{"id":1852,"date":"2019-06-09T18:13:50","date_gmt":"2019-06-09T16:13:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/?p=1852"},"modified":"2019-06-09T18:58:12","modified_gmt":"2019-06-09T16:58:12","slug":"das-ende-des-jugendwiderstand","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/das-ende-des-jugendwiderstand\/","title":{"rendered":"&#8211; Das Ende des Jugendwiderstand"},"content":{"rendered":"<h2><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1853\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/rrr-281x300.png\" alt=\"\" width=\"146\" height=\"156\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/rrr-281x300.png 281w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/ml\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/rrr.png 500w\" sizes=\"(max-width: 146px) 100vw, 146px\" \/><\/h2>\n<h2>Das Ende des Jugendwiderstand<\/h2>\n<p><strong>Erkl\u00e4rung zur Aufl\u00f6sung des Jugendwiderstand vom 9. Juni 2019, 17:30 Uhr <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist vorbei. Nach fast 5 Jahren intensiver antiimperialistischer und revolution\u00e4rer Jugendarbeit mit dem Jugendwiderstand geben wir nun das Ende unserer Organisation bekannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als wir Anfang 2015 den Jugendwiderstand gr\u00fcndeten, hatten wir gerade mal zwei Hand voll Genossen auf sehr verschiedenen Ebenen, einen gewissen Erfahrungsschatz und gro\u00dfe Pl\u00e4ne. Doch wie schnell und wie stark sich die ganze Sache entwickeln w\u00fcrde war nicht abzusehen. Und was wir bis heute aufgebaut, ausgel\u00f6st und erreicht haben, h\u00e4tten wir uns damals nicht ausmalen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der organisatorische Erfahrungsschatz der im Jugendwiderstand gem\u00fcndet ist, war im Wesentlichen der von Zusammen K\u00e4mpfen (Berlin) und der SoL*Sozialistische Linke \u2013 das hei\u00dft der jungen antiimperialistischen Linken nach dem G8-Gipfel von 2007 in Rostock. Dazu kamen begrenzte Einsichten, Einfl\u00fcsse und Erfahrungen aus diversen Antifa-Gruppen, den gr\u00f6\u00dferen revisionistischen Jugendverb\u00e4nden wie SDAJ und REBELL, der Roten Antifa, der ARAB, dem KA und dem Revolution\u00e4ren Aufbau. Bewaffnet mit einigen weiteren Lehren aus der gro\u00dfartigen Geschichte der KPD, der K-Parteien der 70er\/80er, der Stadtguerilla-Versuche in der BRD und der \u201eRevolution\u00e4ren Kommunisten\u201c\/RIM in den 90ern und 00er-Jahren sowie der ausl\u00e4ndischen Einfl\u00fcsse, vor allem die der revolution\u00e4ren Bewegungen Anatoliens, Lateinamerikas und S\u00fcdostasiens, begann die theoretische und praktische Arbeit mit den Massen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gr\u00fcnde f\u00fcr unseren Kampf haben sich dabei bis heute nicht ge\u00e4ndert: Zunehmende staatliche Faschisierung von oben, imperialistische Kriegsgefahr, das Blut der V\u00f6lker der Welt an den H\u00e4nden der kapitalistischen Monopole und ihrer Staaten, Armut, die Zerst\u00f6rung unserer Lebensgrundlagen, Ausbeutung, Unterdr\u00fcckung und eine kaputte, zerfallende Jugend ohne Werte sind aktueller denn je.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als wir uns gr\u00fcndeten war der Maoismus in der Jugend Deutschlands tot. In der Politjugendszene gab es nur ein paar, die hinter vorgehaltener Hand meinten, sie w\u00e4ren \u201eML\u201c, das war\u00b4s im Wesentlichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2015 haben wir dann unsere auf Berlin zentrierte Arbeit aufgenommen. Man war kreativ, probierte sich z. B. in der kleinen BVG-Kampagne und anderen Aktionen in der Massenarbeit aus, am 1. Mai wurde ein Block auf der morgendlichen DGB-Demonstration gestellt. Es gab viel Zusammenarbeit mit den t\u00fcrkischen und kurdischen Genossen. Im n\u00e4chsten Jahr wird zum ersten Mal eine eigene rote 1. Mai Demonstration in Neuk\u00f6lln auf die Beine gestellt, wir versuchen uns in Frontarbeit mit verschiedenen Kr\u00e4ften und die kontinuierliche Arbeit im Viertel wird ausgebaut und gefestigt, es werden Fehler und Schw\u00e4chen beim Versuch des Aufbaus von ersten \u00fcberregionalen Grundeinheiten in NRW und Bremen deutlich. 2017 sieht zun\u00e4chst interne Linienk\u00e4mpfe, einige Leute gehen, viele Neue sto\u00dfen dazu. Der Aktionsradius vergr\u00f6\u00dfert sich, auch in Ostberlin gibt es jetzt vermehrt Arbeit, in Neuk\u00f6lln ist bereits eine gewisse Bekanntheit und Verankerung erreicht. In diesem und dem folgenden Jahr inspiriert unsere Arbeit, Propaganda und der Fokus auf uns zusehends \u00fcber die Stadtgrenzen hinaus im Bundegebiet junge Genossen, die Fahne und den Kampf aufzunehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute gibt es im ganzen Land hunderte Jugendliche, die mit stolzer Brust sagen: Ja, wir sind MLM! Wir sind Marxisten-Leninisten-Maoisten. Das ist unsere Ideologie, unsere Geschichte, unsere Klasse, unsere Fahne und unser Kampf. Und diese kommen gr\u00f6\u00dftenteils eben nicht aus der akademisch und kleinb\u00fcrgerlich gepr\u00e4gten Politjugend, sondern von Unten, aus dem Herzen der Klasse, aus der Arbeiterjugend. In jeder gr\u00f6\u00dferen Stadt aber auch in vielen l\u00e4ndlicheren Gebieten, von der d\u00e4nischen Grenze \u00fcber Mitteldeutschland bis hin zum Remms-Murr-Kreis in Baden-W\u00fcrttemberg, beginnen sich normale Jugendliche auf der Suche nach der roten Linie und dem echten, dem revolution\u00e4ren Kommunismus, mit den Lehren Mao Tse-Tungs und der anderen Klassiker zu besch\u00e4ftigen, sie zu propagieren, sie hochzuhalten und sie vor allem anzuwenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der ganzen Republik sympathisieren Jugendliche mit Wut im Bauch und dem Herzen am rechten Fleck mit uns, in der politischen Widerstandsbewegung, hinter vorgehaltener Hand in der linken Szene und viele, viele dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p>Es ist hier im Land wieder etwas Neues entstanden und gewachsen. Etwas was der Klassenfeind nicht richtig einsch\u00e4tzen kann. Das erkl\u00e4rt auch die v\u00f6llig irrationale Hysterie in seiner Presse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt in Deutschland wieder eine kleine aber wachsende rote Jugendbewegung die die Reihen mit der weltweiten antiimperialistischen Linken und der internationalen kommunistischen Bewegung geschlossen hat. Und wir hatten entscheidenden Anteil daran, dass es nun so ist. Was uns ganz unbescheiden mit Stolz erf\u00fcllt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben daf\u00fcr viel Blut, Schwei\u00df, Zeit, Geld und Tr\u00e4nen gegeben. Wir haben Inhalt und Form dieser Bewegung entscheidend mitgepr\u00e4gt, auch \u00fcber das eigene Lager hinaus. Von der politischen und organisatorischen Kultur, Tradition und Identit\u00e4t, \u00fcber Stil, Parolen, Symbole, Disziplin und Aktionsformen bis hin zu weltanschaulichen Standpunkten und Haltungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es seien ein paar zugespitzte Beispiele gebracht: Hie\u00df \u201eAntiimp zu sein\u201c fr\u00fcher im negativen Sinne und Vorurteil irgendwie oldschool-altbacken in den 80ern h\u00e4ngengeblieben zu sein, ein muffiges Palituch und ein Mumia-Abu-Jamal T-Shirt zu tragen (Kufiyah und der trotz jahrzehntelanger Haft gerade gebliebene politische Gefangene Mumia Abu Jamal sind eine gute Sache, nicht falsch verstehen!), in den weniger schlechten Autonomen Zentren rumzuh\u00e4ngen und daf\u00fcr umso schlechteres Bier zu trinken, \u00fcber die verlorene innerszenische Hegemonie zu weinen, mal einen zu kiffen und Punkrock zu h\u00f6ren, so hei\u00dft es heute: Eine selbstbewusste rote Jugend die nicht mehr die andere Wange hinh\u00e4lt. Die auf die eigene Kraft vertraut. Die Kraft- und Kampfsport trainiert und Haltung gegen Drogen einnimmt. Die stabil ist. Einen modebewussten, mit der modernen Arbeiterjugend kompatiblen Kleidungsstil hat. Eine proletarische Linke, die kein Opfer mehr sein will. Ein bisschen irre im Kopf, aber in seinen wissenschaftlichen Standpunkten korrekt, offen, ehrlich, nett und immer kampfbereit zu sein. Eine revolution\u00e4re Haltung im Dienst des Volkes zu haben und zu verk\u00f6rpern!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und was ist mit der Kultur passiert? Wo in unserem Lager fr\u00fcher Punk und Arbeiterliedernostalgie dominierten, ist heute Roter Rap, der immer mehr Massencharakter annimmt. In die alten, von ihm verratenen und verlassenen Fu\u00dfstapfen des Verr\u00e4terschweins Makss Damage, der \u2013 das brauchen wir nicht leugnen \u2013 damals so viele beeinflusst hat, treten heute immer mehr neue, gerade Talente, die organisatorisch fest an die Bewegung gebunden sind und als Sprachrohr und Stimme des Volkes fungieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo fr\u00fcher \u201eA Anti Anticapitalista\u201c als &#8222;revolution\u00e4re&#8220; Parole dominierte, haben wir der politischen Widerstandsbewegung mit \u201eDie BRD ist nicht unser Staat \u2013 Alle Macht dem Proletariat!\u201c, \u201eNur der Griff der Massen zum Gewehr schafft den Sozialismus her!\u201c, \u201eDie Stra\u00dfe frei der roten Jugend!\u201c und dutzenden anderen ein ganzes Arsenal an wirklich klassenbewussten, inhaltlich treffenden und tauglichen Slogans zur Verf\u00fcgung gestellt. Wir haben Symbole wieder zum Leben erweckt, Traditionen der KPD oder beispielsweise die 13-Uhr-Demo am 1. Mai wieder aufgenommen, Fackeln und einheitliche Kleidung bei passenden Anl\u00e4ssen sowie disziplinierte Bl\u00f6cke mit Marschordnung auf linken Demonstrationen wieder eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben die internationale Solidarit\u00e4t, die sich f\u00fcr viele fr\u00fcher auf Chiapas-Kaffee von den Zapatisten kaufen und Kurdistan-Soli beschr\u00e4nkt hat, um wichtige Punkte erweitert: Wir haben die von Kommunisten unter unserer Fahne gegen den Imperialismus gef\u00fchrten Volkskriege um die politische Macht \u2013 vor allem in Indien und auf den Philippinen \u2013 ins kollektive Ged\u00e4chtnis der politischen Widerstandsbewegung gebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch unsere Klassenstruktur und unsere gerade Haltung in vielen Fragen ist es uns auch wie kaum einer anderen linken Organisation gelungen, Ausl\u00e4nder und Deutsche f\u00fcr die gemeinsame Sache und im Kampf zu vereinen. Wir haben mehr stolze Kanacks und &#8222;Jugendliche mit Migrationshintergrund&#8220; in unseren Reihen gehabt als die diversen selbsthassenden Kartoffelantifagruppen der Stadt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fr\u00fcher war in der linken Politjugend \u201egegen Deutschland\u201c zu sein und das Volk skeptisch bis offen feindselig zu be\u00e4ugen in Abstufungen Konsens. Und auch aus der Antiimp-Ecke kam oftmals nur infantiles \u201eDeutschland verrecke\u201c-Gebl\u00f6ke. Heute gibt es wieder eine rote Jugend die klar sagt, dass sie das Volk, die Heimat und ihre Leute, die Jungs und M\u00e4dels aus den Vierteln, liebt \u2013 eine Jugend, die sich bekennt! Und zwar zu dem Volke dienen, zu Massenlinie und letztendlich zu sich selbst. Zum Kampf um ein sozialistisches, rotes R\u00e4te-Deutschland als Teil der proletarischen Weltrevolution. Und die Fr\u00fcchte dieser Linie? In den Gebieten, wo die Arbeit am weitesten entwickelt ist, gibt es wieder Ans\u00e4tze von roter Stra\u00dfendominanz. Dort ist es der roten Jugend gelungen, dass sie von Teilen der Massen bereits als ihre Vorhut, als ehrliche K\u00e4mpfer f\u00fcr ihre Interessen begriffen werden, und nicht mehr als Fremdk\u00f6rper mit Identit\u00e4tsproblemen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt ein unfassbares Potential f\u00fcr eine blutrote und ideologisch klare Organisation in unserem Land, was vor einigen Jahren so niemand geahnt h\u00e4tte. Es ist, als habe eine von der althergebrachten Linken entt\u00e4uschte Generation Jugendlicher nur darauf gewartet, dass eine Alternative entsteht, die die kampferprobte Fahne aus alten Tagen wieder aufnimmt, aufr\u00e4umt mit dem ganzen Schmutz und vorangeht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sind mit \u2013 meist \u2013 gutem Beispiel vorangegangen und haben das getan. Und doch verk\u00fcnden wir hier das Ende. Andere m\u00fcssen ab diesem Moment \u00fcbernehmen und d\u00fcrfen vor ihren Aufgaben nicht z\u00f6gern. Der Jugendwiderstand hat seine Rolle gespielt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch viele Fehler, Dummheiten und Vers\u00e4umnisse begleiteten uns auf unserem Weg. Viele im Verlauf der Zeit selbst gesteckte Ziele konnten nicht erreicht und verwirklicht werden, auch weil einzelne Schwerpunkte teilweise falsch gesetzt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben die korrekte organisatorische und politische Linie zwischen Jugendorganisation mit Avantgarde- und Kaderanspruch und Massenorganisation mit dem Jugendwiderstand nicht gefunden, ebenso wie die zwischen offener demokratischer und revolution\u00e4rer sowie verdeckter revolution\u00e4rer und kommunistischer Arbeit. Letzten Endes pendelte die Gesamtorganisation immer zwischen diesen Polen und viele Schw\u00e4chen und Fehler ergaben sich auch genau daraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir wollen die zahlreichen internen Widerspr\u00fcche und Fehler hier nicht alle aufrollen. Es gibt sehr Vieles, was wir im Nachhinein anders gemacht h\u00e4tten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es beginnt bei Kleinigkeiten, wie in der Anti-Drogen-Brosch\u00fcre aus falschem Subjektivismus und Taktik kein Wort zum Alkohol zu verlieren. Es geht weiter mit dem Silvesterdrama von 2016\/2017, als Wladek Flakin spontan mit Nachdruck ein paar Worte zu seinem Onlineverhalten mit auf den Weg gegeben werden sollten. In r\u00fcpelhafter Form und im wohl unklugsten Moment, den man daf\u00fcr h\u00e4tte treffen k\u00f6nnen \u2013 Silvester \u2013 im Kreis seiner engsten Genossen, bei denen klar war, dass diese das nicht als gerechtfertigte Kritik auffassen und einfach hinnehmen w\u00fcrden. Da es auch bei ihnen wohl eine gewisse Selbstkritik was ihre skandalheischende \u00d6ffentlichkeitsarbeit im Nachhinein angeht gibt, die seither von allerhand reaktion\u00e4rer Journaille und Antideutschen instrumentalisiert wird, ist es von unserer Seite aus nur fair, das ebenfalls einzugestehen. Ebenso die falsche Praxis in Wahlboykottaktivit\u00e4ten vor allem auch linke Parteien anzugehen, wie DKP und MLPD. Das war eine linksradikale Altlast aus SoL-Zeiten, die wir mittlerweile anders sehen. Denn auch wenn diese Parteien in unseren Augen eben revisionistische und nicht kommunistische sind und damit viel vom revolution\u00e4ren Erbe mit F\u00fc\u00dfen treten und mit ihrer Teilnahme an der b\u00fcrgerlichen Wahlfarce das Potential haben, bei einigen Massen Illusionen in Parlamentarismus, Passivit\u00e4t und Reformierbarkeit des Systems zu st\u00e4rken, ist das im Moment in unseren Augen der Nebenaspekt. W\u00e4hrend der Hauptaspekt im Gegenteil ist, dass sie fortschrittliche und gerechtfertigte Parolen in den Vierteln verbreiten, einige gute und offene Leute bei sich organisiert haben und bei der aktuellen Klassenkampfsituation in Zeiten fortschreitender Faschisierung des Staatsapparats und imperialistischer Kriegshetze trotz aller falscher und revisionistischer Positionen nicht unser Gegner sind oder Ziel von Kampagnen sein sollten, sondern durchaus im Rahmen von demokratischer Frontarbeit auch B\u00fcndnispartner sein k\u00f6nnen. Das \u00e4ndert nichts daran, dass wir den aktiven Wahlboykott weiter sowohl taktisch als auch strategisch f\u00fcr Revolution\u00e4re in der BRD und f\u00fcr Kommunisten international als den richtigen Weg sehen. Das nur als ein paar Beispiele.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer gewissen Periode war unsere strikte Abgrenzung von \u201callen und jedem\u201c wichtig und richtig, um das eigene Profil zu sch\u00e4rfen und den eigenen Genossen und Mitk\u00e4mpfern die notwendige Prinzipientreue zu vermitteln. Profil und Prinzipientreue sind nun mehr als gegeben. Und denen, die nach uns kommen werden, geben wir mit auf den Weg: Es bleibt richtig, sich vor allem auf die eigenen Kr\u00e4fte und auf die Massen zu st\u00fctzen sowie klare Trennlinien zum Feind zu ziehen. Aber eben zum Feind, und nicht zu jedem politischen Gegner oder Konkurrenten, um den Preis der eigenen Isolierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Jugendwiderstand hat seine Aufgaben erf\u00fcllt. Somit sind mit sofortiger Wirkung s\u00e4mtliche Strukturen des Jugendwiderstand aufgel\u00f6st und stellen ihre T\u00e4tigkeit ein. Die Homepage ebenso wie Facebook werden als Archiv weiter bestehen bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ende des Jugendwiderstand Erkl\u00e4rung zur Aufl\u00f6sung des Jugendwiderstand vom 9. Juni 2019, 17:30 Uhr Es ist vorbei. Nach fast 5 Jahren intensiver antiimperialistischer und revolution\u00e4rer Jugendarbeit mit dem Jugendwiderstand geben wir nun das Ende unserer Organisation bekannt. 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