Was für Zeiten

1933 oder heute?

Fiete Jensen

Fiete Jensen

Vor ein paar Tagen ging ein Video durch die sozialen Medien in dem ein Mensch der keinen Fahrschein hatte, brutal aus einer S-Bahn von zwei Fahrkartenkontrolleuren gezerrt wurde. Eigentliches vorgehen bei Menschen die man ohne Fahrschein in einem öffentlichen Verkehrsmittel erwischt ist das die Personalien aufgenommen werden und eine Zahlungsaufforderung ausgestellt wird. Auch hier war das der Fall bis man den Mann sein letztes Geld, was 9 Euro waren genommen hat und ihn dann mit Gewalt aus dem Zug zerrte. Leider muss man hier von einem rassistischen Hintergrund ausgehen da es sich offensichtlich bei dem Mann um keinen weißen Deutschen handelte.

Gestern dann, am 27. Juni der nächste Bericht der schnell die Runde machte, und kaum zu glauben ist. Da berichtete ein Hartz IV-Abhängiger von einem skandalösen Vorfall im Jobcenter Heilbronn. Der Betroffene schrieb:
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Zitat: „Als ich heute ohne Termin zum Jobcenter ging und dort eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung abgeben wollte, wurde ich von einem Jobcenter – Mitarbeiter aufgefordert, den oben abgebildeten Button von meinem Hemd zu entfernen! Auf meine Frage, ob dies sein ernst sei, wurde er lauter und forderte mich ein weiteres mal dazu auf. Ich nahm ihn nicht für voll und so packte er mich am Arm und rief den Security-Menschen.

Jetzt wurde ich so richtig wütend und fragte ihn, ob bei ihm – dem JC – Mitarbeiter noch alles richtig ticke. Der Security – Mensch rief auf Anordnung die Polizei, welche mir wegen angeblicher Beamtenbeleidigung ein Hausverbot und eine Strafanzeige erteilte!
Das ganze so könnt ihr euch heute schon sicher sein, wird noch ein heftiges Nachspiel haben!“
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Rassismus wird immer mehr zum Alltag, es werden sogar Menschen die sich offen gegen Rassismus stellen diskriminiert. Hier kommt noch dazu dass sich das alles in einem öffentlichen Gebäude abspielte, ausgeführt von einem Unternehmen das im Auftrag des Staates handelt.