Dachverband Föderation demokratischer Arbeitervereine e.V. (DIDF)

Bundesweite Gesprächsrunden
mit einer Delegation von Gewerkschafter/rinnen aus der Türkei
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Die Gewerkschaften in der Türkei sind immer stärker von Repressionen betroffen, Verhaftungen und Inhaftierungen von Gewerkschafter/innen gehört inzwischen zum Alltag. Auf der einen Seite kommt es durch die AKP-Regierung immer wieder zu Streikverbote, trotzdem scheuen sich die ArbeiterInnen nicht, um neue Arbeitskämpfe durchzuführen. Die Gewerkschaften in der Türkei brauchen mehr Unterstützung und Solidarität um sich gegen die Repressionen zu widersetzen.

Arbeitskampf in der Türkei, Foto: Archiv Evrensel.net

Um über die derzeitige Lage der Gewerkschaften in der Türkei zu informieren, und um die Zusammenarbeit deutscher und türkischer GewerkschafterInnen zu fördern, haben wir, die DIDF (Föderation demokratischer Arbeitervereine) eine Gewerkschafter/innen-Delegation zwischen dem 24. November bis zum 2. Dezember 2018 nach Deutschland eingeladen. Die Kollegen/innen werden zu Gesprächen zur Lage der Gewerkschaften in der Türkei zur Verfügung stehen.

Bei der Gespräche und Veranstaltungen werden über folgenden Punkten Informationen geben:

  1. Die Arbeitsbedingungen unter der AKP-Regierung
  2. Streikverbote, Verhaftungen von GewerkschafterInnen
  3. Aktuelle Arbeitskämpfe in der Türkei
  4. Was für Solidarität und Zusammenarbeit wird benötigt

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Teilnehmerinnen und Teilnehmer Delegation

  • Herr Seyit Aslan, Vorsitzender der Nahrungsmittelgewerkschaft Gıda-İş (Mitglied der DISK – Konföderation der Revolutionären Arbeitergewerkschaften )
  • Frau Sati Buruncu, Vorstandsmitglied Tüm Bel Sen, Gewerkschaft der Kommunaler Beschäftigten (Mitglied der KESK – Konföderation der Öffentlichen Dienst )
  • Herr Makum Alagöz, Vorstandsmitglied Deri-Teks, Gewerkschaft der Leder, Weberei und Textil Arbeiter (Mitglied der TÜRKIS)
  • Herr Gökhan Durmus, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft , TGS (Mitglied der TÜRKIS)
  • Frau Nilgün Tunç Ongan, (Akademikerin  Eğitim Sen / KESK – Konföderation der Öffentlichen Dienst)
  • Herr Sedat Sadak, BR, Mitglied in der Metallgewerkschaft (Birleşik Metal Sendikası / DISK – Schwestergewerkschaft der IG Metall)
  • Herr Ismail Sagdic, Vorstandsmitglied Egitim Sen, Lehre Gewerkschaft (Mitglied KESK – Konföderation der Öffentlichen Dienst)
  • Herr 
  • Ismail Sagdic,
  • Organisationssekretär der Dev-Yapi-Is (Bau-und Gebäudegewerkschaft-DISK)

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Programm

25. November, Duisburg DGB, 14.00 Uhr, Kontakt: Haydar Toktas, 0177/2408407
26. November, Köln DGB, 18.30 Uhr, Kontakt: Mehmet Perisan, 0178/6901531
26. November, Frankfurt, Ibrahim Cakir, Kontakt: 0163/8789633
26. November, Hanau DGB, 18.00 Uhr, Kontakt: Cafer Kilicarslan, 0160/97707274
27. November, Essen DGB, 10.00 Uhr, Mahir Sahin, 0176/20641279
27. November, Krefeld Volkshochschule, 18.30 Uhr, Kontakt: Mahir Sahin, 0176/20641279
27. November, Giesen DGB, 10.00 Uhr, Kontakt: Baran Kiraz, 0176/82393452
27. November, Darmstadt DGB, 18.00 Uhr, Kontakt: Umut Bilgetekin, 0178/4604328

Streik der Bauarbeiter am Flughafen Istandul, 2018,
Foto: Archiv Evrensel.net

28. November, Duisburg DGB, 10.00 Uhr, Kontakt: Haydar Toktas, 0177/2408407
28. November, Düsseldorf DGB, 14.00 Uhr, Kontakt: Mahir Sahin, 0176/20641279
28. November, Stuttgart Gewerkschaftshaus, 18.00 Uhr, Kontakt: Kenan Karaca, 015758526555
29. November, Hamburg DGB Haus, 19.00 Uhr, Kontakt: Sedat Kaya, 0176/ 28003436
29. November, Geislingen, Kontakt: Hüseyin Öncü, 0159/04472850
29. November, Ulm DGB, 18.00 Uhr, Kontakt: Mustafa Süslü, 0151/16307133
30. November, Berlin Omayra, 18.00 Uhr, Kontakt: Erdogan Kaya, 0176/50797335
30. November, Kassel DGB, 18.00 Uhr, Hidir Kontakt: Budak, 0163/7742211

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Für weitere Fragen: DIDF Gewerkschaftsausschuss Serdar Derventli 0152/33846810
& https://www.stiftungmunda.de/

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Dieser Artikel erschien erstmals am 22. November 2018 auf http://www.didf.de/

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Anhang

Arbeiterinnen und Arbeiter der Türkei kämpfen mutig – trotz Diktatur!


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Für den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.
Dabei muss es sich nicht grundsätzlich um die Meinung der Redaktion handeln.

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