{"id":996,"date":"2016-11-09T08:00:48","date_gmt":"2016-11-09T07:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/?p=996"},"modified":"2017-11-30T01:10:35","modified_gmt":"2017-11-30T00:10:35","slug":"was-die-tagesshow-verschweigt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/was-die-tagesshow-verschweigt\/","title":{"rendered":"&#8211; Was die \u00bbTagesshow\u00ab verschweigt"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Was die \u00bbTagesshow\u00ab verschweigt<br \/>\nJ. Stalin: Der internationale Charakter der Oktoberrevolution<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_998\" style=\"width: 110px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-998\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-998 size-full\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/nico.jpg\" alt=\"Nico Diener\" width=\"100\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-998\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #999999;\">Nico Diener<\/span><\/p><\/div>\n<p class=\"vorspann\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Am 7. November 2016 j\u00e4hrt sich zum 99. Mal der Beginn der sozialistischen Oktoberrevolution in Russland. Die klassenbewussten Arbeiter\/innen, Kommunisten\/-innen, Revolution\u00e4re, und Proletarier in aller Welt feiern heute den Jahrestag der Gro\u00dfen Sozialistischen Oktoberrevolution. Die eine heroische Tat war und die ein neues, revolution\u00e4res Zeitalter einl\u00e4utete.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;In Russland (&#8230;) ist der Beamtenapparat v\u00f6llig zerschlagen worden, dabei wurde kein Stein auf dem anderen gelassen, die alten Richter wurden vertrieben, das b\u00fcrgerliche Parlament wurde auseinandergejagt (&#8230;). Diese Tatsache alleine gen\u00fcgte, damit alle unterdr\u00fcckten Klassen anerkannten, dass die Sowjetmacht, das hei\u00dft die gegebene Form der Diktatur des Proletariats, millionenfach demokratischer ist als die demokratischste b\u00fcrgerliche Republik. (&#8230;) Der &#8222;Rote Oktober&#8220; \u00e4nderte radikal den Kurs der Weltgeschichte. (&#8230;). Der Sieg der Oktoberrevolution f\u00fchrte zur Herausbildung kommunistischer Parteien weltweit und zur Gr\u00fcndung der Kommunistischen Internationale mit dem Ziel, die Vorhut des Proletariats neu zu gruppieren und die Weltrevolution zu organisieren. (&#8230;)&#8220;, schrieb Lenin im Nachhinein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schaut Euch in diesen Tagen die &#8222;Tagesshow&#8220; und die anderen &#8222;Nachrichten&#8220;sender an und seht selber, was wir \u00fcber diesen gro\u00dfen Tag erfahren sollen. Da anzunehmen ist, dass die b\u00fcrgerliche Presse dieses Ereignis wieder einmal totschweigt, m\u00f6chte ich heute J. Stalin selber zu Wort kommen lassen. In einem Artikel unter dem Titel: &#8222;Der internationale Charakter der Oktoberrevolution&#8220;, der in der &#8222;Prawda&#8220; Nr. 255 vom 6.\/7. November 1927 ver\u00f6ffentlicht wurde, fasste er die internationale Bedeutung der sozialistischen Oktoberrevolution und die der Gr\u00fcndung der Sowjetunion gl\u00e4nzend zusammen. Als Quelle diente mir der Band 10, J. Stalin-Werke aus dem Dietz Verlag (1953).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der vorliegende Text kann nur bedingt als Informationsquelle \u00fcber die Verdienste der sozialistischen Oktoberrevolution dienen. Zu der Zeit als Stalin ihn aus seiner Sicht erstellt hat, war die Sowjetmacht gerade einmal 10 Jahre alt und wurde von innen und au\u00dfen angefeindet und massiv bek\u00e4mpft. Daraufhin folgte ein teilweise v\u00f6llig unkontrollierter Kampf gegen alles, was wie ein Feind aussah und den Hauptfeind der Volksmacht, den Revisionismus konnte Stalin zu der Zeit noch nicht einmal benennen. Aber er war es, der die Erfolge der Oktoberrevolution zerst\u00f6rt hat und eine neue Clique von antikommunistischen B\u00fcrokraten an die Macht hievte. Deshalb bitte ich um viele Leserinnen\/briefe zu diesem Betrag, die mithelfen die Erfolge der sozialistischen Oktoberrevolution im Ganzen zu bewerten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Zum zehnten Jahrestag des Oktobers<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Oktoberrevolution darf nicht nur als eine Revolution &#8222;im nationalen Rahmen&#8220; betrachtet werden. Sie ist vor allem eine Revolution von internationaler, von Weltbedeutung, denn sie bedeutet eine grundlegende Wendung in der Weltgeschichte der Menschheit, die Wendung von der alten, der kapitalistischen Welt zu der neuen, der sozialistischen Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Revolutionen der Vergangenheit endeten gew\u00f6hnlich damit, dass am Regierungsruder eine Ausbeutergruppe durch eine andere Ausbeutergruppe abgel\u00f6st wurde. Die Ausbeuter wechselten, die Ausbeutung blieb. So war es zur Zeit der Befreiungsbewegungen der Sklaven. So war es in der Periode der Aufst\u00e4nde der Leibeigenen. So war es in der Periode der bekannten &#8222;gro\u00dfen&#8220; Revolutionen in England, in Frankreich, in Deutschland. Ich spreche nicht von der Pariser Kommune, die der erste, ruhmvolle, heroische, aber dennoch erfolglose Versuch des Proletariats war, die Geschichte gegen den Kapitalismus zu wenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a id=\"9_Now_2016\"><\/a>Die Oktoberrevolution unterscheidet sich grunds\u00e4tzlich von diesen Revolutionen. Sie setzt sich nicht das Ziel, eine Ausbeutungsform durch eine andere Ausbeutungsform, eine Ausbeutergruppe durch eine andere Ausbeutergruppe zu ersetzen, sondern jede Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu beseitigen, alle und jede Ausbeutergruppen zu vernichten, die Diktatur des Proletariats aufzurichten, die Macht jener Klasse aufzurichten, die von allen bisher dagewesenen unterdr\u00fcckten Klassen die revolution\u00e4rste ist, eine neue, klassenlose, sozialistische Gesellschaft zu organisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eben deshalb bedeutet der Sieg der Oktoberrevolution eine grundlegende Wendung in der Geschichte der Menschheit, eine grundlegende Wendung im historischen Schicksalslauf des Weltkapitalismus, eine grundlegende Wendung in der Befreiungsbewegung des Weltproletariats, eine grundlegende Wendung in den Kampfmethoden und den Organisationsformen, in der Lebensweise und den Traditionen, in der Kultur und der Ideologie der ausgebeuteten Massen der ganzen Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist der Grund, weshalb die Oktoberrevolution eine Revolution von internationaler, von Weltbedeutung ist. Darin liegt auch die Wurzel jener tiefen Sympathie, die die unterdr\u00fcckten Klassen aller L\u00e4nder der Oktoberrevolution entgegenbringen, in der sie das Unterpfand ihrer eigenen Befreiung sehen. Man k\u00f6nnte eine Reihe von grundlegenden Fragen nennen, in denen die Oktoberrevolution auf die Entwicklung der revolution\u00e4ren Bewegung in der ganzen Welt einwirkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Die Oktoberrevolution ist vor allem dadurch bedeutsam, dass sie die Front des Weltimperialismus durchbrochen, die imperialistische Bourgeoisie in einem der gr\u00f6\u00dften kapitalistischen L\u00e4nder gest\u00fcrzt und das sozialistische Proletariat an die Macht gebracht hat.<\/strong> Die Klasse der Lohnsklaven, die Klasse der Gehetzten, die Klasse der Unterdr\u00fcckten und Ausgebeuteten ist zum ersten Male in der Geschichte der Menschheit zur Stellung einer herrschenden Klasse emporgestiegen, und ihr Beispiel wirkt ansteckend auf die Proletarier aller L\u00e4nder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bedeutet, dass die Oktoberrevolution eine neue Epoche er\u00f6ffnet hat, die Epoche der proletarischen Revolutionen in den L\u00e4ndern des Imperialismus. Sie hat den Gutsbesitzern und Kapitalisten die Produktionsinstrumente und -mittel weggenommen und in gesellschaftliches Eigentum verwandelt und so dem b\u00fcrgerlichen Eigentum das sozialistische Eigentum entgegengestellt. Sie hat damit die L\u00fcge der Kapitalisten entlarvt, dass das b\u00fcrgerliche Eigentum unantastbar, heilig, ewig sei. Sie hat der Bourgeoisie die Macht entrissen, hat der Bourgeoisie die politischen Rechte genommen, den b\u00fcrgerlichen Staatsapparat zerst\u00f6rt und die Macht den Sowjets \u00fcbergeben und so dem b\u00fcrgerlichen Parlamentarismus, der kapitalistischen Demokratie, die sozialistische Macht der Sowjets, die proletarische Demokratie, entgegengestellt. Lafargue hatte Recht, als er schon 1887 sagte, dass am Tage nach der Revolution &#8222;allen ehemaligen Kapitalisten das Wahlrecht genommen werden wird&#8220;[1].<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dadurch hat die Oktoberrevolution die L\u00fcge der Sozialdemokraten entlarvt, dass heute ein friedlicher \u00dcbergang zum Sozialismus auf dem Wege \u00fcber den b\u00fcrgerlichen Parlamentarismus m\u00f6glich sei. Doch ist die Oktoberrevolution dabei nicht stehen geblieben und konnte dabei nicht stehen bleiben. Nachdem sie das Alte, das B\u00fcrgerliche, zerst\u00f6rt hatte, ging sie daran, das Neue, das Sozialistische, aufzubauen. Die zehn Jahre Oktoberrevolution sind zehn Jahre des Aufbaus der Partei, der Gewerkschaften, der Sowjets, der Genossenschaften, der Kulturorganisationen, des Verkehrswesens, der Industrie, der Roten Armee. Die unzweifelhaften Erfolge des Sozialismus in der UdSSR an der Front des Aufbaus haben anschaulich gezeigt, dass das Proletariat imstande ist, das Land erfolgreich ohne die Bourgeoisie und gegen die Bourgeoisie zu regieren, dass es imstande ist, die Industrie erfolgreich ohne die Bourgeoisie und gegen die Bourgeoisie aufzubauen, dass es imstande ist, die ganze Volkswirtschaft erfolgreich ohne die Bourgeoisie und gegen die Bourgeoisie zu leiten, dass es imstande ist, den Sozialismus trotz der kapitalistischen Umkreisung erfolgreich aufzubauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die alte &#8222;Theorie&#8220;, dass die Ausgebeuteten nicht ohne die Ausbeuter auskommen k\u00f6nnen, ebenso wie der Kopf und die \u00fcbrigen K\u00f6rperteile nicht ohne den Magen auskommen k\u00f6nnen, ist nicht nur Eigentum des aus der Geschichte des Altertums bekannten r\u00f6mischen Senators Menenius Agrippa. Diese &#8222;Theorie&#8220; bildet jetzt den Eckstein der politischen &#8222;Philosophie&#8220; der Sozialdemokratie im Allgemeinen und der sozialdemokratischen Politik der Koalition mit der imperialistischen Bourgeoisie im Besonderen. Diese &#8222;Theorie&#8220;, die den Charakter eines Vorurteils angenommen hat, bildet heute eins der ernstesten Hindernisse auf dem Wege zur Revolutionierung des Proletariats der kapitalistischen L\u00e4nder. Eins der wichtigsten Ergebnisse der Oktoberrevolution ist die Tatsache, dass sie dieser verlogenen &#8222;Theorie&#8220; einen t\u00f6dlichen Schlag versetzt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Braucht man noch zu beweisen, dass diese und \u00e4hnliche Ergebnisse der Oktoberrevolution nicht ohne bedeutenden Einfluss auf die revolution\u00e4re Bewegung der Arbeiterklasse in den kapitalistischen L\u00e4ndern bleiben konnten noch bleiben k\u00f6nnen? So allgemein bekannte Tatsachen wie das fortschreitende Wachstum des Kommunismus in den kapitalistischen L\u00e4ndern, das Anwachsen der Sympathien der Proletarier aller L\u00e4nder f\u00fcr die Arbeiterklasse der UdSSR und schlie\u00dflich die vielen Besuche von Arbeiterdelegationen im Lande der Sowjets zeugen zweifellos davon, dass die von der Oktoberrevolution ausgestreute Saat bereits Fr\u00fcchte zu tragen beginnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Die Oktoberrevolution hat den Imperialismus nicht allein in den Zentren seiner Herrschaft, nicht allein in den &#8222;Mutterl\u00e4ndern&#8220; ersch\u00fcttert. Sie hat auch einen Schlag gegen das Hinterland des Imperialismus, gegen seine Peripherie gef\u00fchrt und die Herrschaft des Imperialismus in den kolonialen und abh\u00e4ngigen L\u00e4ndern untergraben.<\/strong> Die Oktoberrevolution, die die Gutsbesitzer und Kapitalisten gest\u00fcrzt hat, sprengte die Ketten der nationalen und kolonialen Unterdr\u00fcckung und befreite von ihr ausnahmslos alle unterdr\u00fcckten V\u00f6lker eines riesigen Staates. Das Proletariat kann sich nicht befreien, ohne die unterdr\u00fcckten V\u00f6lker zu befreien. Einen charakteristischen Zug der Oktoberrevolution bildet die Tatsache, dass sie diese nationalen und kolonialen Revolutionen in der UdSSR nicht unter der Fahne der nationalen Feindschaft und der Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen den Nationen durchgef\u00fchrt hat, sondern unter der Fahne des gegenseitigen Vertrauens und der br\u00fcderlichen Ann\u00e4herung zwischen den Arbeitern und Bauern der V\u00f6lker der UdSSR, nicht im Namen des Nationalismus, sondern im Namen des Internationalismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade weil die nationalen und kolonialen Revolutionen in unserem Lande unter der F\u00fchrung des Proletariats und unter dem Banner des Internationalismus vor sich gegangen sind, gerade darum sind die Pariav\u00f6lker, die Sklavenv\u00f6lker zum ersten Male in der Geschichte der Menschheit zur Stellung von V\u00f6lkern emporgestiegen, die wirklich frei und wirklich gleich sind, und ihr Beispiel wirkt ansteckend auf die unterdr\u00fcckten V\u00f6lker der ganzen Welt. Das bedeutet, dass die Oktoberrevolution eine neue Epoche er\u00f6ffnet hat, die Epoche der kolonialen Revolutionen, die in den unterdr\u00fcckten L\u00e4ndern der Welt im Bunde mit dem Proletariat und unter F\u00fchrung des Proletariats durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fr\u00fcher &#8222;war es \u00fcblich&#8220; zu glauben, die Welt sei von jeher in niedere und h\u00f6here Rassen, in Farbige und Wei\u00dfe, eingeteilt, von denen die einen zur Zivilisation unf\u00e4hig und dazu verdammt seien, Ausbeutungsobjekt zu sein, die anderen aber die einzigen Tr\u00e4ger der Zivilisation seien, berufen, die ersteren auszubeuten. Jetzt muss diese Legende als zerschlagen und erledigt betrachtet werden. Eins der wichtigsten Ergebnisse der Oktoberrevolution ist die Tatsache, dass sie dieser Legende den Todessto\u00df versetzt hat, indem sie in der Praxis zeigte, dass die befreiten nichteurop\u00e4ischen V\u00f6lker, in den Strom der Sowjetentwicklung einbezogen, nicht minder als die europ\u00e4ischen V\u00f6lker bef\u00e4higt sind, eine wirklich fortschrittliche Kultur und eine wirklich fortschrittliche Zivilisation zu entwickeln. Fr\u00fcher &#8222;war es \u00fcblich&#8220;zu glauben, die einzige Methode der Befreiung der unterdr\u00fcckten V\u00f6lker sei die Methode des b\u00fcrgerlichen Nationalismus, die Methode des Abfalls der einen Nation von der anderen, die Methode ihrer Entzweiung, die Methode der Verst\u00e4rkung der nationalen Feindschaft zwischen den werkt\u00e4tigen Massen der verschiedenen Nationen. Jetzt muss diese Legende als widerlegt betrachtet werden. Eins der wichtigsten Ergebnisse der Oktoberrevolution ist die Tatsache, dass sie dieser Legende den Todessto\u00df versetzt hat, indem sie in der Praxis die M\u00f6glichkeit und Zweckm\u00e4\u00dfigkeit der proletarischen, internationalen Methode der Befreiung der unterdr\u00fcckten V\u00f6lker als der einzig richtigen Methode zeigte, indem sie in der Praxis die M\u00f6glichkeit und Zweckm\u00e4\u00dfigkeit des br\u00fcderlichen Bundes der Arbeiter und Bauern der verschiedensten V\u00f6lker auf der Grundlage der Freiwilligkeit und des Internationalismus zeigte. Das Bestehen der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, die ein Vorbild der zuk\u00fcnftigen Vereinigung der Werkt\u00e4tigen aller L\u00e4nder in einer einheitlichen Weltwirtschaft ist, muss unbedingt als direkter Beweis daf\u00fcr gelten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es er\u00fcbrigt sich zu sagen, dass diese und \u00e4hnliche Ergebnisse der Oktoberrevolution nicht ohne bedeutenden Einfluss auf die revolution\u00e4re Bewegung in den kolonialen und abh\u00e4ngigen L\u00e4ndern bleiben konnten noch bleiben k\u00f6nnen. Tatsachen wie das Anwachsen der revolution\u00e4ren Bewegung der unterdr\u00fcckten V\u00f6lker in China, in Indonesien, in Indien usw. und die wachsenden Sympathien dieser V\u00f6lker f\u00fcr die UdSSR zeugen zweifellos davon. Die \u00c4ra der ungest\u00f6rten Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung der Kolonien und abh\u00e4ngigen L\u00e4nder ist vorbei. Angebrochen ist die \u00c4ra der Befreiungsrevolutionen in den Kolonien und abh\u00e4ngigen L\u00e4ndern, die \u00c4ra des Erwachens des Proletariats dieser L\u00e4nder, die \u00c4ra seiner Hegemonie in der Revolution.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3. Die Oktoberrevolution, die die Saat der Revolution sowohl in den Zentren des Imperialismus als auch in seinem Hinterland ausstreute, die Macht des Imperialismus in den &#8222;Mutterl\u00e4ndern&#8220; schw\u00e4chte und seine Herrschaft in den Kolonien ersch\u00fctterte, hat dadurch die Existenz des Weltkapitalismus als ganzes in Frage gestellt.<\/strong> Ist die spontane Entwicklung des Kapitalismus unter den Verh\u00e4ltnissen des Imperialismus &#8211; infolge der Ungleichm\u00e4\u00dfigkeit dieser Entwicklung, infolge der Unvermeidlichkeit von Konflikten und kriegerischen Zusammenst\u00f6\u00dfen, schlie\u00dflich infolge des beispiellosen imperialistischen Gemetzels &#8211; in den Prozess der F\u00e4ulnis und des Sterbens des Kapitalismus umgeschlagen, so musste die Oktoberrevolution und der mit ihr verbundene Abfall eines riesigen Landes vom Weltsystem des Kapitalismus diesen Prozess beschleunigen, Schritt f\u00fcr Schritt die Grundpfeiler des Weltimperialismus untergraben. Mehr noch. Die Oktoberrevolution, die den Imperialismus ersch\u00fcttert hat, schuf gleichzeitig in Gestalt der ersten proletarischen Diktatur eine m\u00e4chtige und offene Basis der internationalen revolution\u00e4ren Bewegung, wie diese sie vorher nie besessen hatte und auf die sie sich jetzt st\u00fctzen kann. Sie schuf jenes m\u00e4chtige und offene Zentrum der internationalen revolution\u00e4ren Bewegung, wie sie es vorher nie besessen hatte und um das sie sich jetzt zusammenschlie\u00dfen kann bei der Organisierung der revolution\u00e4ren Einheitsfront der Proletarier und der unterdr\u00fcckten V\u00f6lker aller L\u00e4nder gegen den Imperialismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bedeutet vor allem, dass die Oktoberrevolution dem Weltkapitalismus eine t\u00f6dliche Wunde geschlagen hat, von der er sich nie mehr erholen wird. Eben darum wird der Kapitalismus nie mehr das &#8222;Gleichgewicht&#8220; und die &#8222;Stabilit\u00e4t&#8220; wiedererlangen, die er vor dem Oktober besa\u00df. Der Kapitalismus kann sich teilweise stabilisieren, er kann seine Produktion rationalisieren, die Verwaltung des Landes in die H\u00e4nde des Faschismus legen, die Arbeiterklasse eine Zeitlang niederhalten, aber er wird nie die &#8222;Ruhe&#8220; und die &#8222;Sicherheit&#8220;, das &#8222;Gleichgewicht&#8220; und die &#8222;Stabilit\u00e4t&#8220; wiedererlangen, deren er sich fr\u00fcher r\u00fchmte, denn die Krise des Weltkapitalismus hat eine Entwicklungsstufe erreicht, wo bald in den Zentren des Imperialismus, bald an seiner Peripherie unvermeidlich die Flammen der Revolution hervorbrechen m\u00fcssen, die die kapitalistischen Flickereien zunichte machen und mit jedem Tag den Sturz des Kapitalismus n\u00e4her bringen. Ganz so wie in der bekannten Fabel: &#8222;Zieht er den Schwanz heraus, bleibt die Schnauze stecken, zieht er die Schnauze heraus, bleibt der Schwanz stecken.&#8220; Das bedeutet zweitens, dass die Oktoberrevolution die Kraft und die Bedeutung, den Mut und die Kampfbereitschaft der unterdr\u00fcckten Klassen der ganzen Welt auf eine bestimmte H\u00f6he gehoben und die herrschenden Klassen gezwungen hat, mit ihnen als mit einem neuen, ernsten Faktor zu rechnen. Heute kann man die werkt\u00e4tigen Massen der Welt nicht mehr als einen &#8222;blinden Haufen&#8220; betrachten, der im Finstern umherirrt und keine Perspektive hat, denn die Oktoberrevolution hat f\u00fcr sie einen Leuchtturm errichtet, der ihnen den Weg erhellt und ihnen eine Perspektive gibt. Gab es fr\u00fcher kein offenes Weltforum, von dem aus man die Hoffnungen und Bestrebungen der unterdr\u00fcckten Klassen demonstrieren und gestalten konnte, so besteht heute ein solches Forum in Gestalt der ersten proletarischen Diktatur.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist kaum daran zu zweifeln, dass die Vernichtung dieses Forums das gesellschaftliche und politische Leben der &#8222;fortgeschrittenen L\u00e4nder&#8220; f\u00fcr lange Zeit in das Dunkel einer hemmungslos w\u00fctenden Reaktion h\u00fcllen w\u00fcrde. Es ist nicht zu leugnen, dass schon allein die Tatsache der Existenz des &#8222;bolschewistischen Staates&#8220; den finsteren Kr\u00e4ften der Reaktion Z\u00fcgel anlegt und den unterdr\u00fcckten Klassen den Kampf f\u00fcr ihre Befreiung erleichtert. Dadurch erkl\u00e4rt sich eigentlich auch der tierische Hass, den die Ausbeuter aller L\u00e4nder gegen die Bolschewiki hegen. Die Geschichte wiederholt sich, wenn auch auf neuer Grundlage. Wie fr\u00fcher, in der Periode des Untergangs des Feudalismus, das Wort &#8222;Jakobiner&#8220; bei den Aristokraten aller L\u00e4nder Schrecken und Abscheu hervorrief, so ruft heute, in der Periode des Untergangs des Kapitalismus, das Wort &#8222;Bolschewik&#8220; bei der Bourgeoisie aller L\u00e4nder Schrecken und Abscheu hervor. Und umgekehrt, wie fr\u00fcher Paris Zufluchtsst\u00e4tte und Schule f\u00fcr die revolution\u00e4ren Vertreter der aufsteigenden Bourgeoisie war, so ist heute Moskau Zufluchtsst\u00e4tte und Schule f\u00fcr die revolution\u00e4ren Vertreter des aufsteigenden Proletariats. Der Hass gegen die Jakobiner hat den Feudalismus nicht vor dem Zusammenbruch gerettet. Kann man bezweifeln, dass der Hass gegen die Bolschewiki den Kapitalismus nicht vor seinem unvermeidlichen Untergang retten wird? Die \u00c4ra der &#8222;Stabilit\u00e4t&#8220; des Kapitalismus ist vorbei, und mit ihr auch die Legende von der Unersch\u00fctterlichkeit der b\u00fcrgerlichen Ordnung. Angebrochen ist die \u00c4ra des Zusammenbruchs des Kapitalismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. Die Oktoberrevolution darf nicht nur als eine Revolution auf dem Gebiet der \u00f6konomischen und gesellschaftlich-politischen Beziehungen betrachtet werden.<\/strong> Sie ist zugleich eine Revolution in den K\u00f6pfen, eine Revolution in der Ideologie der Arbeiterklasse. Die Oktoberrevolution wurde geboren und erstarkte unter dem Banner des Marxismus, unter dem Banner der Idee der Diktatur des Proletariats, unter dem Banner des Leninismus, der der Marxismus der Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolutionen ist. Sie bedeutet daher den Sieg des Marxismus \u00fcber den Reformismus, den Sieg des Leninismus \u00fcber den Sozialdemokratismus, den Sieg der III. Internationale \u00fcber die II. Internationale.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Oktoberrevolution hat eine un\u00fcberbr\u00fcckbare Kluft zwischen Marxismus und Sozialdemokratismus, zwischen der Politik des Leninismus und der Politik des Sozialdemokratismus aufgerissen. Fr\u00fcher, vor dem Sieg der Diktatur des Proletariats, konnte die Sozialdemokratie mit dem Banner des Marxismus prunken, ohne die Idee der Diktatur des Proletariats offen abzulehnen, wobei sie aber auch nichts, rein gar nichts unternahm, um die Verwirklichung dieser Idee zu beschleunigen; dabei ist klar, dass eine solche Haltung der Sozialdemokratie den Kapitalismus in keiner Weise gef\u00e4hrdete. Damals, in jener Periode, waren formell Sozialdemokratie und Marxismus ganz oder nahezu ein und dasselbe. Jetzt, nach dem Sieg der Diktatur des Proletariats, da alle mit eigenen Augen gesehen haben, wozu der Marxismus f\u00fchrt und was sein Sieg zu bedeuten hat, kann die Sozialdemokratie nicht mehr mit dem Banner des Marxismus prunken, kann sie nicht mehr mit der Idee der Diktatur des Proletariats kokettieren, ohne eine gewisse Gefahr f\u00fcr den Kapitalismus heraufzubeschw\u00f6ren. Nachdem sie schon lange mit dem Geist des Marxismus gebrochen hatte, musste sie nunmehr auch mit dem Banner des Marxismus brechen, und sie wandte sich offen und unzweideutig gegen die Sch\u00f6pfung des Marxismus, gegen die Oktoberrevolution, gegen die erste Diktatur des Proletariats in der Welt. Jetzt musste sie sich vom Marxismus abgrenzen und grenzte sich auch tats\u00e4chlich von ihm ab, denn man kann sich unter den gegenw\u00e4rtigen Verh\u00e4ltnissen nicht Marxist nennen, ohne offen und r\u00fcckhaltlos die erste proletarische Diktatur in der Welt zu unterst\u00fctzen, ohne den revolution\u00e4ren Kampf gegen die eigene Bourgeoisie zu f\u00fchren, ohne die Bedingungen f\u00fcr den Sieg der Diktatur des Proletariats im eigenen Lande zu schaffen. Zwischen Sozialdemokratie und Marxismus tat sich eine Kluft auf. Von nun an ist der einzige Tr\u00e4ger und das einzige Bollwerk des Marxismus der Leninismus, der Kommunismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sache hatte aber damit allein nicht ihr Bewenden. Die Oktoberrevolution, die zwischen der Sozialdemokratie und dem Marxismus eine Trennungslinie zog, hatte weiter zur Folge, dass die Sozialdemokratie im Lager der direkten Verteidiger des Kapitalismus gegen die erste proletarische Diktatur der Welt landete. Wenn die Herren Adler und Bauer, Wels und Levi, Longuet und Blum das &#8222;Sowjetregime&#8220; beschimpfen und die parlamentarische &#8222;Demokratie&#8220; lobpreisen, so wollen sie damit sagen, dass sie f\u00fcr die Wiederaufrichtung der kapitalistischen Ordnung in der UdSSR, f\u00fcr die Aufrechterhaltung der kapitalistischen Sklaverei in den &#8222;zivilisierten&#8220; Staaten k\u00e4mpfen und k\u00e4mpfen werden. Der gegenw\u00e4rtige Sozialdemokratismus ist eine ideologische St\u00fctze des Kapitalismus. Lenin hatte tausendmal recht, als er sagte, dass die heutigen sozialdemokratischen Politiker &#8222;wirkliche Agenten der Bourgeoisie innerhalb der Arbeiterbewegung, die Arbeiterkommis der Kapitalistenklasse&#8220; sind, dass sie sich im &#8222;B\u00fcrgerkrieg zwischen Proletariat und Bourgeoisie&#8220; unvermeidlich &#8222;auf die Seite der &#8218;Versailler&#8216; gegen die &#8218;Kommunarden'&#8220;[2] stellen werden. Es ist unm\u00f6glich, dem Kapitalismus ein Ende zu bereiten, ohne dem Sozialdemokratismus in der Arbeiterbewegung ein Ende bereitet zu haben. Deshalb ist die \u00c4ra des Sterbens des Kapitalismus zugleich die \u00c4ra des Sterbens des Sozialdemokratismus in der Arbeiterbewegung. Die gewaltige Bedeutung der Oktoberrevolution besteht unter anderem darin, dass sie den unausbleiblichen Sieg des Leninismus \u00fcber den Sozialdemokratismus in der internationalen Arbeiterbewegung bedeutet. Die \u00c4ra der Herrschaft der II. Internationale und des Sozialdemokratismus in der Arbeiterbewegung ist zu Ende. Angebrochen ist die \u00c4ra der Herrschaft des Leninismus und der III. Internationale.<\/p>\n<p>&#8222;Prawda&#8220; Nr. 255,<br \/>\n6.-7. November 1927.<br \/>\nUnterschrift: J. Stalin.&#8220;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">[1] Paul Lafargue, &#8222;Am Tage nach der Revolution&#8220; (siehe &#8222;Werke&#8220;, Bd. I, 1925, S. 329\/330, russ.).<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"> [2] W.I. Lenin, &#8222;Der Imperialismus als h\u00f6chstes Stadium des Kapitalismus&#8220; (siehe &#8222;Werke&#8220;, 3. Ausgabe, Bd. XIX, S. 77 und 4. Ausgabe, Bd. 22, S. 182 [deutsch in &#8222;Ausgew\u00e4hlte Werke&#8220; in zwei B\u00e4nden, Bd. I, S.774]).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<span class=\"_4n-j _fbReactionComponent__eventDetailsContentTags fsl\" data-testid=\"event-permalink-details\">Weitere Artikel: <\/span><a href=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/?cat=21\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>100 Jahre Roter Oktober<\/strong><\/a><\/p>\n<div class=\"hide-this-part-wrap\"><div class=\"hide-this-part-more\" id=\"hide-this-part-0\" morelink-text=\"Leser\/innenbriefe\">Leser\/innenbriefe \u00bb<\/div><div class=\"hide-this-part\" status=\"invisible\"><\/p>\n<div>\n<blockquote><p>Der 99. Jahrestag der Gro\u00dfen Sozialistischen Oktoberrevolution zeigt uns auf, wie schnell die Zeit vergeht. Im n\u00e4chsten Jahr begehen wir den 100. Jahrestag und wir m\u00fcssen mit Ersch\u00fcttern feststellen, dass der gesellschaftliche Fortschritt um 100 Jahre zur\u00fcckgeworfen wurde. Wir stehen wieder am Anfang, Da wir aber nicht nur Kommunisten sondern auch Optimisten sind, geben wir nicht auf. Es muss ja nicht noch einmal hundert Jahre dauern, bis der Kampf gegen die imperialistische Ausbeutung wieder real und \u00fcberzeugend wird. Dazu geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch, sich auf die Wurzeln zu besinnen, auf das Kommunistische Manifest, auf Lenin, auf Stalin, auf Th\u00e4lmann und W.Pieck, um nur einige zu nennen. Das Studium dieser Dokumente ist f\u00fcr uns aber nicht Selbstzweck. Die kommunistische Idee werden wir an die jungen Generationen weitergeben. Und es wird wieder eine oder auch mehrere kommunistische Revolutionen geben.<br \/>\nSozialismus oder Barbarei!<\/p>\n<p>Rot Front!<br \/>\n<em>J\u00fcrgen Geppert, Westerhausen, 09.11.2016<\/em><a name=\"lesebrief2\"><\/a><\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<blockquote>\n<div>\n<hr class=\"bw_hyphen\" \/>\n<\/div>\n<div>\n<p>Ich bin nicht damit einverstanden, zur W\u00fcrdigung der Oktoberrevolution und des Internationalismus diesen Stalin-Text von 1927 zu pr\u00e4sentieren, ohne ihn entsprechend einzuordnen. Stalin schildert hier keine Ereignisse als Zeitzeuge oder Beobachter, er schrieb diesen Artikel zum Lobe der III. Internationale aus der Position des Machthabers, der sp\u00e4ter den Tod vieler Vertreter dieser Internationale und deren Aufl\u00f6sung zu verantworten hat. Damit wird der Text f\u00fcr mich zur ideologischen Phrase. Die alte Garde der Bolschewiki, Lenins Kampfgef\u00e4hrten bei der Oktoberrevolution, geh\u00f6rten zu Stalins ersten Opfern im <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/3446230815\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Terrorjahr 1937<\/a> bzw. schon <a href=\"https:\/\/www.marxists.org\/deutsch\/archiv\/serge\/1936\/sechzehn\/index.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1936<\/a>. Wir leben nicht 1927 mit dem damaligen Wissensstand, wer sich 2016 mit Stalins Worten besch\u00e4ftigt, sollte auch seine Taten zur Kenntnis nehmen. Sonst halte ich es f\u00fcr ganz schwierig, eine gemeinsame Basis f\u00fcr eine Diskussion zu diesem Thema zu finden. Ich stehe zum Motto dieser Onlinezeitung &#8222;f\u00fcr Frieden, Humanismus, V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung und Kultur&#8220;.<\/p>\n<p class=\"absender\">Andrea Witte, Berlin, 09.11.2016<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<hr class=\"bw_hyphen\" \/>\n<\/div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>Die Oktoberrevolution von 1917: Initialz\u00fcndung zur Ver\u00e4nderung oder Lehrst\u00fcck \u00fcber Erfolg und Scheitern des Sozialismus in Europa?- Ein Leserbrief und alarmierender Lagebericht<\/div>\n<p>Liebe Freundinnen und Freunde, Genossinnen und Genossen, Kritiker und Weggef\u00e4hrten,<\/p>\n<\/div>\n<p>das Ereignis der Oktoberrevolution im Jahre 1917 bedeutete, damals noch mehr als heute, einen Funken Hoffnung. Dieser Funken Hoffnung war, wie im Artikel angesprochen, nicht nur von nationaler Bedeutung f\u00fcr das russische Volk, sondern hatte bereits auf zar-russischem Territorium mehrere V\u00f6lker erfasst und wurde in seinen Gedanken, Ideen, Zielen und Haltungen zu allen europ\u00e4ischen V\u00f6lkern jener Zeit exportiert. Sei es nach Deutschland, das sich im Krieg mit Russland befand und pl\u00f6tzlich T\u00f6ne des Friedens aus Moskau h\u00f6rte oder in Paris, wo auch schon Menschen die Ursache allen Leids und Elends im System des Kapitalismus erkannt hatten und nach Ver\u00e4nderungen strebten. Doch das ist nur die Oberfl\u00e4che der Ereignisse und bemisst keinesfalls den Wert, den die Oktoberrevolution \u00fcber den Rahmen der Geschichtsschreibung hinaus, also, bis in die heutige Zeit hat. Diesen Wer m\u00f6chte ich einmal in diesem Leserbrief zu umrei\u00dfen versuchen, da ich glaube, dass Genosse Stalin mit seiner Einsch\u00e4tzung aus dem Jahre 1927 nach wie vor Recht behalten hat. Allerdings m\u00fcssen hierbei ein paar entscheidende Parameter der heutigen Weltlage in Politik und Wirschaft ber\u00fccksichtigt werden, die sowohl wichtige Ans\u00e4tze der linken Bewegung, als auch sich wiederholende Denkfehler in den einzelnen Zivilv\u00f6lkern umfassen. Diese werden ja in Stalins Text beschrieben und eindeutig als falsche Schlussfolgerungen der Arbeiterklasse qualifiziert. Daher m\u00fcssen wir sie als solche erkennen und schauen, wie wir sie f\u00fcr uns als Bewegung progressiver Kr\u00e4fte nutzbar machen k\u00f6nnen. Daher zun\u00e4chst ein paar Vorschl\u00e4ge:<\/p>\n<\/div>\n<p>&#8211; Stalin spricht von dem Fehler der Arbeiterklasse, ein Herrschaftssystem durch ein anderes ersetzen zu wollen. Dem kann ich aus historischer Sicht f\u00fcr die Lage in Russland nicht unbedingt zustimmen. Denn der Sturz der Zarenfamilie und der Wandel des Russischen Reiches zu einer R\u00e4terepublik bzw. einem Konglomerat an R\u00e4terepubliken (ab 1922) war NOTWENDIG und WICHTIG f\u00fcr die Weiterentwicklung des Sozialismus auf sowjetischer Ebene. Auch diese R\u00e4terepubliken waren ein Herrschaftssystem. in dem man die Option hatte, sich einzubringen oder passiv zu bleiben. Damit war es durchaus demokratischer als eine Zarenherrschaft, gleichsam aber auch eine andere Form der Herrschaft, in der es B\u00fcrger und Funktion\u00e4re, Arbeiter, Bauern und eine Intelligenz gab. Und eben hier liegt meines Erachtens eine wesentliche Lehre, die wir aus dem neu entstandenen sozialistischen System von damals ziehen m\u00fcssen: SOZIALISMUS MUSS GEBAUT WERDEN. Der Sozialismus ist keine &#8222;selbst melkende Kuh&#8220;, wie jenes System, zu dem die DDR in ihren Endjahren geworden war, auch wenn sie sich immer im Zeichen der Revolution pr\u00e4sentiert hat. Dies zu vermeiden, muss einiges getan werden. Besonders in der Jugendarbeit muss der Charakter einer jungen Generation geformt werden, die mehr kann, als nur konsumieren, die mehr will, als in Ruhe leben und die vor allem den Wunsch versp\u00fcrt, sich einzubrigen und damit NICHT blindlings einer neu gebildeten, scheinbar revolution\u00e4ren Herrscherkaste vertraut. Insofern besteht der Fehler der Arbeiterklasse nicht darin, ein System ersetzen zu wollen, sondern darin, an Wachsamkeit nachzulassen und somit zu riskieren, dass das Proletariat wieder dem System dient, statt das System dem Arbeiter.<\/p>\n<\/div>\n<p>&#8211; Ein weiterer Punkt, den wir aus den Ereignissen von 1917 lernen m\u00fcssen, sofern die Zeit dazu noch bleibt, ist, dass diese Revolution sowohl nationales, als auch internationales Sinnbild f\u00fcr die Leiden der Arbeiterklasse war. Die Mechanismen wie Spaltung, Ausbildung von Nationalismus und Chauvinismus, sowie das Einimpfen von Konkurrenzdenken gegen\u00fcber anderer V\u00f6lker sind heute wieder voll im Gange und, wie die aktuelle Lage zeigt, voll funktionsf\u00e4hig. Kaum einer hatte sich beispielsweise im Sommer 2016 zu den Streikwellen in Frankreich ge\u00e4u\u00dfert, deren Initiatoren unser aller Solidarit\u00e4t verdient h\u00e4tten, so denn Klassenbewusstsein in unseren L\u00e4ndern vorhanden gewesen w\u00e4re. Stattdessen wurden andere Probleme wie &#8222;Terrorgefahr&#8220; und &#8222;Religionskonflikte&#8220; oder &#8222;Identit\u00e4tswahrung&#8220; der Arbeiterklasse zur &#8222;Besch\u00e4ftigung&#8220; mit sich selbst gegeben. Und was tat das Proletariat? Es fiel darauf herein! Das hei\u00dft, der Geist revolution\u00e4rer Handlungen in Solidarit\u00e4t zueinander und gleichen Zielen gegen\u00fcber dem (eigentlich) gemeinsamen Feind, war eingeschlafen und teilweise bis zum Exitus vernebelt worden. Diese Situation sah 1917 weit anders aus, da alle Menschen in Europa und Teilen Asiens und des Orients das Joch des Krieges zu tragen hatten. Und nun ist es wieder soweit: Krieg im Nahen Osten, die \u00fcberm\u00e4chtigen USA, die st\u00e4ndig und \u00fcberall Russland provozieren, ein Saudi-Arabien, das nicht eine Gr\u00e4ueltat ausl\u00e4sst, um seine beherrschte Klasse zu drangsalieren. Doch die &#8222;Proletarier aller L\u00e4nder&#8220; r\u00fchren sich NICHT. Sie VEREINIGEN sich auch nicht, wie es das Gebot der Stunde w\u00e4re, sondern be\u00e4ugen sich misstrauisch bez\u00fcglich der Hautfarbe, Sprache, Religion und nicht zuletzt der Ressourcen wegen, die sie meinen, f\u00fcr sich zu brauchen. Die Lust auf Konsum zerst\u00f6rt den revolution\u00e4ren Gedanken. Insoweit m\u00fcssen wir auch hier dem Kapitalismus nicht auf den Leim gehen. Viel eher sollten wir das, was er uns an Annehmlichkeiten bietet, nutzen, um uns zum Kampf zu r\u00fcsten. Doch dieser Kampf darf nicht der Kampf der V\u00f6lker gegeneinander sein, sondern muss eben, wie 1917, das System zum Opfer haben, in dem wir jetzt leben. Ansonsten ist der Gewinner immer nur der Tod.<\/p>\n<\/div>\n<p>Der letzte Aspekt, den ich ansprechen m\u00f6chte, ist die historische Einordnung Stalins in der Gegenwart. Das ist deshalb wichtig, weil wir heute andere Mittel zur Ver\u00e4nderung unserer Lage haben und gebrauchen m\u00fcssen, als dies 1917 der Fall war. Dies steht auch im Zeichen eines neuen Verst\u00e4ndnisses von Revolution, das sich, zumindest in unseren Breiten, entwickelt hat. Ich habe immer in den aktuellen Diskussionen darauf hingewiesen, dass mir ein zweites 1989 lieber w\u00e4re, als ein zweites 1917, das zugegebenerma\u00dfen einen hohen Blutzoll gefordert hat. Auch Lenins und Stalins Politik danach waren nicht unbedingt humaner, wenngleich nat\u00fcrlich zuweilen der Zweck die Mittel heiligt. Doch wie soll heute Sozialismus aussehen? Eine Planwirtschaft nach DDR- und Sowjetvorbild hat sich als dysfunktional erwiesen. Eine Kollektivierung der Landwirtschaft mochte in einigen F\u00e4llen Vorteile gehabt haben, jedoch unter Zwang weniger fruchtbringend gewesen sein, als es vielleicht mit anderen Mitteln gewesen w\u00e4re. Au\u00dferdem stellt sich die Frage, inwiefern Parteiensysteme heute noch zeitgem\u00e4\u00df sind. Vielfach werden sie kritisiert, k\u00f6nnen aber nach leninistisch-stalinistischer Manier auch nur durch einen Einparteienstaat oder Kommitees ersetzt werden, wobei letztere immer noch praktikabler erscheinen, da sich in einem Kommitee jeder einbringen kann und muss. Diese Fragen sollten wir als &#8222;aus den Nachwehen der Revolution heraus erwachsend&#8220; mitbedenken und diskutieren. Hierzu wird ein genaues Studium der &#8222;alten Quellen&#8220; sowie eine genaue Analyse der heutigen Ereignisse vonn\u00f6ten sein. Die Oktoberrevolution kann damit unser Leidfaden zur Analyse heutiger Vorg\u00e4nge oder zur Planung k\u00fcnftiger Aktionen sein. Doch niemals sollten wir Lenin und Stalin als &#8222;unfehlbar&#8220; oder &#8222;moralisch einwandfrei&#8220; ansehen. Denn so nobel ihre Ziele auch waren, so sehr entsprechen die Methoden heute nicht mehr dem Verst\u00e4ndnis von Sozialismus, wie auch zivilgesellschaftlichen Geiste, der unser Miteinander pr\u00e4gen sollte.<\/p>\n<\/div>\n<p>In diesem Sinne hoffe ich auf eine anregende und zielf\u00fchrende Diskussion und verbleibe mit sozialistischen wie solidarischen Gr\u00fc\u00dfen Euer Freund, Genosse und Mitstreiter<br \/>\n<em>Matthias Wolf, Podsdam, 09.11.2016<\/em><a name=\"lesebrief3\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<hr class=\"bw_hyphen\" \/>\n<\/div>\n<div>\n<p>Ich habe diesen Text mit dem Smartphone verfassen m\u00fcssen da mein Laptop leider den Geist aufgegeben hat. Bitte deshalb Fehler verschiedester Art zu entschuldigen.<\/p>\n<p>Kurz was zu meiner Person. Ich bin Raimund, seit 1979 in der Bewegung und 1982 mit 18 Jahren Mitglied der DKP geworden. Dies bin ich mit Unterbrechungen bis Heute geblieben. Hier bringe ich meine pers\u00f6nliche Position bzw. Fragestellungen zum Ausdruck die mich besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Als erstes m\u00f6chte ich mich bedanken da ihr den Focus auf Inhalte lenkt die sonst meistens untergehen.<\/p>\n<p>Stalins Text ist aus meiner Sicht bis heute in seinen Grunds\u00e4tzen immer noch richtig.<\/p>\n<p>Ich habe aber mehr Fragestellungen als Antworten.<\/p>\n<p>Die Rahmenbedingungen haben sich auf Grund der Konterrevolution und der Kolonisierung der Staaten des real existierenden Sozialismus doch um einiges ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Allerdings m\u00fcssen wir uns \u00fcber einiges klar sein, ohne den Roten Oktober und den Klassenkampf um eine Gesellschaft der gleichen (Kommunismus) gebe es Heute keine UNO, keine allgemein Anerkannten Regeln des V\u00f6lkerrechts, der Menschenrechte usw. Ohne die UDSSR und die sozialistische Staatengemeinschaft w\u00e4ren eine Menge an Zugest\u00e4ndnissen nach 1945 an die Arbeiterklasse in den imperialistischen Kernl\u00e4ndern trotz gro\u00dfer K\u00e4mpfe kaum erreicht worden. Dazu l\u00e4sst sich noch vieles ausf\u00fchren.<\/p>\n<p>Ich nenne das mal die Zivilisatorische Wirkung des roten Oktobers bzw. Stalins.<\/p>\n<p>Der ungez\u00fcgelte Imperialismus zeigt seit der Konterrevolution wieder weltweit seinen Neokolonialen Chauvinistischen Rassistischen Charakter und die Vorgehensweise gegen\u00fcber der Perepherie und den Halbkolonialen Staaten wird immer Aggresiver. Ebenfalls werden die Errungenschaften der Arbeiterklasse in den Metropolen geschliffen. Die sogenannten Mittelschichten (Arbeiteraristokratie, Technische Intelligenz, Kleinb\u00fcrgertum usw.) werden degradiert und deklassiert, allerdings wird der von Ihnen ben\u00f6tigte Teil verst\u00e4rkt Korrumpiert. Ausdruck dieser Deklassierung der Mittelschichten sind unter anderem auch die Entwicklung von mehr oder minder Spontanen Bewegungen wie Occupie usw.. Auch die Arbeiterklasse in den Metropolen z.B. in Frankreich wie der Kampf gegen die neuen Arbeitsgesetze zeigt gewinnt an Intensit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel f\u00fcr die Entwicklung ist der vor kurzem stattgefundene Generalstreik in Indien mit mehr als 160 Millionen Teiln<\/p>\n<p>Kontinuierlich wird der Grad der Ausbeutung in unglaubliche Hohen geschraubt.<\/p>\n<p>Das was wir erleben ist die Kapitalistische Normalit\u00e4t, nicht die Ausnahme. Kapitalismus bedeutet Ausbeutung, Krieg, Unterdr\u00fcckung, Cauvinismus (Rassismus greift zu kurz), Neo-Kolonialismus usw. usf.<\/p>\n<p>Auch wenn wir gerade einen epochalen Bruch erleben, da der bisherige Hegemon an der Spitze der Imperialistischen Pyramide gerade auf das normal Ma\u00df zurechtgestutzt wird. Auch hierzu m\u00fcsste man eigentlich viel mehr Aussagen treffen. Verweise m\u00f6chte ich insbesondere auf Lenin. Sein Brosch\u00fcre Der Imperialismus als h\u00f6chstes Stadium des Kapitalismus sollte f\u00fcr uns bei den weiter aufgeworfenen Fragestellungen die Richtschnur sein.<\/p>\n<p>Neue Akteure betreten die B\u00fchne und bieten dem schw\u00e4chelnden Hegemon die Stirn.<\/p>\n<ul>\n<li>Welche Rolle spielen China und Russland und warum k\u00f6nnen diese dem &#8222;klassischen Imperialismus&#8220; Paroli bieten. Selbst dabei bin ich mir ziemlich im Unklaren. Hat z.B. die Entwicklung in China sozialistischen Charakter oder nicht. Als weiteres Beispiel China hat einen Vergesellschaftungsgrad von 40% unter Herrschaft der KP, Russland von 50%. Beide sind aber in Teilen Monopolkapitalistisch gepr\u00e4gt. Usw. usf.<\/li>\n<li>Was hat sich in der \u00d6konomie, Geopolitisch aber auch Milit\u00e4risch ge\u00e4ndert. Welche Ver\u00e4nderungen vollziehen sich innerhalb der imperialistischen Pyramide und warum.<\/li>\n<li>Frage hat die gesetzm\u00e4\u00dfige ungleichm\u00e4\u00dfige Entwicklung der imperialistischen Staaten auch Heute noch seine Richtigkeit? Wenn ja welche Schlussfolgerungen ziehen wir daraus?<\/li>\n<li>Welche innerimperialistischen Wiederspr\u00fcche tun sich auf? &#8230;&#8230;&#8230;<\/li>\n<li>Wie haben sich die Klassenauseinandersetzungen auf diesem Globus in der letzten Dekade Entwickelt?<\/li>\n<\/ul>\n<p>International kann man von einer kontinuierlichen Zunahme in den letzten 10 bis 15 Jahren ausgehen. Empfehle dazu die Webseiten des Weltgeweksschaftsbundes http:\/\/www.wftucentral.org und der ILO http:\/\/www.ilo.org\/berlin\/lang&#8211;de\/index.htm<\/p>\n<p>Die weltweite Kommunistische Bewegung hat sich nicht nur gefangen sodern ist in vielen L\u00e4ndern auf dem Globus stark am kommen. Informiert euch selbst z. B. auf Solidnet der Website von mehr als 120 Kommunistischen- und Arbeiterparteien weltweit http:\/\/www.solidnet.org<\/p>\n<p>Wir z\u00e4hlen, ohne China mit den mehr als 78 Millionen KP Mitglierdern, weltweit mit den verbundenen Massenorganisatonen mehrere Hundert Millionen. Als Beispiel Indien. Die CPI(M) hat mehrere Hunderttausend Mitglieder und mit iassoziierte Massenorganisatonen 40 Millionen. Die CPI ist noch gr\u00f6\u00dfer, da hab ich allerdings keine aktuellen Zahlen vorliegen. Anderes Beispiel Griechenland. Bei einer Bev\u00f6lkerung von ca. 10 Millionen hat die KKE mehr als 100.000 Mitglieder und die mit ihr verbundene Gewerkschaftsfront PAME mehr als 1.2 Millionen.<\/p>\n<p>Reform und Revolution. Die Wechselwirkungen zwischen Reformerischen Forderungen und unserer Sozialistischen Zielsetzung sind aus meiner Sicht auch sehr viel mehr im Detail zu beleuchten um davon unsere Strategie und Taktik abzuleiten.<\/p>\n<p>Die Diskussion dazu l\u00e4uft dazu z.B. auch in meiner Partei. Ein Beispiel auf\u00a0 http:\/\/news.dkp.suhail.uberspace.de\/2016\/11\/ein-entlarvender-artikel\/<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel von Tibor Zenker PdA \u00d6sterreich wenn auch schon \u00e4lter der sich u.a. mit der Frage Perepherie und Zentrum auseinander setzt http:\/\/news.dkp.suhail.uberspace.de\/2015\/07\/die-krise-als-chance-deutscher-vorherrschaft-und-die-bedingungen-des-widerstandes\/<\/p>\n<p>Der Spielraum des Reformismus\/Revisionismus ist aus meiner Sicht nicht mehr gegeben. Der Klassenkompromiss wurde, nach dem das sozialistische Lager nicht mehr existiert aufgek\u00fcndigt. Jetzt zeigt der Real existierende Kapitalismus sein wahres Gesicht. Ausdruck daf\u00fcr ist z.B. die Neoliberale Gleichschaltung der Sozialdemokratie in Europa. SYRIZA l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen. Diese setzen in der Regel die Verwaltung des Kapitalismus mit brutalsten Sozialabbau durch die bei b\u00fcrgerlichen Regierungen nur aeh viel schwerer durchzusetzen w\u00e4ren. Ihre Hauptaufgabe ist insbesondere den Wiederstand der Arbeiterklasse klein zu Halten.<\/p>\n<p>Eigentlich m\u00fcsste ich noch etliches andere anf\u00fchren werde da das zu umfangreich wird hier beenden.<\/p>\n<p>Ebenso bin ich in Zusammenhang mit dem Leserbrief nicht auf die Aktuelle Politik eingegangen.<\/p>\n<p>Hier in Deutschland ist aus meiner Sicht die Einheit der Kommunisten in naher Zukunft eine vordringliche Aufgabe. Solange wir uns gegenseitig auf die M\u00fctze klopfen werden wir den vor uns liegenden Aufgaben kaum gerecht.<\/p>\n<p>DKP, KPD(Ost), Rotfuchs, Kommunisten in der Partei die Linke,\u00a0 und &#8230;&#8230; und Tausende nicht organisierte.<\/p>\n<p>Eine Einheitliche Marxistisch Leninistische Partei zu schaffen tut Not.<\/p>\n<p>Rotfront Raimund<\/p>\n<p>Hier das Nachrichten Portal meiner Partei: http:\/\/news.dkp.suhail.uberspace.de. Die Diskussions-Trib\u00fcne meiner Partei neben unsereWochenzeitung UZ ist http:\/\/news.dkp.suhail.uberspace.de\/kategorie\/dkp\/diskussion\/<\/p>\n<p>Anbei 2 Videos deren Inhalte ich nicht unbedingt in G\u00e4nze Teile aber die sich jeder unbedingt zu Gem\u00fcte f\u00fchren sollte: https:\/\/m.facebook.com\/story.php?story_fbid=1203633939705343&amp;id=100001762440077<\/p>\n<p><em>Raimund Baytz, L\u00fcdenscheid, 09. und 11.2016<\/em><\/p>\n<p><a name=\"lesebrief4\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<hr class=\"bw_hyphen\" \/>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>7. November &#8211; 99. Jahrestag der Oktoberrevolution<\/strong><\/p>\n<p>Gewissen in Aufruhr &#8230;<br \/>\ngewidmet dem 99. Jahrestag des Beginns und des Sieges der Gro\u00dfen Sozialistischen Oktoberrevolution<\/p>\n<p>Heute und in diesen Tagen und Stunden gibt es nicht wenige Gleichgesinnte, die sich zu diesem Jahrestag gegenseitig Gl\u00fcckw\u00fcnsche \u00fcbermitteln. Ja es ist gut so, dass wir uns gegenseitig daran erinnern, dass es vor 99. Jahren diese Oktoberrevolution gegeben hat.<\/p>\n<p>In der Gesellschaftsordnung, in der wir zur Zeit leben m\u00fcssen und in der b\u00fcrgerlichen und von der Bourgeoisie beherrschten Medienlandschaft wird zumindestens im Herzen Europa&#8217;s diesem Ereignis nicht die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt.<\/p>\n<p>Nun, es ist auch kaum verwunderlich:<\/p>\n<p>1. Die Oktoberrevolution war nicht zuletzt ein ganz praktisches Zeichen im vergangenen Jahrhundert, dass das &#8222;Gespenst des Kommunismus&#8220; keine Phantasterei von Ideologen und Wissenschaftlern, wie Marx und Engels war und ist, sondern letztendlich auch das grosse Verdienst von W.I. Lenin war und ist, der gemeinsam und an der Spitze seines &#8222;jungen&#8220; Kollektivs und auf der Basis der bis dahin gesammelten wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungen entscheidende organisatorische Arbeit leistete, um zu diesem wichtigen Erfolg zu gelangen.<\/p>\n<p>Es wurde und wird \u00fcber die Oktoberrevolution viel geschrieben.<br \/>\nWahrheiten und Tatsachen sowie Hetze des Klassengegners liegen eng bei einander!<\/p>\n<p><strong>2. Im 20. Jahrhundert lagen Licht und Schatten eng beieinander &#8211; Schlussfolgerungen m\u00fcssen beraten werden!<\/strong><\/p>\n<p>Es ist verst\u00e4ndlich und mehr als traurig zugleich, dass \u00fcber die Oktoberrevolution und die Gestaltung des Sozialismus seit dem 7. November 1917 von dem Klassengegner viel Unwahrheiten, Halbwahrheiten und L\u00fcgen verbreitet werden. Es ist eben der Klassengegner!<\/p>\n<p>Diese Taktik k\u00f6nnen wir schon verfolgen, wie sich dessen Lakaien und Ideologen \u00fcber die Schrift und das Programm des &#8222;Kommunistischen Manifestes&#8220; (Marx und Engels &#8211; 1848) ausgelassen haben. Sie haben damals wie heute alle Register gezogen um mit Spott, H\u00e4me und Hetze, Bestechung, Korruption, Destabilisierung und V\u00f6lkermord IHRE Interessen und Machtpositionen behaupten zu k\u00f6nnen. Schlimmer noch! Durch Opportunismus, Revisionismus; Bestechung von Teilen der Klasse des Proletariats, Chauvinismus, Nationalismus und Kollonialismus und wirtschaftliche und milit\u00e4rische Kriegf\u00fchrung (wozu grosse Teile der Klasse des Proletariats mi\u00dfbraucht und verheizt wurden und werden), ist es letztendlich der Bourgeoisie gelungen, gewisse &#8222;Teilerfolge&#8220; zu erlangen.<\/p>\n<p>Es ist kein Geheimnis, dass diese &#8222;Teilerfolge&#8220; Mi\u00dftrauen in grossen Teilen des Proletariats bewirken, aber nicht von Dauer sein werden!!!! Der Klassenkampf hat seine Wurzeln nicht im WERDEN und WOLLEN von Marx, Engels und Lenin &#8211; der Klassenkampf hat seine Ursachen im Kampf gegen die Macht- und Ausbeutungsverh\u00e4ltnisse und dem internationalistischen Charakter!<\/p>\n<p>Ein hervorragendes Kollektiv von Wissenschaftlern und Autoren beschrieb aus Anlass des 100. Jahrestages der Gr\u00fcndung der 1. Internationale IAA (Internationale ArbeiterAssoziation) dies richtigerweise so: &#8222;Das &#8222;Manifest&#8220; war eine flammende Deklaration der Prinzipien des proletarischen Internationalismus. Marx und Engels bewiesen darin den UNIVERSELLEN (d.R. &#8211; Grossschreibung) Charakter der von ihnen entdeckten Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung, begr\u00fcndeten historisch und philosophisch die wichtige These von der Gemeinsamkeit des historischen Schicksals der Werkt\u00e4tigen aller L\u00e4nder, von den Hauptz\u00fcgen, trotz allen nationalen Besonderheiten, gleichen Bedingungen der Existenz und der Befreiung des proletariats. Im Kampf gegen die Bourgeoisie, erkl\u00e4rten die Autoren des &#8222;Manifestes&#8220;, m\u00fcsse das Proletariat nicht nur die f\u00fchrende Klasse der Nation werden und seine eigene politische Partei gr\u00fcnden, sondern auch imstande sein, der Weltbourgeoisie als eine Klasse entgegenzutreten,, die intzernational zusammengeschlossen ist.&#8220; Dort steht weiter geschrieben: &#8222;Vereinigte Aktion, wenigsten der zivilisierten L\u00e4nder, ist eine der ersten Bedingungen seiner Befreiung&#8220; schrieben Marx und Engels. Sie bewisen im &#8222;Manifest&#8220; die Einheit der nationalen und internationalen Aufgaben &#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigen wir an dieser Stelle noch z.b. Leinis Schluss in Was tun?&#8220; oder berzigen wir die Worte von Rosa Luxemburg zum Gr\u00fcndungsparteitag der KPD, wo sie formulierte: &#8222;Nun, Parteigenossen, heute erleben wir den Moment, wo wir sagen k\u00f6nnen: Wir sind wieder bei Marx, unter seinem Banner. Wenn wir heute in unserem Programm erkl\u00e4ren: Die unmittelbare Aufgabe des Proletariats ist keine andere als &#8211; in wenigen Worten zusammengefa\u00dft &#8211; den Sozialismus zur Wahrheit und Tat zu machen und den Kapitalismus mit Stumpf und Stiel auszurotten, so stellen wir uns auf den Boden, auf dem Marx und Engels 1848 standen und von dem sie prinzipiell nie abgewichen waren. jetzt zeigt sich, was wahrer Marxismus ist und was dieser Ersatz-Marxismus war (&#8222;Sehr gut!&#8220;), der sich als offizieller Marxismus in der deutschen Sozialdemokratie so lange breitmachte.&#8220; &#8230; dann betrachte ich dies als ein grosses B\u00fcndel von kompromisslosen (Kompromisse wird es immer wieder geben m\u00fcssen) Erfahrungen, des Klassenkampfes, die wir f\u00fcr gegenw\u00e4rtige Schlussfolgerungen heute und nach dieser letzten grossen Niederlage nie unber\u00fccksichtigt lassen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>3. Wir m\u00fcssen den Mut und das Bewu\u00dftsein unter Gleichgesinnten wieder finden, aus Niederlagen zu lernen, Erfahrungen mit der Realit\u00e4t zu bewerten und Schlussfolgerungen zu ziehen!!!<\/p>\n<p>Armut, Kriege, V\u00f6lkermord, Nationalismus und Faschismus, Chauvinismus und Perspektivlosigkeit sind Realit\u00e4t. Dar\u00fcber machen sich Menschen Gedanken und die Sorgen werden t\u00e4glich gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>Der Imperialismus hat f\u00fcr die L\u00f6sung der ureigensten Interessen des gesamten Proletariats kein Konzept und keine L\u00f6sungsans\u00e4tze!!!! Richtig ist deshalb in der INTERNATIONALE formuliert:<\/p>\n<p>&#8222;Es rettet uns kein h\u00f6h\u2019res Wesen,<br \/>\nkein Gott, kein Kaiser noch Tribun<br \/>\nUns aus dem Elend zu erl\u00f6sen<br \/>\nk\u00f6nnen wir nur selber tun!&#8220;<\/p>\n<p>Aus der welweiten imperialistischen Krise kann derzeit schnell ein milit\u00e4rischer noch weiter eskaliernder Fl\u00e4chenbrand entstehen und sich entwickeln, wo die Gefahr schon erkennbrar ist, dass der imperialistische Konkurrenzkampf um die Neuaufteilung der Macht und Rohstoffressourcen die Wahrscheinlichkeit erahnen l\u00e4sst, dass die Vernichtung der Menschheit als m\u00f6gliches Kalk\u00fcl kaum auszuschliessen ist.<\/p>\n<p>Die Existenz des sozialistischen Lagers und des Warschauer Vertrages waren in bedeutendem Ma\u00dfe bis 1989 ein gewisser Garant f\u00fcr den Weltfrieden. &#8222;Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!&#8220; waren bis zu diesem Zeitpunkt Staatsdoktrin! Damit einher gingen aber auch Tedenzen der Sorglosgkeit, die Tr\u00e4umerei von der Friedfertigkeit des Imperialismus und zum Teil Schlampigkeit in Bezug auf die Wachsamkeit auch unter Antifaschisten, Kommunisten und Internationalisten k\u00f6nnnen und d\u00fcrfen wir nicht ignorieren!<\/p>\n<p>Eine Katastrophe f\u00fcr den internationalen Klassenkampf!<\/p>\n<p>Eingangs formulierte ich hier: &#8222;Wir m\u00fcssen den Mut und das Bewu\u00dftsein unter Gleichgesinnten wieder finden, aus Niederlagen zu lernen, Erfahrungen mit der Realit\u00e4t zu bewerten und Schlussfolgerungen zu ziehen!!!&#8220;<\/p>\n<p>Was gilt es zu tun?<\/p>\n<p>A) Wenn wir es damit ernst meinen, dass &#8222;Frieden und die W\u00fcrde des Menschen nur &#8230; mit Klassenkampf, Solidarit\u00e4t und proletarischen Internationalsimus zu erreichen sind!&#8220;, so muss dies f\u00fcr die analytische Arbeit und Herausarbeitung von nationalen und internationalen Strategien und Taktiken gemeinsam mit der ganzen Klasse des Proletariats zum Thema gemacht und diskutiert werden.<\/p>\n<p>Die Lehren und Erfahrungen sowie die Methodik der interdisziplin\u00e4ren, marxistisch-leninistischen<wbr \/> Methodik und Arbeit d\u00fcrfen nicht zum &#8222;Ferigenblatt&#8220; oder gar zur Floskel herab degradiert werden.<\/p>\n<p>Der Marxismus-Leninismus ist kein Dogma, wohl aber unsere &#8222;Waffe&#8220; und das Handwerkzeug, ohne dem es im Klassenkampf keinen &#8222;Blumentopf&#8220; zu gewinnen gibt!<\/p>\n<p>Nutzen wir als das Vorbereitungsjahr zum 100. Jahrestag der Grossen Sozialistischen Oktoberrevolution 2017, um national und international f\u00fcr den Kampf um FRIEDEN und SOZIALISMUS, den antiimperialistischen und antifaschistischen vereinten Kampf und die kampff\u00e4hige und geschlossene Einheitsfront und den Kampf gegen Hunger, Armut, V\u00f6lkermord vorzubereiten und zu organisieren. Niemand, kein Genossen und Genossin, kein Humanist und Friedensk\u00e4mpfer, keine m-l Partei hat das recht, nur im geringsten egoistische Interessen in den Vordergrund zu r\u00fccken.<\/p>\n<p>B) Die richtige Schlussfolgerung: &#8222;Das &#8222;Manifest&#8220; war eine flammende Deklaration der Prinzipien des proletarischen Internationalismus. Marx und Engels bewiesen darin den UNIVERSELLEN (d.R. &#8211; Grossschreibung) Charakter der von ihnen entdeckten Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung, begr\u00fcndeten historisch und philosophisch die wichtige These von der Gemeinsamkeit des historischen Schicksals der Werkt\u00e4tigen aller L\u00e4nder, von den Hauptz\u00fcgen, trotz allen nationalen Besonderheiten, gleichen Bedingungen der Existenz und der Befreiung des proletariats.&#8220; stellt an jede kommunistische Partei die Aufgabe, unter Ber\u00fccksichtigung o.g. und weiterer Schwerpunkte die eigene Arbeit zu analysieren und zu definieren, welche Schlu\u00dffolgerungen sie selbst und als Teil der internationalen Gemeinschaft verwirklichen und in die Arbeit positiv einbringen wollen und m\u00fcssen. Beherzigen wir endlich nach der schweren Niederlage im Klassenkampf die Worte Georgie Dimitroffs aus dem Jahre 1935 (VII: Weltkongress der KomIntern) wo er formulierte:<\/p>\n<p>&#8222;Wenn wir Kommunisten alle Kr\u00e4fte anstrengen, um die Einheitsfront herzustellen, so tun wir das nicht vom engherzigen Standpunkt der Werbung von neuen Mitgliedern f\u00fcr die kommunistischen Parteien. Wir m\u00fcssen aber gerade deshalb die kommunistischen Parteien allseitig festigen und ihre Mitgliederzahl vergr\u00f6\u00dfern, weil wir die Einheitsfront ernstlich festigen wollen. Die Festigung der kommunistischen Parteien stellt kein enges Parteiinteresse dar, sondern ein Interesse der gesamten Arbeiterklasse.&#8220; Er sagte dort u.a. weiter: &#8222;In der heutigen Lage hemmt vor allem das Sektierertum, das selbstgef\u00e4llige Sektierertum, wie wir es im Resolutionsentwurf qualifizieren, unseren Kampf f\u00fcr die Verwirklichung der Einheitsfront. Das Sektierertum, das sich in seiner doktrin\u00e4ren Beschr\u00e4nktheit, in seiner Losgel\u00f6stheit vom wirklichen Leben der Massen gef\u00e4llt; das sich in seinen vereinfachten Methoden der L\u00f6sung der kompliziertesten Fragen der Arbeiterbewegung an Hand von schablonenhaften Scheinen gef\u00e4llt. Das Sektierertum, das Anspruch auf Allwissenheit erhebt und es f\u00fcr \u00fcberfl\u00fcssig h\u00e4lt, bei den Massen, an den Lehren der Arbeiterbewegung zu lernen. Kurz, f\u00fcr das Sektierertum ist alles, wie man sagt, ein Kinderspiel.&#8220; (nachzulesen unter: (<a href=\"http:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.mlwerke.de%2Fgd%2Fgd_001.htm%233&amp;h=mAQE3AvEb&amp;s=1\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow nofollow noopener\">http:\/\/www.mlwerke.de\/gd\/<wbr \/>gd_001.htm#3<\/a> )<\/p>\n<p>Ich glaube, diese Herausforderung haben auch in Deutschland sehr viele Gleichgesinnte und Kommunisten bis heute nicht begriffen.<\/p>\n<p>Offensichtlich existiert die Schlampigkeit unter den deutschen Kommunisten auch darin:<\/p>\n<p>a. dass die Erfahrungen des Klassenkampfes und besonders die historisch wichtigen Konsequenzen nicht studiert oder eben einfach ignoriert werden. 1939 formulierte dei KPD im Dokument zu den Berner Beschl\u00fcssen: &#8222;Die Kommunisten und die aktivsten Kader der Sozialdemokraten haben daraus mit Recht die Lehre gezogen, dass die Ursache daf\u00fcr vor allem an der Schw\u00e4che der sozialdemokratisch-kommunistischen Einheitsfront lag. &#8230;. die Herstellung der Einheit der deutschen Arbeiterklasse (des ganzen proeltartiats &#8211; d.V.) ist zur Lerbensnotwendigkeit f\u00fcr das deutsche Volk und f\u00fcr die deutsche Zukunft geworden.&#8220;<\/p>\n<p>b. Wenn sich 1946 SPD und KPD die H\u00e4nde reichten und eine &#8222;Einheitspartei&#8220; gr\u00fcndeten, woran sich Gleichgesinnte aus ganz Deutschland beteiligten, dann dies auch in dem Bewu\u00dftsein, dass sie Lehren aus der katastrophalen Situation und den Verbrechen des deutschen Imperialismus und Faschismus ziehen wollten. Das war richtig so!!!<\/p>\n<p>C. Die Uneinigkeit unter den deutschen Kommunisten in der Gegenwart ist nicht nur eine &#8222;Kinderkrankheit&#8220;, es ist Sektieretum hoch 3!!! Wenn sich Kommunisten in der Situation des Klassenkampfes nicht die H\u00e4nde reichen oder im Wahlkampf sogar gegeneinander antreten, sicvh gegenseitig das &#8222;Leben&#8220; schwer machen &#8211; dies ist an Verantwortungslosigkeit nicht zu \u00fcbertreffen!!! Wer sich daran beteiligt, das Treiben noch anheizt und dann von Lehren des Marxismus-Leninismus spricht, der sollte, wie man im Volksmund so sagt, an den L\u00fcgen ersticken!<\/p>\n<p>Aus all dem gillt es aber dennoch Schlussfolgerungen zu ziehen.<\/p>\n<p>Als VKP beteiligen wir uns an dem sektierischen Machenschaften nicht. Wir sind auch dagegen, dass im Wahlkampf Kommunisten gegen Kommunisten antreten.<\/p>\n<p>Deshalb bleiben wir bei unseren vereinigenden nationalen und internationalen Bem\u00fchungen.<\/p>\n<p>Wir haben auch schon l\u00e4nger KPD, DKP und MLPD sowie weitere politische Organisationen und Vereinigungen davon in Kenntnis gesetzt, dass sie sich alle einbringen k\u00f6nnen und sollen, wenn es darum geht, auf einer internationalen Konferenz, auch zu Ehren des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution sich an der Vorbereitung (November 2016) und Durchf\u00fchrung inhaltlich und organisatorisch zu beteiligen.<\/p>\n<p>Die derzeitige Resonanz verspricht nichts Gutes (aus deren Reihen).<\/p>\n<p><strong>Trotz alledem!<\/strong><\/p>\n<p>Die Lehren der Oktoberrevolution und der Siege und Niederlagen im Klassenkampf stellt uns vor die Herausforderung, Jetzt erst recht &#8211; wir k\u00e4mpfen weiter!<\/p>\n<p>Es lebe der proletarische Internationalismus!<\/p>\n<p>Es leben die aktuellen Erfahrungen der Gro\u00dfen Sozialistischen Oktoberrevolution!<\/p>\n<p><em>Rot Front!<\/em><br \/>\n<em>Lothar H\u00e4upl (VKP), Dresden, 0911.2016<\/em><a name=\"lesebrief5\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<hr class=\"bw_hyphen\" \/>\n<\/div>\n<div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7149\"><b id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7150\"><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7151\">Die Oktoberrevolution l\u00e4utete ein neues, revolution\u00e4res Zeitalter ein!<\/span><\/b><\/div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7152\"><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7153\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7154\"><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7155\">Die Oktoberrevolution war eine heroische Tat und l\u00e4utete ein neues, revolution\u00e4res Zeitalter ein! &#8211; Ja, und mehr noch: Zum ersten Mal seit der Sklavenhaltergesellschaft beseitigte eine Revolution f\u00fcr lange Zeit eine Herrschaftsform der Ausbeutung und wies einen Ausweg aus dem bis dahin unbesiegbaren System von Feudalaristokratie, Kapitalismus, Auspl\u00fcnderung und Krieg. Diese Revolution sorgte in ihrer Folge daf\u00fcr, dass mit ihr die Menschen in Russland erstmalig in nunmehr w\u00fcrdiger und ausbeutungsfreier Form das taten, was Karl Marx als \u201edie erste geschichtliche Tat\u201c bezeichnete: Sie nahmen die Erzeugung der Mittel zur Befriedigung ihrer Bed\u00fcrfnisse, die Produktion des materiellen Lebens selbst in die Hand. Dies wurde gleich zu Beginn deutlich, als der Allrussische Sowjetkongress nach der Enteignung der Gutsherren und Kapitalisten seine ber\u00fchmten drei Dekrete (\u00fcber den Frieden, \u00fcber Grund und Boden und \u00fcber die Rechte der V\u00f6lker Russlands) beschloss.<\/span><\/div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7156\"><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7157\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7158\"><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7159\">In der Folge gelang es den Sowjetmenschen und ihrer Roten Armee nicht nur, die konterrevolution\u00e4ren \u201eWei\u00dfen\u201c zu schlagen, sondern auch, die vierzehn ausl\u00e4ndischen Interventionsarmeen aus dem Land zu jagen, die seit 1919 Seite an Seite mit ihnen k\u00e4mpften. Was diese Armeen dort wollten? Zu gef\u00e4hrlich schien den europ\u00e4ischen M\u00e4chten, den USA und Japan die bolschewistische Entwicklung. Und zu verlockend war es den Interventionisten, im Chaos dieses Krieges das nordrussische Holz, die Kohle des Donezbeckens, das Gold Sibiriens und das \u00d6l des Kaukasus unter ihre Kontrolle zu bringen, also: es rauben zu k\u00f6nnen.<\/span><\/div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7160\"><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7161\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7162\"><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7163\">Doch die neu erworbene Freiheit in Russland wurde durch die Volksmassen unter gewaltigen Opfern verteidigt, bevor 1922 die Sowjetunion gegr\u00fcndet werden konnte. Obwohl sie anfangs noch in das Nachkriegs-Chaos verstrickt waren und sich auch danach pausenlos weiteren terroristischen Attacken sowie zahlreicher Sabotage-Akte erwehren mussten, gelang es den Sowjetmenschen dennoch, binnen zwanzig Jahren eine enorme Entwicklung zu bewerkstelligen. Zum Beispiel f\u00fchrte die sozialistische Industrialisierung zwischen 1930 und 1940 zu Zuwachsraten der Industrieproduktion von j\u00e4hrlich durchschnittlich 16,5%. Und durch Investitionen in die Landwirtschaft und die Kollektivierung wurde, trotz des fortbestehenden Klassenkampfs auf dem Land (1931-32), die Agrarproduktion binnen zehn Jahren enorm gesteigert. So lag die Getreideproduktion 1931 noch bei 69,5 Mill. Tonnen, 1937 aber betrug sie bereits die Rekordsumme von 120,9 Mill. Tonnen.<\/span><\/div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7164\"><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7165\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7166\"><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7167\">Es war der Genosse Stalin, der in seinem Artikel in der <i id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7168\">Prawda<\/i> (Nr. 255 vom 6.-7. November 1927) formulierte: \u201eDie Klasse der Lohnsklaven, die Klasse der Gehetzten, die Klasse der Unterdr\u00fcckten und Ausgebeuteten ist zum ersten Male in der Geschichte der Menschheit zur Stellung einer herrschenden Klasse emporgestiegen, und ihr Beispiel wirkt ansteckend auf die Proletarier aller L\u00e4nder. Das bedeutet, dass die Oktoberrevolution eine neue Epoche er\u00f6ffnet hat, die Epoche der proletarischen Revolutionen in den L\u00e4ndern des Imperialismus.\u201c <\/span><\/div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7169\"><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7170\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7171\"><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7172\">Zustimmung \u2013 genau das tat sie! Zwar ist die Sowjetunion nach 70 Jahren ihres Bestehens wieder zerst\u00f6rt worden. Die Ursachen daf\u00fcr sind bekannt: Weder der deutsche Faschismus mit seinem f\u00fcrchterlichen Vernichtungs-Feldzug noch der nachfolgende \u201ewestliche\u201c Imperialismus mit seiner kr\u00e4ftezehrenden Politik der Kriegsdrohung vermochten es, den ersten Arbeiter- und Bauernstaat in die Knie zu zwingen. Seine Zerst\u00f6rung konnte vielmehr nur von innen heraus erreicht werden, n\u00e4mlich durch die Aufgabe der Prinzipien, die ihn ab 1917 zum Leben erweckt hatten. <\/span><\/div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7173\"><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7174\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7175\">\n<p><span id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7176\">Es war die immer st\u00e4rkere Preisgabe des Marxismus-Leninismus mit seiner wissenschaftlichen Herangehensweise an die Fragen des sozialistischen Aufbaus, die letztlich zum Aus f\u00fchrte. Jedes Quentchen weniger an Wissenschaftlichkeit, an ebenjenen Prinzipien und Erkenntnissen, die Marx, Engels, Lenin, Stalin und in ihrer Folge so viele Wissenschaftler formuliert hatten, f\u00fchrte vor allem ab Ende der f\u00fcnfziger Jahre scheibchenweise zur Restauration der alten Gesellschaft, des Kapitalismus. Denn ohne die Chruschtschows und (nachfolgend) Gorbatschows mitsamt ihrer Gefolge, mitsamt ihrem Revisionismus und dessen die Gesellschaft l\u00e4hmenden Folgeerscheinungen w\u00e4re es f\u00fcr den Imperialismus wohl sehr viel schwieriger gewesen, in der UdSSR seine Konterrevolution durchzusetzen. Das war auch Stalin klar. Bereits 1938 hie\u00df es weitblickend in der von ihm mitverfassten <i id=\"yui_3_16_0_ym19_1_1478637075692_7177\">Geschichte der KPdSU(B) &#8211; Kurzer Lehrgang<\/i>: \u201eMan darf nicht zulassen, dass es im F\u00fchrungsstab der Arbeiterklasse Skeptiker, Opportunisten, Kapitulanten und Verr\u00e4ter gibt. \u2026Es ist im Inneren, dass sich Festungen am leichtesten erobern lassen.\u201c (Ausgabe im Verlag Neuer Weg, Berlin 1945, S. 435\/6).<\/span><\/p>\n<p><em>Martin Emko, Playa Guardalavaca (Kuba), 0911.2016<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<hr class=\"bw_hyphen\" \/>\n<\/div>\n<div>\n<p>Mit Interesse lese ich die Lesermeinungen. In vielen Punkten stimme ich mit anderen \u00fcberein. Doch eine Frage an den Genossen H\u00e4upl bleibt. Er spricht von der Schlampigkeit der Kommunisten wie ein Au\u00dfenstehender. Ist er kein Kommunist mehr? Wie auch ihm bekannt ist k\u00e4mpft die KPD s\u00fcr eine einheitliche kommunistische Partei in Deutschland und auf der Grundlage des Marxismus\/Leninismus, \u00fcbrigens die einzigste Partei, die das in ihrem Programm hat. Wann schlie\u00dft er sich diesem Kampf an? Viele Angebote von uns dazu blieben unbeantwortet.<\/p>\n<p><em>J\u00fcrgen Geppert (KPD), Westerhausen, 10.11.2016<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<hr class=\"bw_hyphen\" \/>\n<\/div>\n<div>\n<p>Wir bedanken uns f\u00fcr die vielen Leser\/innenbriefe und m\u00f6chten in diesem Zusammenhang mitteilen, dass die Redaktion American Rebel eine Diskussionsveranstaltung mit dem Arbeitstitel:<br \/>\n&#8222;<em><strong>Wie gehen wir mit Stalin um<\/strong><\/em>&#8222;.<br \/>\nplant.<br \/>\nZeit\/Ort: <strong>Freitag, 13. Januar 2017, 19:00 Uhr in Berlin-Friedrichshain<\/strong> (genauer Ort wird noch mitgeteilt).<br \/>\nDaf\u00fcr suchen wir nicht nur viele Besucher\/innen, sondern auch Referenten\/-innen zu verschiedenen Themen.<br \/>\nN\u00e4heres per eMail AmericanRebel@gmx.de.<\/p>\n<p><em>Nico Diener, (Redaktion American Rebel), Kiel, 10.11.2016<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<hr class=\"bw_hyphen\" \/>\n<\/div>\n<div>\n<p>Entschieden distanziere ich mich von der hier realisierten Weise Stalin zu hofieren. In gleicher Weise wie Andrea Witte halte ich diese Vorgehensweise f\u00fcr unvereinbar mit dem eigentlichen Motto dieser Onlinezeitung &#8222;f\u00fcr Frieden, Humanismus, V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung und Kultur&#8220; und nicht im Sinne des amerikanischen Rebells Dean Reed.<\/p>\n<p class=\"absenderende\"><em>Ingo Karras, Cottbus, 11.11.2016<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<hr class=\"bw_hyphen\" \/>\n<\/div>\n<div>\n<p>Dass man sich mit Stalins Wirken auseinandersetzt, halte ich f\u00fcr sehr wichtig, wenn es kritisch geschieht. Hier wird jedoch ohne jeglichen reflektierenden Abstand, wie mir scheint sogar zustimmend, ein \u00fcberlanger Artikel des Diktators widergegeben. Dass es sich bei ihm um einen Massenm\u00f6rder unter dem Deckm\u00e4ntelchen des Kommunisten handelt, der der kommunistischen Bewegung unermesslichen Schaden zugef\u00fcgt, sie pervertiert hat, wird v\u00f6llig au\u00dfer Acht gelassen. Schon die unkritische Wiedergabe bei American Rebel eines Berichts des \u201eZeitzeugen\u201c und Stalin-Bewunderers Enver Hoxha, der sein Volk auf schlimmste Weise knechtete und dem man kein Wort glauben darf, war unertr\u00e4glich. Schlimmer ist, dass diese \u201eAusrutscher\u201c im Namen von Dean Reed geschehen, der als echter Sozialist die Menschen liebte und sich engagiert f\u00fcr ein besseres Leben besonders der sozial Benachteiligten und gegen imperialistischen Gr\u00f6\u00dfenwahn einsetzte. Wie sehr er fehlt, haben die j\u00fcngsten Ereignisse in seinem Heimatland gezeigt. M\u00fcsste Dean American Rebel lesen, w\u00fcrde er sich bei den genannten Beitr\u00e4gen, die in seinem Andenken ver\u00f6ffentlicht werden, sehr sch\u00e4men.<br \/>\nIch bedaure sehr, dass die Onlinezeitung, die einmal &#8222;f\u00fcr Frieden, Humanismus, V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung und Kultur&#8220; angetreten war, jetzt diese Tendenz nimmt und bedaure auch, dass ich mit meinen Feuilletons gutwillige Leser auf diese Seite gezogen habe. Es soll nicht wieder vorkommen. Bei der gegenw\u00e4rtigen Redaktion liefere ich keine Beitr\u00e4ge mehr.<\/p>\n<p>F.-B. Habel, Berlin, 11.11.2016<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<hr class=\"bw_hyphen\" \/>\n<\/div>\n<div>\n<p>Ich hatte schon als ganz junger Mensch einige B\u00fccher von Stalin gelesen. Damals mit dem Wissen eines unerfahrenen und heranwachsenden Menschen. Meine Fragen konnten in der Schule nicht beantwortet werden. Wenn eine Antwort kam, dann mit Verweis auf seine Diktatur.<br \/>\nNun sammelt der Mensch im Leben Erfahrungen, vergleicht geschichtliche Vorg\u00e4nge und kommt zu neuen Erkenntnissen. Durch meine eigene MfS-Untersuchungshaft fielen mir alle Panzerplatten von den Augen und ich erkannte, wie sich denunzierte Kommunisten damals gef\u00fchlt haben mussten. Da fiel mir ein Gedicht aus der Schule \u00fcber das Bauen ein und ich stellte mir neue Fragen.<br \/>\nDurch das Aufbegehren der Bev\u00f6lkerung 1989 und viele Forderungen nach einem besseren Sozialismus war ich in der Lage, die Frage richtig zu beantworten, auf welcher Seite ich eigentlich stehe. Als der Oberevisionist Schabowski die Tore aufriss, war das Ende meines Mutterlandes besiegelt. Ja, Mutterland &#8211; denn die DDR war das Land der M\u00fctter, der Frauen, da der Krieg die M\u00e4nner regelrecht weggefressen hatte.<br \/>\nDurch Zufall bekam ich die 13b\u00e4ndige Stalinaugabe und studierte viele Seiten. Ich stellte fest, wenn das umgesetzt worden w\u00e4re, was dort geschrieben stand, h\u00e4tte es den revisionistischen Verrat an den sozialistischen Prinzipien nicht geben k\u00f6nnen. Heute bin ich der Meinung dass es notwendig ist, Stalin seinen Platz in der Geschichte zur\u00fcck zu geben, der ihm geb\u00fchrt. Sein Verdienst und der de unter seiner F\u00fchrung stehenden Partei war gewesen, den wei\u00dfen Terror zu zerschlagen, das Land zu elektrifizieren, zu industrialisieren und dem Faschismus das Genick gebrochen zu haben. In den Augen der Kapitalisten sind das schlimmere Verbrechen als Hitlers Terror in Deutschland selbst oder seine Toten des Weltkrieges.<br \/>\nEinen Stalinismus im wissenschaftlichen Sinne gibt es nicht. Es gibt aber die guten wie auch die schmerzlichen Aufbaujahre zum Sozialismus, welche auch k\u00fcnftig beherzigt werden m\u00fcssen. Mein Fazit, zur\u00fcck zu Stalin und s\u00e4ubern wir uns selber von dem Schmutz der t\u00e4glich \u00fcber uns ausgesch\u00fcttet wird. Der Hauptfeind weltweit ist das Kapital und sein m\u00f6rderisches System. \u00dcbrigens, warum ist Gorbatschow der Lieblingskommunist aller Ausbeuter? Diese Frage musste auch beantwortet werden.<\/p>\n<p class=\"absenderende\">Karl-Heinz Schulze, Sassnitz, 14.11.2016<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<hr class=\"bw_hyphen\" \/>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<div>\n<blockquote><p>Oktoberrevolution und Stalin. Den Artikel gerade gelesen. Die Einleitung war gut und das Erinnern an dieses wichtige Ereignis auch sehr lobenswert, aber Stalin zu zitieren, wenn \u00fcberhaupt ihn noch zu Wort kommen lassen, d\u00fcrfte man dies nie unzensiert machen, ist nicht nur ungl\u00fccklich, sondern geschichtlich un\u00fcberlegt geschehen, eine Absicht will ich jetzt mal nicht unterstellen. So schlie\u00dfe ich mich <a href=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/jahr2016.html#leserbrief6\">Andrea<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/jahr2016.html#leserbrief10\">F.-B.Habel<\/a> an, dass so etwas einfach nicht geht in einer von Humanismus gepr\u00e4gten Zeitung. Stalin hat sich, wie wir mittlerweile alle wissen, alles andere als als Menschenfreund und Humanist erwiesen und sich damit trotz aller anf\u00e4nglichen fortschrittlichen Grundideen selber ins Abseits gestellt und da sollte er auch bleiben. Er, der selber keine anderen Meinungen, Ansichten u.s.w. zu- und daf\u00fcr Menschen ermorden lie\u00df und sich als ein solcher Despot, autorit\u00e4rer Undemokrat, Massenm\u00f6rder entwickelte, d\u00fcrfte doch nie mehr undokumentiert zu Worte kommen, meiner Meinung nach.<\/p>\n<p class=\"absenderende\">Hella Scholz, Leipzig, 15.11.2016<\/div><!-- .hide-this-part --><\/div><!-- hide-this-part-wrap -->\n<\/blockquote>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was die \u00bbTagesshow\u00ab verschweigt J. Stalin: Der internationale Charakter der Oktoberrevolution &nbsp; Am 7. November 2016 j\u00e4hrt sich zum 99. Mal der Beginn der sozialistischen Oktoberrevolution in Russland. 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