{"id":2177,"date":"2017-04-01T12:00:13","date_gmt":"2017-04-01T10:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/?p=2177"},"modified":"2017-04-05T23:03:40","modified_gmt":"2017-04-05T21:03:40","slug":"2177","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/2017\/04\/01\/2177\/","title":{"rendered":"&#8211; Die Wahrheit kann man nicht erschlagen!"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">Ljubow Pribytkowa<\/h4>\n<h2>Die Wahrheit kann man nicht erschlagen!<\/h2>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #333333;\">Pawel Morosow (1918-1932)<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/strong><\/h4>\n<div id=\"attachment_2176\" style=\"width: 110px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2176\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2176\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/bytkova-1.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-2176\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Ljubow Pribytkowa<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Heute ist Pawel Morosow vor allem durch die sowjetfeindlichen Mythen als ein \u201eSchuft\u201c und \u201eVerr\u00e4ter\u201c bekannt geworden. Doch die erste Welle der Verleumdung ist bereits in sich zusammengebrochen. Morosow ist einer von denen, die in Zukunft alle anderen Helden jener Zeit \u00fcberragen werden. Man musste ihn verleumden, um der Jugend alle ehemaligen sowjetischen Helden aus dem Ged\u00e4chtnis zu l\u00f6schen. Man musste der Jugend vorf\u00fchren, dass es nichts und niemanden auf der Welt gibt, f\u00fcr den es sich zu k\u00e4mpfen lohnt, dass unsere sowjetische Geschichte eine ununterbrochene H\u00f6lle ist, und alle Heldentaten einfach nur Propagandaget\u00fcmmel der blutigen Staatssicherheit\u2026<\/strong><span id=\"more-62747\"><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Zerst\u00f6rung der UdSSR ging eine massive antisowjetische Bearbeitung des Bewusstseins der sowjetischen Bev\u00f6lkerung voran. Mitte der achtziger Jahre, als die sowjetische Partei- und Staatsf\u00fchrung sich endg\u00fcltig verb\u00fcrgerlichte und die Klassenorientierung bei der F\u00fchrung der Gesellschaft beiseite warf, bem\u00e4chtigte sich die Dissidenten-Intelligenz der Massenmedien. Eine m\u00e4chtige Schmutzflut ergoss sich \u00fcber die Seiten der Presse und \u00fcberschwemmte alles, was in der sowjetischen Geschichte bisher als wertvoll und sch\u00f6n gegolten hatte. Alles wurde in den Dreck getreten: unsere moralischen Werte wurden verlacht, die heldenhaften Taten des sowjetischen Volkes wurden bespuckt. Daf\u00fcr aber wurden den Menschen westliche Marktvorstellungen, die Umbewertung historischer Ereignisse und ganz offensichtliche L\u00fcgen und Verleumdungen ins Bewusstsein eingepflanzt.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nWie die Geschichte gef\u00e4lscht wird<\/h3>\n<div id=\"attachment_2230\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2230\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2230\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Pawel_5-199x300.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Pawel_5-199x300.jpg 199w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Pawel_5.jpg 280w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><p id=\"caption-attachment-2230\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Offizielles Portr\u00e4t<\/span><br \/><span style=\"color: #808080;\">von Pawel Morosow (1918-1932)<br \/><\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine besondere Rolle bei der Manipulation des Bewusstseins der Menschen spielte und spielt immer noch die Geschichte der Sowjetunion, die nun im Interesse der Klasse der Besitzenden, die in Russland an die Macht gekommen waren, von der speichelleckerischen Intelligenz umgeschrieben wird. In Anbetracht der Unwissenheit oder des Halbwissens der Menschen werden die historischen Tatsachen bewusst verzerrt, mit betr\u00fcgerischer Raffinesse wird das Wahre gegen Falsches ausgetauscht, geschickt werden die politisch Halbgebildeten mit erfundenen Hist\u00f6rchen gef\u00fcttert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein solcher Mythos ist die Story \u00fcber den kleinen Pawel Morosow <a href=\"#_dwk1\" name=\"_dwkname1\"><span style=\"color: #0000ff;\"><sup>[1]<\/sup><\/span><\/a>, einen sowjetischen Jungpionier <a href=\"#_dwk2\" name=\"_dwkname2\"><span style=\"color: #0000ff;\"><sup>[2]<\/sup><\/span><\/a>. 1988 war in der Zeitschrift \u201eDie Jugend\u201c eine Story von W.Amlinski, einem offenbar kulakischen Abk\u00f6mmling, erschienen, der \u00fcber den jungen sowjetischen Helden das Verdikt aussprach: \u201ePawel Morosow ist nicht ein Symbol der Standhaftigkeit und des Klassenbewu\u00dftseins, sondern das Symbol des legalisierten Verrats.\u201d<\/p>\n<p>Sofort hat die sogenannte \u201edemokratische\u201c Presse diese Idee aufgegriffen und der b\u00fcrgerliche Schreiberling S. Solowejtschik fing an, die sowjetische Propaganda einer \u201ediabolischen Schlauheit\u201c zu bezichtigen: \u201eNiemand kann dem im Wald ermordeten Jungen nachf\u00fchlen, doch unbemerkt wird unter der An\u00e4sthesie des Mitleids gegen\u00fcber dem Ermordeten in die Herzen der Kinder, die das Buch lesen, ein d\u00e4monisches Serum gegen das Gewissen eingetr\u00e4ufelt.\u201c<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<h3>Falschm\u00fcnzerei und dummes Gerede<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und irgendwie teilte dann im Moskauer Rundfunk ein Herr den Zuh\u00f6rern seine Erinnerungen mit, als er eine gewisse Zeit in den USA gearbeitet hatte. Er erz\u00e4hlte eine Begebenheit, die seiner Tochter in einem amerikanischen College widerfahren war, als sie im Unterricht mit einer Aufgabe schnell zurechtkam und dann einem dunkelh\u00e4utigen Nachbarn bei der L\u00f6sung half. Danach schaltete sie ihren Walkman an und h\u00f6rte heimlich ihre Lieblingsmusik von Wiktor Zoj <a href=\"#_dwk3\" name=\"_dwkname3\"><span style=\"color: #0000ff;\"><sup>[3]<\/sup><\/span><\/a>. Doch wie gro\u00df war ihr Erstaunen, als dieser dunkelh\u00e4utige Junge sie deshalb bei ihrer Lehrerin \u201everpetzte\u201c. Und der Herr schlo\u00df seine Erinnerungen mit den Worten: \u201eDie Amerikaner haben \u2013 \u00e4hnlich wie Pawel Morosow \u2013 die Zutr\u00e4gerei in ihrem Charakter.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Falschm\u00fcnzerei dieser Schnellschreiber mu\u00df man sich nicht wundern. In einem Brief an Maxim Gorki vom 15. September 1919 best\u00e4tigt Lenin, da\u00df sich die Intelligenz, die zum Handlanger der Bourgeoisie, zum Lakaien des Kapitals wurde, vom Gehirn der Nation in dessen Schei\u00dfe verwandelt. <a href=\"#_dwk4\" name=\"_dwkname4\"><span style=\"color: #0000ff;\"><sup>[4]<\/sup><\/span><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Ein uners\u00e4ttliches, gem\u00e4stetes Gesindel\u2026<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch jetzt fliegen die Journalisten, die Juristen, die Schriftsteller, die Dozenten und Professoren, wie unser vortrefflicher sowjetischer Dichter Boris Gunko <a href=\"#_dwk5\" name=\"_dwkname5\"><span style=\"color: #0000ff;\"><sup>[5]<\/sup><\/span><\/a> sagte, \u201eein uners\u00e4ttliches, gem\u00e4stetes Gesindel\u201c, auf alles, was ihnen hilft, im Gespr\u00e4ch zu bleiben, die Machthaber zufriedenzustellen und sich m\u00f6glichst teuer zu verkaufen. Und deshalb drehen und wenden sie sich mit Geschick, sind schlau und l\u00fcgen, verleumden und schleimen, und sie pfeifen auf ihre eigenen vorherigen \u00dcberzeugungen. Sie richten sich jetzt \u2013 wie\u2019s gew\u00fcnscht wird \u2013 nach etwas anderem. Doch mit der Wahrheit nehmen sie es nicht so genau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">B\u00fccherverbrennung wie bei den Nazis<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die junge heranwachsende Generation ist es heute schwierig, die Wahrheit \u00fcber unsere vorige Geschichte herauszufinden. Aus vielen Bibliotheken wurde die sowjetische Literatur hinausgeworfen und zerst\u00f6rt. Ich war selbst Zeuge, wie Anfang der neunziger Jahre im Hof des Irkutsker Regionalkrankenhauses in einem riesigen Feuer Tausende (!) B\u00e4nde sch\u00f6ner B\u00fccher verbrannt wurden. Wir standen da und sahen dem Feuer zu, unter Tr\u00e4nen und mit Schmerz in der Seele. Nichts konnten wir machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und beim Irkutsker P\u00e4dagogischen Institut, wo ich arbeitete, waren in dieser Zeit die M\u00fclltonnen voll mit der Literatur, die aus den Schr\u00e4nken des Fachbereichs f\u00fcr Philosophie und anderen gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereichen hinausgeworfen wurden. Die russischen \u201eDemokraten\u201c zementierten ihre Macht, so wie 1933 die Faschisten in Deutschland, da wurden B\u00fccher verbrannt, Denkm\u00e4ler gest\u00fcrzt und es wurde gelogen, gelogen und nochmals gelogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch die Wahrheit kann man weder durch L\u00fcgen noch durch Feuer t\u00f6ten. Das bezeugt die Geschichte. Nur m\u00fcssen diejenigen, die zur Wahrheit gelangen wollen, die z.B. die Wahrheit \u00fcber Pawel Morosow erfahren wollen, gro\u00dfe M\u00fche aufwenden. Vor allem m\u00fcssen sie jene schwere Zeit studieren, als das neue Leben in unserem Land, in der Sowjetunion allm\u00e4hlich aufzubl\u00fchen begann. Als einfache Arbeiter und Bauern sich aus den unertr\u00e4glichen Bedingungen ihres Daseins zum Kampf erhoben, als aus den einst Schwachen starke und mutige Menschen wurden, und als die Starken auf Tod oder Leben gegen das \u00dcbel k\u00e4mpften und im Tode noch unsterblich wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Die unsterbliche Heldentat des Pawel Morosow<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2225\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/pawel-morosow-197x300.jpg\" alt=\"\" width=\"197\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/pawel-morosow-197x300.jpg 197w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/pawel-morosow.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/>Ebenso unsterblich ist auch die Heldentat des 13j\u00e4hrigen Pawel Morosow. Dieser Name ruft auch jetzt, nach \u00fcber achtzig Jahren, bei den Feinden der Sowjetmacht Wut und Schrecken hervor. Doch bei uns erzeugt sie das Bestreben, es diesem Uraljungen gleichzutun, ihn nicht aus unserem Ged\u00e4chtnis zu verlieren und seinen ehrenvollen Namen vor Verunglimpfungen zu bewahren. Und es ist sch\u00f6n zu sehen, wenn heute junge Kommunisten-Revolution\u00e4re die Sache dieses Jungen, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte, fortsetzen\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um den Heldenmut dieses Dorfjungen Pawel Morosow zu verstehen, muss man sich einmal in das Leben in einem solchen gottverlassenen Nest wie Gerassimowka im Tobolsker Gouvernement zur\u00fcckversetzen. Hier hatten sich, f\u00fcnf Werst <a href=\"#_dwk6\" name=\"_dwkname6\"><span style=\"color: #0000ff;\"><sup>[6]<\/sup><\/span><\/a> vom See Satokowo entfernt, in der wilden Taiga, Auswanderer aus dem Witebsker und Minsker Gouvernement von Belorussland angesiedelt. Im damaligen zaristischen Russland war zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor allem in Belorussland, wo grausame Gutsherren w\u00fcteten, die Lage der Bauern am unertr\u00e4glichsten. Die Mehrzahl der einfachen Bauern besa\u00df weder Land noch Pferde. Die Gutsbesitzer waren bestrebt, das Land mitsamt ihren Leibeigenen an wohlhabende P\u00e4chter (der l\u00e4ndlichen Bourgeoisie) zu vermieten. Die P\u00e4chter wiederum wollten nicht die Erwachsenen, sondern nur die Kinder mieten, um wesentlich weniger bezahlen zu m\u00fcssen. Und so war der Hunger ein st\u00e4ndiger Begleiter des belorussischen Volkes. Der einzige Ausweg bestand darin, auf freien Boden unweit des Ural umzusiedeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Umsiedelung in die Taiga<\/h3>\n<div id=\"attachment_2229\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2229\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-2229\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Pawel_4-239x300.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"250\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Pawel_4-239x300.jpg 239w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Pawel_4.jpg 330w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><p id=\"caption-attachment-2229\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Pawel Morosow mit Kindern seines Heimatdorfes Gerassimowka<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">So siedelten sowohl wohlhabendere, als auch arme Bauern dorthin um. Nicht allen gl\u00fcckte diese weite <span class=\"skimlinks-unlinked\">Reise. Viele<\/span> der Auswanderer starben bereits unterwegs an Hunger und Krankheit. Tausende namenloser Gr\u00e4ber s\u00e4umten den Weg nach Osten. Die Reicheren hatten sich in der neuen Gegend schnell wieder eingerichtet. Die \u00c4rmeren kamen mitsamt der ganzen Familie, so konnten sie leichter den Wald roden, sich ansiedeln und das Land urbar machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Gerassimowka verf\u00fcgte die Sippe Sergej Morosows \u00fcber einen bemerkenswerten Einfluss. Sergej war kein Bauer wie die anderen. Er wuchs auf in der Familie eines Aufsehers im Witebsker Gef\u00e4ngnis, der sp\u00e4ter Schutzmann wurde. Auch arbeitete er als Gef\u00e4ngnisbote. Nach dem Tod seines Vaters hatte einiges Geld beisammen f\u00fcr die \u00dcbersiedlung. Seine Frau Aksinja hatte man dort ins Gef\u00e4ngnis gesteckt, sie musste eine Zeit absitzen f\u00fcr den Diebstahl eines Pferdes. Seine beiden T\u00f6chter brachte Sergej Morosow zu zwei Reichen \u2013 Arsenija Kulukanowa und Arsenija Silina. Sie wohnten in sch\u00f6nen H\u00e4usern gleich nebenan. Auch die S\u00f6hne Iwan und Trofim hatten dort ihre H\u00e4user gebaut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Erneute Spaltung der Gesellschaft<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon bald nach der Ankunft spaltete sich die Bev\u00f6lkerung in Kulaken <a href=\"#_dwk7\" name=\"_dwkname7\"><span style=\"color: #0000ff;\"><sup>[7]<\/sup><\/span><\/a> und in die \u00e4rmeren Schichten, denen nur die Zwangsarbeit Hoffnung auf ein \u00dcberleben gab. Bereits nach der ersten Saat verfielen die Armen in ewige Knechtschaft. Das Saatgut musste bei den Kulaken gekauft werden, weil es das sonst nirgends gab. F\u00fcr jede f\u00fcnf Pud Korn mu\u00dfte man f\u00fcnf Tage auf dem Feld des Kulaken arbeiten. Ihr gepachtetes St\u00fcck Land konnten die Armen erst dann bestellen, nachdem auf dem Feld des \u201eWohlt\u00e4ters\u201c ausges\u00e4t war. Das Korn einer gro\u00dfen Familie reichte kaum bis zum neuen Jahr, und dann war man gezwungen, wieder zu borgen. Die Lehrerin L.P. Issakowa berichtet:<\/p>\n<blockquote><p><em>Ich kam 1929 nach Gerassimowka. Ich ging von Haus zu Haus, um die Kinder in die Schule aufzunehmen. Die Armut war erschreckend. Die Kinder hatten nicht einmal etwas anzuziehen, womit man in die Schule gehen konnte. Die Kinder sa\u00dfen halbnackt auf H\u00e4ngepritschen, notd\u00fcrftig mit Lumpen bedeckt. Sp\u00e4ter kamen sie in den Unterricht mit Bastschuhen, zogen sie aus und h\u00e4ngten sie an einen Nagel, damit sie nicht zertreten werden\u2026<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pawel war der Sohn von Trofim Morosow und Tatjana. Der Vater hatte eine kirchliche Gemeindeschule besucht, mit b\u00e4uerlicher Arbeit hatte er sich nie befa\u00dft. Er arbeitete als Beschaffer f\u00fcr Suppengr\u00fcn, Beeren und Pilze. Er trank gern und ging gern spazieren. Als sein \u00e4ltester Sohn Pawel acht Jahre alt geworden war, verlie\u00df Trofim die Familie und zog mit seiner Geliebten zu seinem Schwager, der bis zu zehn Knechte hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Der falsche Vorsitzende\u2026<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als in Gerassimowka die Sowjetmacht errichtet wurde, hatte man Trofim Morosow zum Vorsitzenden des Dorfsowjets gew\u00e4hlt, weil er im Dorf fast der einzige war, der lesen, schreiben und rechnen konnte. Nach den Worten seiner Nachbarn war er finster, wortkarg und ein Doppelz\u00fcngler. Nach der Wahl war er wichtig geworden, und er kam sehr bald auf den Geschmack der Macht. Seinen Worten nach war er f\u00fcr das Volk, doch in der Sache hielt er es so: \u201eden Wohlhabenden gegen\u00fcber \u00fcbte er Nachsicht, den Armen, den Witwen und Waisen half er in keiner Weise\u201c. Trofim Morosow nutzte also die Lage zu seinem eigenen Vorteil.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem sie die Akten der Strafsache \u2116 347 von 1932 \u00fcber den grausamen Mord an den Br\u00fcdern Pawel und Fjodor Morosow genauestens studiert hatte, berichtete dar\u00fcber die Journalistin Weronika Kononenko in der Zeitschrift \u201eMensch und Gesetz\u201c. Trofim Morosow begann, mit den Akten des Dorfsowjets zu spekulieren. F\u00fcr einen Sack Korn, ein St\u00fcck Fett gab er Ausk\u00fcnfte, dank derer zwangsumgesiedelte Kulaken freikamen und in die Heimat zur\u00fcckkehren konnten. Auch riss er sich das beschlagnahmte Eigentum der Kulaken unter den Nagel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trofim Morosow versorgte die Kulaken-Banden, die das ganze Dorf in Angst und Schrecken hielten, mit Blanko-Formularen des Dorfsowjets. Wegen ihrer Grausamkeiten f\u00fcrchteten sich die Bauern, in den Kolchos einzutreten. Dar\u00fcber gibt es in der Strafsache 342 zahlreiche Zeugenaussagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Familie im Elend<\/h3>\n<div id=\"attachment_2185\" style=\"width: 196px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2185\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2185\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/mutter-morosowa.jpeg\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"199\" \/><p id=\"caption-attachment-2185\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Pawels Mutter mit einem<\/span><br \/><span style=\"color: #808080;\">ihrer Enkel. Sie starb 1983<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die verlassene Frau Trofims und seine f\u00fcnf S\u00f6hne lebten im Elend. Bald starb Grischa, der J\u00fcngste, vor Hunger. Pawel und seine Br\u00fcder mu\u00dften als Tagel\u00f6hner arbeiten. Die Familie lebte von der Hand in den Mund. Pawels Bruder Alexej Trofimowitsch Morosow schrieb sp\u00e4ter: \u201eDer Gro\u00dfeltern haben uns niemals etwas zu essen gegeben oder uns hereingebeten \u2026 der Gro\u00dfvater nannte Pawel nur \u201aHabenichts\u2018 und \u201aHungerhaken\u2019\u201d.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pawel war die einzige St\u00fctze f\u00fcr die ganze Familie. Deshalb wuchs schon in den Kinderjahren in seiner Seele das Gef\u00fchl f\u00fcr die Ungerechtigkeit des Lebens, und es entstand der Wunsch, nicht nur den j\u00fcngeren Br\u00fcdern und der Mutter bei ihrer schweren Arbeit, sondern auch all denen zu helfen, die seiner Hilfe bedurften.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Ein bemerkenswerter Brief der Lehrerin von Pawel<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als w\u00e4hrend der \u201ePerestrojka\u201c damit begonnen wurde, die Denkm\u00e4ler f\u00fcr Pawel Morosow zu zerst\u00f6ren, den Maxim Gorki als den ersten der \u201emutigen jungen Leute\u201c bezeichnete, \u201edie gro\u00dfe Heldentaten zu Ehren des geliebten Vaterlandes vollbrachten\u201c, erhielt die Redaktion der Zeitschrift \u201eMensch und Gesetz\u201c einen Brief:<\/p>\n<blockquote><p><em>Es schreibt Ihnen die Lehrerin von Pawel Morosow, Larissa Pawlowna Issakowa. Wundern Sie sich nicht, ich bin noch am Leben Wenn mein Sch\u00fcler ein \u201eVerr\u00e4ter\u201c genannt wird, dann werfen diese Leute auch Steine nach mir. Man h\u00e4lt ihn f\u00fcr einen \u201eStalinisten\u201c \u2013 und man verh\u00e4lt sich zu ihm und zu Menschen meiner Generation, wie zu Leuten, die \u201eim Laufe vieler F\u00fcnfjahrpl\u00e4ne einer ideologischen Bearbeitung ausgesetzt\u2018 gewesen seien. Der bekannter Schriftsteller \u2026 sagte sogar, dass man bei solchen Leuten wie mir, \u201eganze St\u00fccke des Gehirns herausrei\u00dfen\u201c m\u00fcsse, ohne sich dar\u00fcber im klaren zu sein, dass seine Worte der reinste Faschismus sind. M\u00f6gen sie doch machen, was sie wollen, m\u00f6gen sie Pawel verleumden, doch ich habe im Leben schon soviel durchgemacht, dass mich mich vor nichts f\u00fcrchte. Ich werde es nicht zulassen, dass \u00fcber die Toten oder \u00fcber die Lebenden gespottet wird.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist ein Verbrechen, Pawel Morosow zu verspotten. Sein ganzes Leben ist eine Heldentat. Und das ist nicht einfach nur ein starkes und sch\u00f6nes Wort. Er las die Zeitungen, die von den Bolschewiki ins Dorf gebracht wurden, er wusste von der Revolution, die der Beginn grandioser Ver\u00e4nderungen war. Er berichtete den Siedlern \u00fcber das Gelesene. Und sie h\u00f6rten ihm gerne zu, waren ihm zugeneigt. Mit seinen \u00dcberlegungen brachte er den Armen Hoffnungen, gab ihnen den Glauben an die M\u00f6glichkeit eines besseren Lebens und weckte in ihnen das Selbstvertrauen. Mit seinen Worten, seiner Tapferkeit und seinem Wagemut brachte er sie hinter sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Wie kam es zu dem Mord an Pawel Morosow?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Trofim Morosow nach seiner Verhaftung bei Gericht vernommen wurde, best\u00e4tigten sich die Aussagen Pawels, dass sein Vater sich nicht um die Armen gek\u00fcmmert hat, da\u00df er sich das beschlagnahmte Eigentum der Kulaken angeeignet hatte. \u00dcber die Ausk\u00fcnfte, die er den Kulaken gab, hatte er nichts gesagt. Aber f\u00fcr die Untersuchungsbeh\u00f6rden war auch das nicht schwer zu beweisen, dazu brauchten sie nicht die Aussagen eines Jugendlichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Mord an den Jungen gibt es in der Strafsache auch Aussagen von Pawels Gro\u00dfvaters, dass sein Enkel \u201eSilin und Kulukanow auf Schritt und Tritt gefolgt ist, um ihnen nachzuweisen, da\u00df sie Brot beiseite schaffen\u201c. Auch dem gerissenen und geizigen Gro\u00dfvater hatte Pawel keine Ruhe gelassen. Und der Gro\u00dfvater zwang auch seinen anderen Enkel Danil, Pawel zu verpr\u00fcgeln, verpr\u00fcgelte ihn selbst und drohte, ihn solange zu schlagen, \u201ebis er aus den Pionieren wieder austritt\u201c (aus den Aussagen der Mutter Pawels, Tatjana Semjonowna, vor Gericht \u00fcber die M\u00f6rder ihrer S\u00f6hne).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einmal hat Danil Pawel mit der Deichsel auf die Hand geschlagen, die Hand schwoll an. Auf die Schreie von Pawels Mutter antwortete Danil: \u201eWir werden die Kommunisten so lange schlagen, bis wir ihnen im Jahr 21 das Fell \u00fcber die Ohren ziehen werden.\u201c Und er schlug auch die Mutter, die sich zwischen ihn und den Sohn gestellt hatte. Und in aller Ruhe sagte die Gro\u00dfmutter Aksinja zu Danil: \u201eErstich doch diesen rotzigen Kommunisten.\u201d (vor Gericht haben einige Zeugen best\u00e4tigt, da\u00df sie von der Alten diese furchtbaren Worte geh\u00f6rt hatten). Und am 12. September 1932 haben Gro\u00dfvater Sergej und Danil Pawel und seinen neunj\u00e4hrigen Bruder Fedja, die im Wald die Moosbeeren sammelten, grausam ermordet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Ein Vorbild f\u00fcr viele Generationen<\/h3>\n<div id=\"attachment_2186\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2186\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2186\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/pawel-morosow-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><p id=\"caption-attachment-2186\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Pawel Morosow (1918-1932)<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Nachdenken \u00fcber das Schicksal von Pawel Morosow ist man weniger erstaunt \u00fcber das Alter dieses Jungen, als vielmehr \u00fcber die Klugheit, das entwickelte Klassengef\u00fchl, die Festigkeit seiner \u00dcberzeugungen und die beeindruckende Tapferkeit, seine Standhaftigkeit und Hartn\u00e4ckigkeit. Bereits im Alter von dreizehn Jahren hat er es geschafft, um sich nicht nur Freunde scharen, sondern auch die verheirateten und erwachsenen, armen Bauern. Pawel trat in Versammlungen auf, erz\u00e4hlte \u00fcber die von der Sowjetmacht im Lande vollbrachten Heldentaten und setzte sich f\u00fcr die Armen ein. Er trat als erster im Dorf f\u00fcr die Staatsanleihen ein und agitierte andere, es auch zu tun. Er \u00fcberzeugte die M\u00e4nner, die vor\u00fcbergehenden gemeinschaftlichen Vereinigungen in st\u00e4ndige umzuwandeln, was dann tats\u00e4chlich zur Bildung von Kolchosen f\u00fchrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pawel wurde zu einem echten F\u00fchrer der Armen. Das Leben machte ihn zu einem wahrhaftigen K\u00e4mpfer. Den Kulaken aber steckte er wie ein Knochen in der Kehle. Er hinderte sie daran, sich zu bereichern, andere auszurauben und ungest\u00f6rt das Land auszubeuten. Je mehr Pawel von den Armen geachtet wurde, umso gr\u00f6\u00dfer wurde der Hass der Kulaken auf ihn. Sie erschlugen ihn, um ihn aus dem Weg zu r\u00e4umen und alle anderen einzusch\u00fcchtern. Sie wollten den Sonnenaufgang aufhalten und die Ankunft einer neuen Zeit verhindern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was die Feinde des Volkes in den 1930er Jahren machten, das macht heute die Bourgeoisie in unserem Land, unter dem falschen Label \u201eVolkswohlt\u00e4ter\u201c und \u201eDemokraten\u201c. Sie bringen damit nicht nur die Lebenden um, sondern sie t\u00f6ten die gefallenen Helden erneut. Doch alle kann man nicht erschlagen! Der Lauf der Geschichte ist nicht aufzuhalten!<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Anmerkungen:<\/strong><\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_dwkname1\" name=\"_dwk1\">[1]<\/a> Die Geschichte des jungen Pawel Morosow wurde bekannt, als dieser, um die Sowjetmacht zu unterst\u00fctzen, einen habgierigen Gutsbesitzer wegen dessen Betruges anzeigte und daf\u00fcr von Unbekannten im Wald erschlagen wurde.<\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_dwkname2\" name=\"_dwk2\">[2]<\/a> \u201eJunge Pioniere\u201c \u2013 eine auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruhende, nach W.I. Lenin benannte, kommunistische Massenorganisation der Kinder der Sowjetunion. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, Schule und Lehrer zu unterst\u00fctzen und die heranwachsende Generation zu st\u00e4rkster Hingabe an die sozialistische Heimat und und an die Idee des Kommunismus zu erziehen.<\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_dwkname3\" name=\"_dwk3\">[3]<\/a> Wiktor Zoj (1962-1990) \u2013 bekannter sowjetischer Rockmusiker<\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_dwkname4\" name=\"_dwk4\">[4]<\/a> W\u00f6rtlich schrieb Lenin: \u201eDie intellektuellen Kr\u00e4fte der Arbeiter und der Bauern wachsen und erstarken im Kampf f\u00fcr den Sturz der Bourgeoisie, und ihre Helfer, die Intellektuellen, die Diener des Kapitals, halten sich f\u00fcr das Gehirn der Nation. In Wirklichkeit sind sie nicht das Gehirn, sondern Schei\u00dfe.\u201c (Brief an Gorki v. 15. Sept.1919, LW Bd. 51, S. 47-49 (russ.)<\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_dwkname5\" name=\"_dwk5\">[5]<\/a> Boris Michailowitsch Gunko (1933-2006) \u2013 bekannter sowjetischer, kommunistischer Dichter<\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_dwkname6\" name=\"_dwk6\">[6]<\/a> Werst (alte russische Ma\u00dfeinheit), 1 Werst = 1066,8 m<\/em><br \/>\n<em><a href=\"#_dwkname7\" name=\"_dwk7\">[7]<\/a> Kulaken: reiche Gro\u00dfbauern in Russland. Es gab noch bis Anfang des 20.Jahrhunderts \u00dcberreste der Leibeigenschaft in Ru\u00dfland.<\/em><\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><\/h5>\n<h4><img class=\"alignnone size-full wp-image-51959\" src=\"https:\/\/sascha313.files.wordpress.com\/2016\/12\/pdfimages.jpg\" \/>\u00a0 <a title=\"Ljubow Pribytkowa Morosow\" href=\"https:\/\/sascha313.files.wordpress.com\/2017\/03\/ljubow-pribytkowa-morosow.pdf\" target=\"_blank\">Ljubow Pribytkowa: Pawlik Morosow<\/a><\/h4>\n<p><em><strong>Quelle:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.rkrp-rpk.ru\/content\/view\/10627\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">http:\/\/www.rkrp-rpk.ru\/content\/view\/10627\/<\/a><\/em> (Danke an <a href=\"http:\/\/kommunisten-online.de\/beim-nachdenken-uber-das-schicksal-von-pawel-morosow-ist-man-weniger-erstaunt-uber-das-alter-dieses-jungen-als-vielmehr-uber-die-klugheit-das-entwickelte-klassengefuhl-die-festigkeit-seiner-uberzeu\/#more-16385\" target=\"_blank\">Kommunisten-Online<\/a>)<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><a title=\"zur Startseite\" href=\"http:\/\/www.americanrebel.de\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-1682\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/back_ar.png\" alt=\"zur\u00fcck zur Startseite\" width=\"156\" height=\"15\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/1683837971860223\/permalink\/1926306457613372\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-1676\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_zu_fb.png\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"15\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_zu_fb.png 470w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_zu_fb-300x13.png 300w\" sizes=\"(max-width: 353px) 100vw, 353px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/?p=2177#respond\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-1688\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_kommentar-1.png\" alt=\"Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar\/Leserbrief\" width=\"627\" height=\"20\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ljubow Pribytkowa Die Wahrheit kann man nicht erschlagen! 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