr 2000 noch achtzig Prozent des Gefl\u00fcgelbedarfs des Landes, im Jahr 2010 waren es gerade noch zehn Prozent\u201c<\/em> (26).<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Fischerei-Abkommen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die von der EU mit afrikanischen Staaten geschlossenen \u201eNachhaltigen Fischerei-Partnerschaft-Abkommen\u201c (Sustainable Fisheries Partnership Agreements, SFPAs) erlauben den EU-Staaten den Zugang zu den Gew\u00e4ssern und Fischbest\u00e4nden vor den K\u00fcsten Afrikas innerhalb der 200 nautische Meilen gro\u00dfen maritimen Zone. Die L\u00e4nder sind verpflichtet, die Zonen zur Nutzung auszuschreiben, wenn sie sie nicht selbst nutzen. Davon ausgenommen ist lediglich ein schmaler Streifen vor den K\u00fcsten, der der rechtlichen Souver\u00e4nit\u00e4t der Anrainerstaaten unterliegt. Im Austausch f\u00fcr diese Fischereirechte gew\u00e4hrt die EU den afrikanischen Partnerl\u00e4ndern finanzielle und technische Unterst\u00fctzung (27).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das gr\u00f6\u00dfte der vor Afrikas K\u00fcsten fischenden Schiffe ist der 142 Meter lange und 9.499 Tonnen schwere litauische Super-Trawler Margiris. Damit k\u00f6nnen pro Tag 250 Tonnen Fisch gefangen, verarbeitet und eingefroren werden. F\u00fcr die Einheimischen bleibt nur, was die EU-Fangflotte nicht abgefischt hat. Nach Angaben der United Nations (UN) wurden 1,5 Millionen Fischer an der Westk\u00fcste Afrikas durch den Einsatz von EU-Trawlern einkommenslos. Die lokalen Fischer warnen davor, dass Westafrika sich zu einem zweiten Somalia entwickeln k\u00f6nnte: An die Stelle von Fischfang tr\u00e4te Piraterie (28).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die den afrikanischen Partnerl\u00e4ndern gew\u00e4hrten Ausgleichszahlungen sind zwar betr\u00e4chtlich: Die h\u00f6chsten Betr\u00e4ge erh\u00e4lt mit 61,6 Millionen Euro derzeit Mauretanien, gefolgt von den Seychellen mit bis zu 5 Millionen Euro, Senegal mit bis zu 1,8 Millionen Euro und Madagaskar mit bis zu 1,6 Millionen Euro. Diese Gelder werden jedoch nicht an die verarmten Fischer, sondern an deren Regierungen gezahlt. Die Betroffenen d\u00fcrften wohl nicht viel von den Ausgleichszahlungen zu sehen bekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Folge der zunehmenden \u00dcberfischung durch die fremden Trawler ist der unter der Bev\u00f6lkerung der afrikanischen K\u00fcstenl\u00e4nder verbreitete Proteinmangel. Hinzu kommt, dass inzwischen bereits bis zu 37 Fischspezies vom Aussterben bedroht sind (29).<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Handelsabkommen mit Afrika<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den schon seit den 1970er Jahren mit den Subsahara-L\u00e4ndern geplanten Wirtschaftlichen Partnerschaftsabkommen (WPAs) soll demn\u00e4chst die erst k\u00fcrzlich vom EU-Kommissionspr\u00e4sidenten Jean-Claude Juncker angek\u00fcndigte neue Afrika-Europa-Allianz kommen. Ein weiteres Projekt ist der erst vor kurzem unter deutscher G20-Pr\u00e4sidentschaft mit ausgew\u00e4hlten afrikanischen Staaten vereinbarte Compact with Africa.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Wirtschaftspartnerschaftsabkommen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1975 wurde in der Hauptstadt Togos das Lom\u00e9-Abkommen \u00fcber eine gemeinsame Entwicklungs- und Handelspolitik zwischen der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft und 77 AKP-Staaten \u2014 in der Mehrzahl ehemalige europ\u00e4ische Kolonien in Afrika, der Karibik und im S\u00fcdpazifik \u2014 abgeschlossen. Das Lom\u00e9-Abkommen gew\u00e4hrte diesen L\u00e4ndern einseitige Handelsvorteile durch zollfreie Exporte in die EG-Staaten, sowie die Erhebung von Z\u00f6llen auf Importe aus den Staaten der EG beziehungsweise seit 1993 der EU.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgrund der Nicht-Anerkennung dieser \u201enicht-reziproken\u201c Handelspr\u00e4ferenzen durch die Welthandelsorganisation und deren Aufforderung, das Lom\u00e9-Abkommen durch ein reziprokes Handelsabkommen zu ersetzen, wurde am 23. Juni 2000 in der Hauptstadt Benins das Cotonou-Abkommen von den EU-Mitgliedstaaten und den Mitgliedern der Gruppe der AKP-Staaten unterzeichnet (30). Auf Grundlage dieses Abkommens begannen im Jahr 2002 die heute noch andauernden Verhandlungen \u00fcber die mit f\u00fcnf Regionen Subsahara-Afrikas angestrebten Economic Partnership Agreements (EPA) \u2014 Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, die f\u00fcr die afrikanischen Vertragsstaaten keine Vorzugsbehandlung mehr vorsehen sollen (31).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Februar 2014 wurde ein Kompromiss \u00fcber die gegenseitige Markt\u00f6ffnung geschlossen. Dieser beinhaltet einen schrittweisen Zollabbau f\u00fcr den Import von 75 Prozent der europ\u00e4ischen Produkte bei Beibehaltung des zollfreien Zugangs zum EU-Markt f\u00fcr 15 Jahre. Danach sollen die Z\u00f6lle auf Importe aus der EU auf 20 Prozent begrenzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab dem 1. Oktober 2014 wird der zoll- und quotenfreie Zugang zum EU-Markt nur noch den afrikanischen Staaten gew\u00e4hrt, die zur Ratifizierung der Handelsvertr\u00e4ge bereit sind. Im Juni 2016 forderte die EU-Kommission alle afrikanischen Staaten auf, die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen bis Anfang Oktober 2016 zu unterzeichnen und drohte, den Vorzugszugang zum europ\u00e4ischen Markt f\u00fcr die Verweigererstaaten zu stoppen.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Plan versus Realit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Realisierung der Wirtschaftspartnerschaftsabkommen gestaltete sich von Beginn an schwierig. Die Verhandlungen begannen in den Jahren 2008 und 2009. Vorgesehen waren Abkommen mit Staaten in f\u00fcnf Regionen Afrikas: Westafrika (ECOWAS), Zentralafrika (CEMAC), S\u00fcdost-Afrika (ESA), Ostafrika (EAC) und das S\u00fcdliche Afrika (SADC) (32).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der 1975 gegr\u00fcndeten Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS geh\u00f6ren 16 afrikanische Partnerl\u00e4nder an. Das von der EU mit ECOWAS vorgesehene Abkommen fordert die Zustimmung aller 16 Partnerl\u00e4nder. Bis auf Nigeria wurde es inzwischen von allen L\u00e4ndern unterzeichnet. Ratifiziert haben es bislang aber nur die Elfenbeink\u00fcste und Ghana, wo das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen derzeit provisorisch angewendet wird. Von den \u00fcbrigen 13 Unterzeichnerstaaten geh\u00f6ren 11 zur Gruppe der von der UN als am wenigsten entwickelt eingestuften L\u00e4nder, den Least Developed Countries LDC (33). Diesen L\u00e4ndern wird der zoll- und quotenfreie Zugang zum EU-Markt seit 2001 bereits gem\u00e4\u00df dem \u201eEverything but Arms\u201c-Konzept (EBA) der Europ\u00e4ischen Union gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tritt ein LDC-Land einem der Partnerschaftsabkommen bei, so verliert es diese Vorzugsbehandlung. Die EU versucht, diese L\u00e4nder mit dem Argument, dass die Vorzugsbehandlung nicht auf Dauer garantiert ist, zur Unterzeichnung zu bewegen. Im Generalised Scheme of Preferences (GSP) der EU hei\u00dft es dazu:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eIn letzter Konsequenz wird die EU die EBA-Vorzugsbehandlung einstellen, wenn Verhandlungen ergebnislos bleiben\u201c<\/em> (34).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nigeria lehnt die Unterzeichnung des ECOWAS-Abkommens mit der Begr\u00fcndung ab, dass dessen Regeln den Zielen der Industrialisierung des Landes zuwiderlaufen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eDie \u00d6konomen der westafrikanischen Wirtschaftsunion ECOWAS und der Weltbank behaupten, dass Nigeria von dem EPA-Abkommen profitieren w\u00fcrde. Die nigerianischen \u00d6konomen sind zu anderen Ergebnissen gekommen: Sie sagen voraus, dass EPA unsere M\u00e4rkte in eine M\u00fcllhalde f\u00fcr europ\u00e4ische Produkte verwandeln w\u00fcrde. Es w\u00fcrde nicht nur die Chancen unserer kleinen und mittelgro\u00dfen Unternehmen erheblich schm\u00e4lern, die gegen die europ\u00e4ische Konkurrenz keine Chance h\u00e4tten. Mittel- bis langfristig w\u00fcrden der nigerianischen Regierung auch sp\u00fcrbar Steuereinnahmen entgehen\u201c<\/em> (35).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Grund f\u00fcr die Verweigerung der Vertragsunterzeichnung anderer afrikanischer Staaten d\u00fcrfte der Wegfall der Importzolleinnahmen sein, der f\u00fcr ihre Haushalte einen gro\u00dfen Verlust bedeuten w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das CEMAC-Abkommen sollte acht Mitgliedstaaten umfassen. Es wurde 2014 von Kamerun ratifiziert. Gabun und Kongo (Brazzaville) haben nicht unterzeichnet, die \u00fcbrigen vorgesehenen f\u00fcnf Staaten geh\u00f6ren zur Gruppe der LDC-L\u00e4nder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ESA-Abkommen wird mit vier der sechs vorgesehenen afrikanischen Staaten provisorisch angewendet. Von den beiden LDC-L\u00e4ndern Sambia und den Komoren hat letzteres das Abkommen im Juli 2017 unterzeichnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das EAC-Abkommen wurde von Kenia ratifiziert und von Ruanda unterzeichnet. Ruanda geh\u00f6rt wie weitere drei der vorgesehenen sechs Partner zu den LDC-L\u00e4ndern. Die EU wurde \u201ezur Kl\u00e4rung von Vorbehalten bestimmter EAC-Mitglieder aufgefordert\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit sechs der 15 f\u00fcr das SADC-Abkommen vorgesehenen L\u00e4nder, darunter die LDC-L\u00e4nder Lesotho und Mosambik, wurden die Verhandlungen mit der EU erfolgreich abgeschlossen, seit 2018 wird es als erstes WPA-Projekt angewendet. Angola kann dem Abkommen auf Wunsch als siebtes Partnerland beitreten. Tansania und die Seychellen haben das Abkommen nicht unterzeichnet. Die sechs \u00fcbrigen L\u00e4nder verhandeln \u00fcber ihren Beitritt zu anderen regionalen Gruppen, darunter CEMAC und ESA.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Afrika-Europa-Allianz<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eDie Kommission schl\u00e4gt heute ein neues afrikanisch-europ\u00e4isches B\u00fcndnis vor, ein B\u00fcndnis f\u00fcr nachhaltige Investitionen und Arbeitspl\u00e4tze. Dieses B\u00fcndnis (\u2026) soll allein in den kommenden f\u00fcnf Jahren zum Entstehen von bis zu 10 Millionen Arbeitspl\u00e4tzen in Afrika beitragen. (&#8230;) Wir wollen daf\u00fcr einen Rahmen schaffen, der mehr private Investitionen nach Afrika bringt. (\u2026) Ich bin \u00fcberzeugt davon, dass wir die zahlreichen Handelsabkommen zwischen afrikanischen L\u00e4ndern und der Europ\u00e4ischen Union zu einem Freihandelsabkommen zwischen unseren Kontinenten verschmelzen sollten \u2014 als Wirtschaftspartnerschaft auf Augenh\u00f6he.\u201d<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So k\u00fcndigte Kommissionspr\u00e4sident Jean-Claude Juncker die Africa-Europe-Alliance in seiner \u201eState of the Union Address\u201c am 12. September 2018 an (36).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zur F\u00f6rderung dieser Allianz vorgesehenen EU-Finanzmittel sind \u00fcbersichtlich: Das derzeit f\u00fcr den Haushaltszeitraum 2014 bis 2020 vorgesehene Budget soll von 32,5 Milliarden auf 42 Milliarden Euro erh\u00f6ht werden. Im anschlie\u00dfenden Zeitraum 2021 bis 2027 soll das Budget weiter stark erh\u00f6ht werden, genauere Angaben gibt es dazu aber nicht. Im Vergleich zum Agrarhaushalt der EU, der 408 Milliarden Euro bis 2020 sowie 370 Milliarden Euro f\u00fcr den Haushalt von 2021 bis 2027 vorsieht, sind die f\u00fcr die Allianz geplanten Betr\u00e4ge eher gering.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den \u201eFact Sheets\u201c der Kommission l\u00e4sst sich entnehmen, dass auf \u201eder Grundlage der Verwirklichung der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (CFTA) (&#8230;) die langfristige Perspektive im Abschluss eines umfassenden interkontinentalen Freihandels-Abkommens zwischen der EU und Afrika\u201c bestehe (37). \u201eZur Vorbereitung sollten so weit wie m\u00f6glich Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (\u2026) mit der EU als Bausteine f\u00fcr die CFTA genutzt werden.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daraus l\u00e4sst sich schlie\u00dfen, dass die EU-Kommission die nicht sehr erfolgreichen WPAs durch ein Abkommen mit der Afrikanischen Union \u00fcber die Beteiligung an der am 21. M\u00e4rz 2018 von 44 afrikanischen Staaten in Kigali, Ruanda, gegr\u00fcndeten kontinentalen Freihandelszone und damit deren Ausweitung zu einer interkontinentalen Freihandelszone zu ersetzen beabsichtigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das wird jedoch kaum m\u00f6glich sein, denn im CFTA-Vertrag geht es vor allem darum, den desolaten innerafrikanischen Handel voranzubringen. W\u00e4hrend der europ\u00e4ische Binnenhandel bei bis zu 67 Prozent liegt, macht er in Afrika nur etwa 12 Prozent des Gesamthandelsvolumens aus. Somit betreibt jeder afrikanische Staat mehr Handel mit L\u00e4ndern anderer Kontinente als mit seinen Nachbarn. CFTA ist eine Freihandelszone, die von europ\u00e4ischen Medien oft mit einem Freihandelsabkommen verwechselt wird. Um k\u00fcnftig freien Handel mit Afrika betreiben zu k\u00f6nnen, k\u00f6nnten Staaten oder Staatenb\u00fcnde wie die USA oder die EU lediglich Freihandelsabkommen mit der CFTA abschlie\u00dfen, \u00e4hnlich dem CETA-Abkommen der EU mit Kanada oder den MERCUSOR-Staaten (38).<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Compact mit Afrika<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch Deutschland ist seit langem um Handels- und Entwicklungsabkommen mit Afrika bem\u00fcht. Bundeskanzlerin Merkel nutzte das unter deutscher Pr\u00e4sidentschaft am 12.\/13. Juni 2017 in Berlin unter dem Motto \u201eG20 Africa Partnership \u2014 Investing in a Common Future\u201c veranstaltete G20-Gipfeltreffen, um das Projekt der Bundesregierung \u201eCompact mit Afrika\u201c vorzustellen, das den nie umgesetzten \u201eMarshallplan f\u00fcr Afrika\u201c ersetzen soll (39). Dabei geht es vor allem um verbesserte Rahmenbedingungen zur Absicherung privater Investitionen in afrikanischen Staaten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bundesregierung will dazu bis zu einer Milliarde Euro f\u00fcr einen Entwicklungsinvestitionsfonds bereitstellen, wie Merkel am 30. Oktober 2018 auf einem Gipfeltreffen mit den Staats- und Regierungschefs 12 afrikanischer L\u00e4nder in Berlin ank\u00fcndigte (40). Im Gegenzug sollen sich diese auf Reformen einlassen, etwa im Bankensektor, in der Steuerpolitik oder beim Ausbau ihrer Infrastruktur. Beteiligt werden sollen auch die Weltbank, der IMF und die Afrikanische Entwicklungsbank, die zusammen mit den interessierten afrikanischen Staaten landesspezifische Reformprogramme entwickeln sollen. Mit Tunesien, Marokko, \u00c4gypten, Ghana, Ruanda, Senegal, \u00c4thiopien, der Elfenbeink\u00fcste, Benin und Guinea wurden bereits Verhandlungen aufgenommen.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Der Schutz der nationalen M\u00e4rkte ist unabdingbar<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Historiker und Afrikawissenschaftler Andreas Eckert sieht das Problem der Handelsvertr\u00e4ge <em>\u201ein dem Gegenseitigkeits-Prinzip des Deals, also die Vereinbarung, dass beide Seiten jeweils zollfrei exportieren. Das ist ein Problem f\u00fcr afrikanische Staaten, ihnen fehlen durch die entfallenden Z\u00f6lle wichtige Einnahmen. Der Wettbewerb ist unfair: Auf der einen Seite gibt es afrikanische Kleinbauern ohne jegliche staatliche Unterst\u00fctzung, auf der anderen Seite befindet sich das hochsubventionierte Agrarwesen in Europa. Die eigenen Produkte vor Ort k\u00f6nnen die Afrikaner schwieriger verkaufen, weil die billigen EU-Produkte den Markt \u00fcberschwemmen\u201c<\/em> (41).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u201eFreie Welthandel\u201c ist ein Handelskrieg gegen die \u00e4rmsten Nationen der Welt, der systematisch deren Volkswirtschaften zerst\u00f6rt, so sieht es der ehemalige Vertreter Luxemburgs bei der UN in Genf Jean Feyder. Und er zitiert Dieter Frisch, den ehemaligen Generaldirektor f\u00fcr Entwicklung der Europ\u00e4ischen Kommission, der dazu im Jahr 2008 erkl\u00e4rte:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eDie Annahme, dass diese \u00d6ffnung der M\u00e4rkte durch die strukturschwachen Partner einer Freihandelszone deren Entwicklung bef\u00f6rdern w\u00fcrde, ist mehr als umstritten. Es ist kein einziges historisches Beispiel bekannt, in dem ein Staat, der ganz am Anfang seiner wirtschaftlichen Entwicklung stand, sich tats\u00e4chlich entwickelt h\u00e4tte, indem er seine Wirtschaft ungesch\u00fctzt dem internationalen Wettbewerb aussetzte. Vielmehr verlangte diese Entwicklung immer einen gewissen Schutz, den man dann allm\u00e4hlich abbauen konnte, wenn die heimische Wirtschaft stark genug war, um sich der ausl\u00e4ndischen Konkurrenz stellen zu k\u00f6nnen\u201c<\/em> (42).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So bewertet es auch der Wirtschaftswissenschaftler Jacques Berthelot:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eDie Vorstellung, Afrika k\u00f6nne sich komplett der internationalen Konkurrenz \u00f6ffnen und davon profitieren, ist illusorisch. In der Vergangenheit hat es kein Land geschafft, erfolgreich mit den anderen Staaten zu konkurrieren, ohne seine Landwirtschaft und seine im Aufbau begriffene Industrie vor Importen zu sch\u00fctzen\u201c<\/em> (43).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war bereits im 19. Jahrhundert bekannt. Der \u00d6konom Friedrich List ver\u00f6ffentlichte 1841 sein Hauptwerk \u201eDas nationale System der politischen \u00d6konomie\u201c. In einer Paraphrasierung seiner Worte hei\u00dft es dort zusammengefasst:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eEine Nation, die noch in den Kinderschuhen steckt, soll ihren einheimischen Markt durch Z\u00f6lle auf Manufakturimporte sch\u00fctzen und damit die \u201aindustrielle Erziehung\u2018 vorantreiben. Die junge Industrie erh\u00e4lt so Gelegenheit, ohne \u00e4u\u00dferen Konkurrenzdruck zu \u201a\u00fcben\u2018\u201c<\/em> (44).<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Partnerschaft auf Augenh\u00f6he?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sani Ladan, ein junger Einwanderer aus Kamerun, \u00e4u\u00dferte sich zu Projekten wie dem \u201eMarshallplan f\u00fcr Afrika\u201c in einem Interview mit dem spanischen Internetportal Cuarto Poder folgenderma\u00dfen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eDie Entwicklungszusammenarbeit hat gezeigt, dass sie f\u00fcr uns im Grunde nutzlos ist. Sie dient in erster Linie den Interessen der multinationalen Unternehmen. Sie hilft ihnen, ihre Pl\u00fcnderungen fortzusetzen. Afrika muss nicht geholfen werden. Afrika muss man in Ruhe lassen. Man muss endlich damit aufh\u00f6ren, seine Ressourcen auszupl\u00fcndern. Ich versichere Ihnen, dass ein von dem Interventionismus Europas befreites Afrika sich zu einem wohlhabenden Kontinent entwickeln kann. Das Einzige, was Afrika braucht, ist eine gleichberechtigte Zusammenarbeit auf Augenh\u00f6he.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sani Ladan schlie\u00dft das Interview mit dem optimistischen Satz:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eMandela verbrachte 27 Jahre im Gef\u00e4ngnis, um das Ende der Apartheid zu sehen, und wir werden das Ende der Kolonialisierung Afrikas erleben\u201c<\/em> (45).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was unterscheidet Chinas Investitionen in Afrika von denen westlicher Staaten? Im Unterschied zu anderen Staaten verfolgt China mit seinen Investitionen andere Ziele (46).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eChina ist aktuell der gr\u00f6\u00dfte Investor in Afrika. Die USA und andere westliche Staaten haben sich weitgehend auf Entwicklungshilfe konzentriert. F\u00fcr die Chinesen geht es mehr um Handel und Investitionen, zum Beispiel in den Einzelhandel, in Kommunikationstechnik und nat\u00fcrlich in Rohstoffe\u201c,<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">erkl\u00e4rt die \u00d6konomin Dambisa Moyo aus Sambia. Rund 36 Milliarden Dollar allein 2016 f\u00fcr Stra\u00dfen, H\u00e4fen und Flugh\u00e4fen \u2014 damit investiert China mehr auf dem Kontinent als die USA und Europa zusammen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eWir mischen uns nicht in die inneren Angelegenheiten anderer L\u00e4nder ein. Wir respektieren jede Regierung und jedes Land.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So hat es Shao Wei Jian, der ehemalige chinesische Wirtschaftsattach\u00e9 in Kenia, vor einigen Jahren ausgedr\u00fcckt. Und das kommt an in Afrika, das endlich als gleichberechtigter Partner betrachtet werden will \u2014 und nicht als ewiges Opfer (47).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 3. September 2018 k\u00fcndigte Chinas Pr\u00e4sident Xi Jinping auf dem China-Afrika-Gipfel in Beijing vor mehr als 50 geladenen G\u00e4sten aus afrikanischen Staaten Investitionen in H\u00f6he von 60 Milliarden Dollar in den kommenden drei Jahren an. Davon sind 15 Milliarden f\u00fcr Hilfen und zinslose Kredite vorgesehen. Hinzu kommt eine Kreditlinie von 20 Milliarden Dollar, ein zehn Milliarden Dollar schwerer Spezialfonds f\u00fcr die China-Afrika-Entwicklung sowie f\u00fcnf Milliarden Dollar f\u00fcr Importe aus Afrika.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem sollen chinesische Unternehmen ermuntert werden, in den kommenden drei Jahren mindestens zehn Milliarden Dollar auf dem Kontinent zu investieren. Zum Vergleich: Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft sch\u00e4tzt, dass im laufenden Jahr Unternehmen aus Deutschland gerade mal eine Milliarde Euro in Afrika investieren (48).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber verfolgt China nicht ausschlie\u00dflich Eigeninteressen in Afrika? Dem widerspricht Stephen Smith:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eAfrikaner sehen in China einen ehemaligen Underdog, dem es innerhalb von zwei Generationen gelang, in die weltpolitische Elite aufzusteigen. Die Chinesen z\u00e4hlen heute zu denjenigen, die die Welt mitregieren und denen sogar die Amerikaner Tribut zollen m\u00fcssen. F\u00fcr Afrikaner ist das eine Botschaft der Hoffnung und macht die Chinesen zum Vorbild\u201c<\/em> (49). <span class=\"_4n-j _fbReactionComponent__eventDetailsContentTags fsl\" data-testid=\"event-permalink-details\"><\/div><!-- .hide-this-part --><\/div><!-- hide-this-part-wrap --><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><strong>Quellen und Anmerkungen:<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">(1) At Least a Million Sub-Saharan Africans Moved to Europe Since 2010, Pew Research Center, 22.03.2018; <a href=\"http:\/\/www.pewglobal.org\/2018\/03\/22\/at-least-a-million-sub-saharan-africans-moved-to-europe-since-2010\/\">http:\/\/www.pewglobal.org\/2018\/03\/22\/at-least-a-million-sub-saharan-africans-moved-to-europe-since-2010\/<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(2) <a href=\"http:\/\/www.afrobarometer.org\/blogs\/african-migration-whos-thinking-going-where\">http:\/\/www.afrobarometer.org\/blogs\/african-migration-whos-thinking-going-where<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(3) Stephen Smith, Nach Europa \u2014 Das junge Afrika auf dem Weg zum alten Kontinent, 2018, Edition FotoTapeta, Berlin. Stephen Smith lehrt African Studies an der Duke University, North Carolina, USA.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(4) Das Migrationsabkommen als letzter Sargnagel f\u00fcr die linken Parteien, Norbert H\u00e4ring, 24.10.2018; <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1049-migrationsabkommen-sargnagel\">http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1049-migrationsabkommen-sargnagel<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(5) Migrationspakt verliert weiter Unterzeichner, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.11.2018<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(6) World Population Prospects 2017, UN Population Division; <a href=\"https:\/\/population.un.org\/wpp\/\">https:\/\/population.un.org\/wpp\/<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(7) Europa steht vor einer riesigen Einwanderungswelle, in: faz.net, 19.06.2018; <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/europa-steht-vor-einer-riesigen-einwanderungswelle-15646695.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/europa-steht-vor-einer-riesigen-einwanderungswelle-15646695.html<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(8) Deutsche Stiftung Weltbev\u00f6lkerung (DSW), Datenreport 2017; <a href=\"https:\/\/www.dsw.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Fruchtbarkeitsrate-Jugendliche_DSW-Datenreport_2017.png\">https:\/\/www.dsw.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Fruchtbarkeitsrate-Jugendliche_DSW-Datenreport_2017.png<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(9) Fertilit\u00e4tsrate nach Weltregionen im Jahr 2018, Statista 2018; <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1724\/umfrage\/weltweite-fertilitaetsrate-nach-kontinenten\/\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1724\/umfrage\/weltweite-fertilitaetsrate-nach-kontinenten\/<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(10) Volker Seitz, Familienplanung darf kein Afrika-Tabu bleiben, 05.07.2017; <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/familienplanung_darf_kein_afrika-tabu_bleiben\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/familienplanung_darf_kein_afrika-tabu_bleiben<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(11) Zur Bek\u00e4mpfung von Fluchtursachen geh\u00f6rt auch sexuelle Aufkl\u00e4rung, in: WELT, 17.10.2017; <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article169702229\/Zur-Bekaempfung-von-Fluchtursachen-gehoert-auch-sexuelle-Aufklaerung.html\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article169702229\/Zur-Bekaempfung-von-Fluchtursachen-gehoert-auch-sexuelle-Aufklaerung.html<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(12) Hunger in Afrika, Aktion Deutschland hilft, 07.05.2018; <a href=\"https:\/\/www.aktion-deutschland-hilft.de\/de\/mediathek\/infografiken\/infografik-hunger-in-afrika\/\">https:\/\/www.aktion-deutschland-hilft.de\/de\/mediathek\/infografiken\/infografik-hunger-in-afrika\/<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(13) Die Landwirtschaft k\u00f6nnte Afrikas Hoffnung sein, in: faz.net, 13.01.2017; <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/afrikas-landwirtschaft-muss-produktiver-werden-14604798.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/afrikas-landwirtschaft-muss-produktiver-werden-14604798.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(14) Wie kommt der Traktor nach Afrika?, in: faz.net, 05.10.2018; <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/race-to-feed-the-world\/afrika-vor-herausforderung-motorisierung-fuer-kleinbauer-15794458.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/race-to-feed-the-world\/afrika-vor-herausforderung-motorisierung-fuer-kleinbauer-15794458.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(15) Afrikas Bauern zukunftsf\u00e4hig machen \u2014 aber wie?, in: Deutsche Welle (DW), 24.01.2017;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/afrikas-bauern-zukunftsf%C3%A4hig-machen-aber-wie\/a-37250564\">https:\/\/www.dw.com\/de\/afrikas-bauern-zukunftsf%C3%A4hig-machen-aber-wie\/a-37250564<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(16) Warum Afrika Lebensmittel importiert, in: ProPlanta Agrar-Nachrichten, 04.05.2017;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/www.proplanta.de\/Agrar-Nachrichten\/Agrarwirtschaft\/Warum-Afrika-Lebensmittel-importiert_article1493893321.html\">https:\/\/www.proplanta.de\/Agrar-Nachrichten\/Agrarwirtschaft\/Warum-Afrika-Lebensmittel-importiert_article1493893321.html<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(17) Strom f\u00fcr Afrika, in: Le Monde diplomatique, 08.02.2018; <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5480793\">https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5480793<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(18) Die Renaissance der Eisenbahn in Afrika, in: Deutsche Welle (DW), 18.05.2017; <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/die-renaissance-der-eisenbahn-in-afrika\/g-38878736\">https:\/\/www.dw.com\/de\/die-renaissance-der-eisenbahn-in-afrika\/g-38878736<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(19) F\u00fcr China ist Afrika ein Zukunftskontinent, Volker Seitz, in: Achgut, 01.10.2018;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/fuer_china_ist_afrika_ein_zukunftskontinent\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/fuer_china_ist_afrika_ein_zukunftskontinent<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(20) Wird Afrika zur Kornkammer der Erde? in: EURAKTIV.com, 28.08.2017; <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/landwirtschaft-und-ernahrung\/news\/wird-afrika-zur-kornkammer-der-erde\/\">https:\/\/www.euractiv.de\/section\/landwirtschaft-und-ernahrung\/news\/wird-afrika-zur-kornkammer-der-erde\/<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(21) R. Arezki, K. Deininger, H. Selod, The Global Land Rush, in: Finance &amp; Development, Vol. 49, Nr.1, March 2012; <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/fandd\/2012\/03\/arezki.htm\">https:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/fandd\/2012\/03\/arezki.htm<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(22) Marshallplan mit Afrika, Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ), Januar 2017; <a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/presse\/aktuelleMeldungen\/2017\/januar\/170118_pm_006_Marshallplan-mit-Afrika-neue-Partnerschaft-fuer-Entwicklung-Frieden-und-Zukunft\/index.jsp\">https:\/\/www.bmz.de\/de\/presse\/aktuelleMeldungen\/2017\/januar\/170118_pm_006_Marshallplan-mit-Afrika-neue-Partnerschaft-fuer-Entwicklung-Frieden-und-Zukunft\/index.jsp<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(23) Vgl. Fu\u00dfnote 15<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(24) Agrarpolitik und Agrarf\u00f6rderung \u2014 Situationsbericht 2017\/18, Deutscher Bauernverband;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/www.bauernverband.de\/41-eu-agrarhaushalt-803647\">https:\/\/www.bauernverband.de\/41-eu-agrarhaushalt-803647<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(25) Vgl. Fu\u00dfnote 16<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(26) Mangos ja, Mangosaft nein \u2014 Erpressungen im Kolonialstil, in: Oxi, 24.05.2017; <a href=\"https:\/\/oxiblog.de\/mangos-ja-mangosaft-nein\/\">https:\/\/oxiblog.de\/mangos-ja-mangosaft-nein\/<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(27) Bilateral agreements with countries outside the EU, European Commission; <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/fisheries\/cfp\/international\/agreements_en\">https:\/\/ec.europa.eu\/fisheries\/cfp\/international\/agreements_en<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(28) Is the EU taking its over-fishing habits to west African waters?, in: The Guardian, 02.12.2012; <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2012\/apr\/02\/eu-fishing-west-africa-mauritania\">https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2012\/apr\/02\/eu-fishing-west-africa-mauritania<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(29) Overfishing destroying livelihoods, in: Africa Renewal, May-Juli 2017; <a href=\"https:\/\/www.un.org\/africarenewal\/magazine\/may-july-2017\/overfishing-destroying-livelihoods\">https:\/\/www.un.org\/africarenewal\/magazine\/may-july-2017\/overfishing-destroying-livelihoods<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(30) Kurzdarstellungen zur Europ\u00e4ischen Union: Afrika, Europ\u00e4isches Parlament, 10\/2018;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/factsheets\/de\/sheet\/180\/afrika\">http:\/\/www.europarl.europa.eu\/factsheets\/de\/sheet\/180\/afrika<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(31) An overview of the EU-ACP countries&#8216; economic partnership agreements, 03.07.2018; <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/thinktank\/en\/document.html?reference=EPRS_BRI(2018)625102\">http:\/\/www.europarl.europa.eu\/thinktank\/en\/document.html?reference=EPRS_BRI(2018)625102<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(32) European Commission: Economic Partnerships, 06.11.2018; <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/trade\/policy\/countries-and-regions\/development\/economic-partnerships\/\">http:\/\/ec.europa.eu\/trade\/policy\/countries-and-regions\/development\/economic-partnerships\/<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(33) UN list of Least Developed Countries; <a href=\"https:\/\/unctad.org\/en\/Pages\/ALDC\/Least%20Developed%20Countries\/UN-list-of-Least-Developed-Countries.aspx\">https:\/\/unctad.org\/en\/Pages\/ALDC\/Least%20Developed%20Countries\/UN-list-of-Least-Developed-Countries.aspx<\/a> (abgerufen am 21.11.2018)<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(34) Europ\u00e4ische Kommission, Generalised scheme of preferences, 09.10.2018 <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/trade\/policy\/countries-and-regions\/development\/generalised-scheme-of-preferences\/\">http:\/\/ec.europa.eu\/trade\/policy\/countries-and-regions\/development\/generalised-scheme-of-preferences\/<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(35) Europa erzeugt die Fl\u00fcchtlinge selbst, in: ZEIT online, 01.08.2016;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2016-07\/westafrika-freihandelsabkommen-eu-fluechtlinge-hafsat-abiola\">https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2016-07\/westafrika-freihandelsabkommen-eu-fluechtlinge-hafsat-abiola<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(36) Europ\u00e4ische Kommisssion: Lage der Union 2018; <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/priorities\/state-union-speeches\/state-union-2018_de\">https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/priorities\/state-union-speeches\/state-union-2018_de<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(37) Europ\u00e4ische Kommission, Factsheets: St\u00e4rkung der Partnerschaft mit Afrika; <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/priorities\/state-union-speeches\/state-union-2018\/state-union-2018-africa_de\">https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/priorities\/state-union-speeches\/state-union-2018\/state-union-2018-africa_de<\/a> (abgerufen am 21.11.2018)<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(38) CFTA: A Free Trade Area Is Not The Same As a Free Trade Agreement, in: Ag\u00f9nt\u00e1\u1e63\u01eb\u00f3l\u00f2 Notes, 26.03.2018; <a href=\"https:\/\/aguntasolo.co\/cfta-a-free-trade-area-is-not-the-same-as-a-free-trade-agreement-73b34404b299\">https:\/\/aguntasolo.co\/cfta-a-free-trade-area-is-not-the-same-as-a-free-trade-agreement-73b34404b299<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(39) Kampf gegen Fluchtursachen, in: Handelsblatt, 08.07.2018; <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/kampf-gegen-fluchtursachen-investitionen-gegen-die-flucht-so-sieht-deutschlands-neuer-marshallplan-fuer-afrika-aus\/22775644.html?ticket=ST-123629-qBnVBYvzvlfvbzAaAe1f-ap2\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/kampf-gegen-fluchtursachen-investitionen-gegen-die-flucht-so-sieht-deutschlands-neuer-marshallplan-fuer-afrika-aus\/22775644.html?ticket=ST-123629-qBnVBYvzvlfvbzAaAe1f-ap2<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(40) Vertreten waren die L\u00e4nder \u00c4gypten, \u00c4thiopien, Benin, Elfenbeink\u00fcste, Ghana, Guinea, Marokko, Ruanda, Senegal, S\u00fcdafrika, Togo und Tunesien.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(41) Zollfreiheit f\u00fcr Afrika, Interview mit Andreas Eckert, in: web.de Magazine, 21.08.2018;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/zollfreiheit-afrika-sinnvoll-vorschlag-entwicklungsminister-gerd-mueller-33125408\">https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/zollfreiheit-afrika-sinnvoll-vorschlag-entwicklungsminister-gerd-mueller-33125408<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(42) Das neokoloniale Projekt, Jean Feyder, in: Rubikon, 06.07.2018; <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/das-neokoloniale-projekt\">https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/das-neokoloniale-projekt<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(43) Gepl\u00fcndert, Jacques Berthelot, in: Le Monde diplomatique, 09.11.2017; <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5458244\">https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5458244<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(44) Mauern gegen die Konkurrenz, in: ZEIT Online, 24.06.1999; <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/1999\/26\/199926.biblio-serie_25_.xml\">https:\/\/www.zeit.de\/1999\/26\/199926.biblio-serie_25_.xml<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(45) \u201eDie Welt w\u00fcrde erzittern, wenn die im Mittelmeer Sterbenden Wei\u00dfe und Europ\u00e4er w\u00e4ren\u201c, in: RT DEUTSCH, 18.11.2018; <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/79504-welt-wuerde-erzittern-wenn-die-im-mittelmeer-sterbenden-weisse-und-europaeer-waeren\/\">https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/79504-welt-wuerde-erzittern-wenn-die-im-mittelmeer-sterbenden-weisse-und-europaeer-waeren\/<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(46) Vgl. Marianna Schauzu, Landgrabbing: China als neuer Kolonialherr in Afrika?, in: Marxistische Bl\u00e4tter 2_2018, S. 114-121<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(47) Teure Almosen f\u00fcr Afrika, in: Deutschlandfunk Kultur, 29.03.2018; <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/entwicklungshilfe-in-der-kritik-teure-almosen-fuer-afrika.979.de.html?dram:article_id=414151\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/entwicklungshilfe-in-der-kritik-teure-almosen-fuer-afrika.979.de.html?dram:article_id=414151<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(48) Was China in Afrika mit 60 Milliarden Dollar vorhat, in: faz.net, 03.09.2018; <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/was-china-mit-60-milliarden-dollar-in-afrika-vorhat-15769385.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/was-china-mit-60-milliarden-dollar-in-afrika-vorhat-15769385.html<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">(49) Was hinter Chinas Milliardeninvestitionen in Afrika steckt, in: SPIEGEL-Online, 09.09.2018;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/china-was-hinter-den-milliardeninvestitionen-in-afrika-steckt-a-1227044.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/china-was-hinter-den-milliardeninvestitionen-in-afrika-steckt-a-1227044.html<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><strong><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nMarianna Schauzu<\/strong> ist promovierte Molekulargenetikern. Sie hat auf dem Gebiet der HIV-Forschung sowie der Sicherheitsbewertung von Mikroorganismen und Lebensmitteln gearbeitet und war deutsche Delegierte in Arbeitsgruppen der WHO, FAO, OECD sowie der ISO. Sie ver\u00f6ffentlichte zahlreiche Publikationen zu ihren Arbeitsgebieten in wissenschaftlichen Zeitschriften und ist Mitgr\u00fcnderin des <a href=\"http:\/\/www.mez-berlin.de\/\">Marx-Engels-Zentrums Berlin<\/a>.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Dieser Artikel erschien vor Kurzem auch<span style=\"color: #333333;\"> auf <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.Rubicon<\/a><\/span>. Ver\u00f6ffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Bild und Bildunterschrift teilweise oder ganz hinzugef\u00fcgt von der Redaktion <a href=\"http:\/\/www.AmericanRebel.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AmericanRebel<\/a>.<\/span><br \/>\n<\/span><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 10pt; color: #000000;\">F\u00fcr den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.<br \/>\nDabei muss es sich nicht grunds\u00e4tzlich um die Meinung der Redaktion handeln.<\/span><\/p>\n<table width=\"100%\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-7516 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/88x31.png\" alt=\"\" width=\"88\" height=\"31\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify; font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/4.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"license noopener\">Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung &#8211;<br \/>\nNicht kommerziell &#8211; Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<form action=\"https:\/\/www.paypal.com\/cgi-bin\/webscr\" method=\"post\" target=\"_top\"><input alt=\"Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen \u2013 mit PayPal.\" name=\"submit\" src=\"https:\/\/www.paypalobjects.com\/de_DE\/DE\/i\/btn\/btn_donateCC_LG.gif\" type=\"image\" \/><\/form>\n<\/td>\n<td><span style=\"color: #993300;\"><strong>Auch linker Journalismus ist nicht kostenlos<br \/>\nund auch kleine Spenden k\u00f6nnen helfen Gro\u00dfes zu ver\u00f6ffentlichen!<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div style=\"margin-left: 10px;\"><a title=\"zur Startseite\" href=\"http:\/\/www.americanrebel.de\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/back_ar.png\" alt=\"zur\u00fcck zur Startseite\" width=\"156\" height=\"15\" \/><\/a><\/div>\n<div style=\"margin-right: 10px;\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/1683837971860223\/permalink\/1987214344855916\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_zu_fb.png\" alt=\"hier geht es zur Facebook Diskussionsgruppe\" width=\"353\" height=\"15\" \/><\/a><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/?p=18618#respond\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_kommentar-1.png\" alt=\"Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar\/Leserbrief\" width=\"627\" height=\"20\" \/><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marianna Schauzu Die Fl\u00fcchtlings-Macher Mit ihrer widerspr\u00fcchlichen Politik treibt die EU weite Teile der afrikanischen Bev\u00f6lkerung zur Migration. Europa hat es noch immer nicht verstanden: Afrika m\u00f6chte als gleichberechtigter Partner und nicht als Opfer behandelt werden. 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