{"id":29153,"date":"2021-12-26T21:42:53","date_gmt":"2021-12-26T20:42:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/?p=29153"},"modified":"2021-12-26T21:55:07","modified_gmt":"2021-12-26T20:55:07","slug":"der-teufelspakt-in-der-sackgasse-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/2021\/12\/26\/der-teufelspakt-in-der-sackgasse-3\/","title":{"rendered":"&#8211; Der Teufelspakt in der Sackgasse"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\"><em>Harry Popow \u2013 26. Dezember 2021<\/em><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #993300; font-size: 16pt;\"><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;\">Der Teufelspakt in der Sackgasse<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #993300;\"><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u201eTamtam und Tabu. Die Einheit: Drei Jahrzehnte ohne Bewa\u0308hrung.\u201c &#8211; Daniela Dahn und Rainer Mausfeld<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Buchtipp von Harry Popow<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_175\" style=\"width: 110px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-175\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-175\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Harry-Popow.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-175\" class=\"wp-caption-text\">Harry Popow<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Der Leser mo\u0308ge es dem Rezensenten nachsehen: Nach dem gru\u0308ndlichen Lesen dieser au\u00dferordentlich tiefgru\u0308ndigen Analyse in dieser gesellschaftskritischen Lektu\u0308re kann er nicht anders, als mit hoher Anerkennung den Hut zu ziehen. Aus dieser \u2013 soviel sei vorneweg gesagt \u2013 spricht soviel unendliche mu\u0308hevolle Liebe: Zu den Menschen, zur Natur, zum Planeten Erde. Und, das muss gesagt werden: Ka\u0308mpferischer Geist und Tatkraft, um Goethes FAUST die beiden Autoren schier beneidet ha\u0308tte. Wa\u0308hrend sich Dr. FAUST vom Teufel dazu verfu\u0308hren la\u0308sst, seine hohen Ideale zugunsten einer billigen, aber menschlich zu verstehenden Ablenkung sausen la\u0308sst und schlie\u00dflich zugrunde geht, versuchen heute \u2013 im Jahre 2020 &#8211; ,ein ganzes Packt von Teufeln die Menschheit zu ruinieren. Und: Es hat unendlich mehr technische Mo\u0308glichkeiten, als nur die Verfu\u0308hrung durch \u201eWein, Weib und Gesang\u201c, um jegliche Lust an Erkenntnis u\u0308ber Mensch und Welt im Keime zu ersticken. Was tun?<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die beiden Autoren legen den Finger auf die wichtigste Wunde: Wie befreie ich mich vom Druck der Abwesenheit von Geist? Wie gewinne ich Einsicht und Macht, dem Pakt mit dem Teufel Garaus zu machen? Zur Freude der wissbegierigen Leser bleiben die renommierte Essayistin und Mitbegru\u0308nderin des \u201eDemokratischen Aufbruchs\u201c in der DDR Daniela Dahn und der Kognitionsforscher Rainer Mausfeld nicht bei der Interpretation des Kapitalismus stehen, wie Friedrich Engels in seiner 11. Feuerbachthese mit Blick auf bisherige Bemu\u0308hungen von Philosophen angemahnt hatte. Nein, sie weiten ihren Blick bei der Aneignung des Volksvermo\u0308gens der DDR und ihres Anschlusses an die BRD 1989 weit aus und ergru\u0308nden tiefsinnig die Ursachen. Sie widerlegen polemisch und faktenreich die Ansicht von Geschichtsverdrehern, es sei keine Rede mehr vom Kapitalismus, er sei la\u0308ngst u\u0308berwunden, (Scha\u0308uble: \u201eWir haben doch die soziale Marktwirtschaft\u201c). Und u\u0308berhaupt, den Klassenkampf gebe es nicht mehr. Sie fahren den heutigen ideologischen Verdrehungen der Kapitaleliten faktenreich und zielsicher in die Parade. Sie helfen mo\u0308glicherweise den noch neugierigen Lesern, im Nebel der Verdra\u0308ngungen und Manipulationen und forcierten A\u0308ngste in der Corona-Pandemie wieder Boden unter den Fu\u0308ssen zu bekommen.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-16222 alignright\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/zzzzu-192x300.jpg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"347\" \/>Das Buch besteht aus fu\u0308nf Abschnitten. Zuna\u0308chst lesen wir eine hochinteressante und sehr mu\u0308hevoll recherchierte \u201ePresseschau\u201c von Daniela Dahn zur Zeit der Ru\u0308ckwa\u0308rtswende in der DDR. Sodann beleuchtet sie in \u201eDie Wa\u0308hrungsunion war die organisierte Verantwortungslosigkeit\u201c die brutale geistige Knechtung der Ostler und deren u\u0308berfallartige Vereinnahmung. Professor Dr. Rainer Mausfeld beleuchtet in \u201eWende wohin?\u201c die Realita\u0308t hinter der Rhetorik. \u201eWas bedeutet die Forderung nach einem Systemwechsel?\u201c So Daniela Dahn im nachfolgenden Beitrag. Schlie\u00dflich diskutieren beide Autoren in sechs Gespra\u0308chen u\u0308ber ihre Erfahrungen und Erkenntnisse.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Festzuhalten ist: Bei allen Texten spu\u0308rt man das akribische Ko\u0308nnen der Autoren, das Geschehen ins Auge zu fassen als auch das Eindringen in die Tiefe, in die jeweiligen Ursachen, jene Vorgehensweise, wie sie leider weder in den \u201eQualita\u0308tsmedien\u201c noch bei Reden von Politikern zu verzeichnen ist. Sie halten sich nicht nur am Feststellen von Widerspru\u0308chen auf, sondern bieten auch Nachdenkenswertes fu\u0308r mo\u0308gliche Alternativen, fu\u0308r mo\u0308gliche Lo\u0308sungen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Bereits in der Einstimmung verweisen die Autoren auf die verspielten Chancen des Jahres 1990, \u201esowohl fu\u0308r eine internationale Friedensordnung wie auch fu\u0308r eine erneuerte Demokratie\u201c, Chancen, die \u201eaus geopolitischen Interessen und denen der Kapitaleigner gezielt blockiert und somit verspielt wurden\u201c. Alternativen seien aus dem \u201eo\u0308ffentlichen Denkraum\u201c verdammt worden. Die Bewa\u0308ltigung der damit verbundenen Probleme \u2013 bedingt auch durch die Corona-Krise &#8211; werden \u201edurch das Arsenal hochentwickelter Techniken des Meinungs- und Affektmanagements\u201c massiv erschwert. Der Beitrag von Rainer Mausfeld \u201erichte aus abstrakterer Perspektive einen kritischen Blick auf die illusionserzeugende Kraft der westlichen Ideologie und damit auf das versprochene Paradies einer kapitalistischen Demokratie\u201c. Dazu geho\u0308re die Spaltung und Zersetzung der Gesellschaft. Er fragt, \u201ewie sich die Idee einer radikalen Demokratisierung wieder gesellschaftlich wirksam machen la\u0308sst\u201c.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 3\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Vorwegnehmen mo\u0308chte der Rezensent folgendes Zitat von Professor Dr. Rainer Mausfeld auf Seite 191 dieses Buches: \u201eNur um einem verbreiteten Missversta\u0308ndnis vorzubeugen: Lohnarbeit Geld und Ma\u0308rkte gab es , von archaischen Gesellschaften abgesehen, wohl zu allen Zeiten, doch sie allein machen noch keinen Kapitalismus. Kapitalismus bedeutet die Herrschaft des Kapitals. Und diese hat einen identifizierbaren Anfang vor etwa 500 Jahren. Und sie hat in unterschiedlichen historischen Perioden und an unterschiedlichen Orten ganz unterschiedliche Formen angenommen. Eine solche Herrschaft des Kapitals ist dadurch gekennzeichnet, dass sie u\u0308ber den Bereich des Wirtschaftslebens hinaus die gesamte Gesellschaft zu durchdringen und den gesamten gesellschaftlichen Reichtum als Waren zu behandeln sucht.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Daraus ergebe sich die Frage, so lesen wir auf den Seiten 117\/118, warum \u201ewir so blind sind fu\u0308r die zersto\u0308rerischen Folgen der kapitalistischen Weltordnung? Das Erfolgsrezept des Kapitalismus ist seit jeher, dass er uns zu einem Teufelspakt verfu\u0308hren will, er verspricht uns immerwa\u0308hrenden Fortschritt und eine kontinuierliche Verbesserung unserer Lebensstandards und sorgt zugleich dafu\u0308r, dass wir unfa\u0308hig sind, den dafu\u0308r zu entrichtenden Preis u\u0308berhaupt erkennen zu ko\u0308nnen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Rainer Mausfeld zieht daraus den Schluss, die \u201ePlu\u0308nderung von Ressourcen und die Zersto\u0308rung unserer sozialen und o\u0308kologischen Lebensgrundlagen ist also kein vermeidbares Nebenprodukt des Kapitalismus, sondern gerade Kern seiner Funktionslogik\u201c. Ins Verderben mu\u0308sse es zwangsla\u0308ufig fu\u0308hren, wenn die Menschen zwar nur paar sto\u0308rende Dinge a\u0308ndern \u201eund ansonsten im Gro\u00dfen und Ganzen so weitermachen wie bisher\u201c. Die Probleme im Dialog mit den Zentren der Macht zu bewa\u0308ltigen muss als Illusion angesehen werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">In die gleiche Kerbe haut Daniela Dahn, wenn sie auf Seite 122 jegliche Rufe und Debatten nach einem Systemwechsel, siehe Arabischer Fru\u0308hling, Weltsozialforum, Gelbwesten oder auch den u\u0308ber vierzig Jahre agierenden \u201eClub of Rome\u201c, fu\u0308r erstaunlich ha\u0308lt und begru\u0308\u00dft, aber<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">gleichzeitig ohne Vorwurf feststellt, \u201eu\u0308ber Debatten und symbolische Akte\u201c kaum hinausgekommen zu sein. \u201eWussten sie genau genug, was sie wollten?\u201c Warum also keine Vera\u0308nderungen? Ihre Erkenntnis: \u201eWeil im Kapitalismus Profit mehr geschu\u0308tzt wird als das Leben. Der Corona- Lockdown hat diese Gewissheit erstmalig durcheinandergebracht, aber wie er ausgeht, wird sich erst noch zeigen.\u201c Daniela Dahn gibt die Ansicht eines einstigen Bundesverfassungsrichters wieder: Das einzige Ziel sei \u201eunbegrenztes Wachstum und Bereicherung. Das Gebrechen des Kapitalismus sei nicht in seinen Auswu\u0308chsen zu sehen, sondern in seiner Leitidee und deren symbolischer Kraft\u201c. Die Krankheit ko\u0308nne nicht mit \u201eHeilmitteln am Rand\u201c beseitigt werden.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Daniela Dahn: Volkslektu\u0308re, eine Presseschau<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Es ist eine sehr breit angelegte Presseschau in Zeiten der Konterrevolution, die Daniela Dahn mu\u0308hevoll zusammengestellt hat. Ob Zeitungen, Verlage, Politiker, Bu\u0308rgerrechtler, unza\u0308hlige Wortmeldungen gibt es zu einem Fu\u0308r oder Wider einer zu schnellen Wiedervereinigung zwischen der BRD und der DDR. Haben die Leser bislang oft nur von Befu\u0308rwortern geho\u0308rt oder gelesen, so kommen nun auch Vernu\u0308nftige mit ihren Stimmen ans Tageslicht, die oft genug einfach u\u0308berho\u0308rt wurden und die Leser und Ho\u0308rer nie erreichten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">So fordern 36 DDR-Bu\u0308rgerrechtler in ihrem Aufruf \u201eFu\u0308r unser Land\u201c den Erhalt der DDR als \u201esozialistische Alternative zur Bundesrepublik. Zu den Initiatoren geho\u0308ren Christa Wolf und Stefan Heym, unterstu\u0308tzt aus dem Westen von Gu\u0308nter Grass und Max Frisch. Egon Bahr spricht sich in \u201eNeue Zeit\u201c fu\u0308r ein ganz neues europa\u0308isches Sicherheitssystem aus, \u201ewelches die Milita\u0308rbu\u0308ndnisse u\u0308berflu\u0308ssig mache\u201c. Gregor Gysi ist fu\u0308r die Dominanz des Volkseigentums, das mu\u0308sse erhalten bleiben. Christa Luft spricht am Runden Tisch u\u0308ber die Nachteile der Wa\u0308hrungsunion. Walter Momper ist fu\u0308r die Demokratisierung der DDR, fu\u0308r deren Eigenstaatlichkeit. Die Berliner Zeitung berichtet, 43 Prozent der Ostdeutschen seien gegen die schnelle Wiedervereinigung, 38% aber dafu\u0308r.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Daniela Dahn stellt sich die Frage, wie es mo\u0308glich war, vierzig Jahre gewachsenes Selbstbewusstsein einer Bevo\u0308lkerung in einem Vierteljahr auf den Kopf zu stellen? Im November 1989 sprachen sich 86 Prozent der DDR-Bu\u0308rger fu\u0308r den \u201eWeg eines besseren, reformierten Sozialismus<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 5\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">aus, nur fu\u0308nf Prozent fu\u0308r einen \u201ekapitalistischen Weg\u201c (erhoben vom Leipziger Institut fu\u0308r Jugend- und Marktforschung). (S. 14) \u201eBei der Volkskammerwahl im Ma\u0308rz 1990 wa\u0308hlten ebenso viele den Weg einer Einheit im Kapitalismus.\u201c (Na\u0308here Angaben u\u0308ber Wahlkampfergebnisse im Buch.)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die zahlreichen von Fakten unterstu\u0308tzten Manipulierungen seitens des westdeutschen Gro\u00dfkapitals seien hier als Stichworte angefu\u0308hrt: Denunziationen, Lu\u0308gen, BILD-Werbungen fu\u0308r Arbeitspla\u0308tze in der BRD, aggressive Aneignungsstrategie des Volkseigentums der DDR, BILD: DDR am Tropf, die Lu\u0308ge von einer neuen deutschen Verfassung. Kohl: Blu\u0308hendes Gemeinwesen, Angstkampagnen, Slogan der CDU,DSU und DA: \u201eNie wieder Sozialismus\u201c, Spiegel-Spott: \u201eAuferstanden aus Ruinen und dem Wohlstand zugewandt, wollen wir jetzt was verdienen, halten auf die ausgestreckte Hand\u201c. \u201eDas war reinster psychischer Terror nach Goebbels-Manier\u201c, schimpfte Egon Bahr u\u0308ber Kohls Wahlkampf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Diese Presseschau bringt das offizielle Bild u\u0308ber die Wende ins Wanken. Die tieferen Ursachen fu\u0308r die aggressive Inbesitznahme eines ganzen Landes, was in dieser Form und in diesem Ausma\u00df einmalig sei in der Geschichte, findet der wissbegierige Leser in den folgenden Beitra\u0308gen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Daniela Dahn: Wa\u0308hrungsunion \u2013 organisierte Verantwortungslosigkeit<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ab Seite 90 geht es um die Privatisierung, so um das Treuhandgesetz, \u201edas die angeschlagene DDR-Wirtschaft zum Privatisieren und Verschrotten freigab\u201c, auch u\u0308ber den tausendseitigen Einigungsvertrag vom 31. August 1990, siehe u.a. die im Anhang versteckte Formel \u201eRu\u0308ckgabe vor Entscha\u0308digung\u201c. Kein Wunder, denn in der Sozialisierung in der DDR \u201esahen die Kapitaleigner immer das eigentliche DDR-Unrecht\u201c. \u201eDas Volkseigentum galt als gestohlenes Privateigentum\u201c, so Daniele Dahn auf Seite 90. Es ging um die Wiederherstellung alter Besitzverha\u0308ltnisse. Auf Seite 91: \u201eDie wichtigsten DDR-Verfassungsgrundsa\u0308tze waren aufzuheben, insbesondere die sozialistische Rechtsordnung, um endlich den Erwerb von Privateigentum an Grund und Boden und Produktionsmitteln zu gewa\u0308hrleisten.\u201c Eingefu\u0308hrt wurde das Recht zu fristloser Ku\u0308ndigung. Auf Seite 97 erkla\u0308rt die Autorin: Knapp die Ha\u0308lfte der Ostdeutschen mache sich Sorgen um den Zusammenhalt der<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 6\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Gesellschaft. \u201eDas reiche Deutschland ist heute ein Land, das neue Armut duldet, eine Unterschicht durch Hartz IV treibt, Randgruppen ausgrenzt, Asylanten kurz ha\u0308lt, in dem Gesundheit kostet und Bildungschancen erblich sind.\u201c Letztendlich, so die Autorin, wo Marktoptimierung herrschen und zunehmende Obdachlosigkeit und rechte Gedankenwut, da gedeihen Gewalt. Eine Umfrage unter Ostdeutschen am 2. Oktober 2019 ergab, dass 74 Prozent der Befragten sich \u201eheute nicht wohler fu\u0308hlten als zu DDR-Zeiten! 59 Prozent der Jugendlichen und 78 Prozent der u\u0308ber Sechzigja\u0308hrigen stimmen der Aussage zu, dass bei politischen Entscheidungen in Deutschland unzureichend auf die Meinung der Menschen in Ostdeutschland Ru\u0308cksicht genommen wird.\u201c<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Rainer Mausfeld: Wende wohin? Die Realita\u0308t hinter der Rhetorik<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Festzustellen sei: Gestiegen sei nach den Kriterien des westlichen Vorbilds der Lebensstandard einer Mehrheit der Menschen in Ostdeutschland \u2013 aber auch das Ausma\u00df sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Spaltung. Der Hauptverlierer sei der real existierende Sozialismus. Er habe \u201ein der jahrzehntelangen Systemkonkurrenz mit dem US-gefu\u0308hrten Kapitalismus und ihren brutalen o\u0308konomischen und milita\u0308rischen Spielregeln nicht vermocht, eine Lebensrealita\u0308t anzubieten, die die Bevo\u0308lkerung u\u0308ber diesen Verrat ha\u0308tte hinwegta\u0308uschen oder sie dafu\u0308r ha\u0308tte entscha\u0308digen ko\u0308nnen.\u201c Der Autor mahnt an, bei der Suche nach den Verlierern von 1989 \u201enoch tiefer unter die Oberfla\u0308che\u201c zu dringen, schlie\u00dflich gehe es um den Verlust an mu\u0308hsam errungener zivilisatorischer Substanz, die Leitidee von Demokratie. Das sei nicht u\u0308berraschend, denn es geho\u0308re \u201ezum Wesensmerkmal einer kapitalistischen Demokratie, dass sie keine ist. Der Widerspruch sei so offenkundig, \u201edass er sich nur mit ausgefeilten Techniken der Indoktrination unsichtbar und undenkbar machen la\u0308sst.\u201c Der Kapitalismus sei darauf angewiesen, die Minderheit der Besitzenden strikt vor den Vera\u0308nderungswu\u0308nschen der Mehrheit zu schu\u0308tzen. Professor Mausfeld warnt vor dem Trugbild, \u201ein einer Gesellschaft zu leben, die frei von Propaganda\u201c sei. Er verweist auf Sinnentleerungen von Wo\u0308rtern, von angeblichen Reformen, von dem viel missbrauchten Wort \u201eFreiheit\u201c. (S. 107) Dieses Wort bedeute im Neoliberalismus vor allem, die Freiheit der o\u0308konomisch Ma\u0308chtigen, \u201efu\u0308r den Rest der Bevo\u0308lkerung besteht die<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 7\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Freiheit darin, sich als Konsument und als flexibel fremdverwertbares Humankapital den Bedingungen des \u0301freien Marktes` zu unterwerfen\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Macht charakterisierend, schreibt der Autor u.a. von Angsterzeugung, von U\u0308berwachungs- und Sicherheitssystemen, was sich weitgehend der Kontrolle des Staates entzieht, von Kriegen als Mittel der Politik, auf die der Kapitalismus \u201eangewiesen\u201c ist. Rechtspopulismus sei eine Folge der vergangenen Jahrzehnte neoliberaler Politik, \u201eder Ideologie der Alternativlosigkeit sowie der damit verbundenen Entleerung des politischen Raumes und der Zersto\u0308rung kollektiver Identita\u0308ten\u201c. (S. 115)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Prof. Dr. Mausfeld untersucht die Mechanismen und die Technik der Manipulation vor allem aus psychologischer Sicht. \u201e&#8230; was sich dazu sagen la\u0308sst, ist leider weniger erbaulich\u201c. Der Westen verfu\u0308ge u\u0308ber ein einzigartiges Arsenal ho\u0308chst raffinierter psychologischer Manipulationsmethoden. Das werde seit mehr als hundert Jahren mit gro\u00dfen Forschungsanstrengungen verfeinert. In diesen psychologischen Techniken einer Bevo\u0308lkerungskontrolle habe der Westen gegenu\u0308ber dem Osten einen kaum vorstellbaren Forschungsvorsprung. Kapitalistische Demokratien seien, wie man schon fru\u0308h erkannte, wegen der freien Wahlen darauf angewiesen, bei den Wa\u0308hlern den Eindruck vo\u0308lliger Freiheit aufrechtzuerhalten und zugleich sicherzustellen, dass diese so wa\u0308hlen, wie sie wa\u0308hlen sollen. Das sei machtechnologisch nur mit ho\u0308chstem Aufwand zu bewa\u0308ltigen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Aktuell fu\u0308gt der Autor hinzu: \u201eDie Corona-Krise ist ja tatsa\u0308chlich eine Multi-Krise. In ihr kreuzen und verbinden sich sehr unterschiedliche Krisen, die bereits la\u0308nger erwartet wurden. Dazu geho\u0308rt auch eine Systemkrise des globalisierten Finanzkapitalismus, die sich auf diese Weise fast unsichtbar gemacht hat und damit ihre Kosten wieder kurzerhand auf die Gemeinschaft umlegen kann. Covid-19 bringt lediglich wie ein Katalysator sehr grundlegende Probleme der gegenwa\u0308rtigen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zum Vorschein.\u201c<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Daniela Dahn: Systemwechsel?<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Zur machbaren gesellschaftlichen Vera\u0308nderung geho\u0308ren gedanklicher Vorlauf, geho\u0308ren wissenschaftliche Aussagen, Untersuchungen, Schlussfolgerungen aus der Vergangenheit und Pla\u0308ne. Daniela Dahn widerspricht zu Recht Unduldsamen die da sagen, \u201ewir A\u0308lteren ha\u0308tten keinen Plan\u201c. Es ga\u0308be zu fast allem durchdachte Pla\u0308ne. Zur \u201eGemeinwohlwirtschaft, zum Klimaschutz, zur Umverteilung von Reichtum, zu einem anderen Geldsystem, zu neuen Formen der Demokratie und Arbeit im digitalen Zeitalter, zu einer sozialen Bildungsoffensive und vielem mehr\u201c. Auch haben Juristen aus Ost und West im Auftrag des Runden Tisches 1989\/90 einen Verfassungsentwurf unter dem Willi \u201eRevolutiona\u0308re Erneuerung\u201c vorgelegt, aber kein Parlament habe diesen Entwurf auch nur behandelt. (S. 124) Was geschieht mit Kritikern, die die Strukturen in Frage stellen? Sie werden ausgegrenzt, bedroht, polizeilich verfolgt, bestochen oder durch PR-Strategien angreifbar gemacht.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 8\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Der Autorin Vision: \u201eEine Gesellschaft, in der Gemeineigentum dominant ist, wa\u0308re die einzige, die gemeinschaftlich erwirtschaftete U\u0308berschu\u0308sse aus freiem, die demokratisch ermitteltem Willen in einen Topf werfen kann, aus dem ein Luxus anderer Art erwirtschaftet wird: heilig nicht das Geld, sondern Gesundheit von Mensch und Tier in unbeschadeter Natur. Ein solcher partizipativer Sozialismus, oder wie immer man das neue System nennen mag, ka\u0308me einer Ordnung nahe, die die Leitidee des Kapitalismus tatsa\u0308chlich umkehrt.\u201c (S. 129) Ins Visier nimmt die Autorin das bestehende Rechtssystem, die Dominanz der NATO, das Milita\u0308r der USA, dem gro\u0308\u00dften \u201eUmweltverschmutzer der Welt\u201c, die Kluft zwischen Arm und Reich in Europa, die machtlos gewordene UNO. Es gehe darum, \u201edie Verhei\u00dfungen eines Systemwechsels, aber auch die Widersta\u0308nde dagegen bewusster zu machen\u201c, um uns ein erneutes Scheitern zu ersparen. \u201eDenn dann wird die Erde versinken und verbrennen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Daniela Dahn und Rainer Mausfeld: Eine einmalige Gelegenheit \u2013 Gespra\u0308ch<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Um Klarheit bei Begriffen wie Demokratie und Freiheit geht es in den interessanten Gespra\u0308chen zwischen den beiden Autoren. Hervorzuheben sind u.a. folgende Themen: Das Arsenal raffinierter psychologischer Manipulationsmethoden, Sicherung der Kapitalherrschaft nur dadurch, <\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">wenn man sie unsichtbar macht. Die Rolle der Werbeindustrie. Die angebliche Alternativlosigkeit des Westens, die Ursachen der vermutlich u\u0308berho\u0308hten Phantasien und Idealisierungen u\u0308ber kapitalistische Lebensformen, Versprechungen, Geist und Realita\u0308t, Neugierde, Wahrheit, die Rolle der Wissenschaft. So u.a. der unsichtbare Mechanismus, \u201eWissenschaftler mit politisch unerwu\u0308nschten Ansichten herauszufiltern\u201c. Spaltungsstrategien, \u201emit denen die Zentren der Macht seit jeher versuchen, emanzipatorische Bewegungen zu zersetzen und dadurch politisch zu neutralisieren\u201c. Diese Spaltungsstrategien seien so erfolgreich, \u201edass sich soziale Bewegungen immer aggressiver gegenseitig beka\u0308mpfen\u201c. (S. 167) \u201eMacht und damit politische Verantwortlichkeiten sind im Nebel von `Kulturen` verschwunden, seien es z.B. die Kultur des Narzissmus, der Selbstverwirklichung, der Emotionskultur, der Risikogesellschaften, der Gesellschaften des Zorns. \u201eNur eben keine Gesellschaft, die durch o\u0308konomische Machtverha\u0308ltnisse gepra\u0308gt ist\u201c. (S. 169)<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify;\" title=\"Page 9\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><strong><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Lust am Erkennen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\">Wer als Leser noch genu\u0308gend Mut und Kraft und Neugier sein Eigen nennen darf, ohne angstvoll auf die politischen Marionetten der Macht zu schauen, dem wird dieses aufru\u0308ttelnde Buch der beiden Autoren wie ein geistiges Geschenk unter vielen anderen gesellschaftskritischen Sachbu\u0308chern entgegenkommen, zum weiteren Nachdenken anregen und Anlass geben, eigenes Handeln zu hinterfragen. Daniela Dahn und Professor Dr. Rainer Mausfeld haben sich auch mit dieser au\u00dferordentlichen Polemik in den Kampf um die Vera\u0308nderung unserer Lebensverha\u0308ltnisse geworfen. Ihnen Dank zu sagen kann nicht ohne eigenes ehrliches Zutun ernst genommen werden. Mo\u0308ge diese Arbeit mithelfen, den Teufelspakt der Eliten gegen die Vo\u0308lker weiter in Bedra\u0308ngnis zu bringen \u2013 wenn mo\u0308glich \u2013 seinem Wirken gegen Frieden und Menschlichkeit Einhalt zu gebieten.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 10\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><strong>Tamtam und Tabu.<\/strong> Die Einheit: Drei Jahrzehnte ohne Bewa\u0308hrung. Westend-Verlag, Erscheinungsdatum: 21.09.2020; Umfang: 224 Seiten; ISBN 978-3-86489-313-1; Sprache: Deutsch; Ladenpreis: EUR (D) 18,00<\/span><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.neuer-weg.com\/node\/10677\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-size: 16pt;\">B<\/span><span style=\"font-size: 10pt;\">ESTELLEN<\/span><\/a><br \/>\n<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt; color: #ffffff;\">.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16227 alignleft\" src=\"https:\/\/rotermorgen.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Bildschirmfoto-2021-12-21-um-20.20.36.png\" alt=\"\" width=\"52\" height=\"56\" \/> <a href=\"https:\/\/www.lovelybooks.de\/autor\/Harry-Popow\/\">Lebenslauf und weitere Ver\u00f6ffent-<br \/>\nlichungen von Harry Popow<\/a><\/strong><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: verdana, geneva, sans-serif;\"><em><strong>Anhang<\/strong><\/em><\/span><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 14pt;\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<h1 class=\"title style-scope ytd-video-primary-info-renderer\" style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: 14pt;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Lehnitzer Lesung und Gespr\u00e4ch: Daniela Dahn<\/span> &#8211; <span style=\"font-size: 12pt;\">TAMTAM UND TABU<\/span><\/span><\/h1>\n<div class=\"lyte-wrapper fourthree\" style=\"width:420px;max-width:100%;margin:5px auto;\"><div class=\"lyMe\" id=\"WYL_zUTD0hx2goM\"><div id=\"lyte_zUTD0hx2goM\" data-src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/plugins\/wp-youtube-lyte\/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FzUTD0hx2goM%2Fhqdefault.jpg\" class=\"pL\"><div class=\"tC\"><div class=\"tT\"><\/div><\/div><div class=\"play\"><\/div><div class=\"ctrl\"><div class=\"Lctrl\"><\/div><div class=\"Rctrl\"><\/div><\/div><\/div><noscript><a href=\"http:\/\/youtu.be\/zUTD0hx2goM\"><img src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/plugins\/wp-youtube-lyte\/lyteCache.php?origThumbUrl=http%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FzUTD0hx2goM%2F0.jpg\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"295\" \/><br \/>Dieses Video auf YouTube ansehen<\/a><\/noscript><\/div><\/div><div class=\"lL\" style=\"max-width:100%;width:420px;margin:5px auto;\"><\/div><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.paypal.com\/de\/home\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-26501 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2037\/12\/1-300x72.png\" alt=\"\" width=\"661\" height=\"159\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2037\/12\/1-300x72.png 300w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2037\/12\/1-1024x245.png 1024w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2037\/12\/1-768x184.png 768w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2037\/12\/1-1536x367.png 1536w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2037\/12\/1-2048x489.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 661px) 100vw, 661px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote>\n<div style=\"margin-left: 10px;\"><a title=\"zur Startseite\" href=\"http:\/\/www.americanrebel.de\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/back_ar.png\" alt=\"zur\u00fcck zur Startseite\" width=\"156\" height=\"15\" \/><\/a><\/div>\n<div style=\"margin-right: 10px;\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/1683837971860223\/permalink\/1987214344855916\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_zu_fb.png\" alt=\"hier geht es zur Facebook Diskussionsgruppe\" width=\"353\" height=\"15\" \/><\/a><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"#respond\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_kommentar-1.png\" alt=\"Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar\/Leserbrief\" width=\"627\" height=\"20\" \/><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Harry Popow \u2013 26. 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