{"id":19110,"date":"2019-09-11T00:00:18","date_gmt":"2019-09-10T22:00:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/?p=19110"},"modified":"2019-11-08T17:03:58","modified_gmt":"2019-11-08T16:03:58","slug":"19110","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/2019\/09\/11\/19110\/","title":{"rendered":"&#8211; \u00a1El pueblo unido jam\u00e1s ser\u00e1 vencido! Teil 2"},"content":{"rendered":"<h4><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-22116 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/2-Kopie-300x75.png\" alt=\"\" width=\"672\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/2-Kopie-300x75.png 300w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/2-Kopie-768x192.png 768w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/2-Kopie-1024x256.png 1024w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/2-Kopie.png 1200w\" sizes=\"(max-width: 672px) 100vw, 672px\" \/><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #ffffff;\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nHosteni<\/h4>\n<h2>\u00a1El pueblo unido jam\u00e1s ser\u00e1 vencido! Teil 2<\/h2>\n<h4>Hintergrundinformationen zum Verst\u00e4ndnis der Bedeutung der chilenischen Revolution<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><strong><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<\/strong><\/h4>\n<div id=\"attachment_11047\" style=\"width: 110px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-11047\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-11047\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Hosteni.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-11047\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Hosteni<\/span><\/p><\/div>\n<p><strong><span style=\"font-size: 14pt; color: #993300;\">11. September 1973: Faschistischer Putsch in Chile<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #333333;\"><strong>Die Bourgeoise hat noch in keinem Lande tatenlos zugesehen, wenn ihre Machtpositionen angegriffen wurden. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint am 21. September 1973 die Anzeige: &#8222;Chile &#8211; jetzt investieren!&#8220; Der Chile-Repr\u00e4sentant der Dresdner Bank, erkl\u00e4rt am 28. September 1973 bei einem Aufenthalt in Mannheim, dass die Macht\u00fcbernahme durch das Milit\u00e4r &#8222;bereits seit langer Zeit erhofft worden&#8220; sei. Die &#8222;Neue Westf\u00e4lische Zeitung&#8220;, Bielefeld bringt die Schlagzeile: &#8222;Putsch in Chile ist f\u00fcr Banken positiv &#8211; in S\u00fcdamerika kann wieder investiert werden&#8220; und die &#8222;Welt&#8220; schrieb am 29\/30.9. 1973: &#8222;Jetzt geht es wieder aufw\u00e4rts.&#8220; Und F. J. Strauss: Ich habe keinen Zweifel, da\u00df Chile ein demokratisches und freies Land ist und vor allem, weil es in den vergangenen vier Jahren fundamentale Prinzipien der deutschen Demokratie \u00fcbernommen hat: Die Disziplin, den Respekt und die Hilfsbereitschaft. (El Mercurio, 20.11.1979)<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Parteien des westdeutschen Monopolkapitals stellten sich voll hinter den faschistischen Putschisten. F. J. Strau\u00df: &#8222;Angesichts des Chaos, das in Chile geherrscht hat, erh\u00e4lt das Wort Ordnung f\u00fcr die Chilenen pl\u00f6tzlich wieder einen s\u00fc\u00dfen Klang&#8220; (&#8222;Bayern-Kurier&#8220;, 22.9.73) CDU-Generalsekret\u00e4r Bruno Heck, zur\u00fcckgekehrt nach seiner `solidarischen` Reise aus Chile: &#8222;Soweit wir Einblick bekommen haben, bem\u00fcht sich die Milit\u00e4rregierung in optimalem Umfang um die Gefangenen. Die Verhafteten, die wir &#8230; sprachen, haben sich nicht beklagt.&#8220; \u00dcber die verzweifelte Lage der im Nationalstadion von Santiago gefangenen und viehisch gepeinigten Patrioten \u00e4u\u00dfert er sich gegen\u00fcber der &#8222;S\u00fcddeutschen Zeitung&#8220; (18.10.73) zynisch: &#8222;Das Leben im Stadion ist bei sonnigem Wetter recht angenehm.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_22127\" style=\"width: 669px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-22127\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-22127\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/dfff-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"659\" height=\"371\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/dfff-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/dfff.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 659px) 100vw, 659px\" \/><p id=\"caption-attachment-22127\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Franz Josef Strau\u00df (l.), damals CDU-Vorsitzender, und General Augusto Pinochet 1977 in Vina del Mar in Chile<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 11. September 1973 beendeten die milit\u00e4rfaschistischen Putschisten Chiles um Pinochet den chilenischen &#8222;friedlichen, verfassungstreuen Weg zum Sozialismus&#8220; mit Waffengewalt. Insgesamt 30.000 Menschen wurden durch die Faschisten ermordet. 150.000 in die Gef\u00e4ngnisse und Konzentrationslager geworfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">General Pinochet gab seine Vorstellungen \u00fcber die Demokratie zu Protokoll: &#8222;Die Demokratie tr\u00e4gt den Samen ihrer eigenen Zerst\u00f6rung in sich. Man sagt, Demokratie muss hin und wieder in Blut gebadet werden, damit sie wirklich eine Demokratie sein kann&#8220; (&#8222;Operacion Silencio&#8220;, Verlag der Nation, Berlin 1974). Die Bourgeoise hat noch in keinem Lande tatenlos zugesehen, wenn ihre Machtpositionen angegriffen wurden. So auch in Chile.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-22126 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/i78sw-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"667\" height=\"376\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/i78sw-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/i78sw.jpg 630w\" sizes=\"(max-width: 667px) 100vw, 667px\" \/><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<br \/>\n<\/span><strong>Der Weg der Unidad Popular\u2028<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um der wirtschaftlichen Auspl\u00fcnderung Chiles und der Not von Millionen Menschen ein Ende zu machen, hatten sich sechs Parteien zu einem B\u00fcndnis zusammengefunden, zur Unidad Popular. Am 17.12.1969 unterzeichneten ihr Programm die &#8222;Kommunistische Partei&#8220;, die &#8222;Sozialistische Partei&#8220;, die &#8222;Radikale Partei&#8220;, die &#8222;Bewegung der Einheitlichen Volksunion&#8220; (MAPU), die &#8222;Unabh\u00e4ngige Volksaktion&#8220; (API) und die &#8222;Sozialdemokratische Partei&#8220;. 1971 schloss sich die &#8222;Christliche Linke&#8220; (IC) an.\u2028Mit ihrem Programm ging die UP 1970 in den Wahlkampf mit Dr. Salvador Allende Gosses als ihrem Kandidaten. Sie errang den Wahlsieg. Die Kr\u00e4fte der Unidad Popular hatten auf legale Weise den wichtigsten der w\u00e4hlbaren Teile des politischen Machtmechanismus in ihre H\u00e4nde bekommen. Die Machtfrage als Ganzes im Sinne der Errichtung einer revolution\u00e4r- demokratischen Diktatur der Arbeiter und Bauern war damit aber nicht entschieden.\u2028 Die Regierung des Demokraten und Antiimperialisten Salvador Allende \u00fcbernahm 1970 ein Land das zerr\u00fcttet war. Chile geh\u00f6rte zu den vom USA-Monopolkapital stark abh\u00e4ngigen Staaten. 4 Milliarden Dollar Auslandsschulden, 300.000 Arbeitslose und \u00fcber 500.000 Obdachlose \u00fcbernahm Dr. S. Allende von der Regierung Frei.\u2028Von Anfang an verwirklichte die Unidad Popular weitreichende radikale antiimperialistisch- demokratische Ma\u00dfnahmen: Im wirtschaftlichen Bereich wurde ein Teil der Gro\u00dfbetriebe des Auslandskapitals und der chilenischen Oligarchie (91 Industriebetriebe) verstaatlicht (Kupfer-, Salpeter- und Eisenerzgewinnung, ITT, chilenische Elektrizit\u00e4tsgesellschaft).\u2028 <div class=\"hide-this-part-wrap\"><div class=\"hide-this-part-more\" id=\"hide-this-part-0\" morelink-text=\"hier geht es weiter\">hier geht es weiter \u00bb<\/div><div class=\"hide-this-part\" status=\"invisible\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es wurde ein staatlicher Sektor geschaffen (210 Betriebe). Von 26 Privatbanken wurden 18 nationalisiert und 2 weitere unter Staatskontrolle gestellt. 1972 standen 90 Prozent des Exports und 60 Prozent des Imports unter staatlicher Kontrolle. In der Landwirtschaft wurde eine Agrarreform in Angriff genommen. In den Jahren 1971 und 1972 wurden 3570 Latifundien mit 5,5 Mill. ha Land enteignet. Die Mindestl\u00f6hne wurden um 35% erh\u00f6ht. Mieten eingefroren, Familienzuschl\u00e4ge erh\u00f6ht, alle Kinder unter 12 Jahren bekamen t\u00e4glich einen halben Liter Milch gratis usw. Jedoch verblieben etwa die H\u00e4lfte der Gro\u00dfbetriebe und die 10 wichtigsten Gro\u00dfhandelsgesellschaften in der Hand der Gro\u00dfbourgeoisie. 70 Prozent der Massenmedien blieben in der Hand der Reaktion. Im Zuge der Agrarreform wurden zwar der Latifundismus zerschlagen, aber es fand keine direkte Bodenverteilung und \u00dcbergabe der Maschinen an die Bauern statt. Die absolute Mehrheit der zahlenm\u00e4\u00dfig starken st\u00e4dtischen Mittelschichten (etwa 20% Bev\u00f6lkerungsanteil) wurde kaum von der UP erreicht. Gerade hier gelang es der Reaktion (kleine und mittlere Unternehmer, Einzelh\u00e4ndler, Teile der Intelligenz), gro\u00dfe Teile durch politische Demagogie, Drohungen und enorme Korruption auf ihre Seite zu ziehen. Eine nicht unwesentliche Rolle spielten die 735.000 Angestellten. Ein Gro\u00dfteil der Angestellten stand unter christdemokratischem Einfluss.\u2028W\u00e4hrend der Wahlen im September 1970 errang die Unidad Popular 36% der Stimmen. Im Fr\u00fchjahr 1973 gewann sie bereits 44%. F\u00fcr die F\u00fchrer der faschistischen Bewegung &#8222;Patria y Libertad&#8220; war das das Signal zum bewaffneten Putsch. P. Rodriguet, rief nach den Wahlen im M\u00e4rz 1973 dazu auf: &#8222;Allende muss heute gest\u00fcrzt werden und nicht morgen. Wenn 1976 Pr\u00e4sidentenwahlen stattfinden, dann wird die Unidad Popular 80% der Stimmen erhalten&#8220;. Die Nacht der blutigen Diktatur und des grenzenlosen Terrors fiel nicht von ungef\u00e4hr \u00fcber Chile herein. Der 11. September war nicht der pl\u00f6tzliche Schurkenstreich einiger Generale. Er war von langer Hand vorbereitet. Das Verbrechen wurde in den B\u00fcros der amerikanischen Konzerne ITT und Kennecott, in der Zentrale des CIA und in den Gesch\u00e4ftsr\u00e4umen der chilenischen Monopolbourgeoisie und ihrer Parteien ebenso heimt\u00fcckisch geplant wie in den Stabsquartieren der verr\u00e4terischen Milit\u00e4rs.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Die gro\u00dfe Verschw\u00f6rung des Dollar-Imperialismus\u2028<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das haupts\u00e4chliche Interesse an der Ausbeutung der Sch\u00e4tze Chiles, an der Fortdauer der wirtschaftlichen Abh\u00e4ngigkeit, des Elends der Chilenen, hatten die f\u00fchrenden Monopole und gro\u00dfen multinationalen Konzerne. Allein rund 110 US-Unternehmen hatten in der Andenrepublik 1970 etwa 1,5 Milliarden Dollar investiert. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten aber auch 65 BRD-Unternehmen fast eine Milliarde DM Kapital in die chilenische Wirtschaft investiert. An der Ausbeutung des chilenischen Volkes beteiligten sich auch Gro\u00dfunternehmen aus Gro\u00dfbritannien, den Niederlanden, Italien, Japan und der Schweiz. Jeder Dollar, jede Mark, jedes Pfund, das in Chile vom internationalen Gro\u00dfkapital investiert wurde, brachte m\u00e4rchenhafte Gewinne. Ausl\u00e4ndische Monopole erzielten von 1956 bis 1965 durch sechs Milliarden Direktinvestitionen in Chile Gewinne von rund 8,1 Milliarden Dollar &#8211; einen Profit von 135%. Salvador Allende: &#8222;F\u00fcr jeden Dollar, den wir erhielten, haben wir 4 Dollar zur\u00fcckzahlen m\u00fcssen.&#8220; (&#8222;Deutsche Volkszeitung&#8220;, 15.4.71)<\/p>\n<div id=\"attachment_22171\" style=\"width: 334px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-22171\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-22171\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bild2-216x300.jpg\" alt=\"\" width=\"324\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bild2-216x300.jpg 216w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/bild2.jpg 395w\" sizes=\"(max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><p id=\"caption-attachment-22171\" class=\"wp-caption-text\">Siebenseitiger Brief der chilenischen Tochtergesellschaft an die Farbwerke<br \/>Hoechst AG:<br \/>&#8222;Der so lang erwartete Eingriff der Milit\u00e4rs hat endlich stattgefunden &#8230; S\u00e4uberungsaktion ist immer noch im Gange&#8230; Wir sind der Ansicht, da\u00df das Vorgehen der Milit\u00e4rs und der Polizei nicht intelligenter geplant und koordiniert werden konnte, und da\u00df es sich um eine Aktion handelte, die bis ins letzte Detail vorbereitet war und gl\u00e4nzend ausgef\u00fchrt wurde&#8230; Chile wird in Zukunft ein f\u00fcr Hoechster Produkte zunehmend interessanter Markt sein&#8230; Die Regierung Allende hat das Ende gefunden, das sie verdient&#8230;&#8220;.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ausl\u00e4ndischen Unternehmen konnten den gr\u00f6\u00dften Teil des Profits aus Chile transferieren. Der ITT-Konzern hatte dem Land sogar einen Vertrag aufgezwungen, der es ihm erlaubte, seinen Gewinn in Form von Gold aus dem Andenland herauszuholen.\u2028Die ausl\u00e4ndischen Konzerne sahen ihre Profite durch die sozialen Reformen und gesellschaftlichen Umw\u00e4lzungen gef\u00e4hrdet, die von der Unidad Popular eingeleitet wurden. Ihnen passten weder die Lohnerh\u00f6hungen noch die Arbeitsrechte auf Mitbestimmung und erst recht nicht die Ma\u00dfnahmen zur Nationalisierung des r\u00e4uberischen Auslandskapitals. Deshalb z\u00e4hlten sie zu den Interessenten und Drahtziehern des blutigen Putsches.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die CIA und ihr Plan &#8222;Centaur&#8220;\u2028Neun Jahre lang f\u00fchrte die Central Intelligence Agency (CIA), das Zentrale Nachrichtenamt der USA f\u00fcr geheimdienstliche und Spionaget\u00e4tigkeit, einen unterirdischen Krieg im Andenland: zun\u00e4chst, um die Mehrheit der UP zu verhindern; sp\u00e4ter, um Salvadors Allendes Wahl zum Pr\u00e4sidenten zu vereiteln; schlie\u00dflich, um den Sturz der UP-Regierung herbeizuf\u00fchren und den faschistischen Ausrottungsfeldzug der Milit\u00e4rjunta gegen die patriotischen Kr\u00e4fte des chilenischen Volkes zu erm\u00f6glichen.\u2028 W\u00e4hrend des Wahlkampfes 1970 intensivierten US-Monopole, CIA und Nixon- Administration ihre Umtriebe in Chile. Ziel: Verhinderung der Wahl Allendes. 400 CIA- Agenten wurden eingeschleust. Im Zusammenspiel mit ITT entfachte die CIA eine w\u00fctende antikommunistische Hetzkampagne in 40 Radiostationen und zahlreichen reaktion\u00e4ren Zeitungen Chiles. Massive Drohungen wurden verbreitet: Im Falle der Wahl Allendes werde das Land keine Kredite, keine technische Hilfe aus den USA erhalten.\u2028Allende gewann am 4. September 1970. CIA-Spezialist Broe erkl\u00e4rte, er habe daraufhin &#8222;den 29. September 1970 f\u00fcr den Beginn eines Aktionsplans zur Schaffung eines Wirtschaftschaos in Chile vorgeschlagen&#8220;. Die CIA war im besonderen darauf aus, &#8222;alle wichtigsten politischen Parteien zu unterwandern, die regierungsfeindlichen Demonstrationen und Gruppierungen zu unterst\u00fctzen und die oppositionelle Presse zu finanzieren&#8220; (&#8222;Washington Post&#8220;, 20.10.73). Mehrere Attentate, inspiriert durch den CIA, wurden auf Allende ver\u00fcbt. (15.3.71, 11.9.72) Hunderte weitere Attentate wurden von gedungenen CIA-Agenten ver\u00fcbt, um das Land in B\u00fcrgerkriegsstimmung zu versetzen. Zur Verwirklichung der US-Strategie, in Chile Bedingungen eines Milit\u00e4rputsches zu schaffen, waren auch Experten des Pentagon, des State Departements sowie speziell die US-Botschaft in Santiago t\u00e4tig. Nixon im April 71: &#8222;Wir dulden diese Art von Regierung des Marxisten Allende nicht&#8220;. Kurz darauf liefen die Aktionen des imperialistischen Wirtschaftskrieges gegen Chile an. Die USA sperrten die Kredite. Die materielle Grundlage f\u00fcr den Putsch war die wirtschaftliche Austrocknung Chiles. \u00dcber b\u00fcrgerliche Gerichte in aller Welt lie\u00dfen die US-Imperialisten die chilenischen Kupferexporte in den Bestimmungsh\u00e4fen beschlagnahmen (damit Chile die Frachtkosten bezahlen muss) und sie hielten die Kupferpreise trotz mangelnden Angebots am Weltmarkt durch Manipulationen besonders niedrig. Damit wurde Chile einer seiner wichtigsten Einnahmequellen beraubt.\u2028W\u00e4hrend die Regierung Allende sich Tag f\u00fcr Tag damit befasste, das d\u00fcstere Erbe zu \u00fcberwinden und soziale Probleme zu l\u00f6sen, konzentrierte sich die einheimische Reaktion ausschlie\u00dflich auf Sabotage der Regierungst\u00e4tigkeit, um ein Wirtschaftschaos zu organisieren. &#8211; Im Parlament l\u00e4hmten die Rechten von vornherein systematisch alle Gesetzesinitiativen der Regierung.\u2028- Besitzer von Kaufh\u00e4usern und Gesch\u00e4ftsinhaber lie\u00dfen dringend ben\u00f6tigte Waren in Lagern verschwinden oder organisierten den Schwarzen Markt.\u2028- Die chilenische Oligarchie verschob von 1971 bis 1973 durch Devisen\u00fcbertragungen mindestens 680 Millionen Dollar ins Ausland.\u2028- Die chilenische Reaktion organisierte &#8222;Hungerdemonstrationen&#8220;, &#8222;an der nur `Damen` aus der vornehmen Gesellschaft teilnehmen.\u2028- Verbrecherische &#8222;Streiks&#8220; von \u00c4rzten wurden veranstaltet.\u2028- Vieh wird massenweise geschlachtet und verschoben: &#8222;Besitzer &#8230; landwirtschaftlicher Betriebe schlachteten ihr Vieh ab, verkauften es ins Ausland und lie\u00dfen die Felder brach liegen.&#8220; (&#8222;Stern&#8220;, 20.9.73)\u2028 &#8211; &#8222;Streikgelder&#8220; aus dem Ausland: &#8222;Der Streik der 40.000 privaten Fuhrunternehmer ebnete den Milit\u00e4rs den Weg zum Putsch. Die Versorgung des Andenstaates, der sich \u00fcber 4300 Kilometer erstreckt, drohte durch den 47-t\u00e4gigen Ausstand zusammenzubrechen. Streikf\u00fchrer war ein von nordamerikanischen Fernfahrern gedrillter Chilene. Er sorgte daf\u00fcr, dass den Streikenden das Geld nicht ausging. Die Fahrer erhielten vierfachen Lohn, die `Spenden` kamen in harter W\u00e4hrung &#8211; in Dollars&#8220; (&#8222;Stern&#8220;, 20.9.73).<\/p>\n<div id=\"attachment_22170\" style=\"width: 332px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-22170\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-22170\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/011-277x300.jpg\" alt=\"\" width=\"322\" height=\"349\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/011-277x300.jpg 277w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/011.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 322px) 100vw, 322px\" \/><p id=\"caption-attachment-22170\" class=\"wp-caption-text\">Heinrich Gewandt (CDU), Bundestagsabgeordneter, Experte f\u00fcr Probleme der Zusammenarbeit mit Entwicklungsl\u00e4ndern. Nach dem Putsch versichert er sofort der Milit\u00e4rjunta, da\u00df Chile f\u00fcr das BRD-Kapital nun wieder kreditw\u00fcrdig werde.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber Hilfestellung erhielt die einheimische Reaktion und ihre Drahtzieher in den USA auch aus der BRD. Schon im April 1970 wurde die Entwicklungshilfe &#8222;eingefroren&#8220;. Der Handel wurde gedrosselt.\u2028Die Rolle des Klerus\u20281970 kam die Regierung Allende mit christdemokratischer Unterst\u00fctzung zustande, vor den Konsequenzen des eingeleiteten Prozesses von Reformen wich die Christdemokratische Partei (PDC) jedoch zur\u00fcck, wanderte immer weiter nach rechts und half mit, den Sturz der UP- Regierung vorzubereiten. Sie unterst\u00fctzte die Junta in der Annahme, von dieser die Macht zur\u00fcckzuerhalten. Das war zwar vorerst eine Fehlspekulation, f\u00fcr die Zukunft jedoch eine M\u00f6glichkeit. Andererseits wurde der reaktion\u00e4re politische Klerikalismus massiv belebt. Beispielsweise hetzte Pater Hasbun 3 Jahre lang \u00fcber den TV Kanal 13 gegen die Allende- Regierung und rechtfertigte die Konterrevolution. Solche Kleriker gibt es \u00fcberall in Lateinamerika, und in jedem Land k\u00f6nnen sie sich auf ein ganzes System klerikaler Einrichtungen, Institute, Vereinigungen, Universit\u00e4ten und Priesterschulen, st\u00fctzten, die in den 50er und 60er Jahren vom politischen Katholizismus der USA, der BRD usw. im Interesse der Gro\u00dfbourgeoisie errichtet wurden.\u2028Das Milit\u00e4r Chiles\u2028Den Streitkr\u00e4ften wurde lange Zeit eine &#8222;traditionell unpolitische Haltung&#8220; zugeschrieben. L. Corvalan, Chef der KP-Chile Revisionisten, die das Volk in all den Jahren der UP von den Waffen fernhielt und Illusionen \u00fcber den b\u00fcrgerlichen Staat verbreiteten, \u00fcber die Armee Chiles: &#8222;Das Volk zweifelt nicht am Patriotismus und an der Verfassungstreue der Armee. Das Volk wird ihrem Marschtritt durch unsere Stra\u00dfen weiter zujubeln, morgen genauso wie heute&#8220;.\u2028Freilich die Tatsachen waren andere: Wann immer in der Geschichte Chiles Arbeiter oder Bauern darangingen, ihren Vorstellungen von einer vern\u00fcnftigen Ordnung einen Schritt n\u00e4her zu kommen, stie\u00dfen sie auf die brutale Gewalt der Ausbeuterklasse. Tr\u00e4ger dieser Gewalt aber war stets die Armee. Im Jahre 1903, als die Hafenarbeiter von Valparaiso ihren ersten gro\u00dfen Streik durchf\u00fchrten, fielen 30 Menschen unter ihren Salven; 1905 wurden bei Streikk\u00e4mpfen in Santiago 200 Personen ermordet; 1906 wurden Massaker gegen Arbeiter auf dem Colon-Platz in Antofagasta ver\u00fcbt; 1907 m\u00e4hten die Milit\u00e4rs auf dem zentralen Platz in Iquique mehr als 2000 wehrlose Menschen mit Maschinengewehren nieder; 1925 waren es 3000 Chilenen, die in Coruna ermordet wurden; 1948 wurde Milit\u00e4r gegen einen Bergarbeiterstreik in Lota eingesetzt; 1957 schlugen Truppen Massenstreiks und Demonstrationen von Arbeitern, Angestellten und Studenten blutig nieder; 1967 wurde ein Streik der Kupferarbeiter blutig zerschlagen. Von einer demokratischen Armee, die die Verfassung achtet und sich nicht gegen eine gew\u00e4hlte Regierung wenden w\u00fcrde, wie die Revisionisten schw\u00e4rmten, davon konnte beileibe nicht die Rede sein.<\/p>\n<div id=\"attachment_22137\" style=\"width: 331px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-22137\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-22137\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/455-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"321\" height=\"321\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/455-300x300.jpg 300w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/455-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/455.jpg 374w\" sizes=\"(max-width: 321px) 100vw, 321px\" \/><p id=\"caption-attachment-22137\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">Pinochet: &#8222;(&#8230;) Demokratie muss hin und wieder in Blut gebadet werden, damit sie wirklich eine Demokratie sein kann&#8220;.<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die F\u00fchrungskader der chilenischen Streitkr\u00e4fte wurden zu 68 Prozent an USA- Einrichtungen ausgebildet. 24.000 Angeh\u00f6rige des Carabinerie-Korps erhielten durch US-Instrukteure eine Spezialausbildung. General Pinochet selbst hatte sich 1965, 1968 und 1972 in der Panamakanalzone bzw. an einer Milit\u00e4rakademie in den USA aufgehalten und war au\u00dferdem jahrelang Milit\u00e4rattache in Washington. Die Mehrzahl der Generale und h\u00f6heren Offiziere der chilenischen Armee kommt aus der besitzenden Klasse. Sie ist der Oligarchie, den Interessen des Kapitals und des Gro\u00dfgrundbesitzes eng verbunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;In den f\u00fcnfziger Jahren entstand im Pentagon eine vom Au\u00dfenministerium unterst\u00fctzte Doktrin, die im wesentlichen folgendes besagte: bilde die Offiziere eines Landes aus, gib seinen Milit\u00e4rs Waffen, und dieses Land wird Eigentum der Vereinigten Staaten werden.&#8220; (L.Dupree: &#8222;Democracy and the Military Base of Power&#8220;, Middle East Journal, XXII, 1968) Ihre Ausbildung erfuhren die reaktion\u00e4ren chilenischen Milit\u00e4rs jedoch nicht nur in den USA. Die chilenische Armeef\u00fchrung lie\u00df ihre Offiziere auch deutschen Milit\u00e4rakademien anvertrauen (&#8222;Nordeutscher Rundfunk&#8220;,13.7.71).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der ROTE MORGEN \u2013 KPD\/ML-Zeitung &#8211; berichtet am 26.6.1976 ausf\u00fchrlich \u00fcber die Ausbildung f\u00fcr Faschisten aus Chile in der Bundeswehr. Diese Ausbildung sei Bestandteil der &#8222;br\u00fcderlichen Hilfe&#8220; des westdeutschen Imperialismus f\u00fcr das chilenische faschistische Regime. Angeh\u00f6rige der Kampftruppenschule Hammelburg oder der von Wetzlar &#8222;berichteten von Folterlehrg\u00e4ngen im Rahmen ihrer Ausbildung. Spezialeinheiten der Bundeswehr wurden dabei u.a. darin unterrichtet, Gefangene zum Reden zu bringen, indem sie ihnen mit einem Handtuch die Luft immer mehr abdrosseln, bis sie kurz vor dem Ersticken sind usw.&#8220; (RM, 26\/76)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die chilenischen Armeeangeh\u00f6rige durften sich in der BRD wie zu Hause f\u00fchlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-22133 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/zzu-300x268.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"589\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/zzu-300x268.jpg 300w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/zzu-768x686.jpg 768w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/zzu.jpg 997w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<br \/>\n<\/span><strong>Zur verh\u00e4ngnisvollen Rolle der modernen Revisionisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Staatsapparat und in der \u00f6ffentlichen Verwaltung &#8222;sa\u00dfen bis zu drei Viertel Gegner der Unidad Popular. Sie leisteten entsprechenden Widerstand gegen alle Ma\u00dfnahmen der Regierung&#8220;. (&#8222;Ist Chile bei uns m\u00f6glich?&#8220;, Frankfurt\/Main 1973) Die Rechtskr\u00e4fte st\u00fctzten sich neben ihren parlamentarischen Positionen vor allem auf die Justiz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gesamtsystem der vom Rechtsblock betriebenen &#8222;Strategie der institutionellen Konfrontation&#8220; hatten die Vertreter der Reaktion in der Justiz besonders zu garantieren, dass alle &#8222;Spielarten konterrevolution\u00e4rer Aktion &#8230; voll abgeschirmt&#8220; wurden. (&#8222;Kritische Justiz&#8220;, Ff\/M, 3\/73). Zum ABC des Marxismus-Leninismus geh\u00f6rt bekanntlich, dass &#8222;die Arbeiterklasse nicht die fertige Staatsmaschine einfach in Besitz nehmen und sie f\u00fcr ihre eigenen Zwecke in Bewegung setzten&#8220; kann (&#8222;Manifest&#8220;). Die Aufgabe der proletarischen Revolution ist es, &#8222;nicht mehr wie bisher die b\u00fcrokratisch-milit\u00e4rische Maschinerie aus einer Hand in die andere zu \u00fcbertragen, sondern sie zu zerbrechen, und dies ist die Vorbedingung jeder wirklichen Volksrevolution&#8220;, sagte Marx in einem seiner Briefe an Kugelman vom Jahre 1871. Und zu den Grundfragen der Revolution z\u00e4hlt die Frage der Macht.\u2028Diese wird gebraucht, um den Widerstand der Gutsbesitzer und Kapitalisten zu brechen; den Aufbau im Geiste des Zusammenschlusses aller Werkt\u00e4tigen um das Proletariat zu organisieren und die Revolution zu bewaffnen, eine neue Armee der Revolution zu schaffen, die zum Kampf gegen die \u00e4u\u00dferen und inneren Feinde da ist.\u2028Eine Revolution, die sich nicht (milit\u00e4risch) zu verteidigen versteht, ist nichts wert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf ihrem IX. Parteitag 1961 beschloss die \u201eK\u201c P Chiles einen &#8222;nichtkapitalistischen Weg&#8220; einzuschlagen. Analog zu den revisionistischen Thesen Chruschtschows, die auf dem XX. Parteitag 1956 erstmals vorgetragen wurden, setzte die chilenische Partei ihre &#8222;friedliche, parlamentarische Entwicklung zum Sozialismus&#8220; um. Seit 1970 wurde Chile als Musterbeispiel eines &#8222;friedlichen Weges&#8220; propagiert. Noch im Juni 1973, keine drei Monate vor dem blutigen Putsch, feierten die Revisionisten die reaktion\u00e4ren Streitkr\u00e4fte: &#8222;&#8230; die bewaffneten Kr\u00e4fte Chiles sind das Volk in Uniform, sind Patrioten und respektieren die Verfassung, sie sind es, denen es gelingen wird, diejenigen zu zerbrechen und zu zerschlagen, die einen Staatsstreich versuchen werden.&#8220;\u2028Einzig die revolution\u00e4ren Kommunisten brachten den Willen der Massen zum Ausdruck, als sie forderten: Das Volk in Waffen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch die Revisionisten sabotierten die Kampfbereitschaft gro\u00dfer Teile der Bev\u00f6lkerung, indem sie kurz vor dem Putsch ein Gesetz zur Waffenbeschr\u00e4nkung unterst\u00fctzten, das dem Volk verbot, Waffen zu tragen.\u2028Luis Corvalan, Generalsekret\u00e4r des ZK der Revisionisten, hetzte lieber gegen diejenigen die die Gefahr voraussahen: &#8222;Die These f\u00fcr bewaffneten Kampf und die verantwortungslosen Aufrufe zur Gewalt m\u00fcssen ein f\u00fcr allemal ein Ende nehmen. Wenn sie nicht aufh\u00f6ren, m\u00fcssen sie als volksfeindliche Handlungen definiert und mit Gewalt unterdr\u00fcckt werden.&#8220; Wohlgemerkt, diejenigen die f\u00fcr eine Volksbewaffnung waren sollten nach Meinung der Revisionisten &#8222;mit Gewalt unterdr\u00fcckt werden&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und: &#8222;Die Einheit aller Kr\u00e4fte der Volksunion setzt die Niederringung ultralinker Positionen als Hauptaufgabe voraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;\u2028W\u00e4re das chilenische Volk 1973 bewaffnet und auf den Kampf vorbereitet gewesen &#8211; die Lage h\u00e4tte anders ausgesehen.\u2028 Am 11. September fehlten dem Volk aber nicht nur die Waffen, ihnen fehlte auch die starke, revolution\u00e4re Organisation, die den Kampf h\u00e4tte leiten k\u00f6nnen. Das allein aus dem Grund, weil die modernen Revisionisten das Volk ideologisch, politisch und milit\u00e4risch entwaffnet hatten und es in dieser Position der Schw\u00e4che auslieferten. So musste es eine schwere Niederlage erleiden.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Djakarta &#8211; Ank\u00fcndigung blutigen Massenmords<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer h\u00e4ufiger tauchten 1973 Losungen der Reaktion auf, die ein zweites &#8222;Djakarta&#8220; forderten. Gemeint war damit der Putsch des Milit\u00e4rs in Indonesien 1965, wobei Hunderttausende Kommunisten ermordet wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Selbstkritik des Politb\u00fcros des ZK der Kommunistischen Partei Indonesiens hei\u00dft es dazu: &#8222;Damals, am 30. September 1965, gelang es den amerikanischen Imperialisten und ihren Lakaien innerhalb weniger Wochen Hunderttausende vom Mitgliedern der KP Indonesiens, von Patrioten und Revolution\u00e4ren zu ermorden. Der Schlag konnte gelingen, weil die Partei in dieser Zeit der Linie der modernen Revisionisten folgte, weil die Partei und das Volk unbewaffnet und unger\u00fcstet dem wei\u00dfen Terror der Konterrevolution gegen\u00fcberstand. Gerade damals predigten die Chruschtschow-Revisionisten, dass die amerikanischen Imperialisten &#8222;vern\u00fcnftig&#8220; geworden seien und propagierten \u00fcberall die Theorie des &#8222;friedlichen \u00dcbergangs zum Sozialismus&#8220;, den Verzicht auf die gewaltsame Revolution. Das war nicht nur vollst\u00e4ndiger Verrat am Marxismus-Leninismus, sondern wie die Ereignisse vom 30. September 1965 zeigten, auch eine verbrecherische und gef\u00e4hrliche Politik, die die V\u00f6lker entwaffnet und sie dem konterrevolution\u00e4ren Terror ausliefert.&#8220; (&#8222;Roter Morgen&#8220;, 24\/75).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz zur KP Chiles zogen viele Arbeiter die richtigen Konsequenzen. So ver\u00f6ffentlichte die Wochenzeitung &#8222;Chile Hoy&#8220; am 6. Juli 1973 ein Gespr\u00e4ch mit Arbeitern eines Betriebes im Industrieg\u00fcrtel O`Higgins: &#8222;Ich glaube, dass es keine Revolution ohne bewaffneten Kampf gegeben hat. Man muss zu den Waffen greifen, sieh mal: China, Russland, Kuba &#8230;. Sollen wir eine Revolution mit St\u00f6ckchen machen in einer Zeit, wo der Mensch auf dem Mond gelandet ist? Wir sind doch nicht naiv!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Chile Hoy: Und warum, meint ihr, hat es bewaffneten Kampf gegeben?\u2028Antwort: Weil die antagonistischen Klassen k\u00e4mpfen m\u00fcssen. Weil die Reichen sich das nicht wegnehmen lassen wollen, was sie dem Volk gestohlen haben. Sie haben mit aller Gewalt ihre Privilegien verteidigt und werden das auch weiterhin tun, solange die Welt so bleibt. Sowohl hier in Chile wie in Vietnam: Wir alle m\u00fcssen k\u00e4mpfen, Genossen! Ich glaube, ein B\u00fcrgerkrieg ist unvermeidlich, und f\u00fcr den Fall muss man das Volk r\u00fcsten.&#8220; (&#8222;Zitiert nach: &#8222;Konterrevolution in Chile, Analysen und Dokumente zum Terror&#8220;, Hrsg. &#8222;Komitee &#8222;Solidarit\u00e4t mit Chile&#8220;, rororo-aktuell 1717, 1973).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2028Eine Klarheit, die nichts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig lie\u00df. Die Revisionisten verbreiteten weiter Illusionen. Gerade jetzt, nach der erneuten Wiederwahl Allendes, die auch eine gro\u00dfe Willensbekundung der Werkt\u00e4tigen gegen die Reaktion war, musste der \u00dcbergang zu revolution\u00e4ren Massenaktionen vorbereitet werden, musste das Volk bewaffnet werden. Doch die Unidad Popular blieb den Putschisten vollkommen wehrlos ausgeliefert. Auf die Frage des &#8222;Spiegel&#8220;, ob die Regierung Allende nicht Waffen an das Volk h\u00e4tte verteilen sollen, antwortete die Witwe Allendes: &#8222;Wir h\u00e4tten keine Waffen an das Volk verteilen k\u00f6nnen, weil das verfassungswidrig gewesen w\u00e4re. Und die Regierung Allende hatte ja gelobt, die Verfassung zu respektieren.&#8220; Wie man sieht: Ein t\u00f6dliches Gel\u00f6bnis an einen Gegner, der selbst die Verfassung nicht einh\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch es gab ihn, den Widerstand. In vielen Teilen des Landes setzten sich Partisanengruppen bewaffnet gegen die Junta zur Wehr. Die Bergarbeiter streikten. In Santiago demonstrierten Sch\u00fcler und Studenten. Immer wieder wurden\u2028Milit\u00e4rpatrouillen \u00fcberfallen, Soldaten des Regimes get\u00f6tet. In Arena sprengten Partisanen das Munitionsdepot in die Luft. Viele Arbeiter, auch die Anh\u00e4nger der Christdemokraten, der MAPU, der Sozialistischen Partei und der \u201eK\u201c P Chiles k\u00e4mpften gemeinsam. Sie verrieten nicht ihre Klasse, sondern deren Feinde in den Parteispitzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Rolle der Revisionisten im Ausland\u2028Nach dem milit\u00e4rfaschistischen Putsch in Chile entstand weltweit eine breite Kampagne der Solidarit\u00e4t mit dem chilenischen Volk. Diese Kampagne, die aus den antiimperialistischen und internationalistischen Gef\u00fchlen der Massen entspringt, diente dem Kampf des chilenischen Volkes. Anders die Kampagnen der Revisionisten. Ihre Kampagnen waren defaitistisch. Das Volk war haupts\u00e4chlich das Opfer. Es verging kein Tag an dem nicht die &#8222;UZ&#8220; und das &#8222;Neue Deutschland&#8220; die Knechtung Chiles bejammerten. Sie stellen das Land als ein Totenhaus dar, in dem die Junta jeden Widerstand bricht. Keine Erw\u00e4hnung fand dagegen der bewaffnete Widerstand. Sie stellten die Junta als etwas schicksalhaftes hin, gegen das man nur protestieren oder Solidarit\u00e4tsversammlungen abhalten kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Berichterstattung entsprach der revisionistischen Theorie vom friedlichen \u00dcbergang zum Sozialismus, die revolution\u00e4re bewaffnete Aktionen gegen den Klassenfeind ausschlie\u00dft. Die Chilenen im Ausland wurden benutzt, um &#8222;Solidarit\u00e4tsbewegungen&#8220; zu organisieren, deren Hauptinhalt darin bestand, ihre wirkliche Verantwortung bei den Geschehnissen zu vertuschen.\u2028 Die Trag\u00f6die Chiles war der v\u00f6llige Bankrott der revisionistischen Thesen \u00fcber den &#8222;friedlichen \u00dcbergang&#8220; zum Sozialismus. Aber die Revisionisten beharrten weiter darauf. Auf dem XXV. Parteitag der KPdSU erkl\u00e4rt Breschnew: &#8222;Chiles Trag\u00f6die hat die These der Kommunisten von der M\u00f6glichkeit verschiedener Wege der Revolution, darunter auch eines friedlichen, keineswegs aufgehoben.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Rivalit\u00e4t der Superm\u00e4chte um Einflussgebiete\u2028Die Ereignisse in Chile m\u00fcssen aber auch im Gesamtrahmen der amerikanisch-sowjetischen Rivalit\u00e4t gesehen werden. Auch die Sowjetunion hatte bei den Ereignissen ihre H\u00e4nde im Spiel gehabt. Die Sowjetunion begann, ihre Schachfiguren verst\u00e4rkt in Lateinamerika einzusetzen, wobei Kuba benutzt wurde.\u2028Aber Kuba war isoliert. Chile war vorz\u00fcglich geeignet, um in die L\u00e4nder des Andenpaktes einzudringen, die der wirtschaftlichen Beherrschung durch die USA Widerstand entgegenzusetzen begannen. Die Sowjets sind zun\u00e4chst sehr behutsam vorgegangen, sp\u00e4ter viel rascher. Ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr Allende war von sowjetischen Interessen diktiert, nicht von der gerechten antiimperialistischen Sache des chilenischen Volkes. Ziel ihrer falschen Hilfe f\u00fcr das chilenische Volk war es, das Land in eine Einflusssph\u00e4re zu verwandeln in oder in einen Gegenstand des Schachers mit der anderen Supermacht. Nach au\u00dfen hin sprachen sie vollmundig von &#8222;Solidarit\u00e4t&#8220;. Aber chilenisches Kupfer war nicht nur in den USA, sondern auch in der Sowjetunion und der DDR hei\u00df begehrt. Und wenn diese Gesch\u00e4fte nicht offen, sondern \u00fcber Tarnfirmen abgewickelt wurden, so kamen sie doch ans Tageslicht. Die DDR importierte aus Chile, trotzt der vielen Solidarit\u00e4tsbekundungen, immer wieder Kupfer. So z.B. Ende 1975 \u00fcber 500 Tonnen Kupfer. Das Kupfer wurde von der Autofagasta Copper Corp. mit dem equadorischen Schiff Isa Puna aus Chile nach Hamburg gebracht und von dort weiter nach Rostock. Das Kupfer wurde am 7. November 1975 geladen und am 9. Dezember auf den ostdeutschen Frachter &#8222;Tangerland&#8220; zum Weitertransport nach Rostock umgeladen. (&#8222;Roter Morgen&#8220;, 26\/76) Die DDR selber intensivierte ihren Handel mit dem faschistischen Chile. Nachzulesen \u00fcbrigens in den &#8222;Statistischen Jahrb\u00fcchern der DDR&#8220; nach 1973. Erw\u00e4hnenswert ist diese Tatsache darum, weil sich Herr Honecker immer wieder &#8222;als gro\u00dfer Freund Chiles&#8220; feiern lie\u00df und viel von &#8222;Solidarit\u00e4t&#8220; schw\u00e4tzte. Eine Legende, die sich bis heute h\u00e4lt.<\/p>\n<div id=\"attachment_22141\" style=\"width: 673px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.mao-projekt.de\/BRD\/ORG\/GRM\/Roter_Morgen\/RM_1976_26.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-22141\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-22141\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2000\/09\/RM-2676-300x285.png\" alt=\"\" width=\"663\" height=\"630\" srcset=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2000\/09\/RM-2676-300x285.png 300w, http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2000\/09\/RM-2676.png 729w\" sizes=\"(max-width: 663px) 100vw, 663px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-22141\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #808080;\">(Klick um zu vergr\u00f6\u00dfern)<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch perverser waren die Sowjets, die selbst Waffengesch\u00e4fte mit der Pinochet-Junta t\u00e4tigten, die \u00fcber die Tarnfirma &#8222;Omnipol&#8220; abgewickelt wurden. Eine Steigerung dieser Skrupellosigkeit lieferten nur noch die Maoisten Pekings.\u2028 Ihren florierenden Waffenhandel mit der Pinochet-Junta propagierten sie unter der &#8222;Drei- Weltentheorie&#8220; Mao Tse-tungs. Danach ist auch Chile als 3.Welt-Land &#8222;fortschrittlich&#8220;.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n<strong>Ein zeitweiliger Sieg des Imperialismus\u2028<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 12. September 1973 bezeichnete ein hoher Beamter der Regierung Nixon den faschistischen Milit\u00e4rputsch in Chile &#8222;als einen erfolgreichen Abschluss unserer Politik&#8220;. (AFP,18.9.73) Und Reuter am 13.9.73: &#8222;Nixon war 48 Stunden vor dem Staatstreich in Chile informiert.&#8220;\u2028Die chilenische Reaktion und die amerikanischen Monopole nahmen Rache an Pr\u00e4sident Allende f\u00fcr dessen fortschrittliche und antiimperialistische Politik. Seine Tragik war: Er starb mit der Waffe in der Hand w\u00e4hrend des Sturmes der Putschisten auf die Moneda. Er verteidigte bis zum Schluss die Demokratie mit dem Gewehr, das er den Massen vorher nicht geben wollte. Seine letzten Worte waren eindringlich und ehren den Antiimperialisten Allende: &#8222;Ich werde diese chilenische Revolution verteidigen, und ich werde die Volksregierung verteidigen, weil es das Mandat ist, das mir das Volk \u00fcbertragen hat. Ich habe keine Alternative, und nur, wenn sie mich mit Sch\u00fcssen durchl\u00f6chern, werden sie meinen Willen ausl\u00f6schen k\u00f6nnen, das Programm des Volkes zu erf\u00fcllen&#8220;. (&#8222;Aus Reden des Pr\u00e4sidenten der Republik Chile &#8211; Salvador Allende Gosses&#8220;, Staatsverlag der DDR, Berlin 1973)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Andenland war zur\u00fcckgekehrt in amerikanisches Einflussgebiet. Die Sowjets sahen tatenlos zu, akzeptierten dies. A. M. Scott schrieb im &#8222;Journal of International Affairs&#8220;, 1968 \u00fcber die &#8222;begrenzte Souver\u00e4nit\u00e4t&#8220; kapitalistischer Staaten: &#8222;Eine m\u00e4chtige Nation kann das Prinzip der Nichteinmischung nicht respektieren, denn die F\u00fchrung aus\u00fcben schlie\u00dft oft eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten ein, sei es durch Wirtschaftshilfe (&#8230;), Milit\u00e4rmissionen, Programme der milit\u00e4rischen Ausbildung usw.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;\u2028Eine der ersten Ma\u00dfnahmen der Junta war die Reprivatisierung der verstaatlichten Betriebe, d. h. ihre R\u00fcckgabe an den US-Imperialismus. Das Volk wurde in Hunger und Elend gest\u00fcrzt. Die sozialen Reformen wurden gestrichen. Unterern\u00e4hrung, Krankheit wurden wieder Alltag. Ein Heer von Bettlern durchstreifte die Stra\u00dfen, M\u00fctter suchten in M\u00fclltonnen nach Nahrung f\u00fcr ihre Kinder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachtrag:\u2028 Solange der Imperialismus besteht, bleibt auch die Grundlage, bleiben auch die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr seine unwandelbare Politik der Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer L\u00e4nder, der konterrevolution\u00e4ren Verschw\u00f6rungen, des Sturzes rechtm\u00e4\u00dfiger Regierungen, der Liquidierung fortschrittlicher und demokratischer Kr\u00e4fte und die Erdrosselung der Revolution bestehen. Die wichtigste Lehre war die, dass, ohne den Opportunismus und Revisionismus zu bek\u00e4mpfen, der Imperialismus nicht bek\u00e4mpft werden kann.\u2028 Ohne den Revisionismus zur\u00fcckzudr\u00e4ngen und die entscheidende Mehrheit der Arbeiterklasse f\u00fcr den Sozialismus zu gewinnen, k\u00f6nnen die Massen im Befreiungskampf nicht siegen. <span class=\"_4n-j _fbReactionComponent__eventDetailsContentTags fsl\" style=\"color: #333333;\" data-testid=\"event-permalink-details\"><\/div><!-- .hide-this-part --><\/div><!-- hide-this-part-wrap --><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Bilder und Bildunterschriften wurden komplett oder zum Teil von der Redaktion AmericanRebel hinzu gef\u00fcgt.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 10pt; color: #000000;\">F\u00fcr den Inhalt dieses Artikels ist der Autor bzw. die Autorin verantwortlich.<br \/>\nDabei muss es sich nicht grunds\u00e4tzlich um die Meinung der Redaktion handeln.<\/span><\/p>\n<table width=\"100%\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-7516 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/88x31.png\" alt=\"\" width=\"88\" height=\"31\" \/><\/td>\n<td style=\"text-align: justify; font-size: 10pt;\"><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/4.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"license noopener noreferrer\">Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung &#8211;<br \/>\nNicht kommerziell &#8211; Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<form action=\"https:\/\/www.paypal.com\/cgi-bin\/webscr\" method=\"post\" target=\"_top\"><input alt=\"Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen \u2013 mit PayPal.\" name=\"submit\" src=\"https:\/\/www.paypalobjects.com\/de_DE\/DE\/i\/btn\/btn_donateCC_LG.gif\" type=\"image\" \/><\/form>\n<\/td>\n<td><span style=\"color: #993300;\"><strong>Auch linker Journalismus ist nicht kostenlos<br \/>\nund auch kleine Spenden k\u00f6nnen helfen Gro\u00dfes zu ver\u00f6ffentlichen!<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div style=\"margin-left: 10px;\"><a title=\"zur Startseite\" href=\"http:\/\/www.americanrebel.de\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/back_ar.png\" alt=\"zur\u00fcck zur Startseite\" width=\"156\" height=\"15\" \/><\/a><\/div>\n<div style=\"margin-right: 10px;\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/1683837971860223\/permalink\/1987214344855916\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_zu_fb.png\" alt=\"hier geht es zur Facebook Diskussionsgruppe\" width=\"353\" height=\"15\" \/><\/a><\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"#respond\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/ar_kommentar-1.png\" alt=\"Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar\/Leserbrief\" width=\"627\" height=\"20\" \/><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 . Hosteni \u00a1El pueblo unido jam\u00e1s ser\u00e1 vencido! Teil 2 Hintergrundinformationen zum Verst\u00e4ndnis der Bedeutung der chilenischen Revolution .. 11. September 1973: Faschistischer Putsch in Chile Die Bourgeoise hat noch in keinem Lande tatenlos zugesehen, wenn ihre Machtpositionen angegriffen [&hellip;]<a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.deanreed.de\/AmericanRebel\/2017\/2019\/09\/11\/19110\/\">&darr; Lese den Rest von diesem Eintrag&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,276,1438,377],"tags":[363,262,364,365,366,258,128,367,368,261,369,370,614,371,609,372,612,610,373,613,374,375,376,263,378,611,379],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v17.5 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>- \u00a1El pueblo unido jam\u00e1s ser\u00e1 vencido! 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