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Solidarität mit den Streikenden von Halberg Guss in Leipzig

Neue Hallberg Guss GmbH in Leipzig-Leutzsch

Maritta Brückner
Leipzig

Leipzig, 28. Juni ’18
Einer der letzten größeren Industriebetriebe in Leipzig soll geschlossen werden, entschied der Eigentümer, die bosnische Prevent-Gruppe. 700 Arbeitsplätze stehen unmittelbar auf dem Spiel, betroffen sind aber auch unzählige Arbeitsplätze mittelbar. Zählt man die Familienangehörigen mit, dürften 5 % der Leipziger betroffen sein. Zerrieben von kapitalistischen Profitmaximierungsbestrebungen großer Autokonzerne. Als Folge der Komplettenteignung Ostdeutscher 1990 stehen die Betriebe bei uns immer als erstes zur Disposition, denn wir haben nicht einmal regional verwurzelten Mittelstand. Die Arbeiter von Halberg Guss kämpfen für sich und für uns alle!

Die Streikenden waren seit 13. Juni täglich 24 Stunden auf dem Streikposten, der immer gut besetzt war. Gestern liefen die Kollegen Runden vor dem Werktor, so dass kein LKW reinkam. Die Nachtschicht kam heute eher zum Werktor, als sie hörten, dass die Blockade aufgehoben werden sollte.

Wie die Streikzeitung berichtet drohte am gestrigen späten Nachmittag eine Eskalation: Nach einem Gespräch mit der Rechtsanwältin der Geschäftsleitung verkündete der Polizeichef den Streikenden, dass geräumt werden müsse, wenn man das Tor nicht frei gibt. Nachdem inter Protesten der Streikenden ein Streikbrecher, unter Polizeischutz, mit einem Multikar die Zufahrt geräumt wurde, konnte der erste LKW passieren.

Aber so schnell, wie man gedacht hatte, konnten die LKWs nicht beladen werden, weil plötzlich im ganzen Werk kein Strom mehr war, wurde mir zugeflüsstert. Und auch, dass die Streikbrecher es wohl schwer haben werden, die beladenen LKWs aus dem Werk zu bekommen.

Mitglieder des Stachel Leipzig solidarisierten sich mit den Streikenden und gaben etwas in die Streikkasse, denn der Streik geht weiter und muss weiter gehen. Wir wünschen viel Kraft für euren Kampf, liebe Kollegen.

Hier noch ein paar Schnappschüsse vin mir:

Transparent vor dem Werkstor
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Gegen den neuen Arbeitgeber
dem Prevent Konzern aus Bosnien

Streikbrecher räumen unter Polizeischutz mit einem Multicar die Zufahrt zum Betriebsgelände

Danach konnte ein LKW
auf das Betriebsgelände fahren

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Video: Sachsenspiegel vom 26. Juni, verfügbar bis zum 3. Juli

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Solidarität mit den Streikenden von Neu Halberg Guss in Leipzig
und Saarbrücken

Maritta Brückner
Leipzig

Leipzig, 30. Juni ’18
Ich war heute noch einmal vor Ort am Werk in der Merseburger Straße 204 in Leipzig-Leutzsch. Es ist der 17. Streiktag – und der Kampf geht weiter, hat man mir gesagt. Aber die Kollegen brauchen Unterstüzung und Solidarität. Kollege Arnold erzählte mir, dass man wegen einer Einstweiligen Verfügung den Eingang vor dem Werktor öffnen musste. Die LKWs konnten beladen werden. Aber im Werk gibt es nichts mehr zu holen, da nun alles leer sei, keiner mehr etwas produziert hat und produzieren kann. Stolz erzählte er mir, was für gute Arbeit sie immer geleistet haben. Sie haben immer zuverlässig und pünktlich geliefert. Ihre Arbeit wurde immer sehr geschätzt, weil es kein Murks war. Selbst die dünnsten Stücke konnten sie gießen (das ist schon ein Kunstwerk) und die Auftraglage war immer gut. „So gut wie die Leute, sei auch die Halberger Ware, unsere Kunden haben uns mehrfach ausgezeichnet“ sagte Kollege Hermann, der schon sein halbes Leben im Werk als Anlagenbediener arbeitet. „Ich bin glücklich bei der Truppe. Das hat auch was mit Wertschätzung und Selbstachtung zu tun und wer nicht kämpft hat schon verloren.“ Recht hat er.

Jetzt sind auch die Arbeitsplätze der Hallberg-Kollegen in Saarbrücken gefährdet

Hintergrund der angekündigten Schließung des Werkes ist ein Streit zwischen Volkswagen und dem Zulieferkonzern Prevent. Es geht hier um einen harten Preiskampf zwischen zwei Konzernen, der nun auf den Rücken der Kollegen und Kolleginnen ausgetragen wird. Die Beschäftigten aus Leipzig haben 2009 schon einmal ihren Beitrag zur Sanierung des Unternehmen geleistet und nun sollen sie endgültig abgeschröpft werden.

Mir wurde berichtet, dass alle Kollegen einen Brief per Post erhalten haben, in dem man ihnen mitteilte, dass dieser Streik und vor allem die Blockade eine strafrechtliche Seite habe und man die Rätelsführer dieser Aktion zu nennen habe. Anzeigen sind wohl schon von der Geschäftsleitung getätigt worden und am Montag gibt es auf dem Arbeitsgericht in Leipzig schon eine erste Verhandlung.

„Ja sie wollen uns nun kriminalisieren, nur weil wir um unser Recht kämpfen“.

Es gab viele die vor Ort den Streikenden solidarisch beistanden. So auch Beschäftigte aus dem Opel Werk und Porsche. Selbst eine Schulklasse war bei den Streikenden. Der Motoradclub „Kule Wampe“ war mit ihren Motorrätern da. Die Kollegen aus Saarbrücken waren mit einem Kleinbus angereist. Sie berichteten mir, dass ihr Werk in Saarbrücken ebenfalls vor dem aus steht. Dort sind 1500 Kollegen mit Arbeitslosigkeit bedroht. Sie waren sehr traurig, weil sie sahen, wie man in Leipzig mit den Streikenden umgeht. „Das erwartet uns nun auch“

Übt Solidarität! Schaut vorbei und oder unterschreibt diese Pedition: https://bit.ly/2JX8R1k
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Autokorso  der Arbeitnehmer von Halberg Guss in Saarbrücken

Ilga Röder
Saarbrücken

Saarbrücken, 4. Juli ’18
Mit einem Autokorso durch Saarbrücken demonstrierten heute die Beschäftigten des Autozulieferers Neue Halberg Guss für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Laut Polizei waren 350-400 Autos von Brebach nach Saarbrücken unterwegs und legten stellenweise den Verkehr lahm. Die Verhandlungen zwischen der IG Metall mit dem Halberg Guss Eigentümer Prevent könnten Freitag fortgesetzt werden.
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„Die Politik“ will vermitteln

Bisher ist es noch zu keinem Kompromiss in den Werken Leipzig und Saarbrücken gekommen. In Leipzig wurden Sitzblockaden vom Eigentümer verboten, ähnliche Massnahmen sind auch in Saarbrücken geplant. Ferner forderte die Hallberg-Geschäftsleitung die Streikenden in Saarbrücken auf, den Streik unverzüglich Streik zu beenden, um neue Verhandlungen nicht zu gefährden. Das Leipziger Werk sei leider nicht zu retten. Nun will die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger vermitteln.
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Wie gehts weiter

Laut neuesten Nachrichten sollen die Gespräche zu Sondertarifverhandlungen am 12. Juli in Frankfurt weitergeführt werden. Bisher hatte die IG Metall dieses abgelehnt, weil sie formelle Tarifgespräche fordern, die Hallberg-Geschäftsleitung aber nur einen runden Tisch anbietet.

2011 hatte Hallberg Guss rund 2000 Beschäftigte eine Schliessung würde, wenn man alle Angehörigen, sowie die Beschäftigten in der Zulieferindustrie und deren Angehörige, weit über 5000 Menschen betreffen.

Ich war heute um 10.00 in Brebach (Stadtteil von Saarbrücken) unterwegs, da die Busse ab Saarbahnhaltestelle nicht weiterfahren konnten, ging ich zu Fuss und konnte ein paar Fotos machen. Einige Privatleute  waren laut ihrer Aussage extra angereist, um die Demo zu filmen.
In Saarbrücken (Innenstadt) zurück waren auch die ersten Autos angekommen, wodurch die Saarbahn Verspätung hatte. Im allgemeinen hatten die Leute Verständnis für die Streikenden.

Ich konnte ein paar Bilder schießen:



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Neues von den Streikenden von Halberg Guss in Leipzig und Saarbrücken

Ilga Röder
Saarbrücken

Saarbrücken, 14. Juli ’18
Auch nach 4 Wochen Streik und zähen Verhandlungen konnten sich die IG Metall und das Management der Prevent-Tochter nicht einigen. Die Verhandlungen wurden von Streiks sowohl in Leipzig als auch in Saarbrücken begleitet.

Beide Parteien standen am Freitag, den 13.7. wieder vor dem Arbeitsgericht Frankfurt, da das Management den Streik für unrechtmäßig erklären will, ob die entsprechenden Gerichte in Leipzig und Saarbrücken die Streiks für rechtmäßig erklärt hatten.

Das Management bietet den von Entlassung bedrohten Arbeitnehmern Abfindungen an, wenn der Streik umgehend beendet würde, da auch die Weiterarbeit bei Motorenbauern und Zulieferern gefährdet sei. Nur eine umgehende Belieferung der langjährigen Kunden könne  Arbeitsplätze erhalten.

Die Höhe der Abfindungen und Sozialleistungen für die Entlassenen sind weiterhin Streitpunkte für die beiden Parteien.

Die verbleibenden Arbeiter sollten bis Ende des Jahres vor Kündigungen geschützt werden, darin sieht die IG Metall aber keine Verbesserungen.

Das Ziel müsse sein, möglichst vielen Mitarbeitern eine Zukunftsperspektive zu bieten, denn hier ginge es um das Schicksal von mehr als 2000 Menschen.

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Solidarität mit den Streikenden von Halberg Guss in Leipzig
und Saarbrücken muss weiter gehen!

Maritta Brückner
Leipzig

Leipzig, 20. Juli ’18
Die Solidarität mit den Streikenden der Hallberg Guss muss unbedingt weiter gehen! – Die Leipziger Kollegen kämpfen nun schon den 37. Tag unermüdlich um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

Der Plan A, Arbeitsplätze erhalten hat Vorrang zu Plan B, Sozialplan für alle Kollegen, denn der Sozialplan würde trotzdem in die Armut führen, da keine weiteren Arbeitsplätze in Leipzig vorhanden sind. 700 Kollegen sind in Leipzig betroffen und in Saarbrücken 1500, sagte mir Kollege Thomas Arnold von der Streikleitung IG Metall. Die Leipziger Kollegen würde es als erstes treffen.

Die Verhandlungen zwischen IG Metall und der Geschäftsleitung der Hallberg Guss wurde am Mittwoch nach 5 Stunden von der Geschäftsleitung abgebrochen. Man hofft, dass sie noch diese Woche wieder aufgenommen werden.

Alle Prozesse, die die Geschäfttsleitung gegen die Streikenden geführt haben , hat sie verloren. Der Streik ist rechtens , so der Gerichtsbeschluss. Das ist ein Erfolg!

Viel Solidarität erhalten die Streikenden von Leipziger Arbeitern. Mit dabei die z. Z.  streikenden Arbeiter/innen des Amazon-Unternehmens. Auch international interessiert man sich für das Problem in Leipzig. So war man aus Dänemark angereist, um zu sehen, wie man helfen kann.

Jedoch geht die Angst unter den Kollegen um. Sollte ihr Arbeitsplatz verloren gehen, werden sie, nach ihrer Meinung wenig Chancen haben, neue Arbeit zu finden, da sie als aktive Streikende nun auch einen Stempel aufgedrückt bekommen haben, wovor neue Arbeitgeber zurück schrecken könnten.

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Meine letzten Fotos: Gute Stimmung bei den Kollegen/-innen in Leipzig:

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Fiete Jensen

Die Rolle der IG Metall beim Streik bei den Kollegen von Halberg-Guss

Fiete Jensen

Nun schon 46 Tage kämpfen die Kollegen/innen der Neuen Halberg-Guss in Leipzig und Saarbrücken gegen die drohenden Massenentlassungen und die Schließung ihrer Werke. Im Juni hatte die Unternehmensleitung des traditionsreichen Autozulieferers, der vorwiegend Motorblöcke, Zylinderköpfe und Antriebswellen herstellt, die Schließung des Leipziger Werkes mit seinen 700 Mitarbeitern bis Ende 2019 und die Entlassung von 300 der 1500 Beschäftigten in Saarbrücken angekündigt.

Foto: Kurti Schmalz

Seitdem organisieren die Beschäftigten an beiden Standorten einen Streik und stoppten die komplette Produktion. Als einige Tage nach Streikbeginn Fertigteile abgeholt werden sollten, besetzten die Streikenden die Werkstore und bildeten mit Anwohnern eine Menschenkette, um das Beladen der LKWs zu verhindern. „Arbeiterkampf“ berichtete darüber (oben). Als die Unternehmensleitung vor Gericht klagte, um den Streik verbieten zu lassen, organisierten die Streikenden eine Protestkundgebung und erhielten Unterstützung von Arbeitern aus anderen Betrieben.

Die Unterstützung für diesen zz. größten Arbeitskampf in Deutschland ist sehr groß und reicht von Grußbotschaften und Solidaritätsaktionen bis hin zu Geld- und Nahrungsmittel-Spenden. Viele Arbeiter betrachten den Streik als Chance, dem ständigen Arbeitsplatzabbau und der vielfältigen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, die in sehr vielen Betrieben stattfinden, endlich entgegenzutreten.

Doch die IG Metall weigert sich strikt, den Streik auszuweiten und andere Betriebe, die mit sehr ähnlichen Problemen konfrontiert sind, in den Arbeitskampf einzubeziehen. Allgemeine Worte und hohle Phrasen über Solidarität sollen darüber hinwegtäuschen, dass die Gewerkschaft alles unternimmt, um den Streik zu isolieren und auf die unmittelbar Betroffenen zu beschränken.

Selbst als vor einer Woche streikende Arbeiter von Amazon in Leipzig, die dort seit Jahren gegen die katastrophalen Arbeitsbedingungen kämpfen, eine gemeinsame Kundgebung mit den Streikenden von Halberg-Guss organisierten, weigerten sich die jeweiligen Gewerkschaften – IG Metall und Verdi – den Arbeitskampf zu vereinen.

Dazu kommt, dass die IG Metall eine ganz andere Forderung aufstellt als die Streikenden. Ihre zentrale Forderung ist nicht die Verteidigung aller Arbeitsplätze, wie es auf Transparenten am Streikposten heißt, sondern der „sozialverträgliche“ Abbau der Arbeitsplätze und die Einrichtung einer so genannten „Transfergesellschaft“, was nichts anderes bedeutet, als einen Verschiebebahnhof in die Arbeitslosigkeit. Arbeiter/innen wissen sehr gut, dass eine Abfindung kein Ersatz für einen Arbeitsplatz ist und häufig sogar auf den Arbeitslosengeld-Anspruch angerechnet wird.

Das Hauptziel der IG Metall besteht anscheinend darin, den Streik unter Kontrolle zu halten und zu verhindern, dass er sich zu einem Flächenbrand, das heißt, einer breiten politischen Mobilisierung gegen Arbeitslosigkeit, Sozialabbau und die reaktionäre Politik der Bundesregierung, ausweitet. Denn die IG Metall vertritt in diesem Streik nicht die Interessen der Beschäftigen von Halberg Guss sondern die Interessen des VW-Vorstands. Sie hat im Juni vor allem deshalb zur Urabstimmung aufgerufen, weil ein Produktionsstopp bei Halberg-Guss Teil der Strategie des VW-Vorstands in der Auseinandersetzung mit den Zulieferbetrieben ist.

Um die reaktionäre und zynische Rolle der IG Metall in dieser Auseinandersetzung zu verstehen, muss man folgenden Sachverhalt kennen:

Seit Jahren üben die großen Autokonzerne massiven Druck auf die Zulieferbetriebe aus, um die Preise zu senken. Als größter europäischer Autokonzern spielt VW dabei eine führende Rolle. Schon zu Beginn der 1990er Jahren holte der damalige VW-Chef Ferdinand Piech den berüchtigten General Motors-Manager Jose Ignacio Lopez nach Wolfsburg, der die Zulieferverträge neu verhandelte und massive Preissenkungen durchsetzte. Es dauerte nicht lange, da war er als „Würger von Wolfsburg“ bekannt und gefürchtet. Schon damals hatte diese Entscheidung die volle Unterstützung der IG Metall und der Wolfsburger Betriebsräte.

Foto: Kurti Schmalz

Dass diese VW-Kostensenkung auf die Beschäftigten der Zulieferbetriebe abgewälzt wurde und schon damals zu Entlassungen und Sozialabbau in der Zulieferindustrie führte, kümmerte die Wolfsburger IGM-Funktionäre wenig. Sie waren und sind aufs Engste mit der Konzernleitung verbunden und verfügen mit den Stimmen des Landes Niedersachsen, gegenwärtig unter SPD-Führung, über eine Stimmenmehrheit im VW-Aufsichtsrat.

Seit einigen Jahren wächst unter den Zulieferbetrieben der Unmut. Vor allem die „Prevent-Gruppe“ widersetzt sich dem Preisdruck der großen Autokonzerne und versucht, die eigene Stellung zu verbessern. Eigentümer von Prevent ist die bosnisch-deutsche Familie Hastor. Firmenchef Nijaz Hastor hat schon vor der sog. Wende in Jugoslawien bei der Firma TAS gearbeitet, die damals VW-Fahrzeuge produzierte. Nach der Wende nutzte er seine gute Verbindung zu Volkswagen und baute ein eigenes Zulieferunternehmen auf. Heute gilt er als reichster Bosnier, dessen Vermögen auf etwa 400 Millionen Euro geschätzt wird.

Gemeinsam mit seinen beiden Söhnen hat er ein weit verzweigtes Firmennetz aufgebaut, mit Dutzenden Standorten, Tochterfirmen und Beteiligungen. Kern des Unternehmens ist aber immer noch der Zulieferbetrieb Prevent.

Vor zwei Jahren, im Sommer 2016, forderte Hastor den VW-Konzern heraus. Die neu erworbenen Unternehmen Car Trim und ES Automobilguss stoppten die Lieferung von Sitzbezügen und Getriebeteilen, um Verträge nach zu verhandeln. Erstmals seit vielen Jahren standen die Bänder bei VW für mehrere Tage still. In Brasilien hatte VW mit dem Zulieferer Keiper Ähnliches erlebt. „Auch dort waren die Hastors zuvor eingestiegen“, berichtete damals Die Zeit in einem ausführlichen Hintergrund-Artikel.

Im vergangenen Jahr schloss VW mit Prevent eine „Eckpunkte-Vereinbarung“ um, wie es in der Präambel hieß, trotz der Konflikte eine weitere Zusammenarbeit im gegenseitigen Interesse zu ermöglichen. In Wirklichkeit wollte VW Zeit gewinnen, um die Zusammenarbeit mit anderen Zulieferbetrieben zu entwickeln und sich von Prevent weitgehend unabhängig zu machen.

In diesem Jahr kündigte VW schließlich die Eckpunkte-Vereinbarung mit Prevent und die Verträge mit den bisherigen Tochterunternehmen. Prevent hatte sich seinerseits bei Halberg-Guss eingekauft und versuchte VW nun mit dem neuen Tochterunternehmen unter Druck zu setzen. Mit dem Produktionsstopp, den die IG Metall über die Urabstimmung und den Streik bei NHG organisierte, erhöhte sie im Interesse des VW-Vorstands den Druck auf Prevent und den widerspenstigen Hastor-Clan.

Mit anderen Worten: Die IG Metall missbraucht die Sorgen der Arbeiter und ihre Bereitschaft für die Verteidigung ihrer Arbeitsplätze zu kämpfen, um im Profitschacher zwischen Autokonzern und Zulieferbetrieb die Interessen des mächtigen VW-Konzerns zu vertreten, mit dem die Gewerkschaftsfunktionäre aufs Engste verbunden sind.

Dabei wenden sich die Funktionsträger der IGM nicht nur gegen die Arbeiter und Angestellten von Hallberg Guss, sondern auch gegen die VW-Kollegen/innen selbst. Schon in der Vergangenheit arbeitete die IG-Metall eng mit der Geschäftsführung zusammen, um Angriffe auf Löhne und Arbeitsbedingungen gegen die Beschäftigten durchzusetzen. Nun spielt der VW-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des größten Umbaus und der Konzerngeschichte, der massive Stellenstreichungen und eine Verschärfung der Arbeitshetze bedeutet.

Bei Halberg-Guss zeigt sich besonders deutlich, dass Arbeiter ihre Arbeitsplätze nur verteidigen können, wenn sie sich über die betrieblichen und nationalen Grenzen hinweg vereinen. Sie sind ohnehin in einem komplexen Produktionsprozess miteinander verbunden, bauen gemeinsam an den selben Autos, aber die Unternehmen spalten sie mit Hilfe der Gewerkschaften, um sie zu Niedriglöhnen zu zwingen und bei Bedarf Entlassungen durchzusetzen.

Foto: Kurti Schmalz

Die Verteidigung der Arbeitsplätze, Löhne und Arbeitsbedingungen ist deshalb nicht mit, sondern nur gegen die Gewerkschaften möglich! Die Verwandlung der Gewerkschaften in Agenturen des Managements und Instrumente des Staatsapparats ist nicht nur ein Ergebnis der weit verbreiteten Korruption der Spitzenfunktionäre, sondern ergibt sich gerade aus der Globalisierung der Produktion.

Solange der Arbeitsmarkt und die Arbeitsbedingungen weitgehend national geprägt waren, konnten die Gewerkschaften Druck ausüben, um höhere Löhne und soziale Verbesserungen durchzusetzen. Die Globalisierung hat Bedingungen geschaffen, unter denen uneingeschränkte, weltweite Konkurrenz vorherrscht. Nun setzen die Gewerkschaften, die selber in den Aufsichtsräten der Konzerne sitzen, alles daran, die Wettbewerbsbedingungen der Großkonzerne zu verbessern.

Überall fungieren die DGB-Gewerkschaften deshalb als Berater und Handlanger der Konzerne und versuchen jeden ernsthaften Kampf zur Verteidigung der elementaren Rechte der Arbeiter zu unterdrücken oder zu isolieren und auszuverkaufen. Dort, wo sie die Initiative ergreifen, wie bei Halberg-Guss, verfolgen sie nicht die Interessen der Arbeiter, sondern die Interessen eines Konzerns gegen den anderen.

Die IG Metall arbeitet dabei eng mit der Großen Koalition zusammen, die auf die wachsenden transatlantischen Konflikte und die kapitalistische Krise mit Nationalismus und Militarismus reagiert. Für die Profitinteressen der deutschen Konzerne setzt sie in ganz Europa beispiellose soziale Angriffe durch.

Die Kolleginnen und Kollegen selbst müssen in den Gewerkschaften ihre Sache in die Hand nehmen. Kein einziger Arbeitsplatz darf dem Profitstreben der Konzerne geopfert werden. Fabrikkomitees müssen direkten Kontakt zu den Kollegen bei VW, Opel, Daimler und Zulieferern in ganz Europa aufnehmen und einen gemeinsamen Kampf organisieren. Das Ziel muss sein alle Arbeitsplätze zu erhalten und kein Kompromiss zwischen Kapital und Gewerkschaft!

Es ist möglich das gemeinsame Ziel zu erreichen – Notfalls mit einem Generalstreik und bis dahin heißt es weiter: „Alle Räder stehen still, wenn der Halbergarbeiter es will!“

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Nico Diener

Schlichtungsverhandlungen bei Hallberg Guss

Nico Diener

Seit Montag, 30. Juli ist es wieder laut in den Werkhallen der Neue Halberg Guss GmbH in Leißzig und Saarbrücken. Der schon sechs Wochen dauernde Streik wurde, vorerst für 14 Tage unterbrochen.

Eine Schlichtung soll nun das angeblich gewünschte Ergebnis bringen. Die IG Metal hat die Geschäftsleitung zu einer Schlichtung aufgefordert und dafür die befristete Wiederaufnahme der Arbeit geboten. Das kam den Hallberg-Bossen gerade recht weil sie in großen Schwierigkeiten stecken und die Kunden auf ihre besrellten Waren warten. Der unmittelbare Druck ist daher weg. Genau dieser druck der unsere einzuge Waffe ist „Streik“!

Nach zwei Schlichtungsverhandlungen mit der Geschäftsführung der Neue Halberg Guss GmbH stellt Jörg Köhlinger, Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Mitte, fest: „Die Verhandlungen sind zäh. Es zeigen sich an mehreren Stellen große Schwierigkeiten.“ Und  „Wir haben auf Deeskalation gesetzt und mit dem Vorschlag der Schlichtung die Voraussetzung für eine konstruktive Lösung des Konflikts um einen Sozialtarifvertrag für die Beschäftigten geschaffen.“, so Köhlinger weiter. 
„Wir prüfen viele Optionen, aber entlang unserer Forderung für einen Sozialtarifvertrag scheinen die Differenzen weiterhin schwer zu überwinden“, so die Einschätzung von Uwe Schütz, IG Metall Verhandlungsführer. „Wir erwarten von den Gesellschaftern und der Geschäftsführung der Neue Halberg Guss endlich konstruktives Mitwirken an einer schnellen Lösung. Ein Spiel auf Zeit hingegen nehmen wir nicht hin.“

Diese Schmierenkomödide findet unter dem Vorsitz des Schlichters Lothar A. Jordan, dem ehemaligen Vizepräsidenten des Arbeitsgerichts Mannheim, statt. Die Schlichtung wird in der kommenden Woche fortgesetzt.

Wir brauchen keine „sozialverträgliche Abwicklung“! Die Hallberg Kollegen/innen brauchen ihren Arbeitsplatz und gerechte Löhne! Und dafür loht es sich weiter zu streiken. Nur durch Streik bis hin zum Generalstreik aller metallverarbeitenden Betriebe in ganz Deutschland können sie ihre Ziele erreichen. Um diesen Forderungen mehr Ausdruck zu verleihen ha am 2. August eine Delegation der Redaktionen AmericanRebel und Arbeiterkampf die Hallberg-Kollegen/innen in Leibzig besucht und eine Grussbotschaft übergeben.
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Grußbotschaft an die streikenden Kollegen/innen von Halberg-Guss in Leipzig

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Die Redaktion der Onlinezeitungen »AmericanRebel.de« und »Arbeiterkampf.eu« senden Euch herzliche Kampfesgrüße aus Berlin und Kiel.

Seit 50 Tagen kämpft ihr nun schon gegen die Vernichtung Eurer Arbeitsplätze und für die Existenz Eurer Familien. Wir haben Euch dabei begleitet in dem wir unsere Leser/innen mehrmals über Euren Streik und über Eure Erfolge berichtet haben. Ja, es ist ein Erfolg, wenn so viele Kollegen und Kolleginnen so diszipliniert, geschlossen und lange gegen die Angriffe eines Konzernes auf ihre Existenz vorgehen. Von Euch können die Belegschaften vieler anderer Betriebe lernen und Euer Kampf wird als vorbildlich, egal wie er endet, in die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung eingehen.

Die Schließung des Werkes in Leipzig muss mit allen Mitteln verhindert werden! Lasst Euch nicht von juristischen Angriffen, von Angriffen der Unternehmerpresse und von sonstigen Einschüchterungen entmutigen. Den Hastor-Kapitalisten geht es einzig allein um den Profit den ihr ihnen erarbeiten sollt. Wenn ihr es nicht macht sollen es andere Kollegen, irgendwo in Europa, machen. Diesen Banditen seid ihr völlig egal und nur ein negative Position in ihrer Kalkulation! Aber wir Arbeitnehmer auf der ganzen Welt sind Menschen und wollen auch wie Menschen in Würde und mit Achtung vor unserer schweren Arbeit geachtet und behandelt werden. Ihr habt nichts zu verlieren, denn die Prevent-Bosse haben sich schon gegen euch entschieden und deswegen ist es nur legitim das Ihr Euren Betrieb bestreikt und den mutigen Kampf aufgenommen habt.

Ina Möller und Nico Diener von den Redaktionen AmericanRenel und Arbeiterkamf nach der Übergabe der Grußbotschaft in Leipzig. Leider wußten die Beiden zu der Zeit noch nicht das der Streik ausgesetzt wurde und trafen so nur den Pfördner an, der die Grußbotschaft an den Betriebsratsvorsitzenden Thomas Jürs übergab. Foto: Monika Oette

Große Sorge macht uns die Rolle der IG Metall-Führung, die sich strikt weigert, den Streik auszuweiten und andere Betriebe in den Arbeitskampf einzubeziehen. Allgemeine Worte von Solidarität täuschen unserer Meinung nach darüber hinweg, dass die Gewerkschaftsleitung alles unternimmt, um den Streik auf die unmittelbar Betroffenen zu beschränken. Ihre zentrale Forderung ist doch nicht die Verteidigung aller Arbeitsplätze, wie ihr es wollt, sondern ein sogenannter „sozialverträglicher“ Abbau eurer Arbeitsplätze und die Einrichtung einer so genannten „Transfergesellschaft“, was für euch nichts anderes bedeuten kann, als ein Verschiebebahnhof in die Arbeitslosigkeit. Doch Abfindungen sind kein Ersatz für einen Arbeitsplatz! Sie werden häufig auch noch auf den Anspruch von Arbeitslosengeld angerechnet.

Wessen Interessen vertritt die IG Metall-Führung in diesem Streik? Wie ihr wisst üben seit vielen Jahren die großen Autokonzerne massiven Druck auf die Zulieferbetriebe aus, um die Preise zu senken. Als größter europäischer Autokonzern spielt VW dabei eine führende Rolle. Schon zu Beginn der 1990er Jahren verhandelte der berüchtigte Ex-General-Motors-Manager Jose Ignacio Lopez bei VW in Wolfsburg die Zulieferverträge neu und erzwang massive Preissenkungen. Schon damals hatte diese Entscheidung die volle Unterstützung der IG Metall und der Wolfsburger Betriebsräte. Dass diese VW-Kostensenkung auf die Beschäftigten der Zulieferbetriebe abgewälzt wurde und schon damals zu Entlassungen und Sozialabbau in der Zulieferindustrie führte, kümmerte die Wolfsburger IGM-Funktionäre wenig. Sie waren und sind offensichtlich aufs Engste mit der Konzernleitung verbunden und verfügen mit den Stimmen des Landes Niedersachsen, gegenwärtig unter SPD-Führung, über eine Stimmenmehrheit im VW-Aufsichtsrat.

Aber kann es möglich sein die Interessen zweier Klassen, die der Aktionäre und die der Arbeitnehmer/innen zu vertreten? Holzauge sei wachsam! Was läuft hier ab?

Alle Kolleginnen und Kollegen in den Gewerkschaften müssten selbst ihre Sache in die Hand nehmen. Kein einziger Arbeitsplatz darf dem Profitstreben der Aktionäre geopfert werden. Nehmt direkten Kontakt zu den Kollegen bei VW, Opel, Daimler und den Zulieferern in ganz Europa auf und organisiert einen gemeinsamen gewerkschaftlichen Kampf. Das Ziel muss sein, alle Arbeitsplätze zu erhalten und kein fauler Kompromiss zwischen Kapital und Gewerkschaft!

Leipzig, 1. August 2018

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Fiete Jensen

Kampferfolg bei Halberg Guss in Leipzig

Fiete Jensen

Leipzig, 23. August ’18
Wende bei Halberg Guss: Das Unternehmen will nun das Leipziger Werk nicht mehr schließen und den Kollegen in Saarbrücke nicht kündigen. Es ist geplant, über ein Fortführungskonzept zu verhandeln. Die Mitarbeiter/innen in beiden Werken sind erfreut und hoffen auf den dauerhaften Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

Das hatten sich die 700 Halberger in Leipzig in ihren kühnsten Träumen kaum auszumalen gewagt: Sechs Wochen lang hatten sie den Betrieb besetzt und bestreikt. Die Forderung der Kollegen war immer der Erhalt ihrer Arbeitsplätze und damit der Erhalt der Existenz ihrer Familien. Die IG Metall beschränkte sich indes auf das Aushandeln einer Abfindung. Doch es kam anders: Halberg Guss teilte am Mittwoch nach einer erneuten Schlichtungsrunde mit: „Die Schlichtung arbeitet an Fortführungs- und Zukunftskonzepten für beide Standorte.“ Damit bliebe neben Saarbrücken auch der Standort in Leipzig erhalten. Die IG Metall setzte am gleichen Tag nach und verkündetet das gleich, fügte aber hinzu: „Beschlossen ist aber noch nichts. Die Rahmenbedingungen der Schlichtungsverhandlung müssten noch klarer werden.“ Darüber soll in den nächsten Tagen weiter verhandelt werden. Der seit Ende Juli unterbrochene Streik in Leipzig und Saarbrücken bleibe so lange ausgesetzt.Bis dahin soll der Streik weiter ausgesetzt werden.
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Plötzliche Kehrtwende

Nur 90 Minuten hatte die Beratung in Frankfurt/M gedauert. Es war die fünfte, sogenannte Sondierungsrunde und wann genau die Sondierung, die am Mittwoch erneut vertagt wurde weitergeht, ließen die Beteiligten offen.

Für Halberg Guss ist die Ankündigung, nun doch eine Fortführung des Leipziger Werks zu prüfen, eine komplette Kehrtwende. Noch Anfang Juli hatte Halberg-Guss-Chef Alexander Gerstung im Interview gepoltert: „Die Werksschließung Ende 2019 ist in Stein gemeißelt.“ Davon ist nun plötzlich keine Rede mehr. Ob der Standort am Ende aber wirklich erhalten bleibt, ist aber noch völlig offen – und auch, ob alle 700 Mitarbeiter in Leipzig an Bord bleiben.

Foto: Kurti Schmalz

Keine Illusionen

Die Halberg Kollegen sollten aber keine Illusionen und Vertrauen in vage Versprechungen haben. Die neuen Halberg-Guss-Eigner Prevent und Volkswagen sind kein Sozialverein. Wenn sie jetzt so handeln, als ob es wie Zugeständnisse an die Belegschaft aussieht, dient auch dieser Schritt nur der Profitsicherung. Halbergs Kunden haben massiv Druck auf die Geschäftsleitung ausgeübt weil ihnen die Motorblöcke fehlten. Vor zwei Wochen hatten sie gedroht, bei einem erneuten Streik in Leipzig und Saarbrücken ihre Maschinen abzuholen und die Motorblöcke anderswo gießen zu lassen. Während des Ausstands im Juli hatte der Motorbauer Deutz sogar per Zeitungsanzeige an beide Seiten appelliert, den Konflikt endlich beizulegen. Die Kölner hatten wegen des fehlenden Nachschubs aus Leipzig und Saarbrücken bereits ihre Produktion gedrosselt und Opel die Produktion im Werk Eisenach sogar ganz eingestellt.

Halberg will seine Kunden nicht verlieren, aber höhere Profite erwirtschaften. Das wird ihr Ziel bleiben, und deswegen werden erneut Möglichkeiten der Kosteneinsparung ausgelotet. Dazu gibt es viele Möglichkeiten wie z. B. die Schließung des Unternehmens und Gründung eines neuen Unternehmens die den Großteil der Halbergkollegen/-innen zu erheblich niedrigeren Löhnen wieder einstellt. Oder die Verlagerung der Produktion in eine Billiglohnland wobei alle Arbeitsplätze an den jetzigen Standorten verloren gehen werden. Der sog. Einbruch bei den Auftragserteilungen kam nach erneut angekündigten Preiserhöhungen zu Stande. Sie sind angekündigt worden, weil die Hauptaktionäre, die Hastor-Kapitalisten, ihren profitgierigen Hals nicht voll genug bekommen.
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Wachsam und kampfbereit sein

Die Halberg Kollegen müssen nun wachsam sein und sich nicht einlullen lassen. Wenn nach den weiteren Verhandlungen keine 100% Sicherung der Arbeitsplätze gewährleistet wird, muss der Streik sofort wieder aufgenommen werden. Nur Streik ist die Sprache, die die Bosse verstehen. Ebenso sollten sie auch der IG Metall-Führung in den Arsch treten und sie verpflichten, sich für die 100%ige Sicherung aller Arbeitsplätze einzusetzen. Das Geschwafel von einer „sozialverträglichen Abwicklung“ bringt nichts und hat auch nichts gebracht. Der jetzige Erfolg ist ausschließlich dem entschlossenen Auftreten der Halberg-Kollegen zu verdanken. Sie haben mit ihrem Durchhaltevermögen gezeigt, dass ein konsequenter Kampf für die Arbeitsplätze der einzige sinnvolle Weg ist. Die IG Metall-Führung hat die Flinte schon ins Korn geworfen, bevor der Feind sich gezeigt hat. Wieder einmal ein schauerliches Beispiel von Verrat an den eigenen Mitgliedern.
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